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Pressespiegel

 

 

Gäubote - Lokalsport: 01.07.2005

Württembergische Meisterschaft: Zwei Medaillen im Dreistellungskampf

Die Schüler-Mannschaft des SV Bondorf hatte bei den Württembergischen Meisterschaften im Luftgewehr-Dreistellungskampf gleich doppelt Grund zur Freude. Tina Schneider von der GSG Herrenberg-Nufringen (unser Foto) wurde bei den Mädchen mit 291 von 300 möglichen Ringen Württembergische Meisterin und führte zusammen mit Lisa Müller (285) und Daniel Brandmayer (280) die Mannschaft des SV Bondorf auf Rang zwei. Ob sich noch ein dritter Grund zur Freude auftut,

wird sich erst Ende Juli zeigen. Dann liegen die Zulassungszahlen für die Deutschen Meisterschaften auf dem Tisch, im Moment weist das Trio mit 856 Ringen einen Ring mehr auf als das letztjährige Limit. Daniel Adis setzte die Tradition der guten Ergebnisse mit dem Zimmerstutzen fort. Der Bondorfer kam auf gute 277 Ringe und gewann damit die Silbermedaille - er liegt vier Ringe über dem letztjährigen DM-Limit.

amk/GB-Foto: amk

Hinweis der Web-Redaktion: Tina Schneider und Lisa Müller sind Schützinnen der GSG Herrenberg-Nufringen, die für Bondorf starteten. Beide Vereine helfen sich einander im Nachwuchsbereich aus.

Gäubote - Lokalsport: 05.07.2005

 

Sommerbiathlon - Gold und Silber: Herrenberger Jochen Gillich bei Landesmeisterschaft stark

Gleich zwei Medaillen für den Neuling

(gb) - An zwei Wettkämpfen nahm Jochen Gillich bei der Landesmeisterschaft im Sommerbiathlon in Dornhan-Weiden teil: Der Herrenberger startete im Sprint über fünf Kilometer und im Massenstart über sieben Kilometer - und war enorm erfolgreich. Er holte sich je eine Gold- und Silbermedaille.

Nach seinem erfolgreichen Debüt bei der Bezirksmeisterschaft vor zwei Wochen war Jochen Gillich mit hohen Erwartungen in die Titelkämpfe gegangen. Diesmal erwartete ihn jedoch mit Alexander Ihler der sechsfache Württembergische Meister und Vierte der Deutschen Meisterschaften 2004: Dem Herrenberger war klar, dass der aus Isny stammende Bergläufer auf der Strecke überlegen sein würde: „Ich musste also mein Heil im Schießen suchen."

Der Sprint wurde im 30-Sekunden-Abstand gestartet. Ihler hatte dabei den Vorteil, nach Gillich auf die Strecke zu gehen und sich an dessen Zeiten orientieren zu können. Der Herrenberger entschloss sich, nach alter Läufermanier ohne Rücksicht aufs Schießen „volle Pulle" zu gehen. Beim ersten Liegend-Anschlag erwies sich diese Taktik als richtig, er verließ den Schießstand mit null Fehlern. Der Titel schien nahe. Doch war Jochen Gillich auf der zweiten Zwei-Kilometer-Schleife nicht über die Schießergebnisse seines Konkurrenten unterrichtet. Er hatte bereits drei Strafrunden drehen müssen. Weiter mit Puls 180 kam der Neuling zum zweiten Schießen im Stehend-Anschlag - und leistete sich „völlig indiskutable" vier Fehler. Vier je 100 Meter lange Strafrunden waren die Folge. Das kostete ihn den Sieg. Rund eine Minute nahm ihm Alexander Ihler (ebenfalls insgesamt vier

Flott unterwegs und zielsicher: Sommerbiathlet Jochen Gillich

GB-Foto: gb

 

Strafrunden) ab. Die anderen Gegner, unter ihnen der Deutsche Junioren-Meister Jochen Roth, glänzten zwar mit besseren Schießergebnissen, verloren aber auf der Laufstrecke Zeit. „Mit Silber im Sprint", meinte Jochen Gillich, „hatte ich nach dem ersten Wettbewerb bereits mein Minimalziel erfüllt." Im Sieben-Kilometer-Massenstart am Nachmittag übernahm Alexander Ihler sofort die Führung. Dem Herrenberger war klar, dass er das Tempo nicht würde mitgehen können. Er wollte kontrolliert laufen und seinen Gegner diesmal im Schießstand bezwingen. Auf der ersten Schleife verlor er 25 Sekunden. Als er im Schießstand eintraf, hatte der Führende bereits die Waffe im Anschlag. Jochen Gillich schoss konzentriert null Fehler im Liegend-Anschlag

und war über die vier Fehler seines Gegners überrascht. Aus 100 Metern Rückstand wurden 300 Meter Vorsprung. Durch enormes Lauftempo und mittelmäßiges Schießen des Außenseiters (drei Fehler im zweiten und zwei Fehler im dritten Schießen) schloss der Seriensieger der letzten Jahre aber kurz vor dem vierten Schießen wieder auf. Jochen Gillich raffte nochmals alle Konzentration zusammen und glänzte mit null Fehlern. Sein Gegner verlor, wohl auf Grund seines hohen Lauftempos, die Ruhe und musste alle fünf Klappscheiben stehen lassen. Das war der Sieg für den Herrenberger. Die letzten Kilometer ging er mit Genuss an und holte den Landesmeistertitel für den Schützenverein Bondorf. Für Alexander Ihler war es die erste Niederlage auf Landesebene überhaupt. „Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt", meinte Jochen Gillich, „ich habe 19 Jahre nach meinem bisher einzigen Landesmeister-Sieg wieder einen Titel nach Bondorf geholt." Zudem würden seine Leistungen zum Start bei der Deutschen Meisterschaft in Altenberg (Sachsen) berechtigen. Doch er kann sein Startrecht nicht wahrnehmen, da er an diesem Wochenende einen Start für seinen Leichtathletik-Verein VfL Ostelsheim bei der Württembergischen Mannschafts-Meisterschaft schon vor Monaten fest zugesagt hat: „Die sportliche Fairness gebietet es, dass ich nun meine Teamkameraden nicht im Stich lasse und auch antrete. Immerhin stehen wir nach zwei von vier Läufen auf dem zweiten Platz und haben noch Chancen auf den Sieg. Nächstes Jahr werde ich mir die Biathlon-Termine rechtzeitig notieren."

Zu den Landesmeisterschaften lesen Sie bitte auch noch die
Berichte über das Bogenschießen
in der
KREISZEITUNG
und im
"Gäubote"

Gäubote - Lokalsport: 05.07.2005

 

Schießen - In Breitenstein

Spitzensport beim 24-Stunden-Cup

(amk) - An diesem Wochenende geht beim SV Breitenstein ein außergewöhnliches Schießsport-Spektakel über die Bühne: Von Samstag ab 14 Uhr bis Sonntag um 14 Uhr werden 15 Mannschaften 14 400 Wertungsschüsse abgeben. Beim 24-Stunden-Cup besteht ein Team aus sechs Schützen, von denen in einer Stunde jeweils ein Schütze 40 Schüsse auf der Zehn-Meter-Distanz abgeben muss. Rund um die Uhr ist jeder vier Mal gefordert, dabei steht allen Teams die Reihenfolge frei. Titelverteidiger SSV Großenhausen (Hessen) hat keine Mannschaft zusammenbekommen. Mit dabei sind dafür die Cup-Sieger aus den vergangenen Jahren, der SV Bondorf aus der Bezirksoberliga und der SV Hirschlanden aus der Landesliga. Aus dem Gäu starten zudem die GSG Herrenberg-Nufringen und der FV Mönchberg, der zu den Geheimtipps zählt. Neben den Broos-Schwestern Sandra und Melanie geht für das Team der mehrfache Deutsche Meister Matthias Dierolf an den Start.

KREISZEITUNG - SPORT: 12.07.2005

 

 

Schießen: Beim vierten 24-Stunden-Cup des SV Breitenstein mit 90 Teilnehmern schnupperte der SV Mönchberg am Sieg

Spaß und Spannung sorgen für Spitzenergebnisse

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Breitenstein - Kurz vor 23 Uhr hatte der vierte 24-Stunden-Cup des SV Breitenstein seinen neuen Rekord. Der mehrfache deutsche Meister Matthias Dierolf verbesserte die alte Bestmarke von Elke Reuss (Großenhausen - 393 Ringe) auf fantastische 399 von 400 möglichen Ringen.

Zuvor hatte er mit Serien von 395 (18 Uhr) und 396 (21 Uhr) den SV Mönchberg in Führung gebracht. Und um Mitternacht sein Programm mit 394 Ringen beendet. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Am frühen Sonntagmorgen hatten die Mönchberger nach weiteren starken Ergebnissen von Sandra Broos (390 - 389 - 388) und Melanie Broos (387 - 385 - 384) noch mit 80 Ringen in Führung gelegen. Dann kam Verbandsligist SSG Neuweiler immer stärker auf. Um sechs Uhr blies Michael Somiesky mit 394 Ringen zur Aufholjagd, eine Stunde später legte Marion Gengenbach 394 Ringe nach. Die Entscheidung fiel in den letzten drei Stunden. Gegen die Ergebnisse von Judith Stahl (384), Michael Somiesky (394) und Marion Gengenbach (396), konnten Hans-Peter Brenner (375), Michael Zeeb (368) und Sandra Broos (390) nichts mehr ausrichten.

275,12 Euro als Spende für die Kinderkrebshilfe

Hans-Peter Brenner nahm's gelassen. „Warum muss ich mir das am frühen Morgen antun?", meinte er mit einem Schmunzeln. „Es liegt wohl am Miteinander und der guten Kameradschaft, die bei diesem Turnier herrscht."

Auch der Dritte, der SV Ebhausen, kam da nicht mehr mit. Die Ergebnisse der drei Erstplatzierten - 9209, 9177 und 9126 Ringe - ergeben insgesamt 27 512 Ringe. Und die sind für einen guten Zweck. Cheforganisator Marcus Ruschitzka: „Wir werden nach Turnierende jeden Ring in Cent umrechnen und an die Kinderkrebshilfe überweisen." Eine noble Geste.

Recht gut unterwegs war der SV Bondorf, der in Kerstin Köhler (391- 391- 386 - 386)

und Daniel Adis (377 - 388 - 386 - 389) seine stärksten Kräfte hatte. Allerdings war der junge Daniel Brandmayer im Konzert der Großen mit einem Schnitt von 352 Ringen etwas überfordert, so dass am Ende nur der fünfte Platz drin war.

Für die GSG Nufringen zählte der olympische Mitmachgedanke. Michaela Marzahn (1503), Rainer Reder (1428), Wolfgang Schwarz (1467), Thomas Schweiker (1503), Thomas Werz (1401) und Michael Woehl (1433) kamen auf Rang elf nie richtig in die Gänge.

Beim Zwölften SG Böblingen lieferten Michael Jablonsky (1522) und Claudia Schuster (1496) eine ordentliche Leistung ab, die rote Laterne nahm die SSG Magstadt mit, die in Annemarie Junge (368 - 367 - 382 - 375) ihre stärkste Kraft hatte.

Alle Hände voll zu tun in Sachen Statistik hatte in diesen 24 Stunden der ehemalige Vorsitzende des SV Breitenstein, Manfred Stäbler. Seine interessante Erkenntnis: „Am Samstagabend gab's die höchsten Ergebnisse. Erstaunlich war aber dass, viele Schützen erst bei ihrem dritten oder vierten Durchgang ihre besten Resultate erzielt haben."

Rundum zufrieden zeigte sich hinterher Organisator Marcus Ruschitzka: „Bei uns steht der Spaß im Vordergrund, dann kommen die Spitzenergebnisse fast von alleine." Und dann brach er noch eine Lanze für die 90 Teilnehmer. „Obwohl 24 Stunden auf engsten Raum beieinander, gab es keine Querelen oder Einsprüche, alles lief sportlich fair ab."

Auch Breitensteins SV-Vorsitzender Lothar Waldenmaier war voll des Lobes über den 24-Stunden-Cup. „Eine hervorragende Sache für das Schützenwesen insgesamt und die Kameradschaft im Speziellen. Uns geht es dabei nicht ums große Geld. Im Gegenteil, wir müssen schauen, dass sich das Turnier dank unserer Sponsoren selber trägt."

KREISZEITUNG - SPORT: 13.07.2005

 

Bogenschießen: Nur eine Medaille für den Kreis Böblingen in den olympischen Disziplinen durch Bettina Gabler vom BC Magstadt

Bei weiterführenden Meisterschaften den Anschluss verloren

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Kreis Böblingen - Wenn es richtig zählt, wenn im Bogenschießen weiterführende Meisterschaften bis zu Olympia angeboten werden, verliert der Schützenkreis Böblingen immer mehr den Anschluss.

Bei den Landesmeisterschaften in Sontheim an der Brenz gab es bis auf eine Ausnahme nur noch im nichtolympischen Compound- und Blankbogen Erfolge. Die einzige Medaille, eine silberne, gewann Bettina Gabler vom BC Magstadt bei den Juniorinnen mit 526 Ringen hinter Sabrina Hutt (Strümpfelbach - 562).

Der große Rest schoss weit hinterher, frühere Extraklasse in Form eines Thomas Grantz oder Andreas Lippold ist nicht in Sicht. So trennten bei den Männern Lars Braun vom BC Magstadt exakt 30 Ringe vom Bronzeplatz. Auch im Nachwuchsbereich ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit erschreckend. Die Bondorfer B-Schüler Robert Engelmann, Julian Fleck und Marcel Bertsch lagen um 91, 152 sowie 266 Ringe hinter dem Sieger Dennis Lamparth

vom SV Dusslingen (640 Ringe) zurück.

Besser fällt die Bilanz im nichtolympischen Compoundbogen aus. Hier holte der von Neuenstein zum BC Magstadt gewechselte Michael Baßler mit sehr guten 679 Ringen den Titel. Etwas überraschend musste sich Mitfavorit Jan Hoffmann (559) wegen einem Ring mit Rang vier begnügen. Der zweite Titel für den Kreis ging in der Jugendklasse mit großem Vorsprung auf Allrounder Timo Wielandt (SV Wimsheim - 632) und Florian Oswald (BIG Glatt - 631) mit 650 Ringen an den Bondorfer Eric Drechsler. Bei den Junioren gab es durch Sandro Matthes (667) und den Ex-Gärtringer Glenn Hermann (622 - beide BC Magstadt) einen Doppelerfolg. Richtig spannend machte es Marcel Bertuch. Der BCM-Schütze lag nach dem ersten Durchgang bei den Blankbogenschützen auf Rang drei, arbeitete sich jedoch mit der besten Einzelleistung der zweiten Runde noch bis auf vier Ringe an den neuen Meister Richard Klesmann (BS Nürtingen - 617) heran.

Gäubote - Lokalsport: 13.07.2005

 

Schießen - 24-Stunden-Cup in Breitenstein: SV Bondorf Fünfter

SV Mönchberg ganz stark

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Kurz vor, 23 Uhr hatte der 24-Stunden-Cup des SV Breitenstein seinen neuen Rekord. Der mehrfache Deutsche Meister Matthias Dierolf verbesserte die alte Bestmarke von Elke Reuss (Großenhausen, 393 Ringe) auf fantastische 399 von 400 möglichen Ringen. Zuvor hatte er mit Serien von 395 und 396 Ringen als Gastschütze den SV Mönchberg in Führung gebracht und um 0 Uhr sein Programm mit 394 Ringen beendet.

Zum Sieg reichte es dennoch nicht, am frühen Sonntagmorgen hatten die Mönchberger nach weiteren starken Ergebnissen von Sandra Broos (390-389-388) und Melanie Broos (387-385-384) noch mit 80 Ringen Vorsprung in Führung gelegen. Dann aber kam Verbandsligist SSG Neuweiler immer stärker auf. Um 6 Uhr blies Michael Somiesky mit 394 Ringen zur Aufholjagd, eine Stunde später legte Marion Gengenbach 394 Ringe nach. Die Entscheidung fiel in den letzten drei Stunden. Gegen die Ergebnisse von Judith Stahl 384, Michael Somiesky 394 und Marion

Gengenbach 396 hatten die Mönchberger Hans-Peter Brenner 375, Michael Zeeb 368 und Sandra Broos 390 das Nachsehen. Das Endergebnis lautete 9209:9177 Ringe für die SSG Neuweiler. Und für einen guten Zweck. Organisator Marcus Ruschitzka: „Wir werden jeden Ring der drei Teams auf dem Treppchen in Cent umrechnen und an die Kinderkrebshilfe überweisen."

Recht gut unterwegs war der SV Bondorf, der in Kerstin Köhler (391-391-386-386) und Daniel Adis (377-388-386-389) seine stärksten Kräfte hatte. Allerdings war der junge Daniel Brandmayer als Fünfter im Team im Konzert der Großen mit einem Schnitt von 352 Ringen überfordert, so dass am Ende nur der fünfte Platz drin war. Für die GSG Herrenberg-Nufringen zählte der „Olympische Gedanke". Michaela Marzahn (1503), Rainer Reder (1428), Wolfgang Schwarz (1467), Thomas Schweiker (1503), Thomas Werz (1401) und Michael Woehl (1433) kamen auf Rang elf nie richtig in die Gänge.

Gäubote - Lokalsport: 13.07.2005

 

Schießen - Bogenschießen

Drechsler siegt mit großem Vorsprung

(amk) - In Sachen Bogensport hat der Schützenkreis ein Problem: In den weiterführenden Disziplinen mit dem Recurve-Bogen verliert man immer mehr den Anschluss. Bei den Württembergischen Landesmeisterschaften in Sontheim/Brenz gab es bis auf eine Ausnahme nur noch im nichtolympischen Compound- und Blankbogen Erfolge. Auch im Nachwuchsbereich ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit groß. Die Bondorfer Schüler B-Schützen Robert Engelmann lagen um 91, Julian Fleck um 152, Marcel Bertsch um 266 Ringe hinter dem Sieger Dennis Lamparth vom SV Dusslingen (640 Ringe) zurück. Besser fällt die Bilanz beim Compoundbogen aus. Dort holte der von Neuenstein zum BC Magstadt gewechselte Michael Baßler mit sehr guten 679 Ringen den Titel. Der zweite Titel für den Kreis fuhr in der Jugendklasse mit großem Vorsprung auf den Allrounder Timo Wielandt (SV Wimsheim) und Florian Oswald (BIG Glatt) mit 650:632:631 Ringe das Bondorfer Talent Eric Drechsler ein. Bei den Junioren gab es durch Sandro Matthes (667) und den Ex-Gärtringer Glenn Hermann (622, beide für BC Magstadt startend) einen Doppelerfolg.

Gäubote - Lokalsport: 13.07.2005

 

Schießen - SSV Öschelbronn

Niederlage mit dem Kleinkalibergewehr

(gb) - Im Rundenwettkampf der Kreisliga mit dem Kleinkalibergewehr setzte es für die erste Mannschaft des SSV Öschelbronn I mit 786:799 Ringe eine Niederlage gegen das Nachbarteam des SV Bondorf II. Für den SSV Öschelbronn erzielte Steffen Langer ausgezeichnete 271 Singe. Die Mannschaftskollegen Sara Gieger (260), Kim Gieger (255) und Jochem Palm (236) kamen in die Wertung. Für Bondorf traten Daniel Adis (272), Klaus Köhler (265), Markus Öhrlich (262), Tobias Öhrlich (234) und Alexander Hess (205) an.
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Gäubote - Lokalsport: 20.07.2005

 

Schießen -  In KK-Bezirksliga Stuttgart fällt SV Bondorf zurück: SSV Bad Herrenalb ist Meister

GSG-Erste weiter in der Spitzengruppe

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Am vorletzten Wettkampftag hat der SSV Bad Herrenalb sein Meisterstück in der Kleinkaliber-Bezirksliga Stuttgart gemacht. Mit der Verbesserung des eigenen Liga-Rekords auf 854 Ringe dürften Titel und Aufstieg in die Landesliga bei einem ausstehenden Wettkampf sicher sein. Auf Platz vier in der Spitzengruppe folgt die GSG Herrenberg-Nufringen.

Derweil ist der SV Bondorf nach der deutlichen Niederlage in Ebhausen auf Rang acht zurückgefallen. Während in Sachen Meisterschaft die Entscheidung gefallen ist, geht es im Abstiegskampf rund.

Mit seiner besten Saisonleistung von 817 Ringen gab Schlusslicht SV Althengstett die Rote Laterne an die SG Esslingen ab, die jetzt zusammen mit der SG Deizisau mit dem Gang in die Kreisliga rechnen muss. Die SG Musberg, der SV Althengstett, die GSG Herrenberg-Nufringen II und die SG Höfingen können den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen.

Die GSG Herrenberg-Nufringen I bezwang den SV Rohrdorf mit 823:820 in einer ansprechenden Bezirksliga-Partie. Sabrina Marzahn (280 Ringe), Michaela Marzahn

(272) und Thomas Schweiker (271) hatten durch die Bank gegenüber Roman Marscholek (278), Jürgen Held (271) und Manfred Klotz (271) leichte Vorteile und setzten sich mit diesem Ergebnis in der Spitzengruppe fest.

Der SV Ebhausen bezwang den SV Bondorf 822:811. Ohne Katharina Wacker zog der SVB nicht ganz unerwartet gegen einen kompakt auftretenden Gastgeber den Kürzern. Thomas Braun (276), Andreas Kugele (271) und Marion Gengenbach (275) kamen zwar an die Leistung der Bondorferin Kerstin Köhler (282) nicht heran, hatten jedoch Albert Biesinger (265) und Silvia Mast (264) sicher im Griff.

Die GSG Herrenberg-Nufringen II unterlag gegen den SV Mönchberg 786:816 - eine heftige Niederlage, die den Tabellen-16. in Bedrängnis bringt. Noch so eine Pleite dürfen sich Otto Kaupp (259), Dieter Lauer (269) und Wolfgang Schwarz (258) nicht leisten, sonst könnte es am Ende mit dem Ligaerhalt knapp werden. Dagegen geht es für die Mönchberger nur noch um einen einstelligen Tabellenplatz, der Elfte sieht nach den Ergebnissen von Sandra (272), Melanie (274) und Gerhard Broos (270) locker dem Saisonende entgegen.

KREISZEITUNG - SPORT: 21.07.2005

 

Schießen: Kleinkaliber-Sommerrunde in der Bezirksliga Stuttgart - Fünfter Wettkampftag

Die Meisterschaft ist bereits entschieden

Kreis Böblingen (amk) - Der SSV Bad Herrenalb hat am vorletzten Wettkampftag sein Meisterstück in der Kleinkaliber-Bezirksliga Stuttgart gemacht.

Auf Platz vier weiter in der Spitzengruppe steht die GSG Herrenberg-Nufringen, während der SV Bondorf auf Rang acht zurückgefallen ist. In Abstiegsgefahr befindet sich die GSG Herrenberg-Nufringen II.

GSG Herrenberg-Nufringen I - SV Rohrdorf 823:820: In einer ansprechenden Bezirksligapartie behielten die gut aufgelegten Gastgeber dank Sabrina Marzahn (280 Ringe), Michaela Marzahn (272) und Thomas Schweiker (271) gegen Rohrdorf knapp die Oberhand.

SV Ebhausen - SV Bondorf 822:811: Ohne Katharina Wacker zog der SV Bondorf den Kürzern. Kerstin Köhler (282) überzeugte, jedoch war der Abstand von Albert Biesinger (265) und Silvia Mast (264) zu groß.

SK Dachtel II - SG Stuttgart I 827:833: Vor allem die beiden gut aufgelegten Julia Stöffler (282) und Michael Jablonsky (277)setzten dem Favoriten aus der Landeshauptstadt mächtig zu. Mit einem Roland Wellhäuser in Bestform (nur 268) hätte es wahrscheinlich zu einer Überraschung gereicht.

GSG Herrenberg-Nufringen II - SV Mönchberg 786:816: Eine heftige Niederlage, die die GSG II in Abstiegsgefahr bringt. Noch so eine Pleite dürfen sich Otto Kaupp (259), Dieter Lauer (269) und Wolfgang Schwarz (258) am letzten Wettkampftag nicht mehr leisten. Dagegen ist Mönchberg gesichert. Sandra (272), Melanie (274) und Gerhard Broos (270) haben sogar noch einen einstelligen Tabellenplatz im Visier.

Ergebnisse: SSV Bad Herrenalb - SG Höfingen 854:791, SK Sommenhardt-SV Heimsheim 830:809, SG Stuttgart II - SV Möttlingen 826:814, SSV Leutenbach - Sabt. Hösslinswart 815:843, SG Esslingen - SG Deizisau 782:796.

Tabelle: 1. SSV Bad Herrenalb 4221, 2. Sabt. Hösslinswart 4170, 3. SG Stuttgart 14165, 4. GSG Herrenberg- Nufringen 14128, 6. SK Dachtel 114109, 7. SK Sommenhardt 4108, 8. SV Bondorf 4105, 9. SV Ebhausen 4103, 10. SV Heimsheim 4095, 11. SV Mönchberg 4084, 12. SV Möttlingen 4076, 13. SV Rohrdorf 4063, 14. SSV Leutenbach 4058, 15. SG Höfingen 4014. 16. GSG Herrenberg-Nufringen II 4011, 17. SV Althengstett 4002, 18. SG Musberg 3999, 19. SG Deizisau 3193, 20. SG Esslingen 3976 Ringe.

Gäubote - Lokalsport: 22.07.2005

 

Schießen - Ein Titel bei der Württembergischen Meisterschaft bedeutet noch nicht DM-Fahrkarte

Zahl der Startplätze ist sehr limitiert

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Medaillen und gute Platzierungen sind die eine, die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft die andere Seite einer Württembergischen Meisterschaft. Im System des Deutschen Schützenbundes wird beides knallhart getrennt. Ein Titel ist noch lange kein Freifahrtschein für die nationalen Titelkämpfe auf der Olympiaanlage in München. Dennoch sind einige Schützen aus dem Gäu dabei.

Wer sich in Sichtweite der Allianz-Arena mit den Besten messen will, der muss die Limitzahlen des DSB erfüllen. Nicht zuletzt mit Blick auf das Zuschusssystem für die Verbände zählt unter dem Strich vor allem die Zahl ihrer DM-Teilnehmer. Diese ist, den Schützenkreis Böblingen betreffend, erneut gesunken. Für viele hoch gesteckte Erwartungen kam mit den Limitzahlen die Enttäuschung. Besonders hart getroffen hat es die Schüler-Mannschaft des SV Bondorf. Als Württembergischer Vize-Meister im Luftgewehr-Dreistellungskampf um einen Ring über dem letztjährigen Limit, fehlten dem Trio Tina Schneider, Lisa Müller und Daniel Brandmayer jetzt plötzlich vier Ringe. Ganz bitter traf es Lisa Müller, die 285 Ringe erreicht hatte, jedoch am neuen Limit von 286 scheiterte. Einzig Landesmeisterin Tina Schneider (291 Ringe) kam durch. Bei so viel Pech darf man auch mal Glück haben: Im Wettbewerb Luftgewehr stehend (20 Schuss) für die GSG Herrenberg-Nufringen am Start, schaffte das Trio mit 553 Ringen (Limit 550) knapp die Zulassung.

Der Leistungsdruck wird jedes Jahr größer, das bekamen nun auch Sandra Broos (SV Mönchberg/391) und Kerstin Köhler (SV Bondorf/389) bei einem Limit von 388 in der Damen-Klasse zu spüren. Gut durchgekommen sind Sabrina Marzahn mit dem Luftgewehr (382) und im KK-Dreistellungskampf (557) von der GSG Herrenberg-Nufringen, die in der Jugendklasse die Plätze fünf und vier belegte, sowie Uwe Hornickel von der SG Musberg in der Luftgewehr-Altersklasse (380) und Vanessa Pairam vom SV Breitenstein bei den Luftgewehr-Junioren B (384).

Die erfolgsverwöhnten Zimmerstutzen-Schützen erlebten eine herbe Enttäuschung. Mit dem Württembergischen Vize-Meister Daniel Adis vom SV Bondorf (277) und Rainer Hanisch von der SG Böblingen (275) sind bei einem Limit von 273 nur zwei Akteure vertreten. Als kleiner Trost darf die Qualifikation der Mönchbergerin Sandra Broos (275) im Team der SG Stuttgart gewertet werden. Neben Daniel Adis schaffte es in der Schützenklasse lediglich noch Michael Jablonsky mit sehr guten 293 (von 300 möglichen) beim Schießen auf 100 Meter zur DM. Die Senioren-Klasse ist diesmal nur durch Otto Kaupp von der GSG Herrenberg-Nufringen, dem Landesmeister im KK Dreistellungskampf mit 546 Ringen (Limit 544) vertreten. In dieser Disziplin bescherte Michaela Marzahn mit 545 Ringen als Siebte in der Juniorenklasse B der GSG einen weiteren Startplatz.

Erfolg für Daniel Brandmayer: Der Bondorfer schaffte mit der Mannschaft den Sprung zur Deutschen Meisterschaft

GB-Foto: amk

KREISZEITUNG - SPORT: 26.07.2005

 

Schießen: Limitzahlen trüben Bilanz bei Landesmeisterschaften

Klagelieder aus dem Kreis

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Kreis Böblingen - Medaillen und gute Platzierungen bilden eine, die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft die andere Seite einer württembergischen Meisterschaft. Im System des Deutschen Schützenbundes wird beides knallhart voneinander getrennt.

Ein Landesmeistertitel ist noch lange kein Freifahrschein für die nationalen Titelkämpfe auf der Olympiaanlage in München. Wer sich in Sichtweite der neuen Allianz-Arena mit den Besten messen will, der muss die Limitzahlen des DSB erfüllen. Nicht zuletzt mit Blick auf das Zuschuss-System für die Verbände zählt unter dem Strich vor allem die Zahl seiner DM-Teilnehmer.

Die ist, den Schützenkreis Böblingen betreffend, erneut gesunken. Für viele hochgesteckte Erwartungen kam mit den Limitzahlen die Enttäuschung. Besonders hart getroffen hat es die Schülermannschaft des SV Bondorf. Als württembergischer Vizemeister im Luftgewehr-Dreistellungskampf um einen Ring über dem letztjährigen Limit, fehlten dem Trio Tina Schneider, Lisa Müller und Daniel Brandmayer jetzt plötzlich vier Ringe. Ganz bitter traf es Lisa Müller, die 285 Ringe erreicht hatte, jedoch am neuen Limit von 286 scheiterte. Einzig Landesmeisterin Tina Schneider (291 Ringe) kam durch.

Bei so viel Pech darf man auch einmal Glück haben - im Wettbewerb Luftgewehr-Stehend (20 Schuss) für die GSG Herrenberg-Nufringen am Start, schaffte das Trio mit 553 (Limit 550 Ringe) knapp die Zulassung.

Der Leistungsdruck wird jedes Jahr größer, das bekamen auch Sandra Broos (SV Mönchberg, 391) und Kerstin Köhler (SV Bondorf, 389/Limit 388) in der Damenklasse zu spüren. Gut durchgekommen sind Sabrina Marzahn (Luftgewehr, 382 und Kleinkaliber-Dreistellungskampf, 557) von der GSG Herrenberg-Nufringen, die in der Jugendklasse die Plätze fünf und vier belegte, Uwe Hornickel (SG Musberg, 380 Luftgewehr-Altersklasse) und Vanessa Pairam (SV Breitenstein, Luftgewehr-Junioren 384 Ringe).

Herbe Enttäuschung auch mit dem Zimmerstutzen

Die erfolgsverwöhnten Zimmerstutzen-Schützen erlebten eine herbe Enttäuschung. Mit Daniel Adis (SV Bondorf, 277) und Rainer Hanisch (SG Böblingen, 275/Limit 273) sind nur zwei Akteure bei der DM vertreten.

Als kleiner Trost darf die Qualifikation von Sandra Broos (275) im Team der SG Stuttgart gewertet werden. Neben Daniel Adis schaffte es in der Schützenklasse lediglich Michael Jablonsky mit sehr guten 293 Ringen beim Schießen auf 100 Meter zur DM. Pech hatte der Böblinger im Kleinkaliber-Dreistellungskampf, wo ihm ein Ring zum Limit von 566 fehlte. Die Seniorenklasse ist diesmal nur durch Otto Kaupp (Kleinkaliber-Dreistellungskampf, 546 Ringen) vertreten. In dieser Disziplin bescherte Michaela Marzahn (545) als Siebte in der Juniorenklasse B der GSG Herrenberg-Nufringen einen weiteren DM-Startplatz

Gäubote - Lokalsport: 27.07.2005

 

Schießen - SV Bondorf

Klarer Titelgewinn für zweite Mannschaft

(khb) - Obwohl nicht in Bestbesetzung, schaffte das Kleinkaliberteam des SV Bondorf gegen den SV Rohrdorf mit 823:819 einen zufrieden stellenden Rundenabschluss. Albert Biesinger mit guten 280 Ringen, Kerstin Köhler (278) und Silvia Mast (265) wussten zu überzeugen. Sven Maier (249) kam nicht in die Wertung. Auch die zweite SVB-Mannschaft blieb in der Kreisklasse gegen Jettingen II mit 794:769 siegreich. In dieser Liga wurde der SV Bondorf mit großem Ringeabstand Meister. Dazu trugen diesmal bei Klaus Köhler (249), Daniel Adis (270) und Markus Öhrlich mit starken 275 Ringen bei.

Gäubote - Lokalsport: 29.07.2005

 

Schießen - SV Bondorf

Marcel Kröhner holt die Ehrenscheibe

(gb) - Zwei Tage lang zelteten neun Nachwuchsschützen des SV Bondorf beim Kreisjugendpokalschießen in Weil im Schönbuch. Dabei beteiligten sie sich an zahlreichen Wettkämpfen recht erfolgreich. So ergatterte Marc Sautter beim Königsadlerschießen einen Stern. Sein Teamkollege Marcel Kröhner holte sich die Ehrenscheibe. Im Bogenschießen waren Stefan Luppold und Eric Drechsler jeweils Erste in ihren Disziplinen, zusammen mit Marcel Bertsch und Alexander Braun gab es auch noch den vierten Platz mit der Bogenmannschaft in der Schülerwertung. Fabian Schaible erreichte gute 331 Ringe mit dem Luftgewehr. Mit der Pistole waren Patrick Kröhner (358), Marc Sautter (348) nicht zu schlagen. Fünfter in dieser Disziplin war Marcel Kröhner (306) und Sechster Christian Thielsch mit ebenfalls 306 Ringen. Am Ende landete Bondorf in der Mannschaftswertung auf Rang eins.

Gäubote - Lokalsport: 03.08.2005

 

Schießen - In der KK-Bezirksliga Stuttgart bleibt Schützenkreis Böblingen vom Abstieg verschont

Eine verlorene Runde für SV Bondorf

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Zum Abschluss der Bezirksliga Stuttgart hat der neue Meister SSV Bad Herrenalb mit 850 Ringen nochmals ordentlich hingelangt und sich mit insgesamt 5071 Ringen den Aufstieg in die Landesliga gesichert. Platz zwei teilen sich die Schützenabteilung Hösslinswart und die SG Stuttgart I. Am Tabellenende dürfte ein Schnitt von 800,7 Ringen der GSG Herrenberg-Nufringen II zum Klassenerhalt reichen, so dass der Schützenkreis Böblingen vom Abstiegsgespenst verschont bleibt.

Beim Saisonfinale stellten die Schwarzwälder nicht nur sieben von 20 Mannschaften, sondern mit dem SSV Bad Herrenalb auch den neuen Meister. Spätestens nach der Rückkehr von Junioren-Europameisterin Jenny Müller vom Landesligisten SV Oberlengenhardt zu ihrem Heimatverein hatte die Konkurrenz keine Chance mehr. Zumal die mehrfache Deutsche Jugendmeisterin Sarah König mit einem Schnitt von 284,3 Ringen eine überragende Runde schoss. Mit 289 von 300 möglichen Ringen erzielte die Gewinnerin der Einzelwertung auch das höchste Einzelergebnis der Liga.

Durch einen 835:793-Erfolg bei der GSG Herrenberg-Nufringen II wurde die SK Dachtel II mit Julia Stöffler (283), Michael Jablonsky (273) und Roland Wellhäuser (279) auf dem fünften Rang bester Kreisvertreter. Dem Team um die landesligaerfahrene Julia Stöffler gelang mit Ergebnissen von 825-827-835 Ringen eine exzellente Rückrunde. Den Kontrast lieferte die GSG II aus dem Gäu. Nach gutem Start ging es immer weiter in den Keller, gegen Dachtel verhinderte Otto Kaupp mit guten 276 Ringen eine noch negativere Rückrundenbilanz. Auch die erste Mannschaft hatte in Ebhausen keinen Grund zur Freude. Durch die deftige 807:839-Niederlage fielen Michaela Marzahn (273), Andreas Scheurenbrand und Thomas Schweiker (je 267) auf Rang sieben zurück.

Albert Biesinger: Knapper Bondorfer Erfolg in Rohrdorf

 GB-Foto: amk

Eine ansprechende Leistung bot dagegen der SV Mönchberg beim Tabellendritten SG Stuttgart. Bei der knappen 822:825-Niederlage verlangten Sandra Broos (278) Gerhard Broos (276) und Dieter Zeeb (268) den Schützen aus der Landeshauptstadt alles ab.

Sehr knapp war auch die Entscheidung zu Gunsten des SV Bondorf in Rohrdorf. Dem Tabellenneunten gelang mit Kerstin Köhler (278), Albert Biesinger 280 und Sylvia Mast (265) ein 823:819-Erfolg, unter dem Strich erneut eine verlorene Runde. Mit dem starken Aufgebot wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber bis auf Sylvia Mast fiel jeder Mannschaftsschütze mindestens einmal aus.

Gäubote - Lokalsport: 17.08.2005

 

Schießen - Bei Deutschen Meisterschaften in München machen sich auch Gäu-Schützen Hoffnung

SV Bondorf: Unternehmen Edelmetall

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Zielt auch in diesem Jahr wieder bei der DM: Für Kerstin Köhler sind Starts in München schon fast Routine

 GB-Foto: Holom

Die Deutsche Meisterschaft der Schützen zählt zu den größten nationalen Sportveranstaltungen. Vom 19. bis zum 29. August werden auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück von rund 6000 Schützen über 7000 Starts verzeichnet. Mit Hoffnungen nehmen auch einige Gäu-Schützen teil.

Der Deutsche Schützenbund fasst in diesen zehn Tagen alle Klassen von den Schülern bis zu den Senioren zusammen, zusätzlich werden die Deutschen Behinderten-Meisterschaften ausgeschossen. Den Auftakt von Freitag bis Sonntag machen die olympischen Disziplinen. Hier gehen die Aktiven der Damen- und Schützenklasse sowie der deutsche Nachwuchs bis zur Junioren-Klasse B an den Start. Vom 22. August an greifen die nationalen Disziplinen wie Zimmerstutzen, KK 100 Meter, Armbrust oder Standardpistole sowie die Alters- und Seniorenschützen ins Geschehen ein. Das letzte Wochenende gehört zum größten Teil der Jugend- und Schülerklasse sowie den Großkaliberschützen. Die deutschen Sportschützen zählen zu den Besten in der Welt. Dies können die Zuschauer live beim Weltcup-Finale verfolgen, das vom 23. bis 27. August im Rahmen der DM ausgetragen wird.

Zu den elf Schießtagen werden zehntausende von Besuchern erwartet, sie sehen unter anderem auch einige Schützen aus dem Kreis Böblingen. Vor dem offiziellen Start mit dem freien Training am Donnerstag wird sich bereits Patrick Weichand (Laufende Scheibe stellen. Hoffnungen auf eine gute Platzierung hat am Freitag Gerd Halbmayer vom SV Weil im Schönbuch. Auf einen Durchbruch bei Deutschen Meisterschaften hofft am Samstag Sandra Broos vom SV Mönchberg mit dem Luftgewehr, während DM-Starts für die Herrenbergerin Kerstin Köhler vom SV Bondorf schon Routine sind. Erstmals dabei ist Vanessa Pairam vom SV Breitenstein in der Junioren-Klasse B. Mit Michaela Marzahn (GSG Herrenberg-Nufringen) schließt sich der Kreis der Starter in den olympischen Disziplinen, die 16-Jährige muss am Sonntag mit dem Kleinkalibergewehr ran.

Seit Jahren im Blickpunkt stehen die Luftpistole-Damen in der Altersklasse, heuer für den SV Bondorf am Start. Der letztjährige DM-Vize startet am Montag mit Karin Jungbauer (SV Jettingen), Birgit Stäbler (SG Böblingen) und Elisabeth Saur (SV Bondorf) einen erneuten Anlauf Richtung Edelmetall.

KREISZEITUNG - SPORT: 18.08.2005

 

Schießen: Deutsche Meisterschaften in München-Hochbrück - Einige Kreisteilnehmer am Start

Gerd Halbmager geht morgen aufs Ganze

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Kreis Böblingen (amk) - Die deutsche Meisterschaft der Sportschützen zählt zu den größten Sportveranstaltungen in Deutschland. Vom 19. bis 29. August werden auf der Olympiaanlage in München-Hochbrück von rund 6000 Schützen über 7000 Starts durchgeführt.

Den Auftakt (19. bis 21. August) bilden die olympischen Disziplinen. Dabei gehen die Aktiven der Damen- und Schützenklasse sowie der Nachwuchs bis zur Juniorenklasse B an den Start. Vom 22. August an greifen die nationalen Disziplinen wie Zimmerstutzen, Kleinkaliber 100 Meter, Armbrust oder Standardpistole sowie die Alters- und Seniorenschützen in das Geschehen ein. Das letzte Wochenende gehört zum größten Teil der Jugend- und Schülerklasse sowie den Großkaliberschützen.

Spitzenergebnisse hart am Maximum, die deutschen Sportschützen zählen zu den Besten in der Welt. Dies können die Zuschauer live beim Weltcup-Finale verfolgen, das vom 23. bis 27. August im Rahmen der deutschen Meisterschaften durchgeführt wird. Zu den elf Schießtagen werden zehntausende von Besuchern erwartet, sie werden unter anderem auch einige Schützen aus dem Kreis Böblingen zu sehen bekommen.

Erste Hoffungen auf eine gute Platzierung. ruhen am Freitag auf Gerd Halbmayer. Der Fünfte der württembergischen Meisterschaft (378 Ringe) kann sich an einem guten Tag unter die ersten zwanzig in Deutschland schießen, selbst eine Finalteilnahme ist für den Weil im Schönbucher möglich.

Auf einen Durchbruch bei der DM hofft am Samstag Sandra Broos vom SV Mönchberg mit dem Luftgewehr, während DM-Starts für die ehemalige EM-Dritte Kerstin Köhler (SV Bondorf) schon Routine sind. Zum ersten Mal dabei ist Vanessa Pairam vom SV Breitenstein, Achte bei den Landesmeisterschaften der Juniorinnen B mit 384 Ringen. Mit Michaela Marzahn (GSG Herrenberg-Nufringen) schließt sich der Kreis der Starter in den olympischen Disziplinen, die 16-Jährige muss am Sonntag ran.

Seit Jahren im Blickpunkt ist die Damen-Altersklassemannschaft aus dem Kreis mit der Luftpistole, diesmal für den SV Bondorf am Start. Die letztjährigen Vizemeisterinnen starten am Montag in der Besetzung Karin Jungbauer (SV Jettingen), Birgit Stäbler (SG Böblingen) und Elisabeth Saur (SV Bondorf) einen erneuter. Anlauf in Richtung Edelmetall.

Gäubote - Lokalsport: 20.08.2005

 

Schießen - SV Bondorf

Erwin Schuler ist der neue Schützenkönig

(wf) - Prima Wetter, eine gute Vorbereitung, gestiegene Teilnehmerzahl, viele Besucher und ein überglücklicher Schützenkönig: Die Idee, das schon etwas angegraute Traditionsschießen mit technischer Raffinesse auszustatten und mit einem Sommernachtsfest zu verbinden, kam beim Schützenverein Bondorf gut an.

Zuvor war kräftig die Werbetrommel gerührt worden, viele Vorbereitungen wurden getroffen: So hatten sich einige Schützen unter Anleitung von Joachim Wacker als „Strippenzieher" betätigt, um ein Video-Bild vom Adler in den Schützenstand sowie in den Gast- und Hofraum zu ermöglichen. Auf diese Weise konnten die Treffer analysiert und laufend kommentiert werden - zusammen mit der Tonübertragung wurde die Stimmung trefflich herübergebracht. Zudem gab es eine neue Lautsprecheranlage.

Bereits mit dem neunten Schuss erledigt der eigentliche Pistolenschütze Rudi Nesper die Krone des hölzernen Adlers. Zwei weiterer Durchgänge bedurfte es, bis Daniel Adis den Apfel zu Fall brachte - es war der 34. Schuss. Drei Schüsse später sicherte sich Andreas Bertsch das Zepter. Fast die doppelte Anzahl von Schüssen war für den linken Flügel nötig, der an Roland Skambraks ging. Den anderen Flügel holte sich Horst Saur mit dem 156. Schuss. Nun ging es um den Rumpf und den Königstitel: Das längst durchsiebte Fragment fiel beim zweiten Vorsitzenden Erwin Schuler nach dem 361. Schuss.

Beim Sterneschießen waren Alexander Hess, Holm Wagner, Joachim Wacker, Heinz Elsäßer, Christoph Wacker, Uwe Maier, Timo Öhrlich, Marc Sautter, Sven Maier und Patrick Kröhner erfolgreich. Die Königsscheibe sicherte sich mit dem besten Zehner Joachim Wacker, die Vereinsehrenscheibe ging an Bogenschütze Simon Fischer. Bei der „Doris-Pichler-Erinnerungsscheibe" mit der Luftpistole war Gudrun Bertsch die beste Schützin.

Gäubote - Lokalsport: 23.08.2005

 

Schießen - Luftgewehr, DM

Kerstin Köhler beweist ihre Klasse

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

(amk) - Längst ist die Zeit vorbei, da Kerstin Köhler irgendjemand noch etwas beweisen müsste. Die Herrenbergerin darf es sich leisten, eine Deutsche Meisterschaft ganz locker anzugehen. Dass sie es nach ihrem Abschied aus den Leistungskadern trotz deutlich reduzierten Trainings immer noch drauf hat, bewies sie in München mit dem Luftgewehr eindrucksvoll. An der Stelle, an der sie als Schülerin ihre erste Goldmedaille gewonnen hat, unterstrich sie bei ihrem ersten Auftritt in der Damenklasse ihre Können. Die 21-Jährige frühere EM-Dritte bot mit 393 Ringen eine Klasseleistung. Auf Rang 24 fehlten ihr in einer extrem dicht gedrängten Konkurrenz nach Serien von 99 - 98 - 98 - 98 Ringen nur zwei Ringe zur Final-Teilnahme der besten acht. Dieses Finale war mit Siegerin Barbara Lechner (Bayern/499,9) vor Sandra Koch (Leingarten/499,8) und Sonja Pfeilschifter (Bayern/499,4) reich an Dramatik.

Drei Ringe weniger als Kerstin Köhler traf Sandra Broos vom SV Mönchberg, in der Rangliste machte dies gleich 30 Plätze aus. Bei ihren Serien von 98 - 97 - 97 - 98 Ringen (total 390) hatte die Mönchbergerin sichtlich Probleme beim Abziehen. Immer wieder setzte sie ihr Luftgewehr ab, was wertvolle Zeit kostete - bis Knut Böttig die 23-Jährige aus dem Stand winkte und eindringlich auf sie einredete. Danach lief es etwas besser, der Landestrainer auf Honorarbasis hatte die richtigen Worte gefunden. Vielleicht bahnt sich hier noch mehr an, schließlich ist der Chef des Affalterbacher Bundesliga-Teams immer an Verstärkungen interessiert. Und Sandra Broos kann mehr, wie sie in der zweiten Liga beim SV Brainkofen schon bewiesen hat.

Hinweis der Web-Redaktion: Aus dem Bericht geht nicht hervor, dass Kerstin Köhler zum Bondorfer Aufgebot für die Deutschen Meisterschaften gehörte, dass sich 10 Startberechtigungen erkämpfte.

Gäubote - Lokalsport: 24.08.2005

 

Schießen - In der Altersklasse: Erfolgreiches Luftpistolen-Trio bei der Deutschen Meisterschaft

Gold und Silber für Bondorfer Damen

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Kehrten reich dekoriert von der Deutschen Meisterschaft aus München nach Bondorf zurück (von links): Birgit Stäbler, Elisabeth Saur und Karin Jungbauer

GB-Foto: amk

Die Leistungsgemeinschaft mit Karin Jungbauer, Birgit Stäbler und Elisabeth Saur hat bei den Deutschen Meisterschaften der Schützen erneut richtig hingelangt. Nach der Silbermedaille vor einem Jahr gewann das Luftpistolen-Trio nun mit beachtlichen 1105 Ringen die Mannschafts-Goldmedaille, zudem holten Karin Jungbauer und Birgit Stäbler in ihren Altersklassen jeweils Silber.

Auch wenn die Konkurrenz in diesem Jahr wesentlich dünner war, an der Mannschafts-Goldmedaille für das unter der Flagge des SV Bondorf gemeldeten Damen-Team gab es in der Altersklassen-Wertung nichts zu rütteln. Zu dominant war der Auftritt von Karin Jungbauer, Birgit Stäbler und Elisabeth Saur, denen die Konkurrenz mit Titelverteidiger SSG Roewekamp (Schützenverband Nordwest) mit 1078 Ringen und die SG Neufarn-Parsdorf (Bayern) mit 1074 Ringen nichts entgegenzusetzen hatten. Der Erfolg war vor allem der großen kämpferischen Leistung von Elisabeth Saur zu verdanken. Die Bondorferin war mit 88 Ringen und Rang 31 ganz schlecht in ihr 40-Schuss-Programm gestartet, kämpfte sich dann allerdings mit Serien von 91, 93 sowie 96 Ringen und damit total 368 Ringen noch bis auf Platz vier vor. Eine Energieleistung, die höchsten Respekt verdient, zumal Elisabeth Saur auf der Anzeigetafel gesehen hatte, dass ihre Teamkolleginnen gut im Rennen lagen. Allen voran Karin Jungbauer. Die Jettingerin führte bis kurz vor Schluss die Konkurrenz noch an. Erst in der letzten

Zehner-Serie musste sie mit 91:94 Ringen (Endstand 371:372) die Goldmedaille noch an Angelika Herrmann vom SSV Sandhausen (Baden) abtreten. Dritte wurde die Bayerin Reingard Mirbek (FSG Kraiburg) mit 369 Ringen.

Noch knapper fiel die Entscheidung bei den Seniorinnen aus, die ersten vier Plätze lagen nur um einen Ring auseinander. Die von der SG Böblingen kommende Birgit Stäbler hatte nach 30 Schuss mit einem Ring geführt, musste am Ende mit 90:91 Ringen bei Ringgleichheit auf Grund der Differenz bei der letzten Zehner-Serie die Goldmedaille allerdings an Gisela Weinreich vom KKSV Bergen (Niedersachsen) abgeben. Beide hatten letztlich je 366 Ringe auf ihrem Konto. Platz drei ging an Steffi Sander (SSG Roewekamp) mit 365 Ringen.

Ein Mal Gold, zwei Mal Silber - auch wenn unter dem Strich drei erste Plätze möglich gewesen wären, war die Freude bei den Schützinnen des SV Bondorf und ihrem mitgereisten Anhang riesig. Drei mal Edelmetall bei einer Deutschen Meisterschaft auf einen Wurf, das übertraf alles, was das Trio bis jetzt geleistet hat. Kein Wunder, dass nach der Rückkehr ins Gäu noch kräftig gefeiert wurde: Am Montag gegen 22.30 Uhr traf der Konvoi aus München auf der Schießanlage des SVB ein, das anschließende Fest ging bis in die frühen Morgenstunden. Einen so großen Erfolg gibt es schließlich nicht alle Tage zu begießen.

KREISZEITUNG - SPORT: 25.08.2005

 

Schießen: Gold und zweimal Silber bei deutscher Meisterschaft

Drei Medaillen für ein Trio

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

München - Karin Jungbauer, Birgit Stäbler und Elisabeth Saur haben bei den deutschen Schießsport-Meisterschaften richtig hingelangt. Nach Silber 2004 gewann das Trio mit 1105 Ringen Mannschaftsgold, zudem holten Karin Jungbauer und Birgit Stäbler in ihren Altersklassen jeweils Silber.

Auch wenn die Konkurrenz in diesem Jahr wesentlich dünner war, am Mannschaftsgold für das unter der Flagge des SV Bondorf gemeldeten Altersklasse-Teams gab es nichts zu rütteln. Zu dominant war der Auftritt, dem die Konkurrenz mit Titelverteidiger SSG Roewekamp (1078 Ringe) vom Schützenverband Nordwest und der SG Neufarn-Parsdorf (Bayern - 1074) nichts entgegenzusetzen hatten.

Der Erfolg war vor allem der großen kämpferischen Leistung von Elisabeth Saur zu verdanken. Sie war mit 88 Ringen und damit auf Rang 31 liegend ganz schlecht in ihr 40-Schuss-Programm gestartet, kämpfte sich dann aber mit Serien von 91, 93 und 96 (total 368 Ringe) noch bis auf Platz vier vor. Eine Energieleistung, die höchsten Respekt verdient, wobei sie auf der Anzeigetafel gesehen hatten, dass ihre Teamkolleginnen gut im Rennen lagen.

Allen voran Karin Jungbauer. Die Jettingerin hatte bis kurz vor Schluss die Konkurrenz noch angeführt. Erst in der letzten Zehnerserie musste sie mit 91:94 Ringen (Endstand 371:372) die Goldmedaille an Angelika Herrmann vom SSV Sandhausen (Baden) abgeben. Dritte wurde Reingard Mirbek (FSG Kraiburg-Bayern) mit 369 Ringen.

Noch knapper fiel die Entscheidung bei den Seniorinnen aus, die ersten vier Plätze lagen nur um einen Ring auseinander. Die von der SG Böblingen kommende Birgit Stäbler hatte nach 30 Schuss mit einem Ring geführt, musste am Ende aber bei Ringgleichheit auf Grund der Differenz bei der letzten Zehnerserie (90:91) die Goldmedaille an Gisela Weinreich vom KKSV Bergen (Niedersachsen) abgeben. Beide hatten je 366 Ringe auf ihrem Konto, Platz drei ging an Steffi Sander (SSG Roewekamp) mit 365 Ringen.

Einmal Gold und zweimal Silber - auch wenn sogar dreimal Gold möglich war, die Freude bei den Schützinnen und dem mitgereisten Anhang war riesig. Dreimal Edelmetall bei einer deutschen Meisterschaft auf einen Wurf, das übertraf alles, was das Trio bis jetzt geleistet hat.

Das Luftpistolen-Altersklassentrio des SV Bondorf: Gold in der Mannschaftswertung

Foto: Albert M. Kraushaar

Gäubote - Lokalsport: 25.08.2005

 

Schieß- und Radsport

Gutes Angebot bei „Fahr Rad und schieß"

VON NILS MAYER

Am Sonntag von 8 bis 17 Uhr bieten die Schützenvereine Bondorf, Mötzingen, Seebronn und Wendelsheim gemeinsam zum 25. Mal den Wettbewerb „Fahr Rad und schieß" an. Jeder kann teilnehmen und auf interessanten Strecken die Schützenhäuser besuchen. Dort haben die Vereine zusätzlich ein Rahmenprogramm parat.

Während in Bondorf und Seebronn mit Kleinkalibern geschossen wird, dürfen die Teilnehmer in Wendelsheim und Mötzingen mit dem Luftgewehr ihr Können austesten. Zudem ist in Bondorf oder Mötzingen Bogenschießen zum Zeitvertreib eingeplant. „Wer nicht schießen möchte, sondern nur Rad fahren, ist bei uns ebenfalls willkommen", sagt Karl-Heinz Bertsch, Pressesprecher der Schießgemeinschaft Oberes Gäu, der auf viele Teilnehmer hofft. Ob auch wieder prominente Sportler oder Politiker an den Start gehen, weiß er bislang noch nicht, möglich aber ist es.

Im vergangenen Jahr waren rund 1200 Sportbegeisterte auf der Strecke, die von zwei Autos überwacht wird, falls ein Fahrrad eine Panne haben sollte. Ansonsten können sich die Radfahrer kaum verfahren, denn die Feld- und Radwege sind beschildert. Ob die Teilnehmer alle Schützenhäuser anfahren oder einige auslassen, bleibt jedem selbst überlassen. Aber: „Wer eine Urkunde möchte, muss überall gewesen sein und wieder an sein Anfangs-Haus zurückkehren", erklärt Pressesprecher Bertsch. Für Starter, die sonst nie dem Schießsport nachgehen, sei es interessant, die Schüsse auswerten zu lassen. „Da vergleichen viele miteinander und freuen sich über ihre Ergebnisse", sagt Karl-Heinz Bertsch. Die Veranstalter hoffen, bei der Teilnehmerzahl den vierstelligen Bereich zu erreichen: „Bei gutem Wetter müsste dies klappen", meint Karl-Heinz Bertsch.

Gäubote - Lokalsport: 29.08.2005

 

Freizeitsport - Bei der 25. Ausgabe von „Fahr Rad und schieß" begeistert das Bogenschießen

 Ob Gelb oder Schwarz: Treffer freuen

VON MATHIAS PROTSCHKA

Passend zum Jubiläum zeigte sich auch das Wetter bei der gestrigen 25. Ausgabe von „Fahr Rad und schieß" von seiner besten Seite. Die Verantwortlichen in den Schützenhäusern von Mötzingen, Bondorf, Seebronn und Wendelsheim durften sich über 392 Teilnehmer freuen.

Dazu kam noch eine ungezählte Menge an Radfahrern, welche die ausgeschilderte Strecke für eine Radtour nutzten und an den Schützenhäusern Pausen einlegten. Deshalb sprach man im Seebronner Schützenhaus, wo noch am Abend Bilanz gezogen wurde, von einem Erfolg. Auch Wolfgang Gruber, Pressewart des Mötzinger Schützenvereins, war zufrieden. „Für uns war zunächst wichtig, dass das Wetter besser war als in den letzten Jahren." Damals war es teils verregnet oder bewölkt. Diesmal gab es Sonnenschein und ab 10 Uhr, rund zwei Stunden nach Beginn, herrschte im Mötzinger Schützenhaus bereits Hochbetrieb. Um die eigentliche Radwander-Sportschieß-Kombination zu absolvieren, musste man in Mötzingen, wie auch in Wendelsheim, mit dem Luftgewehr an den Schießstand treten. In Bondorf und Seebronn hingegen stand Kleinkaliber auf dem Programm. Wer die komplette Strecke absolvierte, kam so auf 40 Schuss und 40 Kilometer.

Dies war beispielsweise bei der vierköpfigen Familie Fischer aus Oberndorf der Fall. „Wir sind zum ersten Mal dabei und von der Veranstaltung sehr positiv überrascht", freute sich die Mutter. „Man trifft sogar ins Schwarze." Manchmal war das Schwarze aber auch Gelb, nämlich wenn die Teilnehmer die Möglichkeit zum Bogenschießen wahrnahmen, was in Bondorf und in Mötzingen angeboten wurde. In Mötzingen standen hier Karin Heß und ihre Helfer mit Rat und Tat zur Seite.

Während beim Schießen mit der Feuerwaffe, wie Wolfgang Gruber erklärte, der Werbeeffekt für die Sportart relativ klein ist, erfreut man sich beim Bogenschießen derzeit eines großen Zulaufs. „Unsere Schnupperkurse nach den Sommerferien waren zuletzt immer gut belegt", so Heß.

Auch Mötzingens Bürgermeister Thomas Sprißler, der die Veranstaltung jedes Jahr besucht, hatte seine Freude an Pfeil und Bogen. „Diese Disziplin liegt mir eher als das

Kleinkaliber. Dieses Mal habe ich sogar einen 30er geschafft." Bei drei Schüssen war dies die Maximalausbeute.

Bei der Teilnehmerzahl wurde diese im Vergleich zu früheren Jahren jedoch nicht erreicht. Auch wenn einige Vereine größere Abordnungen schickten und ebenso eine gelb gekleidete FDP-Delegation um deren Wahlkreis-Kandidaten Florian Toncar auf Tour war. Im Vergleich zu früheren Jahren sind nur noch vier Vereine lokale Schützenvereine bei „Fahr Rad und schieß" beteiligt. Öschelbronn, bereits vor einigen Jahren, und nun auch die Schützen aus Hailfingen sind ausgestiegen. „In den letzten Jahren stagnierte die Teilnehmerzahl, ging auf Grund des Wetters sogar eher zurück", sagt Wolfgang Gruner zurückblickend. „Aber die Teilnehmer, die kommen, fühlen sich wohl", weiß er aus eigener Erfahrung. Um direkte Mitgliederwerbung, den Grundgedanken der Anfangsjahre, gehe es schon lange nicht mehr, so Gruner, und der Verdienst bei der Veranstaltung sei ebenfalls überschaubar. Doch dafür profitiert das Ansehen der Schützen und der lokalen Vereine langfristig von der Veranstaltung, auch wenn sich dies in keiner Abrechnung niederschlagen dürfte.
 

Das Bogenschießen zieht die Jugend merklich an

GB-Foto: Bäuerle

Hinweis der Web-Redaktion:
Zur "Fahr Rad und schieß" - Veranstaltung gibt es auch eine Fotoreportage, bitte hier klicken.

Gäubote - Lokalsport: 30.08.2005

 

Schießen - DM in München

Monschau sorgt für goldenen Abschluss

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

(amk) - Der Schützenkreis Böblingen strahlt nach der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen über fünf Medaillen. Für den goldenen Abschluss sorgte Willi Monschau: Der Ehninger wurde nach einem dramatischen Finale Deutscher Meister und stellte den deutschen Rekord ein.

Nach dem Dreifach-Triumph mit der Luftpistole durch Elisabeth Saur, Karin Jungbauer und Birgit Stäbler (wir berichteten) war am Sonntag Willi Monschau mit dem Großkaliber-Trio der SG Ehningen im Kaliber 357 Magnum erfolgreich.

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Gäubote - Lokalsport: 30.08.2005

 

Schießen - Lisa Müller und Sabrina Marzahn stark bei Deutscher Meisterschaft in München

Gute Ergebnisse der zwei GSG-Talente

VON ALBERT M. KRAUSHAAR

Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften der Sportschützen hat es in den Disziplinen Luft- und Kleinkaliber-Gewehr für den Nachwuchs aus dem Kreis Böblingen zwar zu keiner Medaille gereicht, dafür aber schafften die Talente einige überaus respektable Platzierungen.

Lisa Müller von der GSG Herrenberg-Nufringen belegte in der Schüler-Klasse ringgleich mit der Bronzemedaillen-Gewinnerin Rang sechs, ihre Vereinskollegin Sabrina Marzahn im Dreistellungskampf mit 551 Ringen Rang 14. Mit ihrem Schnitt von über 280 Ringen durfte die 15-jährige Sportschützin sehr zufrieden sein. Das GSG-Talent bestätigte damit ihre guten Leistungen aus der Bezirksliga eindrucksvoll. Auch die 383 Ringe mit dem Luftgewehr in der Jugendklasse und Rang 67 unter 133 Startern lagen im Rahmen.

Als das Hochwasser am Wochenende abgezogen war, herrschte auf der Olympiaanlage nochmals Hochbetrieb. Zu den Entscheidungen im Nachwuchsbereich hatten sich viele Angehörige und Vereinsmitglieder auf den Weg nach München gemacht, dort herrschte in der riesigen, mit über 100 elektronischen Schießständen ausgestatteten Luftgewehrhalle eine drangvolle Enge. Mehrere tausend Besucher erlebten Wettkämpfe auf höchstem Niveau. So gab es

beim Luftgewehr-Dreistellungskampf für 295 Ringe keine Medaille mehr. Hier hatte sich Tina Schneider von der GSG Herrenberg-Nufringen als einzige Starterin aus dem Kreis Böblingen qualifiziert. Mit 99 von 100 möglichen Ringen begann die amtierende Landesmeisterin fast optimal, nach 90 Ringen im Stehend-Anschlag war der Traum von einer Top-Platzierung aber vorbei. Dennoch gab die 14-Jährige nicht auf, kämpfte sich mit 98 Ringen im Kniend-Anschlag und insgesamt 287 Ringen noch auf Rang 43 vor.

Beim Stehend-Schießen über 20 Schuss standen mit Yvonne Schlotterbeck (Altheim) und Lisa Müller (GSG HerrenbergNufringen) lange Zeit mit jeweils 195 von 200 möglichen Ringen zwei Württembergerinnen ganz oben auf der Anzeigetafel. Bis im letzten Durchgang die Bayern zurückschlugen. Ramona Burghard (197), Katja Hins (196) und Jennifer Wagner (195) schnappten die Medaillen weg. Auf Grund der geringeren Anzahl an Innenkreis-Zehnern (12/9) gingen Yvonne Schlotterbeck und Lisa Müller leer aus. Tina Schneider landete in der dicht gedrängten Konkurrenz mit 187 Ringen auf Rang 66, Daniel Brandmayer bei den Jungs mit 175 Ringen auf Rang 82. Das ergab in der Teamwertung für die GSG mit 558 Ringen den 23. Platz unter 35 Mannschaften.

Hinweis der Web-Redaktion:
Daniel Brandmayer komplettierte als Bondorfer Nachwuchsschütze das GSG-Team.

Gäubote - Lokalsport: 08.09.2005

 

Schießen - Bondorfer Jungschütze Eric Drechsler kann bei der Bogen-DM seine Leistung noch um zwei Ringe steigern

Fast alle Kreisvertreter gehen an der Elbe baden

(amk) - Insgeheim hatte man sich im Schützenkreis Böblingen bei den Deutschen Meisterschaften der Bogenschützen schon eine Medaille erhofft. Daraus wurde jedoch nichts, es blieb in diesem Jahr bei einigen respektablen Ergebnissen und „Medaillennähe", da sich auch die Hoffnungen des BC Magstadt auf Mannschaftsbronze mit dem Compoundbogen nicht erfüllten.

Am dichtesten dran war Nadine Weischedel von der SG Ditzingen. Die Jugendschützin belegte mit sehr guten 593 Ringen und einem Rückstand von vier Ringen auf den Bronzemedaillenplatz mit dem olympischen Recurvebogen Rang fünf. Was die Ringzahlen betraf, war Bettina Gabler (Rang sieben) wesentlich weiter vom Treppchen entfernt. Die Magstadter A-Juniorin hatte bei ihrem DM-Debüt mit der üblichen Anfangsnervosität zu kämpfen. Mit 222 Ringen verlor sie gleich zu Beginn viel Boden auf die Spitzengruppe, die sich auch durch eine deutliche Steigerung im 2. Durchgang (261 Ringe) nicht mehr wettmachen ließen.

Absolute Spitzenergebnisse förderte die Entscheidung Schützenklasse Herren Compoundbogen zu Tage. Deutscher Meister wurde Thorsten Kloß (BSC Herne) mit 690 Ringe gefolgt von seinem Teamkameraden Roland Pepperl und Stefan Griem (Berlin), beide 589 Ringe. Mit elf Ringen weniger, aber immer noch ein

Topergebnis erzielend, belegte Michael Baßler vom BC Magstadt als bester Württemberger Rang 15. Eine gute Vorstellung lieferte Michael Matthes mit 669 Ringe und Platz 25, dagegen fiel der sonst so zuverlässige Jan Hoffmann mit 652 Ringen (Rang 52.) deutlich ab, was sich letztendlich auch negativ auf die Platzierung bei der Mannschaftswertung durchschlug.

Als einziger Starter aus der Jugendklasse hatte der Bondorfer Eric Drechsler den Sprung an die Alster geschafft. Der 15-jährige Bogenschütze konnte bei seinem zweiten DM-Auftritt seine Leistung von den Württembergischen Meisterschaften um zwei auf 652 Ringe steigern. Mit 328 Ringen gelang dem Bondorfer ein respektabler Start, den er im zweiten Durchgang auf der 60 Meter Distanz jedoch nicht mehr toppen konnte. Sabine Saute (Buchloe 334/661) und Sascha Kosch (Grcßostheim 332/665) schnappten Drechsle (324/652) noch einen einstelligen Tabellenplatz weg. Mit Rang elf war Eric Drechsler jedoch mit großem Abstand auf Timo Wieland (SV Wimsheim 591 Ringe) bester Württemberger. Eine Topplatzierung wenn nicht gar eine Medaille verschenk hat Sandro Matthes. Der Magstadter A-Junior blieb mit 644 Ringen klar unter seine Möglichkeiten. Matthes, der normalerweise Ergebnisse um die 665 Ringe drauf hat wurde Zwölfter für die Bronzemedaille wären 667 Ringe notwendig gewesen.

Gäubote - Lokalsport: 22.09.2005

 

Schießen - SV Bondorf

Nur Siege für die Luftpistolen-Teams

(gb) - Das zweite Luftpistolen-Team des SV Bondorf startete mit einem Sieg gegen Ehningen II in die Winterrunde. Werner Lutz (334), Helmut Reichert (342), Tobias Eberle (348) und Patrick Kröhner mit guten 356 Ringen schossen. Ebenfalls einen Sieg gab es für die Lupi-Dritte. Gegen Nachbar Öschelbronn kamen Wilfried Fett (307), Ingrid Biesinger (325), Karl-Heinz Bertsch (327) sowie Karin Bühler mit erfreulichen 333 Ringen in die Wertung. Bondorfs Vierte gewann den Dreier-Wettkampf gegen Mötzingen und Öschelbronn. Marcel Kröhner (296), Christian Thielsch (325), Marc Sautter (339) in seinem ersten Wettkampf und Uwe Maier (341) trafen.

Gäubote - Lokalsport: 24.09.2005

 

Schießen - GSG Hbg.-Nufr.

Die Pistolen-Teams starten erfolgreich

(gb) - Der Auftakt der Winterrunde verlief für die Gäusportschützengesellschaft Herrenberg-Nufringen unterschiedlich erfolgreich.

Fast auf der ganzen Linie erfolgreich waren die Pistolen-Teams. Mit der Sportpistole in der Kreisliga A (Gruppe I) besiegte die GSG-Erste den SV Bondorf I mit 821:778 Ringen und übernahm damit die Tabellenführung. Es schossen Jürgen Piscol (275), Frank Berger (275) und Clemens Graf (271). In der Gruppe IV der Kreisliga A bezwang die GSG-Zweite den SV Bondorf III mit 766:695 Ringen und steht auf Platz 14 der Tabelle. Zum Team gehörten Dirk Schreiner (261), Alfred Bossard (256) und Birgit Schreiner (249). Weniger gut lief es für die GSG-Dritte in der Kreisliga B, die gegen den SV Jettingen II mit 735:742 Ringen unterlag. Thomas Ensinger (256), Bernd Schmollinger (251) und Dietmar Bestenlehner (228) reichte es auf den achten Tabellenplatz. Die weiblich dominierte, seit dieser Saison in der Kreisoberliga schießende Luftpistolen-Erste der GSG bezwang SV Weil im Schönbuch II mit 1369:1349 Ringen dank Brigitte Brose (358), Alfred Bossard (357), Dorothea Bossard (327) und Ingrid Reder (327).

Nicht ganz so erfolgreich waren die Luftgewehr-Mannschaften aus Herrenberg und Nufringen. Die GSG-Zweite hatte in der Kreisoberliga zwei im Liga-Modus ausgetragene Wettkämpfe zu bestehen. Gegen den SV Jettingen I gab es eine 1:4-Niederlage. Den einzigen Punkt für die GSG II holte Rainer Reder (357). Im nächsten Duell gegen den SV Bondorf II wendete sich das Blatt, die GSG-Schützen gewannen 4:1. Diesmal punkteten Wolfgang Schwarz (365), Mark Beßler (364), Jürgen Werz (353) und Rainer Reder (350). In der Kreisliga A musste sich die GSG-Vierte gegen die SGi Musberg II mit 1448:1466 geschlagen geben. Es trafen Thomas Lauer (367), Thomas Schweiker (364), Otto Kaupp (361) und Jürgen Werz (356).

 

 

 

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