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...und
hier unser

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Pressespiegel
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Gäubote: August
1981
,,Sport - Spiel - Spaß" im oberen Gäu
Mit dem Rad am 6.
September von Schützenhaus zu Schützenhaus |
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(wf). Radwandern von
Schützenhaus zu Schützenhaus mit und ohne Schießwettbewerb; etwas ganz Neues haben sich die Sportschützen mit ihrer
,,fahr rad und + schieß" - Veranstaltung einfallen lassen. Mitmachen kann jeder,
der ein verkehrstüchtiges Fahrrad besitzt und die Meldegebühr bezahlt hat,
womit er gleichzeitig über den Württembergischen Landessportbund versichert ist.
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Weitgehend über gut ausgebaute
Feld und Waldwege, wobei kurze Straßenbenützung nicht immer vermeidbar ist, geht es am 6. September zu den
Schießanlagen der Schützenvereine Bondorf, Mötzingen, Öschelbronn und Seebronn. Neben dem Schießwettbewerb mit vereinseigenen Sportwaffen bieten die Vereine dort noch allerlei Unterhaltsames; in Bondorf zum Beispiel kann man zum
,,Meisterkegler"' avancieren, wenn mit drei Schub ins
Volle 18 Holz erreicht werden und erhält dafür eine Plakette. Start an allen Schützenhäusern
Der Start, ist an jedem der genannten Schützenhäusern möglich, dort erhalten die Teilnehmer nach Rückkehr
auch die SSS-Medaille des Württembergischen Landessportbundes ausgehändigt
und gegebenenfalls ihr Schießergebnis in einer |
Urkunde bescheinigt, SSS-Paßinhaber bekommen ihren Stempel in Bondorf. Genauere Informationen enthält ein Faltblatt, das die
Sportschützen mit Unterstützung der Kreissparkasse herausgebracht haben und das an alle Haushalte der beteiligten Gemeinden verteilt wird. Erhältlich ist das Faltblatt auch in den betreffenden Schützenhäusern, wo man gerne Auskunft gibt. Landrat Dr.
Heeb mit von der Partie
Zur Durchführung dieser bis jetzt einmaligen Veranstaltung haben sich die genannten Schützenvereine zur Schießsportgemeinschaft Oberes Gäu zusammengetan. Die Bevölkerung im Sport-Spiel-Spaß zu vereinen, ist das Ziel der Veranstaltung, die sich
in landauf- und -ab durchgeführten WLSB-Aktionen einfügt. Begeisterung zeigten u. a. auch einige Bürgermeister der
betroffenen Gemeinden, wie die spontanen Anmeldungen schon während der Vorbereitungen beweisen. Mit dem Landrat konnten die Sportschützen auch noch einen engagierten Sportsmann als
Schirmherren gewinnen, der, wenn es irgendwie möglich ist, durch seine Teilnahme dazu beitragen möchte, daß die Veranstaltung ein Schuß in´s Schwarze wird - wie er den
Veranstalten mitteilte! |
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Gäubote: August
1981
Rundum erfolgreich
- Schützenverein Bondorf
Zwischenstation der ,,Fahr Rad + Schieß"
- Veranstaltung
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(wf). Einen der sportlich
erfolgreichsten Schießsportvereine In Kreis, Bezirk und auch Land werden die Teilnehmer der Jahr
,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung am 6. September kennenlernen. Es vergeht kaum ein Jahr, in dem Bondorfs Sportschützen nicht bei den Deutschen Meisterschaften dabei sind. An Württembergische Titel, Bezirks- und
Kreismeisterschaftsgewinne hat man sich dort bereits gewöhnt. Die verliehene Ehrenplakette für vorbildliche Jugendarbeit verrät das Erfolgsrezept des seit
1928 bestehenden Schießsportvereins. Daß hier längst nicht mehr nur die Männer das Sagen
haben, unterstreichen die Titelgewinne der zahlreichen weiblichen Schützen. Viele Schützen aus dem
Jugend- und Damenbereich sind in Landes- und Bezirkskader aufgenommen und stellen sich dort überregionalen Leistungstests.
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Aber nicht nur bei den Meisterschaften
sieht man Bondorfs Sportschützen kräftig mitmischen, auch in den Winterrunden-Wettkämpfen sind sie stark vertreten; 11 Rundenmannschaften stellt Bondorf
diesmal. In der höchsten Luftpistolenliga, der Landesklasse, startet eine Mannschaft, ein weiteres Team agiert in der Sportpistolen-Bezirksklasse Stuttgart, die anderen neun Mannschaften tummeln sich in der Kreisklasse Böblingen. Die I. Luftgewehrmannschaft rechnet sich dabei Chancen für den Aufstieg aus - berechtigte, wenn
man den Leistungsanstieg verfolgt. Die schießsportlichen Aktivitäten beschränken sich aber nicht nur auf Luft- und Sportpistole, KK- und Luftgewehr, sondern seit neuem auch auf Pfeil und Bogen. Am 13, September, dem Ende der Bondorfer Schießsportwoche, wird ein großes Turnier mit fast 70 renommierten Bogenschützen aus dem ganzen Land durchgeführt, wobei die Zuschauer nachmittags selbst mit dem Bogen schießen dürfen!
Drehpunkt bei ,,fahr rad + schieß"
Schießen ist kein alle mitreißender Massensport, dem Nichtfachkundigen bieten sich keine Diskussionsansätze, weil die Leistungen nur schwer einschätzbar sind. Dem versuchen die Schießsportvereine durch Öffnung nach außen zu begegnen; Pfingstpreisschießen, Vereinspokal- bzw. Dorfmeisterschaftsschießen und
Jedermannangebote zum Kennenlernen sind in der ,,Schießsportgemeinschaft Oberes Gäu"
gang und gebe, so auch in Bondorf. Bondorf ist gewissermaßen Drehpunkt der gemeinsam durchgeführten
,,fahr rad + schiess" - Veranstaltung und eröffnet damit seine Schießsportwoche, die mit dem |
Bogenturnier am 13. September endet. Informieren möchte man über den Schießsport, in dem
Deutschland zu den führenden Nationen gehört was meist erst auffällt. wenn die Schützen wie zuletzt in Montreal (Moskau fiel ja aus) als erste die langersehnten Medaillen holen. Wer hat registriert, daß Deutschland letzthin Weltmeister im Luftgewehrschießen wurde?
Sicher nur wenige und damit ist das Problem der Sportschützen angesprochen: Kaum Publikum, kein Fernsehen - keine
(Werbe-) Einnahmen, damit aber auch keine bezahlten Profisportler.
Wertvolle Tips von aktiven Sportschützen
Relativ hohe Anlagenkosten zwingen die Sportschützen im Gegenteil, mit Hand
an zulegen - beim Bau und Unterhaltung der Schießanlagen einschließlich angegliederter Wirtschaftsbetriebe, wobei erst letztere die recht kostenintensive Jugendarbeit möglich machen. Es können eben keine 22
Jugendliche, mit einer Sportwaffe, einer Schieß bahn und ohne laufende
(Munitions-) Kosten auf öffentliche Plätze beschäftigt werden - hier braucht jeder "seine"
Bahn", sein "Gerät", bei denen der Verein nicht auf Schulsportgeräte zurückgreifen
kann. Entsprechend hoch ist das Engagement der älteren Schützen. Das Verhältnis Jugendlicher und weiblicher Schützen zu diesem Aktivenkreis beträgt
in Bondorf etwa vier zu eins; ohne die zusätzliche Unterstützung zahlreicher fördernder Mitglieder
würde da nichts laufen - erst sie schaffen
den nötigen Freiraum für den Übungsbetrieb, den die Bondorfer Sportschützen
bestens nützen und in sportlichen Erfolg umsetzen. Sicher werden sie den schließenden Radwanderern am 6. September wertvolle Tips geben und so "Schützenhilfe" leisten.
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Bondorf rüstet für
,,Fahr rad + schieß" - Veranstaltung
GB-Foto:
Vetter
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Jetzt noch wird an den Schießbahnen des Bondorfer Schützenhauses gearbeitet. Bis zu der
,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung am 6. September müssen die Luftgewehrstände für die Besucher fertig sein. Aber auch für die zum gleichen Termin beginnende Winterrunde wird die nahezu volle Kapazität des Neubaus gebraucht. Bei der Radwanderveranstaltung mit und ohne Schießwettbewerb für Jedermann ist Bondorf Schnittpunkt der markierten Radstrecken von und nach Seebronn und der Rundstrecke über Öschelbronn - Mötzingen, die in beliebiger Richtung befahren werden darf. Sei jedem der beteiligten Schützenvereine können Startkarten fürs Radfahren mit und ohne Schießberechtigung erworben werden, ebenso der Sport-Spiel-Spaß-Paß des
Württembergischen Landessportbundes. Nach dem Besuch von zwei weiteren Schützenhäusern (Kontrollstempel bzw. Schießergebnis) erhalten die Radwanderer am Austragungsort die Trimm-Medaille des DSB und ihr Schießergebnis in einer Urkunde bescheinigt; den Stempel für den SSS-Paß gibt es nur in Bondorf. Genauere Informationen enthält ein Faltblatt, das in den Schützenhäusern der Schießsportgemeinschaft Oberes Gäu ausliegt.
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Gäubote: August
1981
Schützenhaus in
Mötzingen mit im Wettbewerb
Zwischenstation
der ,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung
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(wf) - Wunderschön am Waldrand gelegen, über das Sport und Freizeitgelände Mötzingen zwar erschlossen aber dennoch etwas abseits, präsentiert sich das Schützenhaus
dem nicht eingeweihtem Spaziergänger eher als Forsthaus. Viel Liebe fürs Detail haben die Sportschützen mit der Ausgestaltung ihrer Anlage bewiesen und sie der idyllischen Umgebung angepaßt., Die am Eingang befindliche Terrasse ladet zur gemütlichen
Rast unter Bäumen ein. Dankbar werden die radfahrenden Schießsportamateure diese Gelegenheit bei der Fahrt von Schützenhaus zu Schützenhaus am 6. September nützen.
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Durch den Wald vom
Öschelbronner Schützenhaus, - oder durch Feld und Flur von Bondorf kommend, ist hier die
KK-Liegend-Disziplin zu absolvieren. Außer den fünf KK-50-Meter-Bahnen haben Mötzingens Sportschützen
nebenan noch fünf Pistolenstände 25 Meter und im Obergeschoß des Hauses
10 Luftdruckwaffenstände in einer Schießhalle untergebracht, die das Schießsportangebot in idealer Weise
abrundet. Rund 140 Mitglieder zählt der Verein heute und stellt in der
Winterrunde fünf Mannschaften.
Vom Traditions- zum Sportschießen
Mit dem sportlichen Schießen hatte man in Mötzingen im Jahre 1925 angefangen, dem Gründungsjahr des
Schützenvereins, der sich aus dem Kriegerverein entwickelte. Ganz allgemein wechselten damals viele
Schützen vom Traditionsschießen zum Sportschießen über, wie die zahlreichen
Vereinsgründungen belegen. Bereits in den frühen dreißiger Jahren, so weiß die Chronik zu berichten,
errangen Mötzinger Schützen etliche, Kreis- und Bezirksmeistertitel. Die
nachfolgenden dunklen Jahre gingen auch an diesem Verein nicht spurlos vorbei und brachten
für den Neuanfang ein schweres Erbe - viele konnten und wollten die sportliche Herausforderung nicht sehen,
die den richtigen Sportschützen stets
aufs neue reizt.
Arbeit und sportliche Erfolge
Der Wiederbeginn im Jahre 1952 war denn
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auch nicht ganz leicht. Das neu aufgebaute Schützenhaus wurde 1955 eingeweiht und 1966 kräftig erweitert;
es ging wieder bergauf, zumal einige Jungschützen zum Verein stießen,
die 1961 einen Kreismeistertitel holten. 1973 war man abermals zur Vergrößerung der Anlage gezwungen. Das heutige Schützenhaus wurde nach Abriß des alten erstellt und bereits im Sommer 1974 eingeweiht. Die Juniorenmannschaft dankte den Arbeitseinsatz der älteren Schützen mit
dem Württembergischen Landestitel im 100-Meter-Schießen. In weiteren freiwilligen Arbeitsstunden wurden die KK-Bahnen gebaut und letztes Jahr
der Pistolenstand fertiggestellt. Die Pistolenmannschaft trainiert, nun im 2. Jahr,
die I. der beiden KK-Mannschaften gehört z ur Spitze im Schützenkreis, während die I.
Luftgewehrmannschaft sogar den Sprung in die Bezirksklasse schaffte.
Bei ,,fahr rad + schieß" dabei
Damit erntete Mötzingen, die Früchte relativ früh praktizierter Jugendförderung. Mit E. Mornhinweg haben sie nicht nur einen herausragenden Schützen, sondern auch einen guten Jugendleiter.
So sieht man auch in Mötzingen die großen Entwicklungschancen nach wie vor im
Jugendbereich, aus dem dann die nötige Verstärkung für die Schützenklasse gewonnen werden kann. Mit dem Pokalschießen für die örtlichen
Vereine wird die Öffentlichkeit gesucht. Die selbst geführte Wirtschaft hilft
mit, finanzielle Unabhängigkeit zu wahren und die nicht unbeträchtlichen Aufwendungen für den Nachwuchs zu
sichern. Mit der ,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung am 6. September wenden sich die Mötzinger Schützen
gemeinsam mit ihren Sportkameraden der Schützenvereine Bondorf, Öschelbronn und
Seebronn an die Bevölkerung - eine ganz neue ,,konzertierte Aktion", die sicher
entsprechende Resonanz finden wird.
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Schön gelegenes Etappenziel
GB-Foto
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Das hübsch am Waldrand gelegene Mötzinger Schützenhaus ist für die von Bondorf bzw. Seebronn oder Öschelbronn kommenden
Schießsport - ,,Amateure" Etappenziel, für die Mötzinger Teilnehmer der
,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung Start und Ziel zugleich. Hier kann, wie auch in Seebronn, die
KK-Liegend-Disziplin absolviert werden. Die Luftgewehrdisziplin wird bei der Radwanderung von Schützenhaus zu Schützenhaus in Öschelbronn und Bondorf angeboten. Zumindest zwei weitere Schützenhäuser
(außer Startplatz) müssen die Teilnehmer mit dem Fahrrad besuchen, um die geforderten beiden Disziplinen, zu schießen. Fürs Radfahren gibt es nach
Rückkehr die DSB-Trimm-Medaille, das Schießergebnis wird in einer Urkunde bescheinigt. Aber auch
,,Nur-Radfahrer" sind am 6. September gern gesehen; die Schießkarten werden extra gelöst. Start ist an allen genannten Schützenhäusern möglich, dort sind schon jetzt Faltblätter mit
weiteren Informationen erhältlich.
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Gäubote: August
1981
Das Öschelbronner
Schützenhaus
Zwischenstation
der ,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung
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(wf) - Etwas versteckt,
mit der Kreisstraße Öschelbronn - Mötzingen durch einen Stichweg verbunden, liegt Öschelbronns Schützenhaus idyllisch im
Wald unterhalb des Radsportheims. Nur die am vorgelagerten Parkplatz aufsteigende Felswand erinnert noch
an den einstigen "Vorderen
Steinbruch". Hier haben Öschelbronns Sportschützen eine moderne Schießsportanlage und ein gemütliches Heim geschaffen, das anläßlich der am 6. September stattfindenden Radwanderveranstaltung von Schützenhaus zu
Schützenhaus gut frequentiert sein wird - Grund dafür, uns dort einmal
umzusehen.
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Reger Betrieb herrscht an den Übungstagen. Bei annähernd 100 Mitgliedern nimmt
immer eine stattliche Zahl von Sportschützen am ÜbungsbetrIeb teil. Sportleiter H. Minkner bemüht sich sehr engagiert um den Leistungsstandard seiner Leute und hat mittlerweile sechs Rundenmannschaften zu betreuen; Luftgewehr, Luft- und Sportpistole sowie der KK-Dreistellungskampf werden in der Winterrunde geschossen. Weitere Disziplinen aus der umfangreichen Sportordnung des DSchüB werden speziell als Meisterschaftsvorbereitung trainiert.
Erst in jüngster Zeit haben sich die Öschelbronner Schützen ihrem Sport in so
idealer Weise widmen können. Der 1968 gegründete und damit noch relativ junge Verein mußte zuvor die Schießanlagen erstellen - für spektakuläre Meisterschaftssiege blieb
wenig Zeit, jetzt aber kann man auch auf zunehmende sportliche Erfolge verweisen.
Am Anfang stand die Arbeit
Die anfänglich 28 Mann waren mächtig gefordert. Bis 1978 wurden unzählige Arbeitsstunden für die Schießanlage geleistet. Die stets steigenden Mitgliederzahlen brachten noch andere Aktivitäten, die auch zur Verbesserung der Kassenlage notwendig wurden; der im Wechsel geführte Wirtschaftsbetrieb und zahlreiche Veranstaltungen gehören dazu. Fest integriert sind die Sportschützen im Gäufeldener Vereinsleben, wo sie recht rege sind, wie u. a. das jährlich durchgeführte
Vereins-Wanderpokalschießen zeigt. |
Überhaupt ist man bemüht, den Schießsport öffentlicher zu machen.
Die vielfältigen Schießangebote, wie ,,Sie + Er" Schießen und Jugendschießen erfreuen sich
größter Beliebtheit. Dreikönigs-, Oster- und Weihnachtsschießen ziehen ebenfalls viele Besucher an. Das Königsadlerschießen steht zwar jedem offen, wird aber mehr von den Aktiven genützt. Speziell für aktive Schützen aus nah und fern wurde
,,das Marathonschießen" eingeführt. Mit dem 100-Schuß-Prograrnm stellt es gehörige Anforderungen an die Kondition! Die sportliche Herausforderung wird vielleicht deshalb auch von immer mehr Schützen angenommen, wie die steigenden Startzahlen zeigen.
Bei ,,fahr rad + schieß" dabei
Vehement weist man auf den sportlichen Charakter des Schießens hin, der die Sportschützen auch noch als Leistungssportler zu nicht mehr überall selbstverständlicher Fairneß
und Kameradschaft verpflichtet. Die künftigen Aktivitäten werden sich verstärkt auf den Ausbau der Jugendgruppe richten, auch eine Damen-Schießsportgruppe ist im Gespräch. Die Mitarbeit in der Schießsportgemeinschaft Oberes Gäu wird weitere Möglichkeiten der Öffnung nach außen bieten; mit der
,,fahr rad + schieß" -Veranstaltung am 6, September wenden sich die Öschelbronner Schützen gemeinsam mit ihren Sportkameraden der Schützenvereine Bondorf, Mötzingen und Seebronn an die einheimische Bevölkerung - eine ganz neue
,,konzertierte Aktion", die sicher entsprechende Resonanz finden wird.
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Schön gelegen - praktisch eingerichtet
GB-Foto
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Das Öschelbronner Schützenhaus nimmt sich von vorne eher bescheiden aus, der
ankommende Besucher ahnt nicht die vorhandenen 14 Luftdruckwaffenstände, die 7
KK-50 m und 5 Sportpistolenbahnen für die 25-m-Distanz im rückwärtigen Gebäudeteil, der hier zweistöckig ausgeführt ist. Die modernen Schießstände bieten optimale
Bedingungen für die Sportschützen. Aber auch die radfahrenden Schießsportamateure der "fahr rad +
schieß" - Veranstaltung werden sich hier - von Seebronn, Bondorf oder Mötzingen kommend - bestimmt wohlfühlen. Für die Gäufeldener Teilnehmer ist hier Start und Ziel der Rundfahrt.
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Gäubote: August
1981
Weiteres
Etappenziel: Schützenhaus Seebronn
Gastgeber mit
Tradition bei ,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung
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(wf). Der traditionsreichste Verein der Schießsportgemeinschaft Oberes Gäu
die ja die ,,fahr rad + schieß" - Veranstaltung am 6. September organisiert, ist die Schützengesellschaft Seebronn. 1815 gegründet, machte die Gesellschaft eine wechselvolle Geschichte durch,
die in wesentlichen Abschnitten typisch für die Entwicklung des Schießsports bis zu
seiner heutigen Form ist. Das besondere Selbstverständnis der Sportschützen wird erklärlich, wenn
man um den schweren Weg der einstmals ,,priviligierten" Krieger- und Veteranenvereinigungen zu
den modernen Schießsportvereinen heutiger Prägung weiß, die Ihren Sport
weitgehendst auf selbst erstellten und unterhaltenen Anlagen betreiben.
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Um des Sportes willen -
Verzicht auf Privilegien
Die Schützengesellschaft ging aus der 1815 gegründeten Schützenkameradschaft hervor, die ein Teil der Bürgerwehr war. Entsprechend den damaligen Gepflogenheiten
lag die, Schießausbildung in den Händen von Kriegsveteranen und erfolgte an Infanteriegewehren. Aber schon sehr früh bestanden starke Bestrebungen, das Schießen auf eine rein sportliche Basis zu stellen, zumal die neu
aufkommende Scheibenbüchse weit bessere Trefferergebnisse zuließ. Im Jahr 1881 schließlich beschlossen einige Mitglieder, das Schießen ausschließlich als Sport zu betreiben. Für die neu gegründete Schützengesellschaft bedeutete dies, auf den öffentlichen Schießplatz zu
verzichten und eigenes Gelände zu erwerben; bereits 1884 wurde darauf ein Schützenhaus errichtet. Welch ein Äquivalent zur heutigen Zeit, wo der Ruf nach staatlicher Sportförderung allenthalben
lauter wird! Mit dem Beitritt zum Schwarzwald-Schützenbund mußte das Schützenhaus wegen der notwendigen Schießbahnverlängerung umgesetzt und erweitert werden, was bis
1887 erledigt war. Zahlreiche Bundesschießen, erstmals 1890, zeugten von einer steten Aufwärtsentwicklung. Sportidealisten schon von altersher
Welchen Idealismus die Sportschützen bereits zu damaliger Zeit entwickelten, belegt z. B. die notariell festgehaltene Grundstücksübereignung eines verstorbenen Mitglieds, dessen Erbe nicht nur den letzten Willen erfüllte, sondern selbst noch
Mitglied wurde! Nach der Jahrhundertwende trat bei der Veteranenvereinigung
- einstens Stamm- und Brudervereinigung - der Wunsch zum Anschluß auf; dieser wurde 1913 vollzogen,
womit die |
Schützen wieder vereint, nun aber auf eigener Anlage schießen konnten. 1926 wurden zwei KK-Bahnen erstellt und 1930
erweitert. Während des Dritten Reiches mußten die Schießbahnen abgetreten werden, man war nicht mehr Herr im eigenen Haus. Die Nachkriegszeit verlief für die Gesellschaft wie für alle anderen
Schießsportvereine auch. Die Anlage verfiel, mangelndes Verständnis für diese
Sportdisziplin tat ein übriges. 1954 begann in unermüdlicher Arbeit der Wiederaufbau. 1956 war diese schwierige Phase überstanden und das Vereinsleben normalisierte sich wieder.
Tausende von freiwilligen Arbeitsstunden
Der Schützengesellschaft traten auch wieder viele Jugendliche bei, so daß der Ruf nach einer neuen, großzügigeren Anlage immer lauter wurde. Wieder begann eine Zeit von Entbehrungen, eine Reihe von Mitgliedern stellte über die Arbeitskraft hinaus zinslose Darlehen zur Verfügung. Das neue Schützenhaus mit KK-50-m-Bahnen
wurde 1965 festlich eingeweiht. In den sich anschließenden etwas ruhigeren Jahren konnte man sich wieder mehr dem sportlichen Schießen widmen und entsprechende Erfolge heimbringen, wobei die
Schützenzahl erneut stieg. Auch als dessen Folge mußte 1970 ein Pistolenstand gebaut
werden, der noch ihn gleichen Jahr fertiggestellt wurde. Die auf etwa 200 Mitglieder angewachsene Schützengesellschaft mußte abermals ausbauen: In weit mehr als 10 000 freiwilligen Arbeitsstunden erstellten die Schützen bis zum Jahr 1978 das heutige Haus, dem sich die neuen KK-Bahnen bis zum Juli 1980
anschlossen. Mit fünf Rundenmannschaften, zwei davon in der Bezirksklasse Neckar, präsentieren sich die
Seebronner Sportschützen im Gau Uhland als sportlich überaus erfolgreicher Verein, zahllose Meisterschaftsqualifikationen unterstreichen dies.
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Das Schützenhaus Seebronn
GB-Foto
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Eine mustergültige Schießsportanlage - ein wenig
hinter Bäumen versteckt - werden die Radwanderer am Ortseingang von
Seebronn antreffen. Hier kann, wie auch in Mötzingen, am 6. September die KK-Disziplin absolviert werden, während in den anderen beteiligten Schützenhäusern mit
dem Luftgewehr geschossen wird; die Ringzahlen werden zusammen in einer Urkunde bescheinigt. Die Stichstrecke aus dem Rundkurs
Bondorf - Öschelbronn Mötzingen - Bondorf heraus, oder auch nur von Mötzingen oder
Öschelbronn nach Seebronn und zurück, ist sehr reizvoll und bestimmt lohnend. Den Schönbuchrand und das Panorama der Schwäbischen Alb
im Blickfeld, geht es über Bondorf am Hailfinger Schützenhaus vorbei zum Etappenziel Seebronn. Auf der Rückfahrt nach Bondorf werden die Radwanderer sicher den weiten Blick über die Gäulandschaft bis nach Herrenberg genießen.
Für die Teilnehmer aus dem Rottenburger Raum ist das Schützenhaus Seebronn Start und Ziel zugleich. Teilnehmen
kann jeder, der ein Fahrrad besitzt und die Startgebühr bezahlt hat, womit er gleichzeitig versichert ist. Die Radwanderveranstaltung ist nämlich Teil der
Sport-Spiel-Spaß-Aktion des Württembergischen Landessportbundes.
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Gäubote: August
1981
Aufruf fand im
Gäu ein gutes Echo
Radwanderveranstaltung
von Schützenhaus zu Schützenhaus kam gut an
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(wf) - Aus
Dußlingen, Tübingen, Weil im Schönbuch, Altdorf, Herrenberg und sehr zahlreich
aus der näheren Umgebung kamen die Teilnehmer ins Gäu geradelt, um bei der 1.
,, fahr rad,+ schieß" - Veranstaltung mitzumachen. Unter ihnen aktive
Sportschützen, die die Gelegenheit wahrnahmen, sich unmittelbar vor Winterrundenbeginn mit diesem
Ausgleichssport so richtig in Schwung zu bringen. Desweiteren sah man viele aktive Radsportler. Die Kombination Radfahren und Schießen hatte offenbar einen besonderen
Reiz. Ganze Familien nutzten den herrlichen Tag für eine gemütliche Sonntagsausfahrt ohne Auto und Verkehrsstau.
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Ohne Stau kamen die Radwanderer auch durch die Schießstände. Die Schützen der Schießsportgemeinschaft
Oberes Gäu hatten sich gut vorbereitet, obwohl sie bei der Organisation auf keinerlei Erfahrungswerte zurückgreifen konnten. Jedem der fast 300 Teilnehmer konnte recht getan werden,
ob sportliche Ambition im Radfahren, Schießen oder Kegeln die Triebfeder zur Teilnahme waren oder einfach der Familienausflug im Vordergrund stand
- an den hübsch gelegenen Schützenhäusern saßen sie beieinander; der Radsportler aus
Öschelbronn, der Sportschütze aus
Seebronn und die Familie aus Mötzingen
zum Beispiel als begeisterte Zuhörer der Veteranenkapelle des MV Bondorf. In Bondorf konnte man auch kegeln, 40
,,Meisterkegler" räumten 18 Holz mit drei Schub
ab und erhielten die begehrte Plakette.
Mit Stolz wurden die Trimm-Medaillen
des Deutschen Sportbundes entgegengenommen, die man nach dem Besuch von
zwei weiteren Schützenhäusern am Ausgangsort bekam. Die Schießergebnisse, bescheinigt in einer Urkunde des
Württ. Landesportbundes, werden sicher für einige
Anlaß sein, sich öfters in dieser Sportdisziplin zu versuchen.
Einstand nach Maß
Im Sport, bei Spiel und Spaß zwanglos
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zusammenkommen - das Konzept der veranstaltenden
Schießsportgemeinschaft ging
voll auf. Begeisterte Teilnehmer waren
auch die Bürgermeister der betroffenen
Gemeinden, nebst vieler Gemeinderäte und Vereinsvorstände, die sich zusammen
mit dem Sportkreisvorsitzenden, MdL 0. Marczy, und dem stellvertretenden Landrat,
Reg.-Dir. A. Rauscher, auf die Strecke machten; von Seebronn kamen der Ortsvorsteher und der Rottenburger Sportamtsleiter als offizielle Vertreter herüber. Auch der
WLSB-Referent H. Jost und der Kreisoberschützenmeister K. Berner gingen auf die Strecke, die in beliebiger Richtung befahren werden durfte. Dadurch, daß man sich die Schützenhäuser aussuchen konnte - nicht jeder wollte die ganze Strecke durchfahren - ergaben sich verschiedene Schießdisziplinen (die ja unterschiedlich angeboten wurden) und verschiedene Streckenvarianten, was von vielen Teilnehmern lobend erwähnt wurde. So betonte denn der
Organisationsleiter W. Fett gegenüber dem Landtagsabgeordneten 0. Marczy - in Anspielung auf dessen
Fraktionszugehörgkeit - den liberalen Charakter auch der Schießsportgemeinschaft Oberes Gäu. Die Arbeitsgemeinschaft der Schießsportvereine trat mit ihrer ersten
Veranstaltung sehr erfolgreich an die Öffentlichkeit.
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,,Fahr rad + schieß"-Veranstaltung
GB-Foto:
Vetter
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Gleich geht´s
los! Vor dem Bondorfer Schützenhaus gibt (von links) Sportleiter
W. Fett letzte Instruktionen an Reg.-Dir. Rauscher vom Landratsamt
Böblingen, Sportkreisvorsitzenden MdL. 0. Marczy und seinem
Geschäftsführer Schneider, Bürgermeister G. Kilian und Kreisoberschützenrneister
K. Berner (rechts im Vordergrund). Mit auf dem Bild sind noch der
Ortsvorsteher von Seebronn und der Rottenburger Sportamtsleiter. |
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Gäubote:
August 1981

Fahrrad-Schieß-Veranstaltung
im Gäu fand Anklang
GB-Foto:
mertes
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Einen recht guten Start hatte die erstmals durchgeführte
Fahrrad-Schieß-Veranstaltung im Gäu, an der sich auf Anhieb gleich an die 300 Leute beteiligten. Bei dieser Radwanderveranstaltung von Schützenhaus zu Schützenhaus sah man auch Prominenz mit Regierungsdirektor Rauscher vom Landratsamt, Sportkreisvorsitzenden MdL Oskar Marczy sowie die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, Kilian, Bondorf, Kapp, Mötzingen, und Wolf, Gäufelden, neben Gemeinderäten und Vereinsvorsitzenden. Einhellige
Meinung: diese Veranstaltung sollte zu einem festen Bestandteil im Gäu werden. Mit Kind, und Kegel waren Familien mit dabei. Begünstigt wurde der Einstand dieser WLSB
Sport- und Spiel-Spaß durch das günstige Wetter. Lange noch nach Abschluß saß man gemütlich beieinander. Auch viele Schützen haben sich dieses Rad-Biathlon nicht entgehen lassen. Die veranstaltenden Schützenvereine Bondorf, Mötzingen, Öschelbronn und Seebronn waren voll zufrieden. Im Bild die Prominenz mit
(von links) MdL Marczy, BM Wolf, BM Kilian und Reg.-Dir. Rauscher auf dem Schießstand.
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Der Sport -
Organ des Württembergischen Landessportbundes: August
1981
SPORT SPIEL SPASS
- Aktive Freizeit
Ein erfolgreiches
Jahr geht zu Ende
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Das vom
Württembergischen Landessportbund (WLSB) und seinen Fachverbänden 1981
gestartete Programm ,,Sport Spiel Spaß" geht in die Schlußphase. Im
Bundesorgan ,,Der SPORT" werden in diesen Tagen die letzten der 294
Ausschreibungen für dieses Jahr veröffentlicht.
Einem großen
Teil der Bevökerung unseres Landes wurde durch den Sport-Spiel-Spaß- Veranstaltungskalender
bekannt, daß wir ein neues Programm zur Überwindung der passiven
Freizeit geschaffen haben sowie wann und wo welche Veranstaltungen stattfinden.
In Zuschriften
ist den Turn- und Sportvereinen immer wieder die Anerkennung ausgesprochen
worden, daß die von ihnen durchgeführten Sport-Spiel-Spaß-
Veranstaltungen dem Sport bisher noch Außenstehenden einen ,,Einstieg"
in die körperliche Aktivität ermöglicht haben.
Der WLSB und sein
Partner, die Coca-Cola GmbH Deutschland, hatten den ausrichtenden Vereinen
mit dem Veranstaltungsleitfaden ein wertvolles Nachschlagewerk zur Verfügung
gestellt. Wir konnten jedoch immer wieder beobachten, wie einzelne Vereine
über diesen Durchschnittsrahmen hinaus eigene Initiativen und damit ihrer
Veranstaltung eine besondere Note gaben.
Nachstehend ein
Bericht über eine solch attraktive Veranstaltung. die durch die Kooperation
von vier Schützenvereinen ermöglicht wurde:
fahr rad +
schieß
Man nehme: eine Ausdauersportart des Sport-Spiel-Spaß-Programms,
füge die eigene Sportart hinzu, beziehe befreundete Vereine
in das Vorhaben mit ein, dann erhält man in diesem Fall: fahr rad +
schieß.
Die vier
Schützenvereine Bondorf, Mötzingen, |
Öschelbronn und Seebronn hatten
unter diesem Motto am 6. September die Bevölkerung des Oberen Gäus
eingeladen. Ausgangspunkt war eines der vier Schützenhäuser. Über gut
ausgeschilderte Feld- und Waldwege konnte man zwei oder drei
Schützenhäuser anfahren. Entsprechend der Anlage wurde dort
Kleinkaliber- oder Luftgewehrschießen angeboten. Neben drei
Probeschüssen gingen dann sieben weitere auf die Scheibe, die der
Schütze als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen konnte.
Eine wirklich
gute Sache, erdacht und aufgezogen vom sportlichen Leiter des
Schützenvereins Bondorf, Wilfried Fett.
Knapp 300
Teilnehmer, zum Teil ganze Familien, beteiligten sich an diesem Rad-Biathlon
und sprachen den Wunsch aus, eine solche Veranstaltung fest in das
Jahresprogramm aufzunehmen.
Landrat Dr.
Reiner Heeb, der die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen
hatte, mußte sich zwar vertreten lassen, dafür war jedoch die Anzahl der
prominenten Teilnehmer sehr hoch. Neben Regierungsdirektor Rauscher und
Sportkreisvorsitzendem Oskar Marczy kamen alle drei Bürgermeister der
Gemeinden zu der Veranstaltung. Für die Schützenvereine war es die beste
Gelegenheit, ihren prominenten Teilnehmern auf diese Weise ihre Sorgen
vorzutragen. Denn die Eigenart des Sportschießens bringt es mit sich,
daß die Anlagen größtenteils abseits der Ansiedlungen liegen. Verbunden
damit ist die fehlende oder nur mangelhafte Versorgung mit Strom oder gar
Wasser. Zwar haben alle Schützenvereine in den letzten Jahren
beträchtliche Summen durch Eigeninitiative und Mithilfe ihrer Mitglieder
aufgebracht. doch stehen noch beträchtliche Arbeiten aus, um einen
Anschluß zu finden. |
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Letzte
Informationen vor dem Start zur ersten fahr rad + schieß - Veranstaltung
durch den Sportlichen Leiter Wilfried Fett an den Sportkreisvorsitzenden
Oskar Marczy, Böblingen (links neben Fett), an den stellvertretenden
Landrat des Kreises Böblingen, Oberregierungsdirektor Rauscher, sowie die
vier Bürgermeister der beteiligten Ortschaften.
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