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...und
hier unser

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Berichte aus dem
Biathlonbereich 2007
Hier haben wir für
Sie ausgewählte Berichte aus den Pressemitteilungen und dem Pressespiegel
zusammengestellt.
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Gäubote
- Lokalsport: 02.04.2007
Leichtathletik - Schnelle Zeiten beim zwölften Herrenberger
Frühlingslauf: Lokalmatador Matthias Ludwig rennt auf Platz zwei
Start verzögert: Türkische Hochzeit bremst das
Feld
VON
THOMAS VOLKMANN |
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Einen
Platz auf dem Treppchen hatte sich der Herrenberger Leichtathlet
Matthias Ludwig für den Herrenberger Frühlingslauf über 10,3
Kilometer fest vorgenommen - in Anbetracht der starken Konkurrenz
kein leichtes Unterfangen. Doch Ludwig erreichte sein Ziel: Unter
207 Finishern belegte er Platz zwei hinter Vereinskollege Matthias
Walker (LAC Pliezhausen). „Hätte ich ihn nur nicht zur Teilnahme
überredet", scherzte er im Ziel.
Sommerreifen aufziehende Anwohner, im Weg stehende Gerüste oder im
Pulk durch die Stuttgarter Straße spazierende Wandergruppen - oft
ist es am Samstag nach dem Start des Frühlingslaufs in der ohnehin
schon engen Altstadt noch enger geworden. Die zwölfte Auflage wird
nun als jene in die Geschichte eingehen, bei welcher der Start
wegen einer türkischen Hochzeit um einige Minuten verschoben
werden musste. Der Countdown zum regulären Startschuss war bereits
angezählt, als 100 Meter weiter unter freudiger Schalmeien- und
Tamburin-Beschallung ein junges türkisches Hochzeitspaar aus einem
Altstadthaus auf die Rennstrecke trat. Die zahlreichen Festgäste
hinzugenommen wäre an ein Durchkommen des Pulks nicht mehr zu
denken gewesen. Während Frühlingslauf-Organisator Günther Ansel
die Feiergesellschaft um zügige Räumung der Gasse bat, gaben sich
die wartenden Athleten angenehm entspannt.
Hätte
sich Günther Ansel für den Hauptlauf gerne
noch 40 bis 50 Athleten mehr gewünscht („das Wetter hat uns hier
sicher beungünstigt"), war er hinsichtlich des Schülerlaufs umso
zufriedener. „Bei Kindern bleibt es einfach dabei: Wer sich
anmeldet, der kommt auch." Die Freude am Laufen stand jedem der
140 Kinder - bis zu 15 Jahre alt - ins Gesicht geschrieben, als
sie 1,3 Kilometer durch die Altstadt wetzten.
Schnellste des dritten
Schülerlaufs waren |
wie im
Vorjahr die Göppinger Zwillinge Marcel und Kevin Eigenthaler
(4:05/4:17).
Doch nicht nur der Dritte Robert
Engelmann (4:33/Bondorf)
und der Vierte Philipp Bartles (4:38/Herrenberg), sondern auch
noch 14 weitere
Talente folgten mit einer Zeit von unter fünf Minuten. Auch hier
ein flottes Rennen.
Gleich
mit dem verspäteten Startschuss setzte sich ein Trio mit Matthias
Walker, Matthias Ludwig (beide LAC Pliezhausen) und dem
Hildrizhausener Stefan Gackstatter (Tri Team Heuchelberg) an die
Spitze, es folgten Wolfgang Gauß (Tria Kayh), Christoph Kuhm (LT
Sulz am Eck) und Werner Bauknecht (LAV Tübingen).
Bei Kilometer vier verschärfte Walker für einen kurzen
Moment das Tempo und löste sich von seinen Konkurrenten, nach zwei
Dritteln der Strecke tat es ihm Ludwig auf der langen Gerade auf
Höhe der Schönbuch-Raststätte gleich. „Ich musste mich hier
absetzen, damit ich auf der mir nicht so liegenden Gefällstrecke
am Joachimsberg einen Vorsprung habe", meinte Matthias Ludwig zu
seiner Taktik. An Trainingspartner Matthias
Walker, der in 34:13 Minuten die drittschnellste Frühlingslauf-Zeit
seit 1996 hinlegte, kam der zwar nicht mehr heran. In 34:47
Minuten rangiert Ludwig nun aber ebenso wie Stefan Gackstatter
(34:58) unter den besten fünf aller Zeiten. Ein schnelles Rennen
also. Grund genug für Wolfgang Gauß, obwohl er sich noch von
Werner Bauknecht (35:55) hatte abfangen lassen, mit Platz fünf
(36:07) vor Christoph Kuhm (36:13) zufrieden zu sein.
Bei den
Frauen ließ sich dies nicht behaupten. Karin Vogler (LT
Echterdingen) reichten 43:46 Minuten bei ihrem als Vorbereitung
zum Schönbuch-Marathon im Mai gedachten Frühlingslauf-Debüt zum
Sieg - mehr als eineinhalb Minuten langsamer als die Vorjahreszeit
von Michaela Schneck. Mit einer zu 2006 nur um eine Sekunde
abweichenden Zeit erreichte die Gültsteinerin Karin Hanke (48:09)
erneut Platz drei als schnellste Gäu-Läuferin. |
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Gäubote - Lokalsport:
02.04.2007
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Aus der Leichtathletikszene |
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Top-Trio lobt
die selektive Strecke
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Unbestreitbarer
Höhepunkt des zwölften Herrenberger Frühlingslaufs war neben
den schnellen Zeiten die enorme Beteiligung beim
Schülerlauf. Für
Günther Ansel bringt diese Teilnehmerexplosion, die
Überlegung mit sich, künftig nach Altersklassen gestaffelt
zu starten: „Bei bisher 70 Kindern war der Start durch die
Altstadt kein Problem, bei 140 Teilnehmern hatte ich
allerdings doch etwas Bauchweh, ob das gutgehen würde." Dass
aus hinteren Reihen loslaufende ältere Schüler die Knirpse,
die etwas langsamer in Schwung kommen, über den Haufen
rennen, könnte somit zwar ausgeschlossen werden, allerdings
würden die Rennen dann möglicherweise nicht mehr zwischen
Start und Zieleinlauf des Hauptrennens passen.
***
Eine Unterscheidung der Altersklassen würde den Schülern
allerdings künftig beim Blick in die Siegerlisten einen
besseren Vergleich ermöglichen - was die Zeiterfassungs-Software
des Frühlingslaufs im Unterschied zu jener des Schönbuch-Cups
bislang nicht leistet. Aktuell befinden sich die Sechs- bis
14-Jährigen in einer einzigen Ergebnisliste - wie übrigens
auch die Männer und Frauen. Sieger
ihrer Jahrgänge wurden aus dem Gäu Franziska Mast
(Sommerbiathlon Bondorf/1993), Robert Engelmann (Bondorf),
Alina Groß (VfL Herrenberg/1994), Philip Betzler, Natalie
Gray (beide VfL Herrenberg/ 1995), Max von Wallfeld (VfL
Herrenberg/1996), Ann-Kathrin Grammel (SV Nufringen/1997),
Amelie Fuchs (VfL Herrenberg/1998), Christian Harder, Sara
Namouchi (beide VfL Herrenberg/1999), Laurin Mosig (VfL
Herrenberg), Lucy Pfeifer (Gäufelden/2000) sowie Tim Fleck
(VfL Herrenberg) und Dorothea Harder (Herrenberg/2001 und
2002).
***
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Hinweis der Web-Redaktion:
Neben Robert Engelmann und
Franziska Mast starteten für die Sommerbiathlongruppe des
Schützenvereins Bondorf noch die Jugendlichen Alexander Braun und
Lisa Egeler. |
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04.04.2007
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 05.04.2007
Schützenverein Bondorf e.V.
Jugendliche Sommerbiathleten beim
Frühlingslauf erfolgreich
Beim Herrenberger
Frühlingslauf gingen letzten Sonntag im separaten Schülerlauf 140
Starter auf die Strecke, darunter unsere jugendlichen
Sommerbiathleten Alexander Braun, Lisa Egeler, Robert Engelmann und
Franziska Mast. Robert Engelmann kam in der Gesamtwertung nach
den favorisierten Vorjahresgewinnern aus Göppingen auf den dritten
Platz, Franziska Mast wurde Jahrgangssiegerin, wir gratulieren!
Sommerbiathlon:
Laufen, schießen jaaa!

Info und Kontakt über
www.schuetzenverein-bondorf.de
oder direkt bei Wilfried Fett, Tel. 20 88 |
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25.06.2007
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Schießen –
SV Bondorf
Bondorfs
Biathlongruppe neu aufgestellt
Bei den Kreismeisterschaften mit jungen Talenten erfolgreich
(wf) - Zum Beginn der neuen
Sommerbiathlonsaison überraschte der SV Bondorf bei den offenen
Kreismeisterschaften in Dornhan-Weiden mit einer neuen und stark
verjüngten Biathlontruppe. Von den im letzten Jahr gestarteten
Athleten ist nur noch die 18jährige B-Juniorin und DM-Fünfte Kathrin
Engelmann im Aufgebot verblieben, vier weitere Athleten und
Athletinnen sind neu hinzugekommen und gehören mit ihren 13
Lebensjahren zum Schülerbereich.
Nach dem Aderlass bei den Herren
war die Auffrischung auch dringend notwendig: Der vor zwei Jahren
als Einsteiger überraschend zum Landestitel im Massenstart und Vize
im Sprint avancierte Langstreckler Jochen Gillich vom VfL Ostelsheim
musste letztes Jahr verletzungsbedingt pausieren, die Laufschuhe
hängen derzeit noch am berühmten Nagel, das Biathlongewehr hat er
einer jungen Vereinskameradin ausgeliehen. Ein weiteres
Schießsporttalent, früher als Triathlet aktiv, musste kurz vor dem
ersten Biathlonwettbewerb aussteigen - hier zwangen Rückenprobleme
zum Umstieg auf die Pistolendisziplin. Ein weiterer bei den Herren
trainierender Biathlet ist noch nicht wettkampfbereit.
Angesichts dieser Personalnöte war
Bondorfs Biathlon-Coach Wilfried Fett froh, dass sich zwei junge
Damen aus Öschelbronn meldeten und ihr Interesse bekundeten. Seit
gut einem halben Jahr sind nun die aktive Turnerin Lisa Egeler und
die Breitensportlerin Franziska Mast im Lauf- und Schießtraining.
Hinzu gekommen ist außerdem der bis vor kurzem noch als Leichtathlet
aktive und jetzt im Bogenschießen sehr erfolgreiche Robert
Engelmann, Kathrins Bruder. Allesamt gehören sie, wie auch der
außerdem noch zur Trainingsgruppe gehörende Alexander Braun, der
Schülerklasse an.
Robert Engelmann und Franziska Mast
hatten kürzlich ihre „Feuertaufe“ im ersten Wettkampfeinsatz bei
sengender Hitze erfolgreich bestanden, Lisa Egeler musste nach recht
ordentlichen Schießergebnissen wegen einer Schwächeattacke vor der
letzten Laufschleife aufgeben. Insgesamt war Wilfried Fett von den
Trefferquoten beim Schießen sehr angetan. Tolle Laufleistungen und
erstmals unter Wettbewerbsbedingungen erzielte Schießergebnisse
brachten Franziska Mast den 1. Platz in der weiblichen
Schülerwertung ein, Robert Engelmann kam in der männlichen Wertung
bei größerer Konkurrenz auf den 2. Platz. Da alle vier Talente erst
am Anfang stehen, sieht man in Bondorf sehr optimistisch in die
Zukunft.
Nach längerer Verletzungspause
wieder auf der Strecke spielte die B-Juniorin Kathrin Engelmann ihre
Laufstärke noch nicht voll aus, trotzdem beherrschte die
Kurzstrecklerin des VfL Sindelfingen die etablierte
Biathlonkonkurrenz mit über 2:21.5 Minuten Vorsprung souverän, ihr
Ergebnis: 3 Fehler im Stehendanschlag, 1 Fehler im Liegen bei einer
Gesamtzeit von 18:44.1 Minuten für die 3km-Strecke plus 280m
Strafrunden. Im Schülerbereich schoss F. Mast 1 u. 3 Fehler bei
16:39.6 Min. für die 2,5km-Strecke plus 140m Strafrunden. R.
Engelmann kam auf 1 u. 2 Fehler bei 12.46.4 Min. für die gleiche
Strecke plus 105 m Strafrunden. Mit nur einem Fehler und damit 70 m
kürzerer Strecke lag der Erste 3.4 Sek. vor
R. Engelmann – da liegt für den Bondorfer bei etwas besseren
Schießergebnissen noch einiges drin!
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Biathlon
in Bondorf - am Wochenende Gelegenheit zum Schnupperschießen
Im Februar 2005 startete erstmals ein Bondorfer Sportschütze
im Sommerbiathlon - eine Disziplin die vom Deutschen
Schützenbund vor ca. 10 Jahren ins
offizielle Wettkampfprogramm aufgenommen worden ist und sich
mehr und mehr zu einer Trendsportart
entwickelt. Die olympischen
Winterspiele 2006 mit den großen Erfolgen der
Winterbiathleten führten dann zur Gründung einer eigenen
Biathlongruppe, deren Athleten schon viele
sportliche Erfolge einfahren konnten. Im Rahmen der 6.
Bondorfer Schützenhocketse besteht am Samstagnachmittag und
Sonntag Gelegenheit, die Sportdisziplin näher kennen zu
lernen. Vorgestellt wird dabei auch ein modernes
Trainingsgerät auf Laserbasis, mit dem auch die bekannten
Biathlon-Stars trainieren.
Näheres unter www.schuetzenverein-bondorf.de |
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Gäubote - Lokalsport:
27.06.2007
Sommerbiathlon -
Schützenverein Bondorf bei Kreismeisterschaft mit Talenten
erfolgreich: Etabliert ist nur Kathrin Engelmann
Schießen und Laufen: Gruppe
mit neuen Gesichtern |
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(wf)
- Zu Beginn der neuen Saison im Sommerbiathlon überraschte der SV
Bondorf bei den offenen Kreismeisterschaften in Dornhan-Weiden mit
einem neuen, stark verjüngten Team. Von den im vergangenen Jahr
gestarteten Athleten ist nur noch die 18-jährige B-Juniorin und
DM-Fünfte Kathrin Engelmann im Aufgebot.
Vier weitere Akteure sind
neu hinzugekommen und gehören mit 13 Jahren zum Schüler-Bereich.
Nach dem Aderlass bei den Herren war diese Auffrischung dringend
notwendig: Der vor zwei Jahren als Einsteiger überraschend zum
Landestitel im Massenstart und Vize im Sprint avancierte
Herrenberger Langstreckler Jochen Gillich musste 2006
verletzungsbedingt pausieren, die Laufschuhe hängen derzeit
noch am Nagel, das Biathlon-Gewehr hat er einer jungen
Vereinskameradin ausgeliehen. Ein weiteres Schießsport-Talent,
früher als Triathlet aktiv, musste kurz vor dem ersten
Biathlon-Wettbewerb aussteigen - größere Rückenprobleme zwangen zum
Umstieg auf die Pistolen-Disziplin. Ein weiterer bei den Herren
trainierender Biathlet ist noch nicht wettkampfbereit.
Angesichts dieser
Personalnöte war Bondorfs Biathlon-Coach
Wilfried Fett froh, dass sich zwei junge Damen aus
Öschelbronn meldeten und ihr Interesse bekundeten. Seit gut
einem halben Jahr sind die aktive Turnerin
Lisa Egeler und die Breitensportlerin Franziska Mast im Lauf- und
Schießtraining. Hinzu gekommen ist außerdem der bis vor kurzem noch
als Leichtathlet aktive und jetzt im Bogenschießen erfolgreiche
Robert Engelmann, der Bruder von Kathrin Engelmann. Allesamt zählen
sie, wie auch Alexander Braun, der |
außerdem zur Trainingsgruppe
gehört, zur Schüler-Klasse. Robert Engelmann und Franziska
Mast haben kürzlich ihre „Feuertaufe" im
ersten
Wettkampf
bei sengender Hitze erfolgreich bestanden, Lisa Egeler musste nach
ordentlichen Schießergebnissen wegen einer Schwächeattacke vor der
letzten Laufschleife aufgeben. Insgesamt war Wilfried Fett von den
Trefferquoten beim Schießen sehr angetan. Starke Leistungen brachten
Franziska Mast (vier Fehler) den Sieg in der Schülerinnen-Wertung,
Robert Engelmann (drei Fehler) kam bei größerer Konkurrenz auf Rang
zwei. Da die vier Talente erst am Anfang stehen, sieht der SV
Bondorf optimistisch in die Zukunft.
Nach
längerer Verletzungspause wieder auf der Strecke, spielte die
B-Juniorin Kathrin Engelmann ihre Laufstärke noch nicht voll aus.
Trotzdem beherrschte die Kurzstrecklerin des VfL Sindelfingen die
Konkurrenz mit 2:21 Minuten Vorsprung souverän. Ihr Ergebnis: Drei
Fehler im Stehend-Anschlag, ein Fehler im Liegen bei einer Zeit von
18:44 Minuten für drei Kilometer und 280
Meter in der Strafrunde. |
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Gäubote - Lokalsport:
27.06.2007
Sommerbiathlon - SV Bondorf
Schnupperschießen bei der Hocketse
(wf) - Im
Februar 2005 startete erstmals ein Bondorfer Sportschütze im
Sommerbiathlon. Dies ist eine Disziplin, die vom Deutschen Schützenbund
vor zehn Jahren ins Wettkampfprogramm aufgenommen worden ist und sich
mehr und mehr zur Trendsportart entwickelt. Die olympischen Winterspiele
2006 mit den Erfolgen der Winterbiathleten führten zur Gründung einer
eigenen Biathlongruppe, deren Athleten schon einige Siege geholt haben.
Im Rahmen der Bondorfer Schützenhocketse besteht am Samstag und Sonntag
Gelegenheit, diese Disziplin näher kennen zu lernen. Vorgestellt wird
dabei ein modernes Trainingsgerät auf Laserbasis, mit dem auch bekannte
Biathlon-Stars trainieren.
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Weitere Informationen zum Sommerbiathlon gibt es im Internet auf der
Homepage des SV Bondorf unter der Adresse www. schuetzenverein-bondorf |
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27.06.2007
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 29.06.2007
Schützenverein Bondorf e.V.
Bericht von den
Kreismeisterschaften im Sommerbiathlon
Zum Beginn der neuen
Sommerbiathlonsaison überraschte der SV Bondorf bei den offenen
Kreismeisterschaften in Dornhan-Weiden mit einer neuen und stark
verjüngten Biathlontruppe.
Robert Engelmann und Franziska Mast
hatten kürzlich ihre „Feuertaufe“ im ersten Wettkampfeinsatz bei
sengender Hitze erfolgreich bestanden, Lisa Egeler musste nach recht
ordentlichen Schießergebnissen wegen einer Schwächeattacke vor der
letzten Laufschleife aufgeben. Insgesamt war Wilfried Fett von den
Trefferquoten beim Schießen sehr angetan. Tolle Laufleistungen und
erstmals unter Wettbewerbsbedingungen erzielte Schießergebnisse
brachten Franziska Mast den 1. Platz in der weiblichen
Schülerwertung ein (3 Fehler bei 16:39.6 Min. für die 2,5km-Strecke
plus 140m Strafrunden), Robert Engelmann kam in der männlichen
Wertung bei größerer Konkurrenz auf den 2. Platz (2 Fehler bei
12.46.4 Min. für die gleiche Strecke plus 105 m Strafrunden).
Mit nur einem Fehler und damit 70 m kürzerer Strecke lag der Erste
3.4 Sek. vor R. Engelmann – da liegt für den
Bondorfer noch einiges drin! Allesamt gehören sie, wie auch der
außerdem noch zur Trainingsgruppe gehörende Alexander Braun, der
Schülerklasse an. Da alle vier Talente erst am Anfang stehen, sieht
man in Bondorf sehr optimistisch in die Zukunft.
Nach längerer Verletzungspause
wieder auf der Strecke spielte die B-Juniorin Kathrin Engelmann ihre
Laufstärke noch nicht voll aus, trotzdem beherrschte die
Kurzstrecklerin des VfL Sindelfingen die etablierte
Biathlonkonkurrenz mit über 2:21.5 Minuten Vorsprung souverän, ihr
Ergebnis: 3 Fehler im Stehendanschlag, 1 Fehler im Liegen bei einer
Gesamtzeit von 18:44.1 Minuten für die 3km-Strecke plus 280m
Strafrunden.
Sommerbiathlon:
Laufen, schießen jaaa!

Info
und Kontakt über
www.schuetzenverein-bondorf.de
oder direkt bei Wilfried Fett, Tel. 20 88
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Hinweis der Web-Redaktion:
Zu diesem Bericht gibt
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17.07.2007
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Sommerbiathlon - Schützenverein Bondorf sahnt bei
Bezirksmeisterschaften kräftig ab: Jochen Gillich wieder „an Bord“
Erster, zwei zweite Plätze und dritter Platz bei
Bezirksmeisterschaften
(wf) - Nach
den Kreismeisterschaften setzte sich Franziska Mast mit dem 1. Platz
auch bei den Bezirksmeisterschaften der Schülerklasse durch. Bei den
männlichen Schülern kam es für Robert Engelmann zum erneuten Duell
mit dem Kreismeister, wieder war er 2. Sieger. Auch die
B-Juniorinnen lieferten sich das gewohnte Gefecht, erstmals musste
sich Kathrin Engelmann mit dem 2. Platz begnügen. Nach einem Jahr
verletzungsbedingter Abstinenz griff Jochen Gillich wieder ins
Geschehen ein und belegte in der stark besetzten Herrenkonkurrenz
den 3. Platz.
Nach nur einem
halben Jahr Training waren es für die Schüler-Schützinnen Franziska
Mast und Lisa Egeler sowie ihrem männlichen Kameraden Robert
Engelmann die zweiten Meisterschaften. Beim Sprintwettbewerb laufen
die Schüler insgesamt 2,5 km und absolvieren mit dem Luftgewehr zwei
Schießeinlagen, jeweils 5 Schuß im Liegend- und Stehenanschlag (L,
S). Von den B-Juniorinnen ist eine Laufstrecke von 3 km zu
bewältigen und in der Herrenklasse beträgt die Laufdistanz 4 km bei
gleichen Schießeinlagen.
Franziska Mast
steigerte sich nach den Kreismeisterschaften erneut, mit nur 3
Schießfehlern (L1, S2) bei war sie nicht nur die beste Schützin,
sondern überzeugte auch läuferisch mit einer Gesamtzeit von 16:27.2
Min. für die 2,5 km Strecke plus 3 x 35 m Strafrunden. Ihre
Vereinskameradin Lisa Egeler hatte sich diesmal besser auf die Hitze
eingestellt (wieder ca. 30 Grad), hielt durch und belegte mit
19:39.5 Min. für die gleiche Strecke plus 7 Strafrunden (L3, S4) den
5. Platz.
In der
männlichen Schülerkonkurrenz musste sich Robert Engelmann -
ebenfalls erst seit einem halben Jahr im Biathontraining - in einem
sehr starken Feld behaupten und tat es zumindest läuferisch mit
Bravour. Als drittbester Schütze mit 5 Schießfehlern (L2, S3) waren
aber die nur 3 Fehler des späteren Ersten läuferisch nicht zu
kompensieren. Im Zieleinlauf wurden für die 2,5 km Distanz plus 5 x
35 m Strafrunden 13:35.7 Min. gemessen.
Bei der
amtierenden Landesmeisterin und letztjährig 5. der Deutschen
Meisterschaften, Kathrin Engelmann, fiel dem Fachpublikum eine
ungewohnt läuferische Zurückhaltung auf. Gegenüber den
Kreismeisterschaften mit gleicher Fehlerzahl fehlten dann auch
tatsächlich 42.8 Sekunden. Mit 19:26.9 Min. und 4 Fehlern (L1, S3)
musste sie ihrer Kontrahentin erstmals den Vortritt lassen. Des
Rätsels Lösung: Nach halbjährigem, verletzungsbedingten Laufverbot
standen unmittelbar nach der Biathlon-BM erstmals wieder
Sprintwettbewerbe für ihren Leichtathletikverein VfL Sindelfingen an
– da war eben haushalten angesagt.
Zurück „an
Bord“, aber immer noch mit Einschränkungen aus dem Bänderanriss und
folgender einjähriger Trainingspause, meldete sich der Landes- und
Vizemeister des vorletzten Jahres, Jochen Gillich. Nach vierwöchigem
Training war das gute Ergebnis beim Herrenberger Stadtlauf das
Signal zum kurzfristigen Wiedereinstieg. Unter diesen Umständen war
auch der 3. Platz in der stärksten Konkurrenz, der Herrenklasse über
4 km, durchaus akzeptabel. Nicht zufrieden sein dürfte er allerdings
mit seinem Schießergebnis, den 0 Fehlern im Liegendanschlag folgten
unerklärliche 4 Fehler im Stehen – die daraus folgenden 4 x 70 m
Strafrunden taten dann auch besonders weh. Als Gesamtzeit wurden
19:31.5 Minuten gemessen.

Bild 1: In
kurzer Zeit erfolgreiche Truppe aufgebaut: Oben in Bildmitte
Bondorfs Biathlon-Coach Wilfried Fett, links die 2. der
Bezirksmeisterschaften B-Juniorin Kathrin Engelmann, rechts der 2.
bei den Herren, Jochen Gillich. Unten links die 1. bei den
Schülerinnen, Franziska Mast, rechts die 5. Lisa Egeler. In der
Mitte der 2. bei den Schülern, Robert Engelmann.

Bild 2: Vor
dem Start letzte Tipps für die später erstplatzierte Franziska Mast:
„Oh Gott, und das bei dieser Hitze!“
|
„Laufen,
schießen, jaaa!“
Sommerbiathlon
 |
Für
Interessenten: Am kommenden Samstag finden auf der
Schießsportanlage in Dornhan-Weiden (oberhalb Sulz am Neckar,
Richtung Freudenstadt gelegen) die Württembergischen
Landesmeisterschaften statt. Bei erheblich größerer Konkurrenz
geht es dann „richtig zur Sache“, nämlich um die
Startqualifizierungen für die Deutschen Meisterschaften, die
Anfang September in der bekannten Rennsteig-Arena in Oberhof
ausgetragen werden. Auch müssen bei den Landesmeisterschaften
die Massenstarts absolviert werden, die bis dahin nur zur „Kür“
gehörten und je nach Altersklasse teilweise das doppelte
Programm vorsehen. Das Bondorfer Team hatte bisher darauf
verzichtet, muss jetzt aber auch da ran. Die Sprintwettbewerbe
werden ab 10:00 Uhr ausgetragen, die Wettbewerbe im Massenstart
folgen nach der Mittagspause. Weitere Infos gibt es auch im
Internetauftritt des Schützenvereins Bondorf
„www.schuetzenverein-bondorf.de“. |
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Gäubote
- Lokalsport: 18.07.2007
Schießsport — Sommerbiathlon: Schützenverein Bondorf
sahnt bei Bezirksmeisterschaft kräftig ab:
Jochen Gillich ist jetzt wieder an Bord |
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(gb) – Nach den Kreismeisterschaften setzte sich
Franziska Mast mit dem ersten Platz auch bei den
Sommerbiathlon-Bezirksmeisterschaften der Schülerklasse durch. Bei
den männlichen Schülern kam es für Robert Engelmann zum erneuten
Duell mit dem Kreismeister, wieder war er aber nur zweiter Sieger.
Auch die B-Juniorinnen lieferten sich das gewohnte Gefecht, erstmals
musste sich Kathrin Engelmann mit dem zweiten Platz begnügen. Nach
einem Jahr verletzungsbedingter Abstinenz griff Jochen Gillich
wieder ins Geschehen ein und belegte in der stark besetzten
Herrenkonkurrenz den dritten Platz.
Nach nur einem halben Jahr Training waren es für die Schüler
Franziska Mast und Lisa Egeler sowie ihrem männlichen Kameraden
Robert Engelmann die zweiten Meisterschaften. Beim Sprintwettbewerb
laufen die Schüler insgesamt 2,5 Kilometer und absolvieren mit dem
Luftgewehr zwei Schießeinlagen, jeweils fünf Schuss im Liegend- und
Stehendanschlag. Von den B-Juniorinnen ist eine Laufstrecke von drei
Kilometern zu bewältigen und in der Herrenklasse beträgt die
Laufdistanz 4000 Meter bei gleichen Schießeinlagen.
Franziska Mast steigerte sich nach den Kreismeisterschaften erneut,
mit nur drei Schießfehlern (lieg. 1, steh. 2) war sie nicht nur die
beste Schützin, sondern überzeugte auch läuferisch mit einer
Gesamtzeit von 16:27.2 Minuten. Ihre Vereinskollegin Lisa Egeler
hatte sich diesmal besser auf die Hitze eingestellt (wieder circa 30
Grad), hielt durch und belegte in einer Zeit von 19:39.5 Minuten
(sieben Strafrunden) den fünften Platz. |
In der männlichen Schülerkonkurrenz musste sich Robert Engelmann -
ebenfalls erst seit einem halben Jahr im Biathlontraining - in einem
sehr starken Feld behaupten und tat es zumindest läuferisch mit
Bravour. Als drittbester Schütze mit fünf Schießfehlern waren aber
die nur drei Fehler des späteren Erstplatzierten läuferisch nicht zu
kompensieren. Im Zieleinlauf wurden für Engelmann 13:35.7 Minuten
gestoppt.
Bei der amtierenden Landesmeisterin Kathrin Engelmann fiel dem
Fachpublikum eine ungewohnt läuferische Zurückhaltung auf. Gegenüber
den Kreismeisterschaften mit gleicher Fehlerzahl fehlten dann auch
tatsächlich 42.8 Sekunden. Mit 19:26.9 Minuten und vier Fehlern
musste sie ihrer Kontrahentin erstmals den Vortritt lassen. Des
Rätsels Lösung: Nach halbjährigem, verletzungsbedingten Laufverbot
standen unmittelbar nach der Biathlon-Landesmeisterschaft erstmals
wieder Sprintwettbewerbe für ihren Leichtathletikverein VfL
Sindelfingen an - da war eben haushalten
angesagt. Zurück an Bord der Bondorfer Sommerbiathleten, aber immer
noch mit Einschränkungen nach dem Bänderanriss, meldete sich Jochen
Gillich. Nach vierwöchigem Training war das gute Ergebnis beim
Herrenberger Stadtlauf das Signal zum kurzfristigen Wiedereinstieg.
Unter diesen Umständen war auch der dritte Platz in der stärksten
Konkurrenz, der Herrenklasse über vier Kilometer, durchaus
akzeptabel. Nicht zufrieden sein dürfte er allerdings mit seinem
Schießergebnis. Den null Fehlern im Liegendanschlag folgten
unerklärliche vier Fehler im Stehen. Als Gesamtzeit wurden 19:31.5
Minuten gemessen. |
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Bondorfs
Biathlon-Coach Wilfried Fett (Mitte, oben) mit seinen Schützlingen
Kathrin Engelmann (links oben),
Jochen Gillich und (vorne von links) Franziska Mast, Robert
Engelmann und Lisa Egeler
GB-Foto: gb |
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18.07.2007
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 20.07.2007
Schützenverein Bondorf e.V.
Sommerbiathlon -
Erster, zwei zweite Plätze und dritter Platz bei
Bezirksmeisterschaften
Nach nur einem
halben Jahr Training waren es für die Schüler-Schützinnen Franziska
Mast und Lisa Egeler sowie ihrem männlichen Kameraden Robert
Engelmann die zweiten Meisterschaften. Beim Sprintwettbewerb laufen
die Schüler insgesamt 2,5 km und absolvieren mit dem Luftgewehr zwei
Schießeinlagen, jeweils 5 Schuss im Liegend- und Stehendanschlag (L,
S). Von den B-Juniorinnen ist eine Laufstrecke von 3 km zu
bewältigen und in der Herrenklasse beträgt die Laufdistanz 4 km bei
gleichen Schießeinlagen.
Nach den
Kreismeisterschaften setzte sich Franziska Mast mit dem 1. Platz
(16:27,2 Min – 3 Fehler) auch bei den Bezirksmeisterschaften der
Schülerklasse durch. Lisa Egeler wurde 5. (19:39.5 Min. – 7 Fehler).
Bei den
männlichen Schülern kam Robert Engelmann zum erneuten Duell mit dem
Kreismeister, wieder war er 2. Sieger (13:35,7 Min. – 5 Fehler).
Die amtierende
Landesmeisterin und letztjähige 5. der Deutschen Meisterschaften,
Kathrin Engelmann musste erstmals ihrer Kontrahentin den Vortritt
lassen. Sie wurde 2. (19:26.9 Min. – 4 Fehler).
Zurück „an
Bord“, aber immer noch mit Einschränkungen aus dem Bänderanriss und
folgender einjähriger Trainingspause, meldete sich der Landes- und
Vizemeister des vorletzten Jahres, Jochen Gillich. Er wurde 3.
(19:31.5 Min. – 4 Fehler).

Von links, hinten: Kathrin
Engelmann, Coach Wilfried Fett, Jochen Gillich
vorne: Franziska Mast, Robert Engelmann, Lisa Egeler
Hinweis der Web-Redaktion:
Zu diesem Bericht
gibt es eine Bildersammlung, hier
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„Laufen,
schießen, jaaa!“
Sommerbiathlon
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Für
Interessenten: Am kommenden Samstag finden auf der
Schießsportanlage in Dornhan-Weiden (oberhalb Sulz am Neckar,
Richtung Freudenstadt gelegen) die Württembergischen
Landesmeisterschaften statt. Bei erheblich größerer Konkurrenz
geht es dann „richtig zur Sache“, nämlich um die
Startqualifizierungen für die Deutschen Meisterschaften, die
Anfang September in der bekannten Rennsteig-Arena in Oberhof
ausgetragen werden. Auch müssen bei den Landesmeisterschaften
die Massenstarts absolviert werden, die bis dahin nur zur „Kür“
gehörten und je nach Altersklasse teilweise das doppelte
Programm vorsehen. Das Bondorfer Team hatte bisher darauf
verzichtet, muss jetzt aber auch da ran. Die Sprintwettbewerbe
werden ab 10:00 Uhr ausgetragen, die Wettbewerbe im Massenstart
folgen nach der Mittagspause. Weitere Infos gibt es auch im
Internetauftritt des Schützenvereins Bondorf
„www.schuetzenverein-bondorf.de“. |
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24.07.2007
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 27.07.2007
Schützenverein Bondorf e.V.
Schießsport
– Sommerbiathlon: Kathrin Engelmann wieder Landesmeisterin
Die beiden
A-Schülerinnen, Franziska Mast (16:16.5 Min.) und Lisa Egeler
(16:53.2 Min.) schafften auf Anhieb die Qualifikation zur DM.
Kathrin Engelmann sah man an, dass sie den Landestitel um keinen
Preis an ihre Rivalin bei den Bezirksmeisterschaften hergeben wollte
und schaffte dies auch mit 17:31.8 Min und 38 Sek Vorsprung. Auch
sie hat die DM-Quali erreicht. Jochen Gillich, der nach einem Jahr
Pause wieder am Start war, kam mit 18:04.2Min auf den 5. Platz
und erreichte die DM-Quali ebenfalls.
Hinweis der Web-Redaktion:
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24.07.2007
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Schießsport – Sommerbiathlon: Vier DM-Qualifikationen für Bondorfs
Schießsportathleten
Bondorfs Kathrin Engelmann mit Donnerhall und Regen zum erneuten
Landestitel
(wf) - Das
war schon heftig, was den fast 90 Biathleten am vergangenen Samstag
im Landesleistungszentrum Dornhan-Weiden widerfuhr: Bisher mit
Temperaturen um die 30 Grad kämpfend, taten sich diesmal die
Athleten wegen eines Unwetters und folgendem Temperatursturz sehr
schwer, die Muskulatur bis zum Sprintstart warm zu halten – wegen
des widrigen Wetters musste der Start zudem um eine halbe Stunde
verschoben werden.
Um 10.30 Uhr ging es
dann aber endlich los: Im 30-Sek.-Abstand wurden die Athleten auf
die durchweichte Crossstrecke geschickt. Zunächst die Schüler auf
die 2,5-km-Distanz, danach die Jugend, Juniorinnen und Damen auf 3
km. Die Junioren und Herren hatten 4 km vor sich. Die Strecken waren
in drei Laufschleifen aufgeteilt, nach der ersten und zweiten
Schleife war jeweils eine Schießeinlage mit 5 Schüsse fällig,
zunächst im Liegend- und dann im Stehendanschlag. Für jeden
Schießfehler waren für Schüler und Jugendliche 35m-Strafrunden
fällig, die übrigen Athleten wurden mit jeweils 70 weiteren Metern
bestraft.
Mit Startnummer 31
und 35 gingen die beiden Bondorfer A-Schülerinnen Franziska Mast und
Lisa Egeler auf die Strecke. Beide sind erst seit Kurzem im
Biathlontraining, nach den Kreis- und Bezirksmeisterschaften war
dies ihr dritter Start. Coach Wilfried Fett gelang es, die
angesichts der ungewohnten Kulisse und langen Wartezeit aufkommende
Nervosität und Selbstzweifel zu zerstreuen - er und einige mit
angereiste Fans sahen denn auch im 1. Liegendanschlag von beiden nur
jeweils einen Fehlschuss. Das war topp und zu diesem Zeitpunkt das
dritt- und viertbeste Schießergebnis. Mast war sehr flott unterwegs,
vermutlich deshalb auch die 5 Fehler im Stehendanschlag - bei den
Bezirksmeisterschaften waren es nur zwei. Egeler ließ sich mehr Zeit
und schoss mit 3 Fehlern im Stehen ihr bislang bestes Ergebnis.
Trotz den zusätzlichen Strafrunden kam Mast mit 16:16.5 Min. als 5.
und damit vor Egeler als 6. mit 16:53.2 Min. ins Ziel. Mit diesen
Zeiten waren die erhofften Qualifikationen zur DM-Teilnahme
geschafft.
Gespannt wartete man
auf das erneute Zusammentreffen der B-Juniorinnen Kathrin Engelmann
als Titelverteidigerin und der Vizemeisterin Vanessa Kluge. Bei den
Bezirksmeisterschaften hatte sich die Bondorferin Engelmann
verletzungsbedingt und wegen am nächsten Tag stattfindenden
Leichtathletik-Regionalmeisterschaften (wir berichteten) etwas
geschont und prompt den Bezirkstitel verloren. Diesmal aber war
schon beim antrittsstarken Start zu sehen, dass sie den Landestitel
um keinen Preis hergeben wollte. Im Schießen weiter gefestigt,
konnte die gelernte Leichtathletin ihrer Konkurrentin aus
angestammtem Schießsportlager Paroli bieten – beide schossen liegend
nur einen Fehler, Engelmann war aber bedeutend schneller unterwegs.
Der Vorsprung und superschnelle Zeiten in den beiden folgenden
Laufschleifen reichten, um den einen Fehler im Stehendanschlag,
Kluge = 0, wettzumachen. Engelmann verteidigte ihren
Landesmeistertitel mit 17:31.8 Min. und 38 Sek. Vorsprung, womit
auch die DM-Qali gesichert war. Kluge und Engelmann waren in ihrem
Feld auch die besten Schützinnen.
Breit gespannt war
das starke Feld bei den Herren, es waren Jahrgänge von 1966 bis 1986
am Start. Auch hier war festzustellen, dass das Sommerbiathlon
derzeit den größten Zulauf aus dem Leichtathletiklager erfährt.
Jochen Gillich, der Vizemeister von 2005, konnte seinen Titel im
letzten Jahr verletzungsbedingt nicht verteidigen und stand nach
einem Jahr Pause wieder am Start. Um ihn herum bis zu 15 Jahre
jüngere Gesichter, darunter Abonnenten bei
Leichtathletikmeisterschaften. Als zweitbester Schütze mit nur 2
Fehlern im Liegend- und 0 Fehler im Stehendanschlag waren sowohl
Alter und Rückstand im Lauftraining der Grund für den nunmehr 5.
Platz, den er nach 18:04.2 Min. erreichte. Unter diesen Umständen
zum Erstplatziertem, einen 15 Jahre jüngeren Topathleten, nur mit
1:22.6 Min. in Rückstand zu geraten, verdient Respekt!
Die DM-Quali wurde sicher erreicht.
Nach der Mittagspause
ging es mit den Massenstarts weiter. Das Wetter hatte sich etwas
gebessert, jetzt bestimmte leichter Wind und Regen das Geschehen.
Wegen der Standkapazitäten wurde in 3 Gruppen mit max. 30 Athleten
gestartet. Für die Schüler waren jetzt 3 km mit drei Schießeinlagen,
2 x liegend und 1 x Stehend, angesagt. Die B-Juniorinnen hatten 5 km
und die Herren 6 km vor sich, beide mussten vier Schießeinlagen
absolvieren, 2 x liegend und 2 x Stehend. Beim Massenstart spüren
die Athleten den Hauch des Gegners im Nacken oder haben ihn selbst
unmittelbar vor sich. Es gehört gehörige Disziplin dazu, sich nicht
mitreißen zu lassen und den eigenen, lockeren Laufstil zu bewahren.
Das gilt im übertragenen Sinn besonders auch für´s Schießen.
Wieder gingen für den
SV Bondorf die beiden A-Schülerinnen Franziska Mast und Lisa Egeler
als Erste an den Start. Mit jeweils nur 6 Fehlern und entsprechenden
Strafrunden lagen sie im Schießergebnis auf den 3. und 4. Rang,
zusammen mit den Laufzeiten wurden es dann die Plätze 4 für Mast mit
22:38.8 Min. und 5 für Egeler mit 24:08.5 Minuten. Gegenüber dem
Sprintwettbewerb verbesserten sie sich im erstmals bestrittenen
Massenstart jeweils um einen Tabellenplatz.
Danach folgten erneut
die bekannten Rivalinnen der B-Juniorinnen: Vanessa Kluge legte mit
viermal 0 Fehler ein phänomenales Schießergebnis vor, das Beste im
gesamten Wettkampf überhaupt! Mit 0 Strafrunden kam sie nach 31:45.6
Min. durchs Ziel. Die 9 Schießfehler von Kathrin Engelmann sind
selbst durch die weltbeste Läuferin nicht zu kompensieren, Engelmann
musste sich also hier mit dem Vizetitel begnügen. Mit einer
Gesamtzeit von 35:08.7 Min. überholte sie aber noch die später
Drittplatzierte, die mit zwei Schießfehlern weniger über 5 Min.
später ins Ziel kam.
Jochen Gillich hatte
aus den Erfahrungen des Sprintwettbewerbs Folgerungen gezogen: Sich
beim Laufen vor dem Schießen deutlich zurücknehmen und dann mit
verminderter Pulsfrequenz die Routine im Schießen voll ausspielen –
das war gegen die neuen „jungen Wilden“ und im Schießen weniger
erfahrenen Leichtathleten die einzige Chance! Mit nur 3 Fehlern war
er dann auch der beste Schütze, die biologischen Vorteile der
Jüngeren konnte er indes aber nicht voll ausgleichen, drei von ihnen
musste er trotz schlechterer Schießergebnisse den Vortritt lassen –
der 4. Platz war erschien ihn um so undankbarer. |
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Gäubote
- Lokalsport: 26.07.2007
Schießsport – Kathrin Engelmann verteidigt ihren Biathlon-Titel
Dem Alter Tribut gezollt |
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(wf) – Das war schon
heftig, was den fast 90 Biathleten am vergangenen Samstag im
Landesleistungszentrum Dornhan-Weiden widerfuhr: Bisher mit
Temperaturen um die 30 Grad kämpfend, taten sich diesmal die
Athleten bei den Landesmeisterschaften im Sommerbiathlon wegen eines
Unwetters und dem folgenden Temperatursturz schwer, die Muskulatur
bis zum Sprintstart warmzuhalten.
Gespannt war man auf das
erneute Zusammentreffen der B-Juniorinnen Kathrin Engelmann als
Titelverteidigerin und der Vizemeisterin Vanessa Kluge. Bei den
Bezirksmeisterschaften hatte sich die Bondorferin noch
verletzungsbedingt geschont. Diesmal aber war schon beim
antrittsstarken Start zu sehen, dass sie den Landestitel um keinen
Preis hergeben wollte. Im Schießen weiter gefestigt, konnte die
gelernte Leichtathletin ihrer Konkurrentin aus dem angestammten
Schießsportlager Paroli bieten - beide schossen liegend nur einen
Fehler, Engelmann war aber bedeutend schneller unterwegs. Der
Vorsprung und schnelle Zeiten in den beiden folgenden Laufschleifen
reichten, um den einen Fehler im Stehendanschlag - Kluge hatte eine
„Null" zu verzeichnen - wettzumachen. Engelmann verteidigte ihren
Landesmeistertitel mit 17:31.8 Minuten und hatte somit 38 Sekunden
Vorsprung, womit auch die DM-Quali gesichert war.

K. Engelmann
Beim Massenstart dominierte
allerdings Vanessa Kluge, die mit null Strafrunden nach 31:45.6
Minuten durchs Ziel kam. Das konnte Kathrin Engelmann (GB-Foto: gb),
die neun Schießfehler aufwies, nicht kompensieren. Mit einer
Gesamtzeit von 35:08.7 Minuten reichte es zum Vizetitel. |
Mit Startnummer 31 und 35
gingen die beiden Bondorfer A-Schülerinnen Franziska Mast und Lisa
Egeler auf die Strecke. Beide sind erst seit kurzem im
Biathlontraining. Nach den Kreis- und
Bezirksmeisterschaften war dies ihr dritter Start.
Coach Wilfried Fett gelang es
aber, die angesichts der ungewohnten Kulisse aufkommende Nervosität
zu zerstreuen. Prompt gab es denn auch im ersten Liegendanschlag von
beiden nur jeweils einen Fehlschuss. Franziska Mast war sehr flott
unterwegs, vermutlich lieferte sie deshalb auch fünf Fehler im
Stehendanschlag an - zuletzt bei den Bezirksmeisterschaften waren es
nur zwei. Lisa Egeler ließ sich mehr Zeit und schoss mit drei
Fehlern im Stehen ihr bislang bestes Ergebnis. Trotz den
zusätzlichen Strafrunden kam Mast mit 16:16.5 Minuten als Fünfte und
damit vor Egeler als Sechste mit 16:53.2 Minuten ins Ziel. Mit
diesen Zeiten waren die erhofften Qualifikationen zur DM-Teilnahme
geschafft.
Beim Massenstart gingen für
den SV Bondorf wiederum die beiden A-Schülerinnen Franziska Mast und
Lisa Egeler als Erste an den Start. Mit jeweils nur sechs Fehlern
und entsprechenden Strafrunden lagen sie im Schießergebnis auf dem
dritten und vierten Rang, zusammen mit den Laufzeiten wurden es dann
Platz vier für Franziska Mast (22:38.8 Minuten) und Platz fünf für
Lisa Egeler (24:08.5). Gegenüber dem Sprintwettbewerb verbesserten
sie sich im erstmals bestrittenen Massenstart jeweils um einen
Tabellenplatz.
Altersmäßig breit gefächert
war das Feld bei den Herren, es waren Jahrgänge von 1966 bis 1986 am
Start. Auch hier war festzustellen, dass das Sommerbiathlon derzeit
den größten Zulauf aus dem Leichtathletiklager erfährt. So musste
sich auch der Bondorfer Jochen Gillich, der vergangenes Jahr seinen
Titel verletzungsbedingt nicht verteidigen konnte, an 15 Jahre
jüngere Gesichter gewöhnen. Doch als zweitbester Schütze mit nur
zwei Fehlern im Liegend- und null Fehler im Stehendanschlag waren
sowohl das Alter und der Rückstand im Lauftraining der Grund für den
am Ende erreichten fünften Platz, den er nach 18:04.2 Minuten
erreichte.
Jochen Gillich hatte aus den
Erfahrungen des Sprintwettbewerbs Folgerungen gezogen: Sich beim
Laufen vor dem Schießen deutlich zurücknehmen und dann mit
verminderter Pulsfrequenz die Routine im Schießen voll ausspielen -
das war gegen die neuen „jungen Wilden" und im Schießen weniger
erfahrenen Leichtathleten die einzige Chance. Mit nur drei Fehlern
war Gillich auch der beste Schütze, im Laufen musste er allerdings
noch drei Starter an sich vorüberziehen lassen. Wodurch der vierte
Platz recht undankbar erschien. |
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14.08.2007
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Erlebnisbericht von den Deutschen und
Baden-Württembergischen Meisterschaften im Halbmarathon
Hallo
Sportfreunde,
am gestrigen Sonntag war ich nach fast einem Jahr Verletzungspause
endlich wieder für meine Gelbhemden aus Ostelsheim am Start. Und das
gleich bei einem Hochkaräter.
Die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon
(21,1km), die gleichzeitig auch als Baden-Württembergische
Meisterschaften ausgetragen wurden. Für mich zählte hier nur der
olympische Gedanke und die Möglichkeit auch mal in einem Lauf mit
der deutschen Langstreckenspitze antreten zu können. So ein Erlebnis
lässt man sich nicht entgehen. Auch wenn es gegen die Profis
natürlich kein Blumentopf zu gewinnen gibt!
Ich hatte 3 Ziele. Nicht letzter werden,
unter 1:20 Std. zu laufen und meinen Laufkameraden und
Straßennachbarn aus Bondorfer Zeiten Armin
Gotsch zu schlagen. Die ersten beiden Ziele habe ich ganz klar
erreicht. Bei Ziel drei hat mir der Armin einen dicken Strich durch
die Rechnung gemacht. Die intern ausgelaufene Kiste Bier zahle ich
aber sehr gerne bei der guten Zeit die er gelaufen ist. Ich hatte
noch versucht auf dem letzen Kilometer das 7 Sekunden-Loch
zuzulaufen, aber ich bin trotz größter Anstrengung nicht mehr an
Armin herangekommen.
Kurz noch zum Lauf. Ich bin konstant mit
einen km-Schnitt zwischen 3:40 u 3:45 Minuten angegangen. Geplant
waren eigentlich 3:48. Aber in so einem Rennen läuft man halt gerne
mal zu schnell an. Die 10km Durchgangszeit lag bei 36:57.
Da hatte ich kurz die Befürchtung, dass ich das etwas zu schnelle
Tempo nicht bis zum Schluss durchhalten kann. Ich hatte ja schon 11
Monate keinen Wettkampf mehr in den Beinen und war über meine
Leistungsfähigkeit absolut im unklaren.
Ich konnte das Tempo aber relativ konstant halten und kam mit für
mich sehr ordentlichen 1:18:32 im Ziel an. Als 81. war das einen
Mittelfeldplatz bei 165 gemeldeten Starter von denen 125 ins Ziel
kamen. Mit der Mannschaft wurden wir 16.
Für Baden-Württemberg bedeutete dies Platz 25 in der Einzelwertung
und Rang 4 mit der Mannschaft.
Aus Gäu-Sicht waren bis auf zwei Sulzer Läufern bei den Aktiven
keine weiteren mir bekannten Sportler am Start.
Bei den Senioren waren die Läufer vom TSV Hildrizhausen und aus Sulz
gut vertreten. Den Herrenberger Dietmar Bühler (TSV Hildrizhausen)
habe ich am Start noch gesehen. Warum er nicht ins Ziel kam ist mir
unbekannt.
Mit sportlichem Gruß
Jochen Gillich
Ergebnisse Deutsche Meisterschaft
82. Gillich, Jochen, 1:18:32 entsprich 3:43 Min./km
16. VfL Ostelsheim, 4:00:53
Gotsch, Armin, 1.18:25
Gillich, Jochen, 1:18:32
Moll, Gunter, 1:23:50
Ergebnisse der gleichzeitig ausgetragenen Baden-Württembergische
Meisterschaft
25. Gillich, Jochen, 1:18:32
4. VfL Ostelsheim, 4:00:53
Gotsch,Armin, 1.18:25
Gillich, Jochen, 1:18:32
Moll, Gunter, 1:23:50
Alle Ergebnisse:
http://www.wlv-sport.de/index.php?wlv=webpart.pages.WLVDynamicPage&navid=10815&coid=10815&cid=1&wlvsid=8c2ebf30b3548f9b4e4524ce98fe56e0
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Gäubote
- Lokalsport: 04.09.2007
Leichtathletik— Halbmarathon, DM
Etliche Gäu-Starter
in Bad Liebenzell dabei
(gb/tv) — Die Bedingungen bei den
nationalen Titelkämpfen im Straßenlauf in Bad Liebenzell waren am
Sonntag nahezu ideal. Die Gelegenheit, bei angenehmen Temperaturen „vor
der Haustür" bei einem Großereignis an den Start zu gehen, nutzten auch
Teilnehmer aus dem Gäu.
Die vermessene Halbmarathon-Strecke (21,1
Kilometer) war fast durchgehend flach, mit einem leichten Anstieg auf
dem Rückweg vom Polarion. Dorthin mussten nach einer kleinen Runde drei
große Runden auf dem Radweg Nagold-abwärts und zurück über die Straße
gelaufen werden. Dazu war die Bundesstraße von morgens bis
spätnachmittags voll gesperrt - ein Novum für eine Sportveranstaltung im
Nagoldtal. Mit reichlich Verpflegungs- und Getränkeständen, der sehr
guten Infrastruktur rund ums Kurhaus und guter Gesamtorganisation
stellte das Team um den Calwer Leichtathletik-Kreisvorsitzenden Fritz
Sander unter Beweis, dass auch in der Läufer-Provinz eine erstklassige
DM auf die Beine gestellt werden kann.
Sowohl im Lauf der Männer (Sieger in
1:03:35 Stunden Stefan Koch) als auch im Frauen-Lauf (Gewinnerin Irina
Mikitenko in 1:10 Stunden/beide TV Wattenscheid) wurde hochklassiger
Sport geboten. Die Sulzer Starter warteten mit unterschiedlichen
Leistungen auf. Ein klein wenig nachteilig war, dass mit Deutscher
Meisterschaft, württembergischer und badischer Senioren-Meisterschaft
ein Mammutprogramm an Ehrungen abgewickelt werden musste, was dazu
führte, dass die Ehrung für den fünften Platz in der Altersklasse W60
für Sigrid Schepp ausfiel. Für ihren zweiten Platz in Württemberg
erhielt sie aber wenigstens eine Urkunde. Sigrid Schepp hatte den
Trainingsplan von Betreuer Hans Sütterlin, in vier Wochen einen
Sechser-Schnitt zu erreichen, sehr gut umgesetzt: Sie benötigte 2:07
Stunden, also durchschnittlich 6:04 Minuten.
Eines der größten Sulzer Talente,
Junioren-Läufer Andreas Gutzan, machte aus fast null Training nach
einjährigem Auslandsaufenthalt und Urlaub auf Anhieb eine Zeit unter
1:30 Stunden (Platz 27 bei den Junioren). Peter Kaupp zeigte sich stark
verbessert und lief eine neue persönliche Bestzeit (1:37/Platz 96). Bei
den Senioren legte Manfred Huget (1:40) gegenüber dem Frühjahr zu. Dies
gelang Hans Sütterlin nicht, der während der 1:50 Stunden mit muskulären
Problemen zu kämpfen hatte. Fazit: Auch ohne Top-Platzierungen war die
DM für alle Sulzer Starter ein schönes Erlebnis.
Bei den Senioren am Start war auch eine
Gruppe des TSV Hildrizhausen. Arnold Friedrich kam bei den M40 in 1:18
Stunden hinter dem mehrfachen Schönbuchlauf-Sieger Jörg Hustig (TF
Feuerbach) auf Rang 16, dem Herrenberger Dietmar Bühler reichten 1:22
Stunden zu Rang 24. Zwischen beide schob sich in der M45 noch Gerhard
Läpple (1:19), Gerald Rüschenpöhler folgte in 1:21 Stunden, Bernhard
Raab benötigte in der M 55 1:30 Stunden. Unter den
124 Teilnehmern der Aktiven und Junioren belegte der Herrenberger Jochen
Gillich im Dress des VfL Ostelsheim in 1:18,32 Stunden Platz 81. Das
vereinsinterne Duell gegen Armin Gotsch verlor er knapp um sieben
Sekunden.
Interessant auch: Mit 158 Teilnehmern
waren die Frauen hier in der Überzahl.
Hinweis
der Web-Redaktion:
Jochen
Gillich ist aktiver Sommerbiathlet beim SV
Bondorf. |
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10.09.2007
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 14.09.2007
Schützenverein Bondorf e.V.
Wir gratulieren unseren
Biathletinnen!
Die
noch junge Gruppe ist in der Biathlonszene "angekommen", man spricht
über Bondorf. Dafür sorgten letzte Woche bei den Deutschen
Meisterschaften der Sommerbiathleten in Oberhof Kathrin Engelmann,
Franziska Mast und Lisa Egeler. Kathrin Engelmann stand beim
Massenstart der B-Juniorinnen mit dem 4. Platz ganz dicht vor dem
Treppchen und auch im Sprintwettbewerb erreichte sie mit Platz 7
eine gute Platzierung im vorderen Mittelfeld. Gleich dreimal musste
die Schülerschützin Franziska Mast antreten: Im Sprint belegte sie
den 33. Platz im Mittelfeld und qualifizierte sich damit auch für
den Massenstart, hier kam sie zum 22. Platz und hielt damit den
Anschluss ans Mittelfeld. Diese Leistungen führten zur Nominierung
für die 2. Landesverbandsstaffel, die mit Franzi als Schlussläuferin
zum 7. Platz in der vorderen Tabellenhälfte kam. Franzi musste nur
zwei Nachlader in Anspruch nehmen und ersparte sich damit alle
Strafrunden - sie lief in ihrer Staffel die beste Zeit. Lisa Egeler
hatte beim Sprint mit heftigen Magenkrämpfen zu kämpfen, die fast
zur Aufgabe zwangen. Sie biss sich aber durch und lag als
Drittletzte noch mit ordentliche 2,4 Minuten vor dem Tabellenende,
die Chancen auf weitere Starts waren jedoch dahin.
Hinweis der Web-Redaktion:
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14.09.2007
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Deutsche
Meisterschaften im Sommerbiathlon – Über 650 Starter in der
Rennsteig-Arena
Kathrin Engelmann Vierte der Deutschen Meisterschaften!
In der
Biathlonszene angekommen und Geschichte geschrieben
(wf) - Die noch
junge Gruppe ist in der Biathlonszene "angekommen", man spricht über
Bondorf. Dafür sorgten letzte Woche bei den Deutschen
Meisterschaften der Sommerbiathleten in Oberhof Kathrin Engelmann,
Franziska Mast und Lisa Egeler. Kathrin Engelmann stand beim
Massenstart der B-Juniorinnen ganz dicht vor dem Treppchen und auch
im Sprintwettbewerb erreichte sie eine gute Platzierung im vorderen
Mittelfeld.
Nebel, Nieselregen,
Wind und kühle 10 Grad boten nicht gerade ideale Bedingungen für die
über 650 angereisten Biathleten. Am ersten Wettkampftag waren die
Sprintwettbewerbe angesagt. Neben den Platzierungen in den
verschiedenen Wettkampfklassen ging es auch um die Qualifizierungen
für den am nächsten Tag folgenden Massenstarts, die
Staffelwettbewerbe folgten dann am dritten Tag.
Zur DM-Teilnahme
hatten sich bei den B-Juniorinnen 17 Athletinnen qualifiziert,
darunter auch die Württembergische Sprintmeisterin Kathrin Engelmann
und ihre ewige Konkurrentin, die Landesvizemeisterin Vanessa Kluge.
Während die von der Schützenabteilung des SV Weiden kommende Vanessa
schon lange mit dem Schießsport vertraut ist, sammelt die
Leichtathletin vom VfL Sindelfingen erst seit etwa 2 Jahren
Erfahrungen in diesem Metier. Nach der 1 km langen Laufstrecke sah
man dann auch erwartungsgemäß die laufstärkere Bondorfer Kathi vor
Vanessa im Schießstand der Rennsteig-Arena. Die erste Schießprüfung
absolvierte sie mit nur einem Fehler im Liegendanschlag zu aller
Zufriedenheit, Vanessa tat es ihr gleich und beide mussten vor der
nochmals zu durchlaufenden Cross-Strecke eine 75m-Strafrunde drehen.
Vor dem nun folgenden Stehendanschlag hatte Kathi den Vorsprung
weiter ausgebaut, leistete sich dann aber 3 Schießfehler, die 225 m
in der Strafrunde einbrachten. Vanessa hatte den Stehendanschlag
fehlerfrei absolviert und konnte an der noch im Strafrundenkarussell
befindlichen Konkurrentin vorbeiziehen, die Bronzemedaille war ihr
auf dem letzten Kilometer nicht mehr zu nehmen, Kathi landete auf
den 7. Platz. Der Rückstand zur im Schießen fehlerlos gebliebenen
Deutschen Meisterin betrug 2:33 Minuten.
Das sich im stetigen
Aufwärtstrend befindliche Sommerbiathlon boomt besonders im Bereich
der Jüngsten – heuer wurden 56 Schülerinnen für die DM zugelassen,
darunter die Bondorfer Franzi Mast und Lisa Egeler. Die beiden
Athletinnen sind erst seit einem dreiviertel Jahr beim Bondorfer
Biathloncouch Wilfried Fett im Training. Für die bei den
Verbandsmeisterschaften auf Platz 5 und 6 geführten Schülerinnen war
es der erste DM-Start, entsprechend hoch war auch die Nervosität.
Beim Sprintwettbewerb der Landesmeisterschaften über dreimal 0,75 km
hatte sich Franzi noch 6 Schießfehler erlaubt, zur Freude aller
waren es nun bei der Deutschen nur 2 im Liegend- und 1 Fehler im
Stehendanschlag, mit den daraus folgenden 3 Strafrunden konnte die
laufstarke Franzi gut leben. 4:08 Minuten reichten zum 33. Platz im
Mittelfeld und zur Qualifikation für den Massenstart. Lisa Egeler
hatte beim Sprint anfänglich mit heftigen Magenkrämpfen zu kämpfen,
biss sich aber durch und lag als Drittletzte noch mit ordentliche
2:40 Minuten vor dem Tabellenende, die Chance auf weitere Starts war
jedoch dahin.
Am zweiten Tag dann
die Massenstarts: Kathi hatte aus den Fehlern des letzten Jahres
gelernt, hielt sich zurück und blieb in der ersten Laufschleife im
Hauptfeld. Das zahlte sich beim ersten Liegendschießen mit 0 Fehler
aus, nach 2 km wieder 0 Fehler, ihre Laufstärke kam jetzt aber immer
mehr zum Tragen. Nach der dritten Laufschleife ging es zum
Stehendanschlag – kaum zu glauben, wieder 0 Fehler und die Führung!
Nochmals ging es auf die Strecke und zum letzten Stehendanschlag. Es
schien das fast Unmögliche wahr zu werden, nach zwei Treffern
folgten dann aber hintereinander 3 Fehler. So sehr sie sich auch in
den Strafrunden und dem letzten der 5 km mühte, die 40 Sekunden zur
Drittplatzierten mit nur 1 Schießfehler waren nicht mehr einzuholen,
es blieb der undankbar 4. Platz. „Als Vanessa bei mir im Augenwinkel
auftauchte, riss die Konzentration ab“ resümierte Kathi. Vanessa
hatte diesmal als 6. das Nachsehen, trotz nur 2 Fehler lief sie mit
fast 1 Min. Rückstand durchs Ziel.
Die Schülerinnen
hatten bei 3 km Laufleistung 2 Liegend- und 1 Stehendanschlag zu
absolvieren. Mit 2, 3 und 2 Schießfehlern kam Franzi zum 22. Platz
und hielt damit Anschluss ans Mittelfeld. Diese Leistungen führten
zur Nominierung für die Landesverbandsstaffel, die am 3.
Wettkampftag mit Franzi als Schlussläuferin zum 7. Platz in der
vorderen Tabellenhälfte kam. Franzi musste für ihren Liegend- und
Stehendanschlag nur zwei der drei möglichen Nachlader in Anspruch
nehmen und ersparte sich damit alle Strafrunden - sie lief in ihrer
Staffel die beste Zeit.
Kathi war in ihrer
Staffel als Startläuferin vorgesehen, die gemeldete Schlussläuferin
war trotz Aufrufe durch den Stadionsprecher nicht auffindbar. In der
Hoffnung, dass sie noch auftauchen würde, startete Kathi und ihre
Kameradin trotzdem. „Nicht schon wieder“ dachte Kathi, deren Staffel
letztes Jahr schon mal geplatzt war, riss sich, als die
Schlussläuferin losspurten sollte, ihre auffällige Mütze vom Kopf,
schnappte sich die Startnummer der fehlenden Kameradin und rannte
mit gehöriger Wut im Bauch nochmals los. Die Kampfrichter merkten
nichts, die eigenen Verbandsoberen ließen sie im Rennen und zollten
ihr angesichts der Lauf- und Schießleistungen allergrößten Respekt,
das hatte vorher noch niemand fertig gebracht! Es kam aber wie es
kommen musste, beim nach Ende fälligen Vergleich der Waffennummern
mit den zugeordneten Startnummern war die Disqualifikation der
Staffel fällig. |
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Gäubote
- Lokalsport: 15.09.2007
Sommerbiathlon –
Über 650 Starter bei Deutscher Meisterschaft in der Rennsteig-Arena
in Oberhof
Kathrin Engelmann wird DM-Vierte
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(gb)
– Die noch junge Gruppe des SVB ist in der Biathlonszene
„angekommen", man spricht über Bondorf. Dafür sorgten letzte Woche
bei den Deutschen Meisterschaften der Sommerbiathleten in Oberhof
Kathrin Engelmann, Franziska Mast und Lisa Egeler. Kathrin Engelmann
stand beim Massenstart der B-Juniorinnen ganz dicht vor dem
Treppchen und auch im Sprintwettbewerb erreichte sie eine gute
Platzierung im vorderen Mittelfeld.
Nebel, Nieselregen, Wind und
kühle zehn Grad boten nicht gerade ideale Bedingungen für die über
650 angereisten Biathleten. Zur DM-Teilnahme hatten sich bei den
B-Juniorinnen 17 Starter qualifiziert, darunter auch die
württembergische Sprintmeisterin Kathrin Engelmann und ihre ewige
Konkurrentin Vanessa Kluge (SV Weiden). Die Leichtathletin beim VfL
Sindelfingen sammelt erst seit zwei Jahren Erfahrungen in diesem
Metier. Nach der ein Kilometer langen Laufstrecke sah man dann auch
erwartungsgemäß die laufstärkere Bondorferin
vor Vanessa Kluge im Schießstand der Rennsteig-Arena.
Die erste Schießprüfung
absolvierte Engelmann mit nur einem Fehler im Liegendanschlag zu
aller Zufriedenheit. Vanessa Kluge tat es ihr gleich und beide
mussten vor der nochmals zu durchlaufenden Cross-Strecke eine
75m-Strafrunde drehen. Vor dem nun folgenden Stehendanschlag hatte
Kathrin Engelmann den Vorsprung weiter ausgebaut, leistete sich dann
aber drei Schießfehler, die 225 Meter in der Strafrunde einbrachten.
Kluge hatte den Stehendanschlag fehlerfrei absolviert und konnte an
der Konkurrentin vorbeiziehen, die Bronzemedaille war ihr auf dem
letzten Kilometer nicht mehr zu nehmen, Kathi landete schließlich
auf dem siebten Platz.
Das sich im stetigen
Aufwärtstrend befindliche Sommerbiathlon boomt besonders im Bereich
der Jüngsten – heuer wurden 56 |
Schülerinnen für die DM
zugelassen, darunter die Bondorfer Franziska Mast und Lisa Egeler.
Beide sind erst seit einem dreiviertel Jahr beim Bondorfer
Biathloncouch Wilfried Fett im Training. Beim ersten DM-Start waren
sie entsprechend nervös. Beim Sprintwettbewerb „erlaubte" sich
Franziska Mast nur zwei im Liegend- und einen Fehler im
Stehendanschlag. Mit den daraus folgenden drei Strafrunden konnte
die laufstarke Bondorferin gut leben. 4:08 Minuten reichten zum 33.
Platz im Mittelfeld und zur Qualifikation für den Massenstart. Lisa
Egeler hatte beim Sprint anfänglich mit heftigen Magenkrämpfen zu
kämpfen, biss sich aber durch und lag als Drittletzte noch mit
ordentliche 2:40 Minuten vor dem Tabellenende, die Chance auf
weitere Starts war jedoch dahin.
Bei den Massenstarts hatte
Kathrin Engelmann aus den Fehlern des letzten Jahres gelernt, hielt
sich zurück und blieb in der ersten Laufschleife im Hauptfeld. Das
zahlte sich beim ersten Liegendschießen mit null Fehler aus, nach
zwei Kilometer wieder null Fehler, ihre Laufstärke kam jetzt aber
immer mehr zum Tragen. Bis zum letzten Stehendanschlag war sie sogar
in Führung, doch dann unterliefen ihr drei Fehler. So sehr sie sich
auch in den Strafrunden und dem letzten der fünf Kilometer mühte:
Die 40 Sekunden zur Drittplatzierten mit nur einem Schießfehler
waren nicht mehr einzuholen, es blieb der undankbar vierte Platz.
„Als Vanessa bei mir im Augenwinkel auftauchte, riss die
Konzentration ab", resümierte Kathrin Engelmann. Vanessa Kluge wurde
Sechste. Franziska Mast wurde in ihrer Altersklasse auf Rang 22
notiert, durfte aber in der Landesverbandsstaffel starten. Als
Schlussläuferin sicherte sie für Württemberg Rang sieben. Mast lief
in ihrer Staffel die beste Zeit. Besonders Pech hatte Kathrin
Engelmann, die in der Württemberger Staffel als Startläuferin
vorgesehen war. Aber es fehlte trotz mehrmaliger Aufrufe durch den
Stadionsprecher die Schlussläuferin, so dass die Staffel am Ende
disqualifiziert werden musste. |
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17.09.2007
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Erlebnisbericht vom 35. Internationalen Bodenseemarathon in
Kressbronn
Hallo
Sportfreunde,
nachfolgend sende ich euch meinen Bericht vom 35. Internationalen
Bodenseemarathon in Kressbronn, denn ich am Samstag gelaufen bin.
Ohne ordentliche Vorbereitung sollte man eigentlich keinen Marathon
laufen. Nach sechsmonatiger Verletzungs- u. Motivationspause hatte
ich nach dem guten Halbmarathon bei der DM in Liebenzell (1:18:32)
einfach Lust mal wieder auf die 42,2 km zu gehen. Ich packte in die
Woche nach Liebenzell noch kurz einen 25 und einen 35-km
Trainingslauf und hoffte mit diesem eher bescheidenen Training im
Marathon bestehen zu können. Nach dem ich das erste halbe Jahr 2007
überhaupt nicht trainiert habe und jetzt erst wieder seit 14 Wochen
regelmäßig laufe war das ganz schön
vermessen. Aber ich bin ja auch Vermesser! Zudem hatte ich mit dem
Bodenseemarathon noch eine Rechnung offen. 2003 stieg ich dort bei
Kilometer 30 aus dem Rennen. Damals rauchte ich noch
ein Päckchen Zigaretten pro Tag und
wollte in 3:30 Std. durchkommen. Auf der Heimfahrt entschloss ich
mich dann mit dem Rauchen aufzuhören. Das war sozusagen die
Initialzündung für meine weiter Läuferkarriere. 2005 wollte ich dann
wieder an den Start gehen. Nach 12 Wochen und 1200
km gutem Training verhinderte aber einen Erkrankung in der
Woche vor dem Marathon meinen Start. Jetzt, im Jahr 2007, wollte ich
die Stecke endlich bezwingen, obwohl mein
Training alles andere als marathontauglich war.
Als Zielzeit wähle ich eine 2:52 Std. Und so ging ich das Rennen
auch an. Bis km 17 lief ich in einer Gruppe von
Halbmarathon-Läufern. Als diese dann vom Weg an der Argen Richtung
Ziel abbogen war mir noch nicht klar, dass ich die nächsten 25 km
auf mich allein gestellt war. Das war wirklich ein einsames Rennen.
Zu diese Zeitpunkt war ich an 7. Position und von meinen Mitläufern
war weit und breit nichts zu sehen. Die 21km-Marke passierte ich
exakt in 1:25:59 Std. Also eine Sekunde unter dem Soll. Da fühlte
ich mich, bei doch sehr warmen und sonnigen 24 Grad, noch richtig
gut. Ich trank regelmäßig und kippte mir auch hin und wieder einen
Becher Wasser über den Kopf. Ich hatte Günters Warnung verstanden.
Wollte ich doch zuerst in 1:24 anlaufen. Zum Glück hab ich es nicht
getan. Bei km 25 war ich immer noch guter Dinge und obwohl die Wärme
und das Tempo langsam ihre Spuren hinterließen konnte ich einen
Läufer überholen. Die teilweise sehr schlechten Wege machten mir
aber zu schaffen. Bei km 30 kam ich dann auch langsam aber sicher in
erste Schwierigkeiten. Mein km-Schnitt ging kontinuierlich von
Anfangs 4:06 min auf 4:15 min zurück. Und dann kam es wie es kommen
musste. Ohne lange Trainingsläufe wurden die letzten 10
km zur Quälerei, trotzdem ich immer langsamer wurde.
Bei 35 km erwischte mich der "Mann mit dem
Hammer"gnadenlos. Ich konnte mein Tempo geradeso bei 5 min/km
halten. Ich versuchte mich nun mit ausreichend Cola an der
Verpflegung ins Ziel zu retten. Zeitweise dachte ich daran
aufzugeben. Mein ganzer Körper schmerzte und ich vergaß selbst die
km-Zeitnahme. Einzig die aufmunternden Worte der freundlichen Helfer
an der Verpflegung bei km 37 hielten mich im Rennen. "Hey, Du siehst
noch gut aus und die zwei vor dir packst du auch"!
So war es dann auch. Bei km 38 kroch ich wie eine Schnecke am
bisher fünftplatzierten vorbei und bei km 40 übernahm ich den
vierten Platz. Gegen meinen 2 Kontrahenten hatte mich der Mann mit
dem Hammer noch relativ sanft erwischt. War es bei mir der
Kilo-Fäustel, hatten sie den Vorschlaghammer abbekommen. Die waren
mal richtig fertig. Ich konnte mich unter Krämpfen geschüttelt in
3:02:25 als 4. des Gesamteinlaufes und 2. der M35 ins Ziel retten.
Die zweite Hälfte lief ich dabei um 10 Minuten langsamer!
Mein Fazit: Das Marathon so hart und schmerzhaft sein kann hätte
ich nicht gedacht. Insbesondere die letzten 7 Kilometer verlangten
mir schon alles ab. Meine Zielzeit war dann auch eher bescheiden.
Man könnte allerdings auch sagen was willst du denn, mit dem
bescheidenen Training ist das mehr als okay.
Es grüßt Euch der nun wieder regenerierte
Jochen Gillich
Ergebnis:
Jochen Gillich 3.02:25 Gesamt 4. , 2. M35
Foto von G. Krehl, DM in Liebenzell vor zwei Wochen. So ähnlich
dürfte
ich in Kressbronn auch ausgesehen haben...
Alle Ergebnisse
http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2007/09-september/kressbronn
http://www.bodensee-marathon.de/
Hinweis der Web-Redaktion:
Jochen
Gillich ist aktiver Sommerbiathlet beim
SV Bondorf. |
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Gäubote
- Lokalsport: 18.09.2007
Leichtathletik— Marathon
Herrenberger
Gillich schafft's am Bodensee
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(gb) - Einen kleinen
Meilenstein in seiner Läuferkarriere legte der aus Herrenberg
stammende Marathonläufer Jochen Gillich hin. Denn mit dem
internationalen Bodensee-Marathon in Kressbronn hatte er noch eine
Rechnung offen. So musste Gillich im Jahr 2003 bei Kilometer 30
aussteigen. Die Konsequenz daraus war allerdings positiv - er hörte
mit dem Rauchen auf. Zwei Jahre später wollte er wieder an den Start
gehen, hatte 1200 Trainingskilometer intus. Doch eine Erkrankung
machte eine Woche zuvor eine Teilnahme unmöglich. Am vergangenen
Samstag nun waren aller guten Dinge drei. Ohne vorher viel trainiert
zu haben, visierte der für den VfL Ostelsheim startende Jochen
Gillich eine gute Endzeit von 2:52 Stunden an. Was zu optimistisch
war, denn bei Kilometer 35, so Gillich, „erwischte mich der Mann mit
dem Hammer gnadenlos". Unter Krämpfen geschüttelt, konnte er dennoch
auf den letzten Kilometern zwei Kontrahenten überlaufen, so dass er
nach 3:02,25 Stunden als Vierter des Gesamtfeldes ins Ziel kam und
auch noch Platz zwei in der M 35 erreichte. Gillichs Fazit: „Dass
Marathon so hart und schmerzhaft sein kann, hätte ich nicht
gedacht."
Hinweis der Web-Redaktion:
Jochen Gillich ist aktiver
Sommerbiathlet beim SV Bondorf. |

Gillich tankte sich durch
GB-Foto:
gb |
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