• Home
  • Recurve-, Compoundbogen

Recurve-, Compoundbogen

Grundlegendes zu den Bogenarten und Schießstilen

Der olympische Bogen ist immer ein Recurvebogen. Erkennbar daran, dass die Enden der Wurfarme nach vorne gebogen sind. Daran unterscheidet sich der Recurvebogen vom Langbogen und entwickelt daraus auch seine besondere Kraft. Die neueren und modernen Materialien machen den Recurvebogen zum idealen Einsteigerbogen.

Der Recurvebogen darf mehr technischer Ausrüstung als ein Blankbogen erhalten

Der Compoundbogen zeichnet sich durch seine Umlenkrollen aus. Die dazu führen, dass der Bogenschütze das Gewicht der Sehne nicht mehr im vollen Auszug halten muss. Während ein Recurveschütze bei einem 40 Pfund Wurfarm auch 40 Pfund auf dem Finger hat (bei idealisiertem 28 Zoll Auszug), hat ein Compoundschütze bei vollen 60 Pfund Zuggewicht nur ca. 15 Pfund auf dem Finger (ist beim Compound einstellbar und abhängig von der Auszugslänge und der Größe und der Form der Cams). Dies gibt dem Compoundschützen einen enormen Vorteil, da er mit weniger Kraftaufwand zielen kann.

Der Compoundbogen schießt mit Abstand die höchsten Pfeilgeschwindigkeiten. Geschwindigkeiten von über 300 km/h für einen guten Compound sind problemlos möglich. Im Vergleich, die Geschwindigkeit für einen Recurvebogen liegt irgendwo zwischen 150 km/h und 240 km/h. Aufgrund der hohen Pfeilgeschwindigkeit erzielt der Compoundbogen einen sehr geraden Pfeilflug.

 

© 2017 Schützenverein Bondorf