Berichte zur Jahreshauptversammlung
2002
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Protokoll:
Tagesordnung:
1. Begrüssung
2. Berichte
1. Vorsitzender
Schriftführer
Sportleiter
Jugendleiter
Kassier
Kassenprüfer
3. Entlastungen
4. Wahlen
2. Vorsitzender
Schriftführer
5. Verschiedenes
Die
Versammlung wurde satzungsgemäss durch Einladung in den Bondorfer
Nachrichten bzw. schriftliche Einladungen einberufen und war somit
beschlussfähig. Anträge lagen keine vor.
Zahl der Anwesenden: 52
Begrüßung durch 1.
Vorsitzenden Sven Maier
"Verehrte Gäste, liebe Vereinsmitglieder,
ich
eröffne hiermit unsere diesjährige Hauptversammlung und heisse Sie recht
herzlich willkommen. Ganz besonders begrüsse ich am heutigen Abend:
 |
unseren Bürgermeister Herrn Kilian |
 |
unsere
Ehrenmitglieder Willi Schäfer und Heinz Elsässer |
 |
Eltern
der Jungschützen |
 |
Jungschützen |
 |
Wolfgang Dittebrandt vom Musikverein |
Entschuldigt haben sich Kassenprüfer Roland Dittus,
Pistolenreferent Hans Stähle und Josef Laimer."
Totenehrung
"Ich bitte Sie, sich zum Gedenken an unsere
Verstorbenen von den Plätzen zu erheben.
Wir gedenken unseren verstorbenen Vereinsmitgliedern,
die heute leider nicht mehr unter uns sein können.
Am 03. September mussten wir
Abschied nehmen von unserer Schützenkameradin Heidi Fett. Wir verloren mit
Heidi eine hilfsbereite und immer gegenwärtige Vereinskameradin, einen
wertvollen und lieben Menschen. Die vielen schönen, mit ihr verlebten
Stunden werden uns immer in Erinnerung bleiben.“
Berichte
Vorsitzender
„Nach meinem ersten Jahr als Vorstand kann ich auf
viele Aktivitäten zurückblicken.
Dies wären in Stichpunkten:
 | Im Februar waren wir mit unserer Fahne in Ehningen
beim Kreisschützentag. |
 | Den März begannen wir dann mit dem
Bezirksschützentag in Esslingen. |
 | Am 31. März waren wir bei Ernst Knorr, das
Busunternehmen, bei unseren Vereinsausflügen, in Hayingen. Er hatte uns zu
seinem Tag der offenen Tür eingeladen. |
 | Am 07. April war eine Fahnenabordnung in Schorndorf
beim Landesschützentag, wo wir uns auch am Festumzug
beteiligten. |
 | Dann am Abend des 30. Aprils beteiligten wir uns
wieder zusammen mit den Naturfreunden, dem Musikverein und der Feuerwehr
bei der Aufstellung des Maibaumes. |
 | Am 1. Mai wanderten wir mit unseren Freunden aus
Ohnastetten rund um Ohnastetten und liessen den Tag gemütlich vor dem
Schützenhaus bei strahlendem Sonnenschein ausklingen. |
 | Die Dorfmeisterschaften im Schiessen waren dann
auch dieses Jahr wieder ein toller Erfolg und wir hoffen für die nächste
Veranstaltung, die wir mit einer Hocketse planen, das wieder viele
Mannschaften teilnehmen. |
 | Ende des Monats fand dann noch ein
Sachkunde-Lehrgang in unserer Schiessanlage statt, die Beteiligung der
Kreisschützen und natürlich unseren eigenen Aktiven war klasse. |
 | Im Juni beteiligte sich der Schützenverein beim
Marktsonntag und verkaufte Bücher und Teigwaren. |
 | Der Jahresausflug der Schützen führte uns diesmal
5 Tage nach Südtirol, hier meinen Dank den Organisatoren Horst und Lothar. |
 | Das Jugendzeltlager lud dieses Jahr nach Utting am
Ammersee ein. Hier sei noch erwähnt, dass zum
ersten und - ich glaube sagen zu dürfen - nicht zum letzten Mal unsere
Freunde aus Ohnastetten mit ihrer Jugendgruppe teilnahmen. |
 | Bei den Fussballdorfmeisterschaften belegte der
Schützenverein mit seiner Mannschaft einen super ersten Platz. |
 | Im Juli lud der Schützenverein Breitenstein wieder
zu seinem 24 Stunden Cup ein, hier war Bondorf mit
2 Mannschaften vertreten. Bondorf 1 belegte den 3. Platz. |
 | Dann waren wir mit einer kleinen Fahnenabordnung
beim Schützenverein Nordstetten, die ihr Jubiläum feierten. Es wäre
wünschenswert, wenn zu solchen Festen die Beteiligung grösser wäre, da wir
bei solchen Anlässen unseren Verein nach aussen präsentieren. |
 | Dann fanden im Juli noch zwei Grossveranstaltungen
des Schützenkreises in Bondorf statt.
 | Das Kreisjugendkönigsadlerschiessen und
|
 | das Kreisjugendpokalschiessen das an einem
Wochenende durchgeführt wurde und die Jugendliche in unseren
vereinseigenen Grosszelten auf der Wiese gegenüber unserer Schiessbahn
übernachteten. Ich glaube, nach dieser Veranstaltung wird den
Jugendleitern unserer Kreisvereine keine andere Wahl mehr gelassen, als
diese so zu wiederholen. |
|
 | Die zweite Veranstaltung des Kreises war dann das
Kreiskönigsadlerschiessen, das wir zum ersten mal mit Videoübertragung in
unseren Aufenthaltsraum austrugen. Hier wurde Rolf Zeeb neuer
Schützenkönig und gewann auch noch beide Ehrenscheiben. Die Ehrenscheibe
des Kreises trägt als Bild unsere frisch renovierte Zehntscheuer. Diese
Scheibe wurde freundlicherweise von Rolf Zeeb dem Schützenverein Bondorf
zum aufhängen in unserer Gaststätte überlassen. |
 | Der August trug als Highlight natürlich die
Deutsche Meisterschaft, dieses Jahr waren es 14 Starts für den
Schützenverein Bondorf. An dieser Stelle nochmals allen
Teilnehmern den Glückwunsch zur Teilnahme. Ganz besonders natürlich
unserer ersten Deutschen-Meisterin Elisabeth, die
heute leider nicht bei uns ist. Aber ich hoffe dass
Du Horst, ihr von dieser Stelle die besten Genesungswünsche übermittelst. |
 | Dann leistete sich der Verein eine Auswertmaschine,
diese wurde notwendig, da unsere Lupi und
Luftgewehrmannschaft in einer Klasse schiessen, in der eine
Auswertmaschine vorgeschrieben ist. |
 | Wie immer wurde dann am letzten Augustwochenende
wieder die Fahr Rad + Schiess Veranstaltung ausgetragen. Bei herrlichem
Wetter nahmen 500 Radler teil. |
 | Der September war dann ein ruhigerer Monat, hier
beteiligte sich der Schützenverein an den Dorfmeisterschaften des
Golf-Clubs. |
 | Unser Vereinskönigsadlerschiessen fand dann im
Oktober statt. Hier waren wieder ein paar mehr Mitglieder zu verzeichnen
als die Jahre zuvor und ich hoffe, dass wir diesen
Trend weiter behalten. War es doch - ich denke, die
die dabei waren können das bestätigen - eine
gelungene Vereinsveranstaltung. Einen Schützenkönig gibt es dieses
Jahr nicht dafür aber eine Schützenkönigin. Den Vogel schoss meine
Frau Christine ab. |
 | Dann am 14. Oktober war es endlich soweit, es wurde
zum ersten mal ein Wettkampf mit Bundesliga Modus in Bondorf ausgetragen.
Ich glaube, unsere Lupi-Mannschaft und alle Mitorganisatoren können Stolz
auf sich sein, hat Bondorf doch über die Kreisgrenze hinaus ein tolles
Bild hinterlassen. |
 | Drei Wochen später, Anfang November, fand dann der
zweite - in Bundesligamanier ausgetragene -Wettkampf der
Luftgewehrschützen statt. Hier zeigte sich, dass die
Organisatoren und Schiessleiter schon recht routiniert waren. Denn
nahezu 200 Interessierte fanden den Weg in die
total überfüllte Schiesshalle und alle konnten Dank
modernster Technik die Schiessergebnisse topaktuell verfolgen. Hier meinen
herzlichen Dank an alle, die an diesem Tag mitgeholfen haben, angefangen
in der Küche bis zu denjenigen, die danach wieder für Ordnung sorgten. |
 | Lothar zeigte uns seinen Film, den er aus
Filmmaterial von sich und Horst beim Schützenausflug in Südtirol gedreht
hatte und nun vertont und zusammen geschnitten war.
Das Interesse war riesig, reichte doch das Nebenzimmer der Gaststätte
gerade aus. |
 | Am 31. November fand dann der Weihnachtsmarkt mit
Beteiligung des Schützenvereins statt, hier wurden wieder allerlei
Selbstgemachtes und Nudeln verkauft.
Selbstverständlich war auch fürs leibliche Wohl gesorgt, verkauften wir
hier Spanferkel im Wecken und verschiedene Getränke. |
 | Am 15. Dezember liessen wir das Jahr mit unserer
Jahresabschlussfeier ausklingen. Das Schützenhaus
war wieder vollbesetzt und es war ein schöner Abend mit etlichen
Beiträgen, die viel Spass bereiteten. |
Natürlich arbeiteten wir auch was:
 | In der Schiessanlage wurde ein kleiner Schuppen
angebaut. |
 | Im Innern der Schiessanlage wurden zusätzliche
Stromleitungen gezogen um nun eine Video- und Mikrofonübertragung zu
sichern. |
 | Die Fenster mussten auch neu gestrichen werden,
dies taten wir mit der Unterstützung von Adolf Mast. |
 | An der Gaststätte räumten wir den Schuppen auf,
damit Karl Erbele denselben abreisen konnte. |
 | Im selben Zuge wird auch die Fassade Richtung
Westen erneuert. |
Ich hoffe und wünsche mir für das kommende Jahr
genauso grosse Unterstützung zu erhalten wie ich das in meinem ersten Jahr
erfahren durfte.“
Schriftführer
Kopien des Protokolls der letzten
Jahreshauptversammlung lagen auf den Tischen aus. Ausserdem konnte die
Vereinschronik eingesehen werden.
Sportleiter
"Auf eines der sportlich erfolgreichsten Jahre der
Vereinsgeschichte können wir heute nicht ohne Stolz zurückblicken.
Winterrunde
2000/2001
In die Winterrunde 2000/2001 sind wir wieder mit 13
Mannschaften gestartet.
 | 5 LG-Mannschaften, |
 | 5 LP-Mannschaften und |
 | 3 Mannschaften mit der Sportpistole. |
In jeder Disziplin startete eine Mannschaft in der
Bezirksklasse. Die restlichen Mannschaften tummelten sich in der
Kreisklasse.
Zwei
Mannschaften konnten die Runde erfolgreich als Meister der jeweiligen Klasse
beenden. Es waren dies
 | die 4. Luftgewehrmannschaft mit den Schützen
 | Karl Bühler, |
 | Ralf Bühler, |
 | Andreas Meier, |
 | Thomas Meier, Gerhard Sautter
und |
 | Mannschaftsführer Roland
Skambraks |
|
 | in der
Kreisliga B und
|
 | die 1. Luftgewehrmannschaft mit den Schützen
 | Daniel Adis, |
 | Kerstin Biesinger, |
 | Mannschaftsführer Sven
Maier, |
 | Markus Öhrlich und den Geschwistern |
 | Christoph und Katharina Wacker |
|
 | in der Bezirksklasse. |
Für beide Mannschaften war das gleichzeitig der
Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.
 | Die 4. Mannschaft schiesst nun wieder in der Kreisliga
A, |
 | die 1. Mannschaft findet
sich in der Landesliga Nord wieder. |
Durch die Einführung des Bundesligamodus auch in den
Ligen bis runter zum Bezirk wurden die bisherigen
Bezirks- und Kreisligen um eine jeweilige Oberliga
aufgestockt. Direkt betroffen waren die 2. LG-Mannschaft und die 1. und 2.
Luftpistolenmannschaft.
Während die 1. LUPI-Mannschaft (5. In der Bezirksliga)
in der Bezirksoberliga ebenfalls in den Genuss des neuen Modus kam,
schiessen die beiden 2. Mannschaften nun in den jeweiligen Kreisoberligen,
jedoch nach altem Modus.
Herausragende Einzelleistungen in der Winterrunde
2000/2001 waren:
|
Platz |
Liga und Disziplin |
Schützin/Schütze |
Ringe |
| 2 |
Bezirksliga
mit dem LG |
Christoph Wacker |
2306 |
| 3 |
Kreisliga B mit dem LG |
Andreas Meier |
2101 |
| 3 |
Bezirksliga
mit der LP |
Lothar Killinger |
2228 |
| 3 |
Kreisliga mit der LP |
Elisabeth Saur |
2178 |
| 3 |
Kreisliga mit der SPOPI |
Hans Stähle |
1645 |
Sommerrunde
2001
Auch in der Sommerrunde war der Schützenverein Bondorf
mit 3 Mannschaften am Geschehen beteiligt.
 | In der Landesliga A mit der Freien Pistole
im Rahmen einer sogenannten Freundschaftsrunde. |
 | Mit jeweils einer KK-Mannschaft
 | im Bezirk und |
 | im Kreis. |
|
Die Bezirksligamannschaft konnte die Runde mit einem
hervorragenden 3. Platz beenden. Besonders hervorzuheben der 1. Platz in der
Einzelwertung durch die überragende Katharina Wacker mit einem
Durchschnittsergebnis von 282,5 Ringen.
Meisterschaften
 | Kreis:
 | 82 Einzelstarts, davon
 | 13 x Platz 1, |
 | 6 x Platz 2, |
 | 6 x Platz 3. |
|
|
Jeder 3. Starter landete auf dem Treppchen
(Katharina 3 Einzeltitel, Otto Kaupp, Daniel Adis, Kai Kiesenbauer je 2
Einzeltitel)!
 | 18 Mannschaften, davon
 | 7 x Platz 1, |
 | 1 x Platz 2, |
 | 4 x Platz 3. |
|
2/3
unserer Mannschaften damit auf dem Treppchen!
 | Bezirk:
 | 63 Einzelstarts, davon
 | 2
x Platz 1 |
 | 4 x Platz 2 |
 | 7 x Platz 3 |
|
 | 11 Mannschaften, davon
 | 2 x Platz 1 |
 | 2 x Platz 2 |
|
|
 | Land:
|
 | Deutsche:
 | 14 Einzelstarts
 | Daniel Adis, |
 | Albert Biesinger, |
 | Jens Erbele (Rutesheim), |
 | Otto Kaupp, |
 | Helmut Maisch, |
 | Kai Kiesenbauer, |
 | Elisabeth Saur, |
 | Isabel Saur (Vaihingen), |
 | Katharina Wacker
|
|
 | Gute Plazierungen gab es für
 | Albert Biesinger, der mit 372 Ringen im LG den 29. Platz
belegte. |
 | Katharina Wacker war mit 552 Ringen im Standardgewehr 34..
|
 | Otto Kaupp erzielte in der gleichen Disziplin 4 Ringe mehr und
wurde in seiner Klasse 48. von 183 Startern. |
 | Im KK-Liegend-Wettbewerb erzielte Katharina mit 581 Ringen
einen 18. Platz. |
 | Der für Rutesheim schiessende Jens Erbele belegte mit der
Luftpistole nach 355 geschossenen Ringen einen guten 32. Platz. |
 | Kai Kiesenbauer war mit der Freien Pistole mit 500 Ringen auf
Platz 19 zu finden. |
 | Im Einzel der Damenaltersklasse belegte die für den SV
Oberstetten startende Elisabeth Saur einen hervorragenden 6. Platz mit der
Luftpistole. |
|
|
Und seit dem Tag hat der
Schützenverein Bondorf ein Mitglied einer Deutschen
Meisterschaftsmannschaft! Wie es sich für eine Deutsche Meisterin gehört
wurde Elisabeth von einem grossen Teil unserer Mitglieder gebührend
empfangen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass so ein Ergebnis auch mal für den
SV Bondorf errungen werden kann.
Wieder ein sehr
erfolgreiches Jahr für die Bondorf Schützen! Im Schüler- und Jugendbereich
müssen in den nächsten Jahren Abstriche gemacht werden. Katharina, Christoph
und Daniel unterstützen bereits heute Alexander im Trainingsbereich. Also
bitte ein bisschen Werbung machen für unseren Schützenverein.
Dorfmeisterschaften
Mit einer tollen
Beteiligung gingen im Frühjahr dann die Dorfmeisterschaften über die Bühne.
Wie bereits im Jahr zuvor hatten sich 24 Mannschaften angemeldet.
Immer noch
fast konkurrenzlos ging der Pokal wiederum an den
 | CVJM, gefolgt von |
 | Zoobedarf Feikis und den |
 | Herren des Musikvereins. |
 | Die Damen der Vogelfreunde konnten sich den Sieg
der Damenmannschaften sichern. |
In den Einzelwertungen waren
 | mit dem Gewehr
 | Sabine Uecker und |
 | Holger Fett erfolgreich, |
|
 | mit der
Pistole waren dies
 | Gerd Hezel und |
 | Margot Beck. |
|
Kreiskönigsadlerschiessen in Bondorf
Durch den grossartigen
Erfolg unseres KHB (Karl-Heinz Bertsch) beim letztjährigen Kreiskönigsadlerschiessen durften wir
das Adlerschiessen im Jahr 2001 auf unserer Anlage ausrichten. So waren wir
beim Sterneschiessen sehr erfolgreich. 6 der 10 Sterne blieben in Bondorf.
Die treffsicheren Schützen waren
 | Andreas Bertsch, |
 | Albert Biesinger, |
 | Horst Saur, |
 | Jürgen Stoll, |
 | Joachim Wacker und |
 | Bernd Adis. |
Vereinskreiskönigsadlerschiessen
33 Teilnehmer konnten
am 6.10.2001 auf unserer Schiessanlage vom Vorstand Sven Maier begrüsst
werden. Noch mehr Beteiligung wäre wünschenswert und bei etwas mehr Willen
auch bestimmt machbar. Da wir die Anschlagsart auf stehend aufgelegt
geändert haben können ohne weiteres auch Pistolenschützen zu einer Trophäe
oder gar zu Königswürden kommen. Hier nochmals die Ergebnisse:
 | Trophäe: |
|
Mit |
Schütze/Schützin |
| |
 | Zepter |
|
6. Schuss |
Christa Skambraks (falsche Trophäe) |
| |
 | Krone |
|
7. Schuss |
Helmut Reichert |
| |
 | Apfel |
|
8. Schuss |
Gabino
Canovas |
| |
 | Rechter Flügel |
|
15. Schuss |
Horst Saur |
| |
 | Linker Flügel |
|
72. Schuss |
Roland Skambraks |
| |
 | Rumpf |
|
201. Schuss |
Tine Maier |
 | Sterne:
 | Sven Maier, |
 | Joachim
Wacker, |
 | Torsten Herbstreit, |
 | Karl-Heinz Bertsch,
|
 | Roland Dittus, |
 | Markus Öhrlich, |
 | Bernd Adis,
|
 | Heinz Elsäßer, |
 | Michael Saur, |
 | Rudi Nesper.
|
|
 | Königsscheibe:
 | Roland Skambraks
|
|
 | Ehrenscheibe:
 | Christoph Wacker |
|
Vereins meisterschaften
87 Starts waren das
Ergebnis der Vereinsmeisterschaften für das Sportjahr 2002.
Bei dem bereits
bewährten System den Vereinsmeister nach seiner prozentualen Leistung zu
ermitteln, hatte Katharina Wacker wieder einmal die Nase vorn. Sie erzielte
im KK-Liegend Kampf mit 573 Ringen und somit 95,5 % den ersten Platz und
erhielt bei der Jahresabschlussfeier eine wertvolle Goldmünze. Mit 381
Ringen im Luftgewehr belegte sie gleichzeitig den 2. Platz.
Ebenfalls 2.
wurde Lothar Killinger mit dem gleichen Ergebnis in der Luftpistole.
Ausblick auf das Sportjahr 2002
In der nun fast
beendeten Winterrunde sieht es für unsere Mannschaften folgendermassen aus:
Einen eindrucksvollen
Durchmarsch in die Verbandsliga legte unsere 1. Mannschaft hin. Abgesehen
von unserem Heimkampf kamen die Schützen mit dem neuen Modus bestens zurecht
und konnten die Runde als Landesligazweiter beenden. Bemerkenswert hierbei
ist, dass der Durchschnitt pro geschossenem Wettkampf 9 Ringe weniger war
als in der letzen Runde. Ganz so unbelastet wird im neuen Modus nicht
geschossen. Konsequentes Training und die eine oder andere Verstärkung wird
die Mannschaft dringend gebrauchen, um in der Verbandsliga bestehen zu
können.
Anders erging es
unserer 1. Lupi-Mannschaft mit der neuen Situation. Äusserlich unbeeindruckt
wurden 2 Wettkämpfe mehr oder weniger unglücklich verloren. Relativ schnell
stellte man fest, dass es ganz ohne Ersatzschützen nicht geht. So war der
Schnitt pro Wettkampf 18 Ringe geringer als im letzten Jahr. Auch hier haben
wir sehr viel dazu gelernt und können positiv in die nächste Runde, jetzt
allerdings eine Klasse tiefer, blicken. Dort wird übrigens wie gestern
beschlossen nun auch im neuen Modus geschossen.
An den zwei in Bondorf
ausgetragenen Wettkampftagen haben wir durchweg einen glänzenden Eindruck
hinterlassen. Von allen Seiten kam nur Lob für die Organisation und
Durchführung dieser Veranstaltungen. Der Dank gilt hier vor allem Joachim
Wacker, der bereits im Vorfeld durch entsprechende Massnahmen diesen Erfolg
einleitete. Die Zuschauerzahlen haben bewiesen, dass auch das Sportschiessen
eine interessante und spannende Sache sein kann. Ich persönlich freue mich
auf die nächsten Wettkampftage, wo wir beweisen können, was wir Bondorfer
drauf haben. Am Rande zu erwähnen, dass wir auch bei den Auswärtskämpfen
beide Mannschaften mit unserem Fan-Club (über 20 Personen) begleitet haben
und somit für die entsprechende Unterstützung und Stimmung auf dem
Schiessstand gesorgt haben.
Die
Sportpistolenmannschaft im Bezirk belegt einen guten 2. Platz. Unsere in der
Kreisoberliga startenden LG und LuPi-Mannschaften belegen dort Plätze bei
denen man nicht vom Abstieg bedroht ist. Alle restlichen Mannschaften im
Kreis schiessen dort im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit und halten sich im
gesicherten Mittelfeld. Ausnahme LuPi 5, die vor 3 Stunden ihr
Meisterstückchen in der Kreisliga gemacht hat. Glückwunsch hierzu.
(Autogrammstunde nach der Sitzung von W. Fett, H.
Reichert, H. u. I. Saur, T.
Fischer und mir.)
In der Sommerrunde
starten wir diesmal mit 4 Mannschaften. Zu den schon bisher geschossenen
Disziplinen haben wir auch bei der Gebrauchspistole eine Mannschaft im Kreis
gemeldet. Ich weiss nicht wie weit man fahren muss, um einen Verein unserer
Grösse zu finden, der sich mit 17 Mannschaften an einer laufenden Runde
beteiligt.
Bei den in Kürze
beginnenden Kreismeisterschaften sind wir mit 79 Einzelstarts und 21
Mannschaften vertreten. Hierzu und zu allen folgenden Meisterschaften
wünsche ich allen Schützen/-innen heute schon ‚Gut Schuss‘!"
Es folgte Dank vom
Oberschützenmeister und Beifall aus der Versammlung.
Jugendleiter
"Das Jahr begann im Februar
mit der
Kreisjugendrunde
Hier waren 10 Mannschaften
am Start und Bondorf war mit zwei Mannschaften vertreten.
Es gab vier Wettkämpfe in den Monaten Februar, März, April und Juni.
 | Hier belegte Bondorf I den 1. Platz mit 4320 Ringen
(1080,00 Ringe im Durchschnitt) obwohl
Daniel Adis krankheitsbedingt zwei Wettkämpfe auslassen musste und Katharina
Wacker im letzten Wettkampf nicht antrat.
 | In der Schülerklasse belegte Isabel Saur
unter lauter Gewehrschützen einen guten 5. Platz mit 633 Ringen (158,25
Ringe im Durchschnitt) und |
 | Kai Kiesenbauer belegte bei den Junioren B
ebenfalls einen guten 3. Platz mit 1433 Ringen (358,25 Ringe im
Durchschnitt). Dieses Ergebnis reichte Kai zur Teilnahme an dem
Jugendrundenendkampf auf Landesebene im Oktober in Dettenhausen, wo er den
3. Platz mit 355 Ringen belegte. |
|
Kreismeisterschaften im März in Bondorf
Hier hatte Bondorf einige heisse Eisen um die Podestplätze im Feuer.
 | Mareike Christian belegte
in der Jugendklasse weiblich
 | den 3. Platz mit dem Luftgewehr mit 313 Ringen und
|
 | den 1. Platz in der Disziplin Luftgewehr 3-stellung mit
231 Ringen. |
|
 | Daniel Adis stand
gleich 2mal zu oberst auf dem
Treppchen.
 | Er wurde 1. mit dem Luftgewehr mit 377 Ringen und
|
 | 1. in der Disziplin KK 3x20 Juniorenklasse B
mit 268 Ringen. |
 | Ausserdem wurde er auch 2mal 3. mit der Mannschaft.
 | 1mal in der Disziplin Luftgewehr Juniorenklasse mit
|
 | Tobias Öhrlich 362 Ringe und |
 | Andreas Meier 347 Ringe |
|
 | so wie in der Disziplin KK 3x20 Halbprogramm mit
 | Tobias Öhrlich 234 Ringe und |
 | Christoph Wacker 261 Ringe. |
|
|
 | Katharina Wacker wurde
gleich 3mal Erste, und zwar
 | 1. mit dem Luftgewehr in der
Juniorenklasse B weiblich mit 382
Ringen, |
 | 1. in der Disziplin KK 3x20 Halbprogramm mit 279 Ringen
und |
 | 1. im KK Liegend mit 576 Ringen. |
|
 | Kai Kiesenbauer wurde
in der Juniorenklasse B
 | 1. mit der Luftpistole und
persönlicher Bestleistung von 373 Ringen. Ausserdem noch |
 | 1. mit der KK Sportpistole mit
251 Ringen und |
 | 2. mit der Freien Pistole. |
|
Bezirksmeisterschaften im Mai in Fellbach Schmiden und in Sindelfingen
Auch hier gab es wieder eine
Menge guter Platzierungen.
 | Daniel Adis wurde
mit dem Luftgewehr 3. mit 384
Ringen in der Juniorenklasse B.
Nur ein Ring trennten ihn vom 2.
Platz. |
 | Christoph Wacker wurde
bei den Junioren A mit
der gleichen Ringzahl 4.
Man muss
dazu sagen, dass der 2. und 3. auch 384 Ringe hatten.
 | Mit der Mannschaft belegten
sie hier einen guten 5.
Platz mit 1118 Ringen. Hier war
noch |
 | Tobias Öhrlich dabei. |
|
 | Katharina Wacker
wurde in der Juniorenklasse B
weiblich
 | 5. mit dem Luftgewehr
und 376 Ringen,
|
 | 5. in der Disziplin 3x20 Halbprogramm mit 270 Ringe und
|
 | 4. in der Disziplin KK Liegend mit 573 Ringen.
|
|
 | Isabel Saur wurde
 | 2. in der Schülerklasse Luftpistole mit 151 Ringen und
|
 | 1. mit ihrer Mannschaft aus Stuttgart-Vaihingen.
|
|
 | Jens Erbele wurde
 | 3. mit der Luftpistole in der Jugendklasse mit
343 Ringen und |
 | 1. mit seiner Mannschaft aus Rutesheim.
|
|
 | Kai Kiesenbauer wurde
 | 2. in der Juniorenklasse B mit der Luftpistole
mit 353 Ringen, |
 | 2. mit der Freien Pistole mit 243 Ringen und
|
 | 1. mit der KK Sportpistole mit 271 Ringen und einem
neuen Bezirksrekord. |
|
Landesmeisterschaften Ende Juni und Anfang Juli in Fellbach Schmiden und in
Stuttgart Hesslach
 | Daniel Adis wurde hier
 | 4. in der Disziplin
Luftgewehr Juniorenklasse B mit 384 Ringen. |
|
 | Christoph Wacker wurde
 | 11. bei den Junioren A
mit 380 Ringen. |
|
 | Katharina Wacker wurde
 | 3. mit dem Luftgewehr bei den Junioren B weiblich
mit 384 Ringen, |
 | 5. in der Disziplin KK 3x20 mit 557 Ringen und
|
 | 4. in der Disziplin KK Liegend mit 580 Ringen.
|
|
 | Jens Erbele wurde
 | 1. mit der Luftpistole in der Jugendklasse mit 366 Ringen.
|
|
 | Isabel Saur wurde
 | 1. in der Schülerklasse mit der Luftpistole mit
164 Ringen und |
 | 1. mit der mehrschüssigen Luftpistole mit 19 Treffern.
|
|
 | Kai Kiesenbauer wurde
 | 4. mit der Luftpistole bei den Junioren B mit
360 Ringen und |
 | 4. mit der Freien Pistole mit 487 Ringen, ausserdem
|
 | erzielte er mit der KK Sportpistole 513
Ringe. |
|
Bezirksnachwuchsrunde
Der Vor- und Rückkampf fand
auf Bezirksebene statt und der Endkampf auf Landesebene.
Hier wurde der
Bezirk Stuttgart in den Pistolen Disziplinen durch
 | Isabel Saur,
|
 | Jens Erbele und |
 | Kai Kiesenbauer |
vertreten. Beim Endkampf wurde
 | Jens Erbele
3. mit 364 Ringen mit
der Luftpistole und |
 | Kai Kiesenbauer
3. mit 510 Ringen mit der Freien Pistole .
|
Zeltlager am
Ammersee Ende Mai Anfang Juni
Das Zeltlager war wieder ein
voller Erfolg. Diesmal waren zum erstenmal die Jungschützen aus Ohnastetten
dabei. Die Stimmung war hervorragend, das Wetter bestens und die Verpflegung
saugut. Ich möchte hier unserem Koch Helmut Reichert ein dickes Lob
aussprechen. Ich hoffe, dass er auch im nächsten Zeltlager wieder für uns
kocht. Kein Zeltlager ohne Helmut Reichert!
Kreisjugendkönigsadlerschiessen und Kreisjugendwanderpokal in Bondorf
Dies war eine
Doppelveranstaltung Mitte Juli auf der Schiessanlage in Bondorf mit
Übernachtung in Grosszelten. Hier möchte ich mich für den guten Auf- und
Abbau der Zelte bei Sven Maier und Daniel Adis recht herzlich bedanken.
Am Freitag Abend wurde der Kreisschützenkönig
ausgeschossen.
Hier holte sich
 | Kai Kiesenbauer mit dem 62. Schuss
das Zepter und |
 | Isabel Saur mit dem 127. Schuss
den linken Flügel. |
 | Jochen Lutz schoss
einen Stern und |
 | Michael Kussmaul holte sich
die begehrte
Ehrenscheibe. |
Am Samstag Morgen wurde uns
ein reichhaltiges Frühstück von unseren Schützendamen serviert. Auch hier
meinen recht herzlichen Dank.
Dann fand das
Pokalschiessen mit Finale statt.
Hier wurde
 | Christoph Wacker
1. mit dem Luftgewehr
bei den Junioren mit 489,4 Ringen, |
 | Daniel Adis
3. mit 473,7 Ringen und
 | 1. mit der Mannschaft, die
1150 Ringe erzielte. Hier war auch
noch |
 | Katharina Wacker mit 383 Ringen
dabei. |
|
 | Jens Erbele
1. mit der Luftpistole in der Jugendklasse und
451,2 Ringen, so wie |
 | Kai Kiesenbauer
1. bei den Junioren mit
449,7 Ringen. |
Deutsche
Meisterschaften in München Hochbrück Ende August
Hier waren Bondorfer
Jungschützen zahlreich vertreten. Es gab viele gute Mittelfeldplätze.
 | Daniel Adis
trat im Luftgewehr Juniorenklasse B
an, |
 | Katharina Wacker
bei den weiblichen Junioren in
den Disziplinen
 | Luftgewehr, |
 | KK 3x20 und |
 | KK Liegend, |
|
 | Isabel Saur bei den Schülern mit
 | der Luftpistole und |
 | der mehrschüssigen Luftpistole,
|
|
 | Jens Erbele in der Jugendklasse Luftpistole so
wie |
 | Kai Kiesenbuaer bei den Junioren B mit
 | der Luftpistole und mit |
 | der Freien Pistole. |
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Bezirkswanderpokal
der Kreise Mitte November in Stuttgart Hesslach
Hier wurde der Kreis Böblingen durch
Es war wieder ein recht
erfolgreiches Jahr. Ich hoffe, dass es im Jahr 2002 so erfolgreich
weitergeht und wünsche allen Jungschützen weiterhin Gut Schuss."
Sven Maier bedankte sich bei
Alexander Hess. Er weiss aus eigener Erfahrung, dass die Jugendarbeit sehr
viel Zeit in Anspruch nimmt und er wollte auch hier nochmal erwähnen, dass
es toll ist, dass Katharina Wacker, Christoph Wacker und Daniel Adis den
Alex bei der Jugendarbeit unterstützen, denn „die Jugend ist die Wurzel des
Vereins – und die muss man giessen, damit sie wächst“.
Kassier
Volker Egeler verlas den Kassenbericht. Der Bericht kann beim Kassier eingesehen werden.
Es folgte Dank vom Oberschützenmeister und Beifall
aus der Versammlung.
Kassenprüfer
Christine Maier und Roland
Dittus haben am 06.02.2002 die Kasse bei Volker Egeler geprüft. Weiterhin
anwesend waren Sven Maier und Ute Christian.
Christine Maier berichtete,
dass die Kasse einwandfrei geführt wurde, es nichts zu beanstanden gab und
sie somit der Versammlung die Entlastung empfehlen konnte.
Es folgte Dank vom
Oberschützenmeister und Beifall aus der Versammlung.
Entlastungen
Zunächst scherzte Bürgermeister Kilian, dass viele
Leute denken würden, er würde viel reden, er aber, nachdem er den Bericht
seines Stellvertreters vom letzten Jahr gelesen habe feststellen musste,
dass es manche gibt, die noch länger reden als er.
Dann stellte er fest, dass heute der Vorsitzende 15
Minuten, der Sportleiter 30 Minuten und der Jugendleiter 10 Minuten
gesprochen haben. Zusammen waren es 40 Minuten sportliches und 21 Minuten
allgemeines (Kassenbericht hier mit eingeschlossen). Er findet es
lobenswert, dass ein Sportverein im Vortrag der Dinge den Schwerpunkt auf
dem Sport hat.
Anschliessend bat er um Handzeichen, wer für die
Entlastung der Vorstandschaft stimmt.
 | Die Entlastung erfolgte einstimmig. |
Bürgermeister Kilian beglückwünschte den 1.
Vorsitzenden, dass er seine „Feuerprobe“ somit bestanden habe – dies sei
allerdings nicht nur durch die Entlastung festzustellen, sondern er habe
auch den Eindruck, das dies so ist.
Bei dieser Gelegenheit sagte er auch noch persönlich
Herrn Adis ausdrücklichen Dank und bat um Verständnis, dass er dies jetzt
erst tun könne.
Die Gemeinde werde noch viel vielfältiger, so dass er
in Zukunft Probleme bekommen werde, auf allen Versammlungen erscheinen zu
können. Daher freue er sich immer insgeheim, wenn auf der
Vorständebesprechung z.B. drei Vorstände sagen „das tut uns ja nicht weh,
wenn wir die Versammlung am gleichen Abend haben“, denn er spare dadurch
zwei Versammlungen, da er sich ja nicht dreiteilen könne.
Aber es gäbe dabei Leidtragenden, wie unseren
ehemaligen Vorsitzenden, dem er nicht persönlich Dank sagen konnte aber er
hoffe, dass dies nachträglich auch noch ankomme. An dieser Stelle sagte er
im Kreise der Mitglieder nochmals Respekt vor Bernd Adis, denn das war ja
die Zeit, in der dann im Übergang von Heinz Elsässer – 1992 – der Vertrag
für die neue Schiessanlage unterschrieben wurde.
Dann frage er die Mitglieder, was sie denn dazu sagen
würden, wenn man Vertragsgemäs hätte starten können – mit Lautenschlager &
Kopp - denn am 31.12.2001 wäre der Pachtvertrag zwischen Lautenschlager &
Kopp erst zu Ende gegangen.
Letztens, bei einem Spaziergang habe er zu seiner Frau
gesagt: „Es ist einfach prächtig, wie die Schiesssportanlage da hinten
liegt“ und meinte an die Versammlung gerichtet, dass da manche Stunden Sorge
war, als noch der Teerkessel bei Lautenschlager & Kopp gekocht habe und die
60-70 Ausländer dort gewohnt haben - wie auch in der Zehntscheuer, oder wie
auch - an der Weitsicht des Schützenvereins erkennbar - in einem Haus, das
wir schon vor 10 Jahren (1992 war die Fahnenweihe) weggeplant hätten. Denn
so wie es auf der Fahne des Schützenvereins aussähe, sei es nun auch
gestaltetet – dass vor der Kirche kein Haus stehe. Das spräche für das
Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von Gemeinderat und Bürgermeister. Denn
die Weitsicht hätte gar nichts genützt, wenn die Gemeinde dies nicht alles
gekauft hätte oder das Haus dort nicht zufällig gebrand hätte. Wobei er hier
nochmals ausdrücklich darauf hinwies, dass hier kein Missverständnis im
Bezug auf „zufällig gebrand“ entstehen solle – es habe nur ein einziges Haus
gebrand, das NICHT im Besitz der Gemeinde war und das sei eben genau dieses
Haus gewesen. An der Krone gegenüber wären es fünf Scheunen gewesen, die
alle schon der Gemeinde gehört hätten – und viele hätten gesagt: „Bei Euch
brennt´s geschickt für die Gemeinde.“ Aber dass die Gemeinde DM 40.000,-
mehr Sondermüllgebühren bezahlen haben müssen, weil das ganze Stroh
Sondermüll war, das interessiere niemanden.
Das grosse Ärgerniss an diesem Haus sei gewesen, dass
der Eigentümer aus Stuttgart von der Gebäudebrandversicherung eine
Entschädigung angeboten bekommen habe in Höhe von DM 500.000,- wenn dort
wieder etwas aufgebaut werden würde. Wenn nicht mehr dort gebaut werden
würde, würde nur der Restwert in Höhe von DM 200.000,- entschädigt werden.
Das wäre die Geschäftsgrundlage gewesen und dabei habe jeder gesagt: „Dort
hat´s ganz geschickt gebrand, das habe man wunderbar kaufen können.“
Zurück zu Lautenschlager & Kopp meinte er noch, dass
dies auch ein cleverer Unternehmer gewesen sei - in der Phase, als es um den
Grunderwerb ging, habe er nur Rechtsanwälte mitgebracht.
Bürgermeister Kilian hoffte in der Stimmung um die
Zehntscheuer und in der Stimmung um den Dienstag letzter Woche und in der
Stimmung unserer sportlichen Erfolge, bei all den Dingen, die der Herr
Egeler vorgetragen habe, auch dies sei zustimmungträchtig gewesen, was er da
entschieden habe, bei manchen Wegen, die man dazwischen habe. Aber er habe
den Eindruck, dass manches, was kameradschaftlich laufe, sich nicht
verlagert, sondern gut ergänzt habe.
Die Markierung zur Schiessanlage sei inzwischen auch
geschaffen.
Zum Schluss wünschte er dem Schützenverein, dass mit
dem Immobilienvermögen der Gaststätte irgendwann über die Pachteinnahmen
oder eines Tages über andere Einnahmen die Verhältnismässigkeit zwischen
Verpflichtungen und Vermögen für den Verein darstellbar wird bzw.
umgewandelt werden kann.
Weiterhin berichtete er noch der Versammlung, dass der
Gemeinderat bereits über die Härte des Finanzamtes beschlossen habe –
nämlich dass diese von der Gemeinde ausgeglichen werde.
Dann kam er nochmal auf unsere sportlichen Erfolge zu
sprechen – er freue sich, weil Herr Adis gesagt habe, dass das letzte Jahr
das erfolgreichste Sportjahr der Vereinsgeschichte gewesen sei und meinte,
dass dies eventuell auch mit der Motivation neue Sportanlage zu tun haben
könnte. Des weiteren meinte er, dass wir nicht masslos sein wollen, aber
während der Vorträge habe man gedacht: Das was Rupolding für die Biathleten
sei, sei Bondorf für die Schützen – mindestens im mittleren Neckarraum auf
Landesebene. Und wer wisse - so wie man die Sportler und Sportlerinnen bei
den Deutschen Meisterschaften schon erlebt habe – vielleicht erleben wir
eines Tages auch jemanden bei einer Olympiade.
An Herrn Fett müsse er sich immer erinnern, dass dieser
sich so geärgert habe, dass man diesen Sport nicht so darstellen könne und
in den zwei Stunden an jenem Sonntag Morgen (Landesligawettkampf in Bondorf)
habe er ein richtiges Gefühl bekommen, wie man da mitfiebern könne – ähnlich
wie bei den Biathleten. Vielleicht gelinge es ja im Schiesssport auch sich
so populär darstellen zu können wie die Biathleten. Es wäre auf alle Fälle
ein guter Versuch gewesen und er war froh, dabei gewesen zu sein.
In diesem Sinne denke er, fühlen wir uns gut verbunden,
er meinte, dass wir viel zusammen geleistet haben und er freue sich auch
noch, dass er gelesen habe, dass der nächste Kreissschützentag nach Bondorf
vergeben wurde – dieser würde sicherlich in der Zehntscheuer stattfinden.
Auch hier würden wir etwas von der Zehntscheuer haben.
Er habe letzten zu jemanden gesagt, er könne sich gut vorstellen, dass der
Schützenverein mal eine „Action“ in der Zehntscheuer mache, die zu dem
Gebäude passe und da müsse man ja nicht immer nur ans Schiessen oder einen
Kameradschaftsabend denken, sondern irgendetwas drumherum, wo der Verein
vielleicht auch ein paar Mark einnehmen könne. Insbesondere zu diesem Zweck
und an erster Stelle für die Vereine stehe die Zehntscheuer zur Verfügung
und er glaube, dies sei auch eines der Highlights, die viele hier in den
letzten Jahren erlebt hätten und dazu gehöre auch unsere Schiesssportanlage.
In diesem Sinne – mit dem Gebäude – mit den Werten die wir erschaffen hätten
wünschte er ein herzliches Glückauf.
Sven Maier bedankte sich bei Bürgermeister Kilian und
fügte noch hinzu, dass der Kreissschützentag am 01.02.2003 in der
Zehntscheuer in Bondorf ausgetragen werde und er hoffe – da wir die
Bewirtung selbst übernehmen – dass wir das alle reibungslos über die Bühne
bekommen werden und alle zusammenhalten werden – so wie man es eigentlich
gewöhnt sei.
Wahlen
2.
Vorsitzender
Der bisherige 2. Vorsitzende
Karl-Heinz Bertsch stellte sich nicht mehr zur Wahl.
Er war zusätzlich noch im
Ausschuss – auch für dieses Amt steht er nicht mehr zur Verfügung. Was er
noch weiterführen würde ist der Pressewart.
Sven Maier bedauerte das
Aussscheiden von Karl-Heinz Bertsch – er war 27 Jahre im Ausschuss tätig –
im einzelnen wurde hier unter Punkt Verschiedenes (Ehrungen) näher
eingegangen.
Für die Nachfolge wurde von Sven Maier
 | Markus Öhrlich vogeschlagen. |
Aus der Versammlung wurde noch
 | Helmut Reichert vorgeschlagen,
dieser lehnte aber ab. |
Markus Öhrlich wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl an.
Schriftführer/in
Vorschlag
 | Sylvia Fett |
Weitere Vorschläge gab es keine.
 | Sylvia Fett wurde einstimmig wiedergewählt und nahm die Wahl
an. |
Verschiedenes
Ehrungen
Vereinsehrennadel in Bronze für 15-jährige Vereinstreue
 | Markus Schmid (anwesend) |
Vereinesehrennadel in Silber für 20-jährige Vereinstreue
 | Bernd Adis (anwesend) |
 | Karl Kohler (anwesend) |
 | Helmut Reichert (anwesend) |
 | Helmut Schmid (anwesend) |
 | Sven Maier (anwesend) |
Vereinsehrennadel in Gold für 25-jährige Vereinstreue
 | Andreas Bertsch (anwesend) |
 | Wolfgang Dittebrand (anwesend) |
Urkunde für 30-järhige Vereinstreue
 | Alfred Wolesak (nicht anwesend) |
 | Hans Stähle (entschuldigt) |
 | Karl Ludwig Scheid (nicht anwesend) |
 | Horst Saur (anwesend) |
 | Volker Mehnert (nicht anwesend) |
 | Adolf Mast (nicht anwesend) |
 | Gerhard Kilian (anwesend) |
 | Fritz Kienzle (anwesend |
 | Stefan Edel (nicht anwesend) |
 | Wilfried Fett (anwesend) |
Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft im WSV und DSB
 | Walter Lehre |
Ernennung zu
Ehrenmitgliedern
 | Karl-Heinz Bertsch: |
"Karl-Heinz Bertsch ist seit 1970 Funktionär im
Schützenverein Bondorf – mit kurzer Unterbrechung von 4 Jahren bis heute.
Karl-Heinz Bertsch (Kurzform „KHB“) ist unserem Verein
1969 beigetreten. Schon im darauf folgendem Jahr übernahm er als 2.
Vorsitzender Verantwortung - sicher geprägt von seinem vorherigen Engagement
in seinem Heimatort Altensteig, wo er für den dortigen Sportverein aktiv
tätig war und als wohl jüngster (und noch nicht volljähriger) Kassier die
Mitgliedsbeiträge per Hausbesuche einsammelte.
Eine berufliche Neuorientierung zwang zur
vorübergehenden „Vereins-Enthaltsamkeit“ – das waren die o.g. 4 Jahre – die
1976 dann beendet war.
Der Schiesssport in Bondorf ist gewachsen durch
Karl-Heinz Bertsch. Die meisten Jungen (heute „Mittelälteren“) haben vom
Karl-Heinz viel gelernt. Er hat mit der Jugend Ausflüge, Zeltlager,
Freundschaftsschiessen, Turniere, Fan-Lager gemacht und das Highlight bis
heute – der Besuch im ZDF-Sportstudio. Er war für die Jugend der Ziehvater
vom Schützenverein Bondorf.
Für seine gute Jugendarbeit hat er viele Auszeichnungen
bekommen – auch von höchsten Ebenen. Letztendlich war es die Mühe wert: Der
Schützenverein hatte nie Probleme mit seinen Führungspositionen, weil er die
Jungen so gehalten hat, dass sie auch im Verein geblieben sind.
Von 1970 bis 1973 und dann 1979 bis heute war er 2.
Vorstand. In dieser Zeit vielen einige Dinge an – u.a. wurde die „Gaststätte
Schützenhaus“ gebaut – er hatte damals schon zum harten Kern gehört, wenn
auch die handwerklichen Fähigkeiten nicht so sonderlich ausgeprägt waren.
Effektiver war da schon der Einsatz im eigenen beruflichen Metier als
Immobilienmakler und „Banker“ - bei der Realisierung solcher Objekte ist
auch dieser Rat sehr wichtig.
Sein jetziges Betätigungsfeld, was er seit 1994 vom
Wilfried Fett übernommen hat, ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Dies macht er recht gut – es findet Anklang: Karl-Heinz, mach weiter so!
Nach dem Karl-Heinz Bertsch bereits mit der
Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet wurde und heute aus dem Ehrenamt
ausscheidet, sind die Voraussetzungen der Ehrungsordnung für eine
Ehrenmitgliedschaft erfüllt. Der Ausschuss schlug die Ernennung vor – gemäss
Satzung hatte die Versammlung darüber abzustimmen."
 | Die Ernennung erfolgte einstimmig. |
Sven Maier beglückwünschte Karl-Heinz Bertsch und
händigte ihm eine Urkunde und ein Weinpräsent aus.
Karl-Heinz Bertsch bedankte sich bei der Versammlung –
er habe diese Tätigkeiten gern gemacht – er könne nun mit 60 Lebensjahren
auf 60 Jahre Funktionärstätigkeit zurückblicken (manche Ämter nebenher
gemacht) und nun denke er „irgendwann muss Schluss sein – müssen die
Jüngeren dran kommen und Markus Öhrlich werde sicherlich ein ganz guter 2.
Vorsitzender werden.“
 | Wilfried Fett |
"Wilfried Fett war 7 Jahre Sportleiter in seiner
30-jährigen Vereinszugehörigkeit. Hat 18 Jahre die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit gemacht und war 18 Jahre auch Bogenreferent.
Er ist dem Verein 1972 beigetreten – damals hat seine
Frau Heidi die Bewirtschaftung des alten Vereinsheims übernommen.
Eine planmässige Schiessaufsicht hat es damals noch
nicht gegeben – ein planmässiges Training eigentlich auch nicht. Wilfried
Fett hat diese ganzen Dinge eingeführt:
Er hat einen Aufsichtsplan erstellt, den es heute in
der gleichen Art noch gibt. Dort hat er hat richtige Pionierarbeit geleistet
– man sollte bedenken, was dort für Zeit drin steckt, um diese Dinge
erstmals auszuarbeiten.
Was natürlich ganz wichtig ist – was auf seinem „Mist
gewachsen“ ist - ist die erste reine Damenmannschaft. „Mit dieser brauchen
wir uns zwar nicht unbedingt sehen zu lassen, mit ihr sind wir aber weithin
bekannt...“, so Sven Maier. „Es ist Klasse, dass diese Damenmannschaft so
zusammenhält – man merkt dies auch an sämtlichen Veranstaltungen oder auch
am Putzen der Schiessanlage. Sie sind doch ein richtig guter Teil vom
Verein.“
Der Grundstein hierfür wurde von Wilfried Fett gelegt
und die Damengruppe ist heute nicht mehr vom Verein wegzudenken.
Weiterhin hat Wilfried Fett eine planmässige Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit eingeführt. Herr Kilian hat es bereits erwähnt: Er
war früher schon nicht ganz so zufrieden, wie der Schiesssport „rübergekommen“
ist. Wir können uns mit dem, was in der Presse von uns geschrieben wird,
sehen lassen – es sind eigentlich nur positive Sachen und dies hat man
diesen Leuten - die Öffentlichkeitsarbeit betreiben - mit zu verdanken.
In die Kategorie Öffentlichkeitsarbeit fallen auch die
Jederman-Schiessen, die Wilfried Fett auch sehr geprägt hat. Das
Vereinspokalschiessen hat er neu belebt und natürlich dem Fahr-Rad + Schiess
den Lebenshauch gegeben, welches bis heute mit beachtlichen Erfolg
ausgeführt wird. Dies alles trägt den Namen von Wilfried Fett.
Mit zwei grossen Bogenturnieren auf dem Sportplatz hat
er versucht, eine eigene Bogenschiesssportgruppe zu etablieren.
Für die Selbstdarstellung des Vereins hat er das
Vereinswappen in die heutige Form gebracht und Regeln für ein einheitliches
Auftreten eingeführt. Alle Aktivitäten haben dazu beigetragen, dass das
Ansehen der Sportschützen erheblich gestiegen ist.
Er hat die Ehrungsordnung ins Leben gerufen und
ausgearbeitet.
Auch beim Neubau – ob damals oder vor nicht all zu
langer Zeit – hat er tatkräftig mitgeholfen.
Dann hat er einen Geschäftsplan entwickelt – das ist
ein Buch, in dem beschrieben ist, was jeder einzelne der Vorstandschaft zu
tun hat. „Es wäre manchmal nicht schlecht, wenn da einmal wieder einer
hineinschauen, sich das durchlesen, sich an der Nase schnappen und sagen
würde – oh, das ist ja mein Job!“ – so Sven Maier.
Seine berufliche Weiterentwicklung führte ihn 1993 zu
einem weit entfernten Arbeitsplatz – da hat es mit dem Vereinsangagement
etwas nachgelassen, aber er ist uns bis heute erhalten geblieben.
Am Bau der neuen Schiessanlage hat er sich recht gut
beteiligt – vor allem bei der Unterstützung an der Einweihung. Er hat dort
eine Ausstellung organisiert – jeder der diese gesehen hat muss sagen, dass
dies eine sehr interessante Ausstellung war.
Wenn man heute ins Internet schaut – unsere Homepage
wurde von Wilfried Fett entworfen und wird derzeit auch von ihm gepflegt.
Wenn man heute einen Wettkampf geschossen hat, kann man noch am selben Tag
die Ergebnisse im Internet abrufen (sofern die Listen rechtzeitig abgegeben
wurden!!!) Er entwickelt die Web-Seite immer weiter – er will noch die
Vereinschronik, die jetzt noch in den zahlreichen Ordnern ist, irgendwann
ins Internet bringen.
Nachdem Wilfried Fett bereits im letzten Jahr
kurzfristig aus dem Ausschuss ausgetreten ist wurde er noch nicht
verabschiedet und auch im laufenden Jahr hatte Vorstand Sven Maier noch
keine Gelegenheit für richtig empfunden, ihn dafür zu ehren und zu danken.
Er wolle dies nun hiermit rückwirkend für letztes Jahr tun."
Nach dem Wilfried Fett bereits mit der
Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet wurde und aus dem Ehrenamt
ausgeschieden ist, sind die Voraussetzungen der Ehrungsordnung für eine
Ehrenmitgliedschaft erfüllt. Der Ausschuss schlug die Ernennung vor –
Vorstand Sven Maier bat die Versammlung um Handzeichen, wer für die
Ernennung ist.
 | Die Ernennung erfolgte einstimmig. |
Sven Maier beglückwünschte Wilfried Fett und händigte
ihm eine Urkunde und ein Weinpräsent aus.
Wilfried Fett bedankte sich bei der Versammlung.
Schlusswort
Sven Maier bedankte sich bei den Anwesenden für die
Teilnahme und die Aufmerksamkeit und beendetet die Versammlung
Ende der Versammlung: 21:55 Uhr
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