Bericht
aus dem Lagertagebuch
Montag, 24.05.04
Fast
pünktlich sind wir am Schützenhaus in Bondorf mit 6 Autos und
einem Anhänger aufgebrochen. Doch da das Geschäftsauto von unserem
Uwe, das den Anhänger zog, nicht das Schnellste ist, ist es
mehrmals vorgekommen, dass wir auf der Autobahn 40 km/h gefahren
sind und nicht selten von LKW`s und Bussen überholt wurden.
Doch als wir
um 11.45 Uhr dann endlich in Utting angekommen sind, haben alle
kräftig beim Aufbau der 5 Zelte und des Pavillons geholfen um sich
vom Chefkoch Helmut ein Lob einzuholen. So konnte man schon gegen
Mittag zum Biergarten aufbrechen, wo man verweilte bis Helmut zum
Abendessen rief. Bei Roten Würsten und Steaks griffen alle kräftig
zu und danach saß man noch gemütlich zusammen, bis wir gegen
Mitternacht in die Zelte geschickt wurden.
Dienstag,
25.05.04
Da die
vergangene Nacht sehr kalt war und fast keiner mehr seine Zehen
spüren konnte, sind alle recht früh aufgestanden um sich unter der
Dusch aufzuwärmen.
Nach dem 1.
Frühstück am Ammersee haben deshalb auch einige wieder hingelegt
und sind erst wieder zum Mittagessen, es gab Bohneneintopf,
aufgestanden.
Danach
jedoch hat sich fast die ganze Meute am Strand versammelt, sind
die Mädels dann unfreiwillig baden gegangen, woran der liebe Uwe
nicht ganz unschuldig war. Dann war es auch schon Zeit das
Abendessen vorzubereiten, bei dem sich Alex, Dani, Meli und
Christoph am Kartoffelschälen und schneiden versuchten. Die
Bratkartoffeln haben zum Schnitzel auch sehr gut geschmeckt. Nach
dem Essen hatten alle, mit wenigen Ausnahmen, das Verlangen sich
körperlich zu betätigen und haben auf der Zeltwiese Fußball
gespielt.
Mittwoch,
26.05.04
Als wir am
frühen Morgen aufgestanden sind, haben wir bemerkt, dass ein Fuchs
in unser Küchenzelt spaziert ist und unseren Kuchen aufgefressen
hat, während wir friedlich geschlummert haben. Doch so schlimm war
es nicht, da wir noch einen 2. Kuchen hatten, der dann zum
Frühstück verspeist wurde.
Da das
Wetter nicht ganz so schlecht war, sind wir am Strand gesessen und
manche waren sogar im Wasser, während andere die gewonnene
Schwimminsel von Uwe zum platzen brachten - hoffentlich sind sie
gut versichert!
Doch zum
Vesper am Abend kamen alle pünktlich, damit man danach wieder
Fußball spielen oder sich den Abend mit Domino bzw. verschiedenen
Kartenspielen vertreiben konnte.
Donnerstag, 27.05.04
Da wir heute
kein Glück mit dem Wetter hatten und es ab und zu geregnet hat,
sind wir gleich nach dem Mittagessen ins Schwimmbad gefahren.
Fast alle
hatten auf der breiten Rutsche so ihren Spaß, in dem sie die
Bademeisterin zur Weißglut brachten.
Gegen 18.00
Uhr mussten wir das Bad verlassen, doch es gab einige
Schwierigkeiten, da ein Schließfachschlüssel verloren
ging. Das Problem wurde mehr oder weniger
schnell behoben und so sind wir noch rechtzeitig zum Abendessen,
es gab Erbseneintopf, am Zeltplatz angekommen.
Gegen 20.00
Uhr durften wir dann einige Besucher empfangen: Das
Vereinsoberhaupt kam mit seinem Sprössling Toni, mit dem
Motorrädern kamen Horst Saur und Günter Heinzelmann und wenig
später trafen auch die Ohnastetter Nadine, Christine und Tanja
ein.
Da unser
Jugendleiter Alex Geburtstag hatte, spendierte er einen Kasten
Cola und Bier. Also wurde es ein langer Abend und als dann doch
alle schliefen, war die Einteilung höchst ungewöhnlich. Horst
schlief auf Sebastians Liege; Christine auf Daniels
Feldbett; Dani, Basti und Tanja schliefen
auf der übrig gebliebenen Badeinsel,
während es sich ein Schlauer in der Dusche bequem machte.
Freitag,
28.05.04
Da an diesem
Morgen alle noch recht müde waren, sind wir nicht wie geplant um
8.48 mit dem Schiff nach Herrsching gefahren, sondern erst um
11.48. Nach einem anstrengenden Marsch zum Kloster Andechs war es
Zeit um Mittag zu essen. Doch dann wurde
der Geburtstag von Alex erst recht gefeiert und ihm wurde das ein
oder andere Bier spendiert. Um 16.00 Uhr
sind wir jedoch wieder aufgebrochen um mit dem Schiff um 16.48
Uhr wieder zurück nach Utting zu fahren. Da
die Meisten vom Vorabend noch sehr müde waren, gingen einige schon
sehr früh schlafen, während andere sich im Biergarten ein Eis
spendieren ließen.
Samstag,
29.05.04
Nun sind wir
schon am Ende des Zeltlagers angekommen. Doch trotzdem war die
Stimmung beim Abbau gut, woran das "spitze"
Wetter wohl nicht ganz unschuldig war.
Bei der
Heimfahrt haben wir es dann doch auf ca. 80km/h gebracht und so
sind wir recht zügig am Schützenhaus angekommen, wo wir erst
einmal auf die Rechnung vom Schützenverein zu Mittag gegessen
haben.
Nach der
Stärkung wurde der Anhänger ausgeladen und
sich untereinander verabschiedet.
Es war trotz
des nur mäßig guten Wetters wieder ein schönes Zeltlager und auch
dieses Jahr wurden wir von unserem Koch Helmut wieder gut
versorgt.
Bericht: Isabel Saur