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...und
hier unser

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Pressemitteilungen
26.07.2000
Zur Veröffentlichung ab sofort
Jubiläumsveranstaltung "20 Jahre Fahr Rad
und Schieß"
Sehr geehrte Redaktion,
sehr geehrte Damen und Herren,
die Schützenvereine Bondorf, Hailfingen,
Mötzingen, Öschelbronn, Seebronn und Wendelsheim führen am
27. August dieses Jahres ihre 20. "Fahr Rad und Schieß"
-Veranstaltung durch, die aus der Trimm-Aktion des Deutschen Sportbundes
hervorgegangen ist. Wie beliebt die Veranstaltung inzwischen geworden ist,
zeigen die jährlich über 1.000 Radler, die auf den Feld- und Waldwegen
zwischen den Schützenhäusern unterwegs sind.
In den Schützenhäusern besteht Gelegenheit zum
sportlichen Schießen, zur Information über den Schießsport und
Besichtigung der Anlagen, zur Teilnahme am Rahmenprogramm und zur Einkehr.
Viele Familien, Vereine (Mannschaften/Abteilungen), Firmen und andere
Gruppen nutzen die Veranstaltung regelmäßig zu einem Ausflug und haben
den jeweils letzten August-Sonntag fest im Terminkalender.
Startkarteninhaber können an einem Quiz teilnehmen,
bei dem ein Mountainbike im Wert von über 1.000 DM zu gewinnen ist. Für
die Quizfragen öffnen die Vereine ihre Archive - bei der langen Tradition
des Schützenwesens kommt dabei manch Interessantes zu Tage. Die
"Tour de Gäu" wird sich aber nicht nur auf einen Exkurs in
Dorf- und Heimatgeschichte beschränken, sondern auch Gelegenheit zur
Information über die bisherigen "Fahr Rad und Schieß"
-Veranstaltungen geben - auch dazu werden Quizfragen gestellt. Die
Beantwortung der Fragen wird durch aufgestellte Info-Tafeln leicht
gemacht.
Wir würden uns freuen, wenn Sie bereits im Vorfeld
über die Veranstaltung - möglichst unter Verwendung des Signets
(Radfahrer u. Schütze) - berichten würden; Sie erhalten dazu beigefügte
Vorabinformationen. Darin stellen sich u.a. die beteiligten Vereine in
einem Kurzporträt vor, auf dem Deckblatt finden Sie immer eine
Kontaktperson für ggf. weitere Auskünfte. Der Schützenverein Bondorf
bittet für seine Internetseite um Zusendung eines Belegexemplars, unter
"www.schuetzenverein-bondorf.de" finden Sie auch die bisherigen
Berichte, selbstverständlich immer unter Angabe der jeweiligen Herkunft.
Mit freundlichem Gruß
i. A. Fett
Anlagen
Pressetitel bisherige Veranstaltungen
Streckenübersicht
Werbung Handzettel außen
Werbung Handzettel innen
Kurzporträt Schützenverein Bondorf
Kurzporträt Schützenverein Hailfingen
Kurzporträt Schützenverein Mötzingen
Kurzporträt Sportschützenverein Öschelbronn
Kurzporträt Schützengilde Seebronn
Kurzporträt Sportschützenverein Wendelsheim |
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Kurzporträt
Schützenverein Bondorf 1928 e.V.
Weitere Informationen bei
Wilfried Fett,
Tel.: 0 74 57 - 20 88 / Fax: 0 74 57 - 93 06 33
email: wilfried.fett@t-online.de
und in unserer Website
http://www.schuetzenverein-bondorf.de
Der Schützenverein Bondorf
- Sport, Spaß und vieles mehr!
Gegründet wurde der
Schützenverein Bondorf im Jahr 1928, die Neugründung erfolgte im Jahr
1954. Der Verein zählt heute etwas über 200 Mitglieder, davon
 |
sind ca. 22 % weiblich |
 |
und ca. 16 % dem
Jugendbereich zuzuordnen.
|
Zweck des Vereins ist die
Pflege und Ausübung des Schießsports auf sportlicher Grundlage, sowie
die Abhaltung von Vereinsveranstaltungen schießsportlicher Art (Auszug
aus unserer Satzung). Obwohl nicht im Vordergrund stehend, fühlen wir uns
als Schützenverein auch der Traditionspflege verpflichtet.
Unsere Schießsportanlage
...wurde im Juni 1999 neu eröffnet,
sie umfasst jetzt
 | 30 Stände in der Luftgewehr-/pistolenhalle,
im einzelnen:
 | 25 Luftgewehr- und
Luftpistolen-Bahnen 10 Meter und
5 kombinierte Luftgewehr- und Zimmerstutzen-Bahnen 15 Meter. |
|
 | 31 eingehauste Stände, im einzelnen:
 | 6 Bahnen für Kleinkaliber 50 Meter
und
5 kombinierte Bahnen für Großkaliber 50/100 Meter,
20 Bahnen für Großkaliber 25 Meter. |
|
 | Eine Wiese für
den Bogensport und |
 | weitere Freiflächen,
die sich in Verbindung mit den Einrichtungen des Hauses
zur Durchführung von
Zelt- und Trainingslagern für die Schützenjugend
- die in unserem Verein
sehr stark vertreten ist - empfehlen. |
Die
neue Schießsportanlage wurde notwendig durch
die Ausweisung eines Baugebietes in der Nachbarschaft unseres bisherigen
Domizils, wobei für den kompletten Innenausbau und dem Einbau der Technik
von unseren Mitgliedern rund 10.000 unentgeltliche Arbeitsstunden
geleistet wurden. Die Sportanlage ist ca. 400 m von unserem bisherigen
Schützenhaus entfernt, das als öffentliche Gaststätte weitergeführt
wird und uns auf diese Weise als gesellschaftlicher Mittelpunkt erhalten
bleibt.
Unser selbst erbautes Schützenhaus
...ist neben der Schießsportanlage
unser ganzer Stolz und der gesellschaftliche Mittelpunkt.
Erbaut haben wir das Haus
in den 70zieger Jahren komplett in Eigenleistung mit über 20.000
freiwilligen Arbeitsstunden. Hier treffen wir uns nach den Wettkämpfen
mit unseren Gastschützen zum Auswerten, zum Erfahrungsaustausch und meist
auch noch zum gemütlichen Beisammensein. Das gleiche gilt für uns nach
dem Training, für unsere Versammlungen und Freundschaftstreffen mit
anderen Vereinen.
Gerne werden die
großzügigen Räumlichkeiten auch von anderen Vereinen, vielen Firmen und
für Familienfeiern genutzt. Sonntags ist unser Schützenhaus ein in
Bondorf sehr beliebter Stammtischtreff, entweder in der Gaststätte oder
auf der Terrasse mit offenem Grill und Blick auf den Dorfkern von Bondorf.
Die Gaststätte wird von einer im Haus wohnenden Pächterfamilie betreut
und umfasst
 |
einen teilbarer
Gastraum mit bis zu 120 Plätze |
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einen Nebenraum mit bis
zu 100 Plätze |
 |
einen Nebenraum mit bis
zu 40 Plätze |
 |
eine
Terrasse mit ca. 80 Plätze |
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zwei Sportkegelbahnen |
 |
Parkplätze |
Sport
treiben wir sehr
intensiv, zum Beispiel
 | sind wir an den Rundenwettkämpfen mit
regelmäßig mit bis zu 20 Mannschaften in der Kreis-, Bezirks- Landes-
und zeitweilig auch Regionalliga
beteiligt, darunter auch einige Damenmannschaften, |
 | beginnen wir die
Meisterschaftswettbewerbe regelmäßig mit rund 100 Starts in fast
allen Wettkampfklassen und Disziplinen, |
 | halten wir auch für
"Nicht-Leistungssportler" ein umfangreiches
Schießsportangebot vor. |
Erfolge stellen sich dabei auch ein, zum
Beispiel
 | bei Mannschaftsplazierungen
wurden schon eine Deutsche Meisterschaft, zahlreiche Landesmeisterschaftstitel vornehmlich im
Nachwuchsbereich, sowie viele
Bezirks- und unzählige Kreismeisterschaftstitel erreicht, |
 | bei Einzelplazierungen
qualifizierten sich Bondorfer Schütz(inn)en regelmäßig
für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften (teilweise
mit bis zu 15 Starts), dabei
wurden Platzierungen bis hin zur Deutschen Vizemeisterschaft erreicht. |
Spaß
haben wir in unserem Verein zum
Beispiel bei
 | Traditionsschießen, |
 | Freundschaftswettkämpfe, |
 | Ausflüge, |
 | Wanderungen, |
 | Jahrestreffen |
 | und anderem mehr. |
Öffentliche Veranstaltungen bringen viele
Besucher zu uns, so zum Beispiel
 | zum jährlichen Vereinspokalschießen
und |
 | der zusammen mit unseren Nachbarvereinen
gestellten Aufforderung zu "Fahr Rad und Schiess"! |
...vieles mehr
Unsere Leitlinien
Der in unserer
Heimatgemeinde fest verwurzelte Verein spiegelt auch den sozialen Querschnitt der Einwohnerschaft wider. Die Arbeiten
zur Erstellung und dem Erhalt der eigenen Anlagen, das Engagement in der
Vereinsführung, der Sportbetrieb, die Traditionspflege und Beteiligung
bei vielfältigen Veranstaltungen fördern die
 | Einübung sozialen Verhaltens, |
 | Festigung der Kameradschaft und |
 | Bildung von Freundschaften, |
 | Vermittlung handwerklichen Geschicks und |
 |
Entwicklung organisatorischer Fähigkeiten. |
Die Akzeptanz und
Integration ist für uns Herausforderung und Verpflichtung zugleich. Dem
tragen wir Rechnung zum Beispiel durch
 |
Kooperation in allen
öffentlichen Belangen, |
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eine intensive und
anerkannt gute Jugendarbeit, |
 |
ein für unsere
Heimatgemeinde werbendes Auftreten, |
 |
Zusammenarbeit beim
sozialen Engagement der Gemeinde, |
 |
Mithilfe bei
Aktivitäten anderer Vereine und örtlicher Institutionen. |
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Kurzporträt
Schützenverein Hailfingen e.V.
Weitere Informationen bei Thomas Baur,
Tel.: 01 73 - 3 27 79 05 / Fax: 0 74 57 - 82 04
email: tombaur@gmx.de
Der SV Hailfingen
- mit Plakatanschlägen an Telefonmasten fing es an
Durch Plakatanschlag an Telefonmasten wurde
bekanntgegeben, daß am Sonntag, dem 28. Februar 1926 im Gasthaus
"Zum Rössle" eine Versammlung stattfinden wird, zu welcher alle
männlichen Einwohner eingeladen sind, die sich für die Gründung eines
Schützenvereins in hiesiger Gemeinde interessieren. Die Mehrheit der gut
besuchten Versammlung bejahte die Gründung und wählte Josef Vogt zum 1.
Vorsitzenden.
Gemeinde fördert Bau der Schießanlage
Sogleich beantragte der neue Verein bei der Gemeinde
einen Standort für einen Schießplatz und den Bau einer Schießanlage.
Die Gemeindeverwaltung hatte Verständnis für das Vorhaben des
Schützenvereins und stellten die benötigte Fläche am Eckbuckelwald zur
Verfügung. Das abgeschlagene Flächenholz durfte unentgeltlich zum Bau
des Schützenhauses (Größe etwa 20 qm) benutzt werden. Der Figurenstand
wurde aus selbstgeschlagenem Steinmaterial erbaut. Die Zufahrt zur
Schießanlage bestand nur aus Erdwegen, die bei nasser Witterung kaum
begehbar waren. Trotzdem war an jedem Sonntagnachmittag reges Leben an den
vier Schießständen.
Gaumeister schon vor Einweihung der Schießanlage
Schon am 26. September 1926 beteiligte sich der junge
Verein beim Roßberggau-Schießen in Tübingen und erreichte unter 142
teilnehmenden Gruppen die höchste Ringzahl und damit die
Gaumeisterschaft, die Gaustandarte und die goldene Plakette. Am 2. und 3.
Oktober 1926 wurde die Vereins-Gründungsfeier sehr festlich begangen,
verbunden mit einem großen Preisschießen. Am Samstagabend war
Festbankett und ein Feuerwerk wurde abgebrannt. Am Sonntag bewegte sich
nach dem Festgottesdienst ein Festzug durch den Ort zum Festplatz, am
Abend fand die Preisverteilung und der obligatorische Festball statt.
Alljährlich veranstaltete der Verein im Frühjahr oder Sommer ein
allgemeines Preisschießen und im Herbst ein Vereinsabschlußschießen. An
den großen Gau- und Bezirksschießen wurde immer mit gutem und bestem
Erfolg teilgenommen.
Erste Schießanlage bald zu klein - zweite reichte auch nicht aus
Die guten sportlichen Erfolge der ersten Jahre spornte
viele Mitglieder an und bald zeigte es sich, daß an vielen
Übungsnachmittagen die Schießanlage zu klein war. Man entschloß sich zu
einem Neubau. An der Straße nach Seebronn kaufte der Verein ein
Grundstück und im Januar 1937 wurden die Bauarbeiten für das
Schützenhaus an die örtlichen Handwerker vergeben. Die Arbeiten für die
Zeigerdeckung wurden von den Mitgliedern ausgeführt. Bereits Ende Mai
desselben Jahres konnte die Anlage polizeilich abgenommen werden. Schon
bei der Gauversammlung 1936 hatte sich der Verein um die Durchführung des
Achalmkreis-Schießens am 4. Juli 1937 beworben. Für diese große
Veranstaltung aber waren die vorhandenen sechs Schießstände zu wenig. Es
mußten für diesen Tag noch weitere acht Schießstände vorübergehend
angebracht werden. Eile tat Not!
Beim Achalmkreisschießen 1937 über 300 Schützen in Hailfingen
Es kam der 4. Juli 1937, ein blauer Himmel verhieß
einen heißen Sommertag. Zu Fuß, mit Autos, Autobussen und Lastkraftwagen
kamen gegen 300 Schützen nach Hailfingen. Die neue Schießanlage konnte
nun beim ersten großen Achalmkreis-Schießen ihre Leistungsfähigkeit
unter Beweis stellen. Für die übrigen Festbesucher war abseits des
Schützenhauses, neben den üblichen Festbelustigungen, eine Tanzdiele im
Schatten großer Bäume aufgestellt worden. Dort gab die hiesige
Musikkapelle bis in die späten Abendstunden ihr Bestes. Den Höhepunkt
brachte die Preisverteilung; es gab eine Menge Gruppen- und Einzelpreise.
Den 1. Gruppenpreis durfte der gastgebende Verein in Empfang nehmen. Man
freute sich über den schönen und guten Verlauf des Festtages.
Weltkrieg bringt Vereinstätigkeit zum Erliegen
Durch die Einberufung immer weiterer Vereinsmitglieder
ruhte die Vereinstätigkeit mehr und mehr. So finden wir im letzten
Bericht des Protokollbuches von 1941, daß von 65 Vereinsmitgliedern von
September 1939 bis zum 9. März 1941 23 Mitglieder zum Kriegsdienst
einberufen worden waren. Die Vereinstätigkeit mußte dann eingestellt
werden. Von den 27 einberufenen Vereinsmitgliedern sind 16 gefallen,
gestorben oder vermißt - Ehre Ihrem Andenken.
Am 17. April 1945 besetzten französische
Panzerverbände unseren Ort. Am darauffolgenden Tag mußten alle Waffen
und Radiogeräte abgeliefert werden. Der Schützenverein hatte 2
K.K.-Gewehre abzuliefern. Das Schützenhaus wurde aufgebrochen, blieb aber
von größeren Zerstörungen verschont.
Schwieriger Neubeginn mit verhaltener Unterstützung
Laut einem Kontrollratsbeschluß vom Jahre 1952 durften
ehemals bestehende Schützenvereine sich wieder neu gründen. Nach all dem
Kriegs- und Nachkriegsgeschehen wollte man sich in dieser Sache etwas
zurückhaltend verhalten.
Als aber die Bitten der jungen Generation immer wieder
an die früher Aktiven herangetragen wurde, doch den Schützenverein
wieder neu zu gründen, wurde diesem Wunsche entsprochen. Das
Schützenhaus war gut erhalten, und die Schießanlage befand sich noch im
Eigentum des Vereins. Am 23. Januar 1955 wurde der Verein wieder
gegründet; 26 Personen erklärten ihren Beitritt. In der
Jahreshauptversammlung vom 27. März 1955 wurden die Vereinsorgane neu
gewählt und die Instandsetzung der Schießanlage beschlossen.
40- und 50-jähriges Vereinsjubiläum im dritten Schützenhaus
Im Jahre 1964 mußte die Schießanlage dein
Straßenbau-Projekt Hailfingen-Seebronn weichen. Noch im selben Jahr wurde
mit dem Neubau des Schützenhauses und der Schießanlage begonnen. Es
entstand ein geräumiges Schützenhaus mit allen Einrichtungen und mit
zahlreichen KK.- und Luftgewehr-Schießständen.
Vom 9. bis 11. Juli 1966 beging der Verein sein
40iähriges Jubiläum und die Schützenhaus-Einweihung mit einem
Luftgewehr-Preisschießen. Vom 18. bis 20. Juni 1976 feierte der
Schützenverein Hailfingen sein 50jähriges Bestehen mit Festball, Empfang
der Ehrengäste, Bankett im Festzelt, Festgottesdienst, Gedenken an die
verstorbenen und gefallenen Vereinsmitglieder, einem Schießwettbewerb und
Musik im Festzelt.
Heute fast jede Schießsportdisziplin im Angebot
Der Schützenverein Hailfingen zählt derzeit 156
Mitglieder, darunter 20 Jugendliche. Die Hailfinger Schützen stellen je
eine Kleinkaliber- und Luftgewehrmannschaft in der Bezirksliga und jeweils
zwei Gewehrmannschaften in der Kreisliga A. In der Luftpistolendisziplin
kämpfen ebenfalls zwei Mannschaften in der Kreisliga A. Zum
Schießsportangebot gehören noch die Disziplinen Freie Pistole, KK-100m
und speziell für die Nachwuchsschützen der
Luftgewehr-Dreistellungskampf,
Trotz sportlicher Konkurrenz ist es unter den
Sportschützen üblich, nicht nur Erfahrungen auszutauschen, sondern auch
in kameradschaftlicher Manier mit eigenen Schießbahnen auszuhelfen. So
haben die Hailfinger in ihren Reihen auch erfolgreiche Zimmerstutzen-,
Karabiner- und Schwarzpulverschützen, die bei benachbarten Vereinen
trainieren.
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Kurzporträt
Schützenverein Mötzingen e.V.
Weitere Informationen bei Alfred Meyerl,
Tel.: 0 74 52 - 7 59 63 / Fax: 0 74 52 - 7 81 85
email: alfred.meyerl@t-online.de
Der SV Mötzingen
- Ursprung bis ins Jahr 1878 nachweisbar
Das Schützenwesen hat in Mötzingen eine lange
Tradition und reicht nachweisbar bis ins Jahr 1878 zurück. Vorgänger des
heutigen Schützenvereins war der Militär- und Kriegerverein.
Aus Zeitungsberichten und der Ortschronik weis man, daß sich der
Schützenverein heutiger Form im Jahr 1925 gründete, es sollte fortan das
sportliche Schießen im Vordergrund stehen. Mit dem Ende des Krieges wurde
der Verein 1945 aufgelöst und die Schießanlage zerstört.
Am 3. Februar 1952 erfolgte die Neugründung im Gasthaus zum Löwen.
Schießanlagen und Schützenhäuser immer in Eigenleistung erstellt
Im Jahr 1953 wurde der nach dem Krieg zerstörte
Schießstand wieder aufgebaut und bereits 1956 ein neues Schützenhaus
eingeweiht, an dem 1960 ein Aufenthaltsraum angebaut wurde. 1970 konnte
der bis dahin als Energiespender dienende Gashahn endgültig zugedreht
werden, nachdem Wasser und Strom ins Schützenhaus verlegt wurden.
Im Jahr 1974 wurde das bisherige Schützenhaus
abgebrochen und 1975 das heutige Gebäude mit ca. 70 Sitzplätzen im
Wirtschaftsteil fertiggestellt. Die zugehörige neue Schießanlage konnte
1978 in Betrieb genommen werden. Eine Zentralheizung wurde 1989
installiert und 1996 die WC-Anlagen komplett erneuert.
Durch das handwerkliche Geschick vieler Mitglieder
konnten alle Arbeiten in Eigenleistung erledigt werden.
Sportliche Erfolge mit Schützenjugend und Bogenschützen
Bereits in den Anfangsjahren waren die Mötzinger
Schützen bei Bezirks- und Landesschießen erfolgreich. Der sportliche
Höhenflug ging aber mit Ausbruch des Krieges nach und nach zu Ende. Nach
dem Krieg kam der Schießbetrieb vollständig zum Erliegen.
Frischen Wind brachten Ende der 60-er Jahre die
Jungschützen um ihren rührigen Jugendleiter. Viele Erfolge, vom
Landesmeistertitel bis hin zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften
(15. Platz) folgten. Im Jahr 1969 belegte Mötzingen beirn kreisinternen
Wettbewerb "die sportliche Gemeinde" den 1. Platz. Zusammen mit
dem Sportverein und dem Tennisclub war auch der Schützenverein am Erfolg
beteiligt.
Der 1. Luftgewehr-Mannschaft gelang 1981 nach vielen
vergeblichen Anläufen der lange ersehnte Aufstieg in die leistungsstarke
Bezirksklasse Stuttgart.
Im Jahr 1999 veranstalteten unsere Bogenschützen das
1. Jagdschießen rund ums Schützenhaus und sicherten sich bei den hier
ausgetragenen Kreismeisterschaften den Mannschaftstitel. Den größten
Erfolg in der Vereinsgeschichte errang Eckhardt Deuble 1994, als er mit
Pfeil und Bogen Deutscher Meister wurde.
Schießen macht Spaß - auch Außenstehenden wird dies vermittelt
Im Jahr 1968 wurde erstmals zum Vereins-Pokalschießen
eingeladen, bis heute beteiligen sich die örtlichen Vereine und
Institutionen mit großer Begeisterung. Intern wurde 1972 das jährliche
Vereins-Königsadlerschießen durchgeführt und damit eine alte
Schützentradition neu belebt.
Zusammen mit den übrigen Vereinen der
Schießsportgemeinschaft Oberes Gäu führen wir seit 1981 die
Breitensportveranstaltung "Fahr Rad und Schieß" durch und
gehören dabei zu den Vereinen mit den höchsten Starterzahlen.
Zusätzlich machen wir mit Veranstaltungen wie das
Hexen- oder Osterhasen-Schießen auf den Schießsport aufmerksam.
Jubiläen fordern besonderen Einsatz
Als in die Dorfgemeinschaft fest eingebundener Verein
beteiligen wir uns auch an den Veranstaltungen anderer Vereine und der
Gemeinde. Eine besondere Herausforderung war die 900-Jahr-Feier unserer
Heimatgemeinde, zu deren Gelingen wir aktiv beitrugen.
Ain 15. und 16. Juli feierten wir unser eigenes
75-jährige Jubiläum mit großem Festprogramm und einem Preisschießen.
Auch hier war neben dem großen Arbeitseinsatz ein gehöriges
Organisationstalent gefragt
Unser Schießsportangebot
Inzwischen gehören unserem Verein knapp 200 Mitglieder an.
Die Schießanlage umfaßt
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14 LG-Bahnen, |
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5 KK-Bahnen und |
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5 Pistolenbahnen sowie |
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5 Bahnen für Pfeil- und Bogen. |
Für die Betreuung unserer Schützinnen und Schützen stehen drei
ausgebildete C-Trainer bereit. |
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Kurzporträt
Sportschützenverein Öschelbronn 1968 e.V.
Weitere Informationen bei Hermann Gruber,
Tel.: 0 70 32 - 99 25 34 / Fax: 0 70 32 - 99 25 34
email: hermanng@t-online.de
Der SSV Öschelbronn
- Gastwirt als Initiator der Neu- oder Wiedergründung
Zitiert aus dem Grußwort der Gemeinde zum 25-jährigen
Bestehen: "Zu Beginn des Jahres 1968 kam der junge Gastwirt zum
Bürgerstüble - Herbert Minkner aufs Rathaus Öschelbronn und brachte
vor, daß im Kreis seiner Gäste immer wieder die Gründung oder die
Wiedergründung eines Schützenvereins angesprochen werde. Als möglicher
Standort für eine Schießanlage würde sich wohl der aufgelassene vordere
Steinbruch eignen". Bereits am 26.1.1968 faßte der Gemeinderat den
einstimmigen Beschluß, dem Wunsch stattzugeben, allerdings mit der
Auflage, "daß von den Schützen alle ausreichenden
Sicherheitsvorkehrungen gegen Steinschlag zu treffen sind, die Gemeinde
keinerlei Verantwortung und auch keinerlei finanzielle Unterstützung
gewähren könne".
25-jähriges oder 125-jähriges Bestehen?
Unser Verein hätte im Jahre 1993 statt dem
25-jährigem Jubiläum auch sein 125-jähriges Bestehen feiern können: In
der "Chronik der Gemeinde Öschelbronn, Oberamt Herrenberg bis zum
Jahre 1927", die am 24. Juni 1926 von Pfarrer Haug begonnen und im
Herbst 1927 von demselben vollendet wurde, ist erwähnt, daß im August
1875 der hiesige Kriegerverein seine Fahne einweihte. Nach unseren
Informationen wurde der Kriegerverein im Jahre 1874 gegründet.
Schließlich entschied man sich für einen Neuanfang und dokumentierte die
Zielsetzung gleich im Vereinsnamen: für den Sportschützenverein
gilt das Jahr 1968 als Gründungsjahr.
Herausragende Persönlichkeiten als Motor der Entwicklung
Im Rahmen der inzwischen 32 Jahre des Bestehens des
Sportschützenvereins darf der langjährige Oberschützenmeister Otto
Reuter nicht ungenannt bleiben. Er war vom ersten Tag an "der Motor
für die gewaltige Entwicklung des Vereins" und erhielt 1988 die
Ehrennadel des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg für
seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Der Sportschützenverein Öschelbronn, ist wie unser
Bürgermeister Wolf zum 25-Jährigen attestierte, ein blühender Verein,
der speziell wegen seiner "überaus regen Bautätigkeit" immer
wieder bewundert wurde. Diese "rege Bautätigkeit" führte
inzwischen zu einem Schützenhaus, daß sich sehen lassen kann und auf das
die Mitglieder sicher mit Recht stolz sein können.
Respektable Schießsportanlage mit intensiver Nutzung
Inzwischen hat die Schießsportanlage sehenswerte
Ausmaße angenommen: Bei knapp 150 Mitgliedern bietet der Verein
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19 komplett überbaute Luftdruckwaffenstände,
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10 Bahnen 25 m für Kurzwaffendisziplinen und
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7 Bahnen 50 m für Langwaffendisziplinen.
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Das diese Anlage auch genutzt wird, zeigen die
jährlichen Meldungen für die Rundenwettkämpfe. Im sportlichen
Wettstreit stehen
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2 Luftgewehrmannschaften,
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4 Luftpistolenmannschaften,
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5 Sportpistolenmannschaften,
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2 Mannschaften Freie Pistole und
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1 Schwarzpulvermannschaft.
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Unser Marathonschießen - ein Begriff für Leistungssportler
Von den jährlich stattfindenden Veranstaltungen ist
das Marathonschießen besonders hervorzuheben - in diesem Jahr
veranstaltete der SSV Öschelbronn das Schießen zum 22. mal. Die
Luftgewehr- und Luftpistolenschützen kommen aus nah und fern und
genießen bei den Öschelbronner Schützen immer wieder gern die
familiäre Atmosphäre. Inzwischen hat die Veranstaltung ihren festen
Platz im Terminkalender vieler Spitzenschützen, darunter auch Deutsche
Meister und zahlreiche Kaderschützen.
Auch für Gelegenheitsschützen wird viel geboten
Jährlich am letzen Sonntag im August findet die
Veranstaltung "Fahr Rad und schieß" statt. Hierbei handelt es
ich um den Zusammenschluß von mehreren Schützenvereinen des Oberen
Gäus, die Gruppen und Familien eine Fahrrad-Tour über die
Schützenhäuser mit oder ohne Schießprogramm anbieten. Zu einem festen
Bestandteil im Terminkalender zählt auch die jährliche Ortsmeisterschaft
im sportlichen Schießen, die sich immer regen Zuspruchs erfreut.
Geselligkeit kommt nicht zu kurz
Zum guten Vereinsklima tragen u.a. Vereinsausflüge,
das Vereinskönigsadlerschießen, die Aktivenversammlung mit dem
traditionellen Sauessen, das Hexenschießen und manch andere geplante
Vereinsfeier oder das spontane Zusammensein bei; meist nach vollbrachter
Gemeinschaftsarbeit oder sportlichem Vergleich mit Gastschützen. |
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Kurzporträt
Schützengesellschaft Seebronn e.V.
Weitere Informationen bei Bernd Stolpe,
Tel.: 0 71 17 - 85 37 50 / Fax: 0 71 17 - 23 50
email: bstolpe07@aol.com
Die SG Seebronn
- der Traditionsverein bei "Fahr Rad und Schieß"
Die Schützengesellschaft Seebronn kann auf ein 185ig
jähriges Bestehen zurückblicken. Nach den Befreiungskriegen 1815 als
Schützenkameradschaft von Veteranen gegründet, stellte der Verein einen
Teil der Bürgerwehr dar und bildete einen Teil des Krieger- und
Veteranenvereins "Unteres Gäu". Zu diesem gehörten im übrigen
auch die Vereine Bondorf, Hailfingen, Mötzingen und Öschelbronn, die
damit eine alte Tradition verbindet.
So fing es bei den Schützen in Seebronn an
Anfänglich diente ein blanker Schießplatz mit
Schießmauer vor den Toren des Fleckens den Schützen als Vereinsgelände.
1837 wurde das Gelände als Friedhof benötigt und der Verein mußte ein
Stück im Kirschrain roden und eine neue Schießmauer erstellen. Den
damaligen Gesetzen und Verordnungen entsprechend lag das Schießen in den
Händen militärischer Ausbilder und Veteranen und das Württembergische
Infanteriegewehr war die ausschließliche Disziplin.
Der Beginn des sportlichen Schießens
Im Jahr 1881 beschloß man einen neuen Weg
einzuschlagen und nur noch ein reines sportliches Schießen zu betreiben.
Dies bedeutete jedoch, daß sich die Vereinigung von dem von der Gemeinde
zur Verfügung gestellten Gelände trennen mußte und sich völlig auf
eigene Beine stellen mußte. Seit diesem Jahr trägt der Verein seinen
heutigen Namen 'Schützengesellschaft Seebronn". Ein eigenes Gelände
wurde erstanden und ein Schießplatz eingerichtet, eine Vorstandschaft
gewählt und 1894 stand dann auch das erste Schützenhaus. Und seit dieser
Zeit ging der Verein die Wege der meisten Vereine: Erweiterungen, Umbauten
bedingt durch neue Disziplinen und Zielsetzungen.
Heute fast alle Schießsportdisziplinen auf moderner Anlage
Nachdem zuerst nur mit der Langwaffe (Luftgewehr, KK
und Großkaliber) geschossen wurde, ist 1970 ein Pistolenstand entstanden
und der Verein wurde durch eine Pistolensparte (Luftpistole,
KK-Sportpistole und Großkaliber) erweitert. 1987 erfolgte die dritte
Spartenerweiterung der Schützengesellschaft, die Bogensparte wurde
gegründet, die heute die erfolgreichste Sparte (Feld und FITA) bildet.
So ist über die Zeit durch kameradschaftliche
Zusammenarbeit und Eigenleistung insbesondere in den Jahren 1986 bis 1990
- aus dem Schießplatz mit Schießmauer ein moderner Schießbetrieb
entstanden mit separaten Ständen: variable Langwaffenstände bis 100
Meter, 10 Pistolenbahnen 25 Meter inkl. Duellstände, separater Innen-
Luftgewehr/Luftpistolen-Stand, 20 x 100 Meter Bogenschießanlage (bis 90
Meter).
Seebronn dient regelmäßig als Austragungsort von
Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften. Die Aktuellste war die
Landesmeisterschaft Bogen Fita vom 08.und 09. Juli dieses Jahres.
Kameradschaft, Geselligkeit und soziales Engagement
Ein Ehrenzug in der Stärke von 20 Mann ist
traditioneller Bestandteil des Vereins und repräsentiert den Verein bei
Anlässen wie Hochzeit, Taufe und Beerdigungen, aber auch bei anderen
Vereins-, Verbands- und Festaktivitäten. Im regelmäßigen Wechsel werden
zwischen Langwaffenschützen der Vereine Hailfingen, Iselshausen und
Seebronn Freundschaftswettkämpfe ausgetragen.
In Gemeinschaftsleistung ist zusätzlich zu den
Sportanlagen ein Vereinshaus ist entstanden, das für die 207 Mitglieder
mit 85 aktiven Schützen, darunter 12 Jugendliche, keinen Wunsch offen
läßt. Die angegliederte Vereinsgaststätte ist mit ihrer
gutbürgerlichen Küche weit über die Ortsgrenzen bekannt.
Im regelmäßigen Wechsel mit den anderen Vereinen des
Ortes richtet die SG Seebronn Altennachmittage aus und leistet damit einen
Beitrag im sozialen Bereich der Gemeinde.
Sportliche Erfolge und Zielsetzungen
Generell sind zur Zeit Erfolge der Schützen in allen
Sparten bis hin zur Bezirksmeisterschaft zu verzeichnen, darüber hinaus
die Luftgewehr-Junioren und die Bogenschützen, die eine Säule der
heutigen Vereinserfolge bildet. Jedoch weit über die Bezirksgrenzen
hinaus bekannt sind, bzw. waren zwei Mitglieder des Vereines: Leo Fischer
in den Jahren 1888 bis 1929 und Manuela Kaltenmark in der heutigen Zeit.
Leo Fischer war nicht nur ein jeden Rahmen sprengender
Funktionär des Vereines sondern auch als Schütze war er absolute Spitze.
Überdurchschnittlich hohe Siege und Preise zeichneten ihn als
Sportschützen aus. 1909 wurde er Landessieger beim Landesschießen in
Freudenstadt und noch im Alter von 70 Jahren nahm er als einziger Aktiver
der fünfköpfigen Seebronner Abordnung 1927 am Bundes-Schießen in
München mit sehr großen Erfolg teil.
Heute ist zweifelsohne Manuela Kaltenmark die
erfolgreichste Schützenkameradin und über die Grenzen der Bundesrepublik
hinaus bekannt. Nicht nur als Bezirks- und Landesmeisterin in
verschiedenen Bogen-Disziplinen ist sie eine herausragende Sportlerin, sie
ist auch Deutsche Meisterin im Feldbogen und krönend platziert sie den
4ten Platz bei der Europameisterschaft im Feldbogen sowohl in der
Damen-Einzel als auch in der Mannschaftswertung. Seit neuestem haben wir
mit ihr sogar die amtierende Vizeweltmeisterin der Feldbogen-Disziplin in
unseren Reihen, Manuela bildet damit das Vorbild in der sportliche
Zielsetzung des Vereines.
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Kurzporträt
Sportschützenverein Wendelsheim 1972 e.V.
Weitere Informationen bei Manfred Schramm,
Tel.: 0 74 72 - 2 42 84 / Fax: 0 74 72 - 91 50 60
Der Sportschützenverein Wendelsheim
- schwierige Neugründung nach dem Krieg
Der Wunsch in Wendelsheim Schießsport zu betreiben war
schon früher vorhanden. Im Jahre 1926 wurde auf Wunsch des Veteranen- und
Kriegervereines ein Schützenverein gegründet. Der Verein wurde später
im Rahmen der Gleichschaltung dem damaligen Kyffhäuserbund zwangsweise
angegliedert. Nach dem Kriege 1945 wurde der Verein aufgelöst, die
Sportwaffen wurden beschlagnahmt und die Schießanlage vernichtet. Dies
hat natürlich die damaligen Mitglieder schwer getroffen. In den Jahren
1950 bis 1960 wurde versucht den Verein wieder ins Leben zu rufen was aber
bei der damaligen Gemeindeverwaltung auf wenig Gegenliebe stieß.
An der Kirbe 1972 trafen sich Karl Baur, Hans Norz,
Bruno Fischer und Willi Renner im Festzelt. Dabei wurde der Gedanke an
einen Schützenverein wieder aufgegriffen. Bereits am 18.10.1972 ist der
Sportschützenverein Wendelsheim im Gasthaus Adler gegründet worden. Karl
Baur wurde zum 1. Vorstand gewählt. In den nachfolgenden Sitzungen, die
meistens bei Hans Norz in den ehemaligen Wirtschaftsräumen des Gasthauses
Hirsch stattfanden, entschied man sich für den Anschluß an den
Schwäbischen Schützenbund, 1975 schloß man sich dem Deutschen
Schützenbund an.
Neuanfang mit sprichwörtlicher Schützenhilfe
Um sportlich etwas erreichen zu können brauchte man
natürlich Trainingsmöglichkeiten. An den Bau von Schießanlagen war aus
finanzieller Sicht natürlich noch nicht zu denken. So wurde mit dem
Schützenverein Seebronn verhandelt. Der Schützenverein Seebronn
ermöglichte damals 1 Trainingsabend pro Woche und stellte uns seine
Anlagen und Sportwaffen zu Verfügung. Es konnte damals in Seebronn schon
Luftgewehr, KK-Gewehr und Pistole geschossen werden.
So waren die Trainingsmöglichkeiten zunächst
gesichert und wir werden die Unterstützung der Seebronner Kameraden nicht
vergessen. Das erste neue Luftgewehr wurde über den Schwäbischen
Schützenverband gekauft. Der Wettkampfbetrieb erstreckte sich damals auf
Vergleichskämpfe die bis östlich von Urach reichten. Die ersten
Ehrenscheiben und Leistungsabzeichen wurden errungen.
Engagement bei Einwohnerschaft gut angekommen
Am Wochenende des 23. und 24. Juni 1973 fand das erste
Gartenfest des "Sportschützenvereines Wendelsheim e.V." im Hof
von Florian Baur statt. Es war verbunden mit einem
Bundes-Luftpistolenwettkampf der in Seebronn ausgetragen wurde. Trotz des
verregneten Samstags war es ein sehr gelungenes Fest, denn am Sonntag bei
schönem Wetter, konnte man sich über zahlreiche Besucher freuen.
Der Traum vom eigenen Schützenhaus
Das Schießen in Seebronn war natürlich für den
Verein sehr günstig und bequem. Dies konnte aber den Traum vom eigenen
Schießstand nicht unterbinden. Auch die Warnungen aus Seebronn "wenn
ihr wüßtet was alles auf euch zukommt, wenn selbst gebaut wird",
halfen nichts. Es mußte ein eigener Schießstand her. Daß die Seebronner
natürlich recht hatten durfte in den folgenden Jahren jeder erfahren.
Der Beschluß zu bauen war gefaßt und von nun an alles
auf dieses Ziel ausgerichtet. Bereits 1973 diskutierte der Ausschuß über
einen vorliegenden Entwurf eines Schützenhauses. Die Gemeinde stellte das
Gelände, Baumaterial wurde günstig besorgt und im Gemeindewald Holz
eingeschlagen. Um Geld für die Baumaßnahmen zu erwirtschaften wurden
Altmaterialsammlungen und Blutspendeaktionen, an denen sich auch viele
Schützenfrauen beteiligten, durchgeführt. Der Verein beteiligte sich
auch von nun am Festabzeichenverkauf bei der Fasnet in Rottenburg, was bis
heute beibehalten wurde. So konnte ein Pfennig auf den anderen gelegt
werden.
Das Schützenhaus wird gebaut
1976 wurde Willi Renner Vorstand. Ihm war es nun
aufgetragen den vorbereiteten Bau auszuführen. Bei der Sitzung am 10. 11.
1976 konnte die Baugenehmigung vorgelegt werden. Durch die tatkräftige
Mithilfe der Mitglieder nahm der Bau des 1. Abschnittes, der KK-Anlage
Gestalt an. Bereits im August 1977 konnte der Schießstand abgenommen
werden und die Vereinsmeisterschaften im Luftgewehr konnten schon auf dem
eigenen Stand ausgetragen werden.
Schon während der Bauphase des 2. Abschnittes plante
man Änderungen und Erweiterungen. Aus dem ursprünglich offen geplanten
Luftgewehrstand wurde mit erheblichem Aufwand die jetzige Halle. Ab
Spätsommer 1979 konnten die Bauarbeiten des 3. Abschnittes (Wirtschaft,
Küche, WC-Anlagen) vorangetrieben werden. Im Dezember 1979 war der 3.
Bauabschnitt soweit fertig, daß erstmals die Weihnachtsfeier in den
eigenen Räumen stattfinden konnte.
1982 und damit rechtzeitig zum 10-jährige Jubiläum
war das Schützenhaus fertig und konnte mit berechtigtem Stolz
präsentiert und eingeweiht werden. Das Fest wurde mit Festzelt und
Preisschießen gebührend gefeiert. Der Besucherandrang war riesig und das
Fest ein voller Erfolg.
Reges Vereinsleben und sportliche Erfolge
Die nachfolgenden Jahre waren etwas ruhiger und konnten
vermehrt dem eigentlichem Vereinszweck, nämlich dem Sportschießen
gewidmet werden. Neben dem im Breitensportbereich seit 1979 jährlich
durchgeführten Vereinspokalschießen ist der Verein seit 1983
Mitausrichter der jährlichen "Fahr Rad - und Schieß" -
Veranstaltung der Vereine des oberen Gäues. Im Leistungssportbereich war
der erste größere Erfolg der Aufstieg der 1. Luftgewehrmannschaft 1983
in die Bezirksliga.
Im Februar 1986 erfolgte wieder ein Wechsel in der
Vorstandsschaft, Klaus Rebmann engagierte sich in den folgenden Jahren
unter anderem stark in den sportlichen Bereichen und der Jugendarbeit. Bei
der Generalversammlung im Dezember 1986 erfolgte die Präsentation der
neuen Schützentracht. Es hatten sich einige Mitglieder zusammen gefunden,
die bereit waren, die kostspielige Tracht selbst zu finanzieren. Der
Ehrenzug war geboren. Seit dieser Zeit ist unser Ehrenzug ein fester
Bestandteil bei allen repräsentativen Anlässen.
Mit weiterem Ausbau
Schießsportangebot abgerundet
Die folgenden Jahre waren neben weiteren sportlichen
Erfolgen vom Ausbau des Vereines geprägt. Im Juli 1993 konnte die schon
lange gewünschte Bogenbahn eingeweiht werden. Der Verein konnte nun eine
weitere schießsportliche Variante anbieten.
Unter Leitung des 1994 gewählten Vorstandes Manfred
Schramm erfolgte danach die komplette Neugestaltung der Geschoßfänge
sowie eine Neuüberdachung des KK-Raumes und des vorderen Teiles der
Schießbahn. Dabei wurden sämtliche Wände und Decken mit einer
Schalldämmung versehen. Der erhebliche Arbeits- und Kostenaufwand führte
neben der Erfüllung gesetzlicher Auflagen zur Zulassung der
Schießstände auch für Großkaliberschießen, so daß der Verein nunmehr
alle gängigen Schießsportdiszplinen anbieten kann.
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