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Berichte aus dem Biathlonbereich 2007

Hier haben wir für Sie ausgewählte Berichte aus den Pressemitteilungen und dem Pressespiegel zusammengestellt.

 

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Gäubote - Lokalsport: 02.04.2007

Leichtathletik - Schnelle Zeiten beim zwölften Herrenberger Frühlingslauf: Lokalmatador Matthias Ludwig rennt auf Platz zwei

Start verzögert: Türkische Hochzeit bremst das Feld

VON THOMAS VOLKMANN

Einen Platz auf dem Treppchen hatte sich der Herrenberger Leichtathlet Matthias Ludwig für den Herrenberger Frühlingslauf über 10,3 Kilometer fest vorgenommen - in Anbetracht der starken Konkurrenz kein leichtes Unterfangen. Doch Ludwig erreichte sein Ziel: Unter 207 Finishern belegte er Platz zwei hinter Vereinskollege Matthias Walker (LAC Pliezhausen). „Hätte ich ihn nur nicht zur Teilnahme überredet", scherzte er im Ziel.

Sommerreifen aufziehende Anwohner, im Weg stehende Gerüste oder im Pulk durch die Stuttgarter Straße spazierende Wandergruppen - oft ist es am Samstag nach dem Start des Frühlingslaufs in der ohnehin schon engen Altstadt noch enger geworden. Die zwölfte Auflage wird nun als jene in die Geschichte eingehen, bei welcher der Start wegen einer türkischen Hochzeit um einige Minuten verschoben werden musste. Der Countdown zum regulären Startschuss war bereits angezählt, als 100 Meter weiter unter freudiger Schalmeien- und Tamburin-Beschallung ein junges türkisches Hochzeitspaar aus einem Altstadthaus auf die Rennstrecke trat. Die zahlreichen Festgäste hinzugenommen wäre an ein Durchkommen des Pulks nicht mehr zu denken gewesen. Während Frühlingslauf-Organisator Günther Ansel die Feiergesellschaft um zügige Räumung der Gasse bat, gaben sich die wartenden Athleten angenehm entspannt.

Hätte sich Günther Ansel für den Hauptlauf gerne noch 40 bis 50 Athleten mehr gewünscht („das Wetter hat uns hier sicher beungünstigt"), war er hinsichtlich des Schülerlaufs umso zufriedener. „Bei Kindern bleibt es einfach dabei: Wer sich anmeldet, der kommt auch." Die Freude am Laufen stand jedem der 140 Kinder - bis zu 15 Jahre alt - ins Gesicht geschrieben, als sie 1,3 Kilometer durch die Altstadt wetzten. Schnellste des dritten Schülerlaufs waren

wie im Vorjahr die Göppinger Zwillinge Marcel und Kevin Eigenthaler (4:05/4:17). Doch nicht nur der Dritte Robert Engelmann (4:33/Bondorf) und der Vierte Philipp Bartles (4:38/Herrenberg), sondern auch noch 14 weitere Talente folgten mit einer Zeit von unter fünf Minuten. Auch hier ein flottes Rennen.

Gleich mit dem verspäteten Startschuss setzte sich ein Trio mit Matthias Walker, Matthias Ludwig (beide LAC Pliezhausen) und dem Hildrizhausener Stefan Gackstatter (Tri Team Heuchelberg) an die Spitze, es folgten Wolfgang Gauß (Tria Kayh), Christoph Kuhm (LT Sulz am Eck) und Werner Bauknecht (LAV Tübingen). Bei Kilometer vier verschärfte Walker für einen kurzen Moment das Tempo und löste sich von seinen Konkurrenten, nach zwei Dritteln der Strecke tat es ihm Ludwig auf der langen Gerade auf Höhe der Schönbuch-Raststätte gleich. „Ich musste mich hier absetzen, damit ich auf der mir nicht so liegenden Gefällstrecke am Joachimsberg einen Vorsprung habe", meinte Matthias Ludwig zu seiner Taktik. An Trainingspartner Matthias Walker, der in 34:13 Minuten die drittschnellste Frühlingslauf-Zeit seit 1996 hinlegte, kam der zwar nicht mehr heran. In 34:47 Minuten rangiert Ludwig nun aber ebenso wie Stefan Gackstatter (34:58) unter den besten fünf aller Zeiten. Ein schnelles Rennen also. Grund genug für Wolfgang Gauß, obwohl er sich noch von Werner Bauknecht (35:55) hatte abfangen lassen, mit Platz fünf (36:07) vor Christoph Kuhm (36:13) zufrieden zu sein.

Bei den Frauen ließ sich dies nicht behaupten. Karin Vogler (LT Echterdingen) reichten 43:46 Minuten bei ihrem als Vorbereitung zum Schönbuch-Marathon im Mai gedachten Frühlingslauf-Debüt zum Sieg - mehr als eineinhalb Minuten langsamer als die Vorjahreszeit von Michaela Schneck. Mit einer zu 2006 nur um eine Sekunde abweichenden Zeit erreichte die Gültsteinerin Karin Hanke (48:09) erneut Platz drei als schnellste Gäu-Läuferin.

 

Gäubote - Lokalsport: 02.04.2007

Aus der Leichtathletikszene

Top-Trio lobt die selektive Strecke
 

Unbestreitbarer Höhepunkt des zwölften Herrenberger Frühlingslaufs war neben den schnellen Zeiten die enorme Beteiligung beim Schülerlauf. Für Günther Ansel bringt diese Teilnehmerexplosion, die Überlegung mit sich, künftig nach Altersklassen gestaffelt zu starten: „Bei bisher 70 Kindern war der Start durch die Altstadt kein Problem, bei 140 Teilnehmern hatte ich allerdings doch etwas Bauchweh, ob das gutgehen würde." Dass aus hinteren Reihen loslaufende ältere Schüler die Knirpse, die etwas langsamer in Schwung kommen, über den Haufen rennen, könnte somit zwar ausgeschlossen werden, allerdings würden die Rennen dann möglicherweise nicht mehr zwischen Start und Zieleinlauf des Hauptrennens passen.
 

***


Eine Unterscheidung der Altersklassen würde den Schülern allerdings künftig beim Blick in die Siegerlisten einen besseren Vergleich ermöglichen - was die Zeiterfassungs-Software des Frühlingslaufs im Unterschied zu jener des Schönbuch-Cups bislang nicht leistet. Aktuell befinden sich die Sechs- bis 14-Jährigen in einer einzigen Ergebnisliste - wie übrigens auch die Männer und Frauen.
Sieger ihrer Jahrgänge wurden aus dem Gäu Franziska Mast (Sommerbiathlon Bondorf/1993), Robert Engelmann (Bondorf), Alina Groß (VfL Herrenberg/1994), Philip Betzler, Natalie Gray (beide VfL Herrenberg/ 1995), Max von Wallfeld (VfL Herrenberg/1996), Ann-Kathrin Grammel (SV Nufringen/1997), Amelie Fuchs (VfL Herrenberg/1998), Christian Harder, Sara Namouchi (beide VfL Herrenberg/1999), Laurin Mosig (VfL Herrenberg), Lucy Pfeifer (Gäufelden/2000) sowie Tim Fleck (VfL Herrenberg) und Dorothea Harder (Herrenberg/2001 und 2002).

***


...
 

Hinweis der Web-Redaktion:  Neben Robert Engelmann und Franziska Mast starteten für die Sommerbiathlongruppe des Schützenvereins Bondorf noch die Jugendlichen Alexander Braun und Lisa Egeler.

 

04.04.2007
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 05.04.2007 

 

Schützenverein Bondorf e.V.

 

Jugendliche Sommerbiathleten beim Frühlingslauf erfolgreich

Beim Herrenberger Frühlingslauf gingen letzten Sonntag im separaten Schülerlauf 140 Starter auf die Strecke, darunter unsere jugendlichen Sommerbiathleten Alexander Braun, Lisa Egeler, Robert Engelmann und Franziska Mast. Robert Engelmann kam in der Gesamtwertung nach den favorisierten Vorjahresgewinnern aus Göppingen auf den dritten Platz, Franziska Mast wurde Jahrgangssiegerin, wir gratulieren!

 Sommerbiathlon:
Laufen, schießen jaaa!

Info und Kontakt über
www.schuetzenverein-bondorf.de
oder direkt bei Wilfried Fett, Tel. 20 88

 

25.06.2007
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort

 

 

Schießen – SV Bondorf 

Bondorfs Biathlongruppe neu aufgestellt
Bei den Kreismeisterschaften mit jungen Talenten erfolgreich
 

(wf) - Zum Beginn der neuen Sommerbiathlonsaison überraschte der SV Bondorf bei den offenen Kreismeisterschaften in Dornhan-Weiden mit einer neuen und stark verjüngten Biathlontruppe. Von den im letzten Jahr gestarteten Athleten ist nur noch die 18jährige B-Juniorin und DM-Fünfte Kathrin Engelmann im Aufgebot verblieben, vier weitere Athleten und Athletinnen sind neu hinzugekommen und gehören mit ihren 13 Lebensjahren zum Schülerbereich. 

Nach dem Aderlass bei den Herren war die Auffrischung auch dringend notwendig: Der vor zwei Jahren als Einsteiger überraschend zum Landestitel im Massenstart und Vize im Sprint avancierte Langstreckler Jochen Gillich vom VfL Ostelsheim musste letztes Jahr verletzungsbedingt pausieren, die Laufschuhe hängen derzeit noch am berühmten Nagel, das Biathlongewehr hat er einer jungen Vereinskameradin ausgeliehen. Ein weiteres Schießsporttalent, früher als Triathlet aktiv, musste kurz vor dem ersten Biathlonwettbewerb aussteigen - hier zwangen Rückenprobleme zum Umstieg auf die Pistolendisziplin. Ein weiterer bei den Herren trainierender Biathlet ist noch nicht wettkampfbereit. 

Angesichts dieser Personalnöte war Bondorfs Biathlon-Coach Wilfried Fett froh, dass sich zwei junge Damen aus Öschelbronn meldeten und ihr Interesse bekundeten. Seit gut einem halben Jahr sind nun die aktive Turnerin Lisa Egeler und die Breitensportlerin Franziska Mast im Lauf- und Schießtraining. Hinzu gekommen ist außerdem der bis vor kurzem noch als Leichtathlet aktive und jetzt im Bogenschießen sehr erfolgreiche Robert Engelmann, Kathrins Bruder. Allesamt gehören sie, wie auch der außerdem noch zur Trainingsgruppe gehörende Alexander Braun, der Schülerklasse an. 

Robert Engelmann und Franziska Mast hatten kürzlich ihre „Feuertaufe“ im ersten Wettkampfeinsatz bei sengender Hitze erfolgreich bestanden, Lisa Egeler musste nach recht ordentlichen Schießergebnissen wegen einer Schwächeattacke vor der letzten Laufschleife aufgeben. Insgesamt war Wilfried Fett von den Trefferquoten beim Schießen sehr angetan. Tolle Laufleistungen und erstmals unter Wettbewerbsbedingungen erzielte Schießergebnisse brachten Franziska Mast den 1. Platz in der weiblichen Schülerwertung ein, Robert Engelmann kam in der männlichen Wertung bei größerer Konkurrenz auf den 2. Platz. Da alle vier Talente erst am Anfang stehen, sieht man in Bondorf sehr optimistisch in die Zukunft.  

Nach längerer Verletzungspause wieder auf der Strecke spielte die B-Juniorin Kathrin Engelmann ihre Laufstärke noch nicht voll aus, trotzdem beherrschte die Kurzstrecklerin des VfL Sindelfingen die etablierte Biathlonkonkurrenz mit über 2:21.5 Minuten Vorsprung souverän, ihr Ergebnis: 3 Fehler im Stehendanschlag, 1 Fehler im Liegen bei einer Gesamtzeit von 18:44.1 Minuten für die 3km-Strecke plus 280m Strafrunden. Im Schülerbereich schoss F. Mast 1 u. 3 Fehler bei 16:39.6 Min. für die 2,5km-Strecke plus 140m Strafrunden. R. Engelmann kam auf 1 u. 2 Fehler bei 12.46.4 Min. für die gleiche Strecke plus 105 m Strafrunden. Mit nur einem Fehler und damit 70 m kürzerer Strecke lag der Erste 3.4 Sek. vor R. Engelmann – da liegt für den Bondorfer bei etwas besseren Schießergebnissen noch einiges drin!

 

Biathlon in Bondorf - am Wochenende Gelegenheit zum Schnupperschießen
Im Februar 2005 startete erstmals ein Bondorfer Sportschütze im Sommerbiathlon - eine Disziplin die vom Deutschen Schützenbund vor ca. 10 Jahren ins offizielle Wettkampfprogramm aufgenommen worden ist und sich mehr und mehr zu einer Trendsportart entwickelt. Die olympischen Winterspiele 2006 mit den großen Erfolgen der Winterbiathleten führten dann zur Gründung einer eigenen Biathlongruppe, deren Athleten schon viele sportliche Erfolge einfahren konnten. Im Rahmen der 6. Bondorfer Schützenhocketse besteht am Samstagnachmittag und Sonntag Gelegenheit, die Sportdisziplin näher kennen zu lernen. Vorgestellt wird dabei auch ein modernes Trainingsgerät auf Laserbasis, mit dem auch die bekannten Biathlon-Stars trainieren.
Näheres unter www.schuetzenverein-bondorf.de

 

 

Gäubote - Lokalsport: 27.06.2007

Sommerbiathlon - Schützenverein Bondorf bei Kreismeisterschaft mit Talenten erfolgreich: Etabliert ist nur Kathrin Engelmann

Schießen und Laufen: Gruppe mit neuen Gesichtern

(wf) - Zu Beginn der neuen Saison im Sommerbiathlon überraschte der SV Bondorf bei den offenen Kreismeisterschaften in Dornhan-Weiden mit einem neuen, stark verjüngten Team. Von den im vergangenen Jahr gestarteten Athleten ist nur noch die 18-jährige B-Juniorin und DM-Fünfte Kathrin Engelmann im Aufgebot.

Vier weitere Akteure sind neu hinzugekommen und gehören mit 13 Jahren zum Schüler-Bereich. Nach dem Aderlass bei den Herren war diese Auffrischung dringend notwendig: Der vor zwei Jahren als Einsteiger überraschend zum Landestitel im Massenstart und Vize im Sprint avancierte Herrenberger Langstreckler Jochen Gillich musste 2006 verletzungsbedingt pausieren, die Laufschuhe hängen derzeit noch am Nagel, das Biathlon-Gewehr hat er einer jungen Vereinskameradin ausgeliehen. Ein weiteres Schießsport-Talent, früher als Triathlet aktiv, musste kurz vor dem ersten Biathlon-Wettbewerb aussteigen - größere Rückenprobleme zwangen zum Umstieg auf die Pistolen-Disziplin. Ein weiterer bei den Herren trainierender Biathlet ist noch nicht wettkampfbereit.

Angesichts dieser Personalnöte war Bondorfs Biathlon-Coach Wilfried Fett froh, dass sich zwei junge Damen aus Öschelbronn meldeten und ihr Interesse bekundeten. Seit gut einem halben Jahr sind die aktive Turnerin Lisa Egeler und die Breitensportlerin Franziska Mast im Lauf- und Schießtraining. Hinzu gekommen ist außerdem der bis vor kurzem noch als Leichtathlet aktive und jetzt im Bogenschießen erfolgreiche Robert Engelmann, der Bruder von Kathrin Engelmann. Allesamt zählen sie, wie auch Alexander Braun, der

außerdem zur Trainingsgruppe gehört, zur Schüler-Klasse. Robert Engelmann und Franziska Mast haben kürzlich ihre „Feuertaufe" im ersten
 

Wettkampf bei sengender Hitze erfolgreich bestanden, Lisa Egeler musste nach ordentlichen Schießergebnissen wegen einer Schwächeattacke vor der letzten Laufschleife aufgeben. Insgesamt war Wilfried Fett von den Trefferquoten beim Schießen sehr angetan. Starke Leistungen brachten Franziska Mast (vier Fehler) den Sieg in der Schülerinnen-Wertung, Robert Engelmann (drei Fehler) kam bei größerer Konkurrenz auf Rang zwei. Da die vier Talente erst am Anfang stehen, sieht der SV Bondorf optimistisch in die Zukunft.

Nach längerer Verletzungspause wieder auf der Strecke, spielte die B-Juniorin Kathrin Engelmann ihre Laufstärke noch nicht voll aus. Trotzdem beherrschte die Kurzstrecklerin des VfL Sindelfingen die Konkurrenz mit 2:21 Minuten Vorsprung souverän. Ihr Ergebnis: Drei Fehler im Stehend-Anschlag, ein Fehler im Liegen bei einer Zeit von 18:44 Minuten für drei Kilometer und 280 Meter in der Strafrunde.

 

Gäubote - Lokalsport: 27.06.2007

Sommerbiathlon - SV Bondorf

Schnupperschießen bei der Hocketse

(wf) - Im Februar 2005 startete erstmals ein Bondorfer Sportschütze im Sommerbiathlon. Dies ist eine Disziplin, die vom Deutschen Schützenbund vor zehn Jahren ins Wettkampfprogramm aufgenommen worden ist und sich mehr und mehr zur Trendsportart entwickelt. Die olympischen Winterspiele 2006 mit den Erfolgen der Winterbiathleten führten zur Gründung einer eigenen Biathlongruppe, deren Athleten schon einige Siege geholt haben. Im Rahmen der Bondorfer Schützenhocketse besteht am Samstag und Sonntag Gelegenheit, diese Disziplin näher kennen zu lernen. Vorgestellt wird dabei ein modernes Trainingsgerät auf Laserbasis, mit dem auch bekannte Biathlon-Stars trainieren.

Weitere Informationen zum Sommerbiathlon gibt es im Internet auf der Homepage des SV Bondorf unter der Adresse www. schuetzenverein-bondorf

 

27.06.2007
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 29.06.2007 

 

Schützenverein Bondorf e.V.

 

Bericht von den Kreismeisterschaften im Sommerbiathlon

Zum Beginn der neuen Sommerbiathlonsaison überraschte der SV Bondorf bei den offenen Kreismeisterschaften in Dornhan-Weiden mit einer neuen und stark verjüngten Biathlontruppe.

Robert Engelmann und Franziska Mast hatten kürzlich ihre „Feuertaufe“ im ersten Wettkampfeinsatz bei sengender Hitze erfolgreich bestanden, Lisa Egeler musste nach recht ordentlichen Schießergebnissen wegen einer Schwächeattacke vor der letzten Laufschleife aufgeben. Insgesamt war Wilfried Fett von den Trefferquoten beim Schießen sehr angetan. Tolle Laufleistungen und erstmals unter Wettbewerbsbedingungen erzielte Schießergebnisse brachten Franziska Mast den 1. Platz in der weiblichen Schülerwertung ein (3 Fehler bei 16:39.6 Min. für die 2,5km-Strecke plus 140m Strafrunden), Robert Engelmann kam in der männlichen Wertung bei größerer Konkurrenz auf den 2. Platz (2 Fehler bei 12.46.4 Min. für die gleiche Strecke plus 105 m Strafrunden). Mit nur einem Fehler und damit 70 m kürzerer Strecke lag der Erste 3.4 Sek. vor R. Engelmann – da liegt für den Bondorfer noch einiges drin! Allesamt gehören sie, wie auch der außerdem noch zur Trainingsgruppe gehörende Alexander Braun, der Schülerklasse an. Da alle vier Talente erst am Anfang stehen, sieht man in Bondorf sehr optimistisch in die Zukunft. 

Nach längerer Verletzungspause wieder auf der Strecke spielte die B-Juniorin Kathrin Engelmann ihre Laufstärke noch nicht voll aus, trotzdem beherrschte die Kurzstrecklerin des VfL Sindelfingen die etablierte Biathlonkonkurrenz mit über 2:21.5 Minuten Vorsprung souverän, ihr Ergebnis: 3 Fehler im Stehendanschlag, 1 Fehler im Liegen bei einer Gesamtzeit von 18:44.1 Minuten für die 3km-Strecke plus 280m Strafrunden.

Sommerbiathlon:
Laufen, schießen jaaa!

Info und Kontakt über

www.schuetzenverein-bondorf.de
oder direkt bei Wilfried Fett, Tel. 20 88

 

 

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

17.07.2007
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort

 

Sommerbiathlon - Schützenverein Bondorf sahnt bei Bezirksmeisterschaften kräftig ab: Jochen Gillich wieder „an Bord“

Erster, zwei zweite Plätze und dritter Platz bei Bezirksmeisterschaften

(wf) - Nach den Kreismeisterschaften setzte sich Franziska Mast mit dem 1. Platz auch bei den Bezirksmeisterschaften der Schülerklasse durch. Bei den männlichen Schülern kam es für Robert Engelmann zum erneuten Duell mit dem Kreismeister, wieder war er 2. Sieger. Auch die B-Juniorinnen lieferten sich das gewohnte Gefecht, erstmals musste sich Kathrin Engelmann mit dem 2. Platz begnügen. Nach einem Jahr verletzungsbedingter Abstinenz griff Jochen Gillich wieder ins Geschehen ein und belegte in der stark besetzten Herrenkonkurrenz den 3. Platz.

Nach nur einem halben Jahr Training waren es für die Schüler-Schützinnen Franziska Mast und Lisa Egeler sowie ihrem männlichen Kameraden Robert Engelmann die zweiten Meisterschaften. Beim Sprintwettbewerb laufen die Schüler insgesamt 2,5 km und absolvieren mit dem Luftgewehr zwei Schießeinlagen, jeweils 5 Schuß im Liegend- und Stehenanschlag (L, S). Von den B-Juniorinnen ist eine Laufstrecke von 3 km zu bewältigen und in der Herrenklasse beträgt die Laufdistanz 4 km bei gleichen Schießeinlagen.

Franziska Mast steigerte sich nach den Kreismeisterschaften erneut, mit nur 3 Schießfehlern (L1, S2) bei war sie nicht nur die beste Schützin, sondern überzeugte auch läuferisch mit einer Gesamtzeit von 16:27.2 Min. für die 2,5 km Strecke plus 3 x 35 m Strafrunden. Ihre Vereinskameradin Lisa Egeler hatte sich diesmal besser auf die Hitze eingestellt (wieder ca. 30 Grad), hielt durch und belegte mit 19:39.5 Min. für die gleiche Strecke plus 7 Strafrunden (L3, S4) den 5. Platz.

In der männlichen Schülerkonkurrenz musste sich Robert Engelmann - ebenfalls erst seit einem halben Jahr im Biathontraining - in einem sehr starken Feld behaupten und tat es zumindest läuferisch mit Bravour. Als drittbester Schütze mit 5 Schießfehlern (L2, S3) waren aber die nur 3 Fehler des späteren Ersten läuferisch nicht zu kompensieren. Im Zieleinlauf wurden für die 2,5 km Distanz plus 5 x 35 m Strafrunden 13:35.7 Min. gemessen.

Bei der amtierenden Landesmeisterin und letztjährig 5. der Deutschen Meisterschaften, Kathrin Engelmann, fiel dem Fachpublikum eine ungewohnt läuferische Zurückhaltung auf. Gegenüber den Kreismeisterschaften mit gleicher Fehlerzahl fehlten dann auch tatsächlich 42.8 Sekunden. Mit 19:26.9 Min. und 4 Fehlern (L1, S3) musste sie ihrer Kontrahentin erstmals den Vortritt lassen. Des Rätsels Lösung: Nach halbjährigem, verletzungsbedingten Laufverbot standen unmittelbar nach der Biathlon-BM  erstmals wieder Sprintwettbewerbe für ihren Leichtathletikverein VfL Sindelfingen an – da war eben haushalten angesagt.

 Zurück „an Bord“, aber immer noch mit Einschränkungen aus dem Bänderanriss und folgender einjähriger Trainingspause, meldete sich der Landes- und Vizemeister des vorletzten Jahres, Jochen Gillich. Nach vierwöchigem Training war das gute Ergebnis beim Herrenberger Stadtlauf das Signal zum kurzfristigen Wiedereinstieg. Unter diesen Umständen war auch der 3. Platz in der stärksten Konkurrenz, der Herrenklasse über 4 km, durchaus akzeptabel. Nicht zufrieden sein dürfte er allerdings mit seinem Schießergebnis, den 0 Fehlern im Liegendanschlag folgten unerklärliche 4 Fehler im Stehen – die daraus folgenden 4 x 70 m Strafrunden taten dann auch besonders weh. Als Gesamtzeit wurden 19:31.5 Minuten gemessen.

 

Bild 1: In kurzer Zeit erfolgreiche Truppe aufgebaut: Oben in Bildmitte Bondorfs Biathlon-Coach Wilfried Fett, links die 2. der Bezirksmeisterschaften B-Juniorin Kathrin Engelmann, rechts der 2. bei den Herren, Jochen Gillich. Unten links die 1. bei den Schülerinnen, Franziska Mast, rechts die 5. Lisa Egeler. In der Mitte der 2. bei den Schülern, Robert Engelmann.

Bild 2: Vor dem Start letzte Tipps für die später erstplatzierte Franziska Mast: „Oh Gott, und das bei dieser Hitze!“

 

„Laufen, schießen, jaaa!“

Sommerbiathlon

Für Interessenten: Am kommenden Samstag finden auf der Schießsportanlage in Dornhan-Weiden (oberhalb Sulz am Neckar, Richtung Freudenstadt gelegen) die Württembergischen Landesmeisterschaften statt. Bei erheblich größerer Konkurrenz geht es dann „richtig zur Sache“, nämlich um die Startqualifizierungen für die Deutschen Meisterschaften, die Anfang September in der bekannten Rennsteig-Arena in Oberhof ausgetragen werden. Auch müssen bei den Landesmeisterschaften die Massenstarts absolviert werden, die bis dahin nur zur „Kür“ gehörten und je nach Altersklasse teilweise das doppelte Programm vorsehen. Das Bondorfer Team hatte bisher darauf verzichtet, muss jetzt aber auch da ran. Die Sprintwettbewerbe werden ab 10:00 Uhr ausgetragen, die Wettbewerbe im Massenstart folgen nach der Mittagspause. Weitere Infos gibt es auch im Internetauftritt des Schützenvereins Bondorf „www.schuetzenverein-bondorf.de“.

 

 

Gäubote - Lokalsport: 18.07.2007

 

Schießsport — Sommerbiathlon: Schützenverein Bondorf sahnt bei Bezirksmeisterschaft kräftig ab:

Jochen Gillich ist jetzt wieder an Bord

(gb) – Nach den Kreismeisterschaften setzte sich Franziska Mast mit dem ersten Platz auch bei den Sommerbiathlon-Bezirksmeisterschaften der Schülerklasse durch. Bei den männlichen Schülern kam es für Robert Engelmann zum erneuten Duell mit dem Kreismeister, wieder war er aber nur zweiter Sieger.

Auch die B-Juniorinnen lieferten sich das gewohnte Gefecht, erstmals musste sich Kathrin Engelmann mit dem zweiten Platz begnügen. Nach einem Jahr verletzungsbedingter Abstinenz griff Jochen Gillich wieder ins Geschehen ein und belegte in der stark besetzten Herrenkonkurrenz den dritten Platz.

Nach nur einem halben Jahr Training waren es für die Schüler Franziska Mast und Lisa Egeler sowie ihrem männlichen Kameraden Robert Engelmann die zweiten Meisterschaften. Beim Sprintwettbewerb laufen die Schüler insgesamt 2,5 Kilometer und absolvieren mit dem Luftgewehr zwei Schießeinlagen, jeweils fünf Schuss im Liegend- und Stehendanschlag. Von den B-Juniorinnen ist eine Laufstrecke von drei Kilometern zu bewältigen und in der Herrenklasse beträgt die Laufdistanz 4000 Meter bei gleichen Schießeinlagen.

Franziska Mast steigerte sich nach den Kreismeisterschaften erneut, mit nur drei Schießfehlern (lieg. 1, steh. 2) war sie nicht nur die beste Schützin, sondern überzeugte auch läuferisch mit einer Gesamtzeit von 16:27.2 Minuten. Ihre Vereinskollegin Lisa Egeler hatte sich diesmal besser auf die Hitze eingestellt (wieder circa 30 Grad), hielt durch und belegte in einer Zeit von 19:39.5 Minuten (sieben Strafrunden) den fünften Platz.

In der männlichen Schülerkonkurrenz musste sich Robert Engelmann - ebenfalls erst seit einem halben Jahr im Biathlontraining - in einem sehr starken Feld behaupten und tat es zumindest läuferisch mit Bravour. Als drittbester Schütze mit fünf Schießfehlern waren aber die nur drei Fehler des späteren Erstplatzierten läuferisch nicht zu kompensieren. Im Zieleinlauf wurden für Engelmann 13:35.7 Minuten gestoppt.

Bei der amtierenden Landesmeisterin Kathrin Engelmann fiel dem Fachpublikum eine ungewohnt läuferische Zurückhaltung auf. Gegenüber den Kreismeisterschaften mit gleicher Fehlerzahl fehlten dann auch tatsächlich 42.8 Sekunden. Mit 19:26.9 Minuten und vier Fehlern musste sie ihrer Kontrahentin erstmals den Vortritt lassen. Des Rätsels Lösung: Nach halbjährigem, verletzungsbedingten Laufverbot standen unmittelbar nach der Biathlon-Landesmeisterschaft erstmals wieder Sprintwettbewerbe für ihren Leichtathletikverein VfL Sindelfingen an - da war eben haushalten angesagt. Zurück an Bord der Bondorfer Sommerbiathleten, aber immer noch mit Einschränkungen nach dem Bänderanriss, meldete sich Jochen Gillich. Nach vierwöchigem Training war das gute Ergebnis beim Herrenberger Stadtlauf das Signal zum kurzfristigen Wiedereinstieg. Unter diesen Umständen war auch der dritte Platz in der stärksten Konkurrenz, der Herrenklasse über vier Kilometer, durchaus akzeptabel. Nicht zufrieden sein dürfte er allerdings mit seinem Schießergebnis. Den null Fehlern im Liegendanschlag folgten unerklärliche vier Fehler im Stehen. Als Gesamtzeit wurden 19:31.5 Minuten gemessen.

Bondorfs Biathlon-Coach Wilfried Fett (Mitte, oben) mit seinen Schützlingen Kathrin Engelmann (links oben),
Jochen Gillich und (vorne von links) Franziska Mast, Robert Engelmann und Lisa Egeler

GB-Foto: gb

 

18.07.2007
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 20.07.2007 

 

Schützenverein Bondorf e.V.

 

Sommerbiathlon - Erster, zwei zweite Plätze und dritter Platz bei Bezirksmeisterschaften

Nach nur einem halben Jahr Training waren es für die Schüler-Schützinnen Franziska Mast und Lisa Egeler sowie ihrem männlichen Kameraden Robert Engelmann die zweiten Meisterschaften. Beim Sprintwettbewerb laufen die Schüler insgesamt 2,5 km und absolvieren mit dem Luftgewehr zwei Schießeinlagen, jeweils 5 Schuss im Liegend- und Stehendanschlag (L, S). Von den B-Juniorinnen ist eine Laufstrecke von 3 km zu bewältigen und in der Herrenklasse beträgt die Laufdistanz 4 km bei gleichen Schießeinlagen.

Nach den Kreismeisterschaften setzte sich Franziska Mast mit dem 1. Platz (16:27,2 Min – 3 Fehler) auch bei den Bezirksmeisterschaften der Schülerklasse durch. Lisa Egeler wurde 5. (19:39.5 Min. – 7 Fehler).

Bei den männlichen Schülern kam Robert Engelmann zum erneuten Duell mit dem Kreismeister, wieder war er 2. Sieger (13:35,7 Min. – 5 Fehler).

Die amtierende Landesmeisterin und letztjähige 5. der Deutschen Meisterschaften, Kathrin Engelmann musste erstmals ihrer Kontrahentin den Vortritt lassen. Sie wurde 2. (19:26.9 Min. – 4 Fehler).

Zurück „an Bord“, aber immer noch mit Einschränkungen aus dem Bänderanriss und folgender einjähriger Trainingspause, meldete sich der Landes- und Vizemeister des vorletzten Jahres, Jochen Gillich. Er wurde 3. (19:31.5 Min. – 4 Fehler).
 

Von links, hinten: Kathrin Engelmann, Coach Wilfried Fett, Jochen Gillich
vorne: Franziska Mast, Robert Engelmann, Lisa Egeler

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

„Laufen, schießen, jaaa!“

Sommerbiathlon

Für Interessenten: Am kommenden Samstag finden auf der Schießsportanlage in Dornhan-Weiden (oberhalb Sulz am Neckar, Richtung Freudenstadt gelegen) die Württembergischen Landesmeisterschaften statt. Bei erheblich größerer Konkurrenz geht es dann „richtig zur Sache“, nämlich um die Startqualifizierungen für die Deutschen Meisterschaften, die Anfang September in der bekannten Rennsteig-Arena in Oberhof ausgetragen werden. Auch müssen bei den Landesmeisterschaften die Massenstarts absolviert werden, die bis dahin nur zur „Kür“ gehörten und je nach Altersklasse teilweise das doppelte Programm vorsehen. Das Bondorfer Team hatte bisher darauf verzichtet, muss jetzt aber auch da ran. Die Sprintwettbewerbe werden ab 10:00 Uhr ausgetragen, die Wettbewerbe im Massenstart folgen nach der Mittagspause. Weitere Infos gibt es auch im Internetauftritt des Schützenvereins Bondorf „www.schuetzenverein-bondorf.de“.

 

24.07.2007
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 27.07.2007 

 

Schützenverein Bondorf e.V.

 

Schießsport – Sommerbiathlon: Kathrin Engelmann wieder Landesmeisterin

Die beiden A-Schülerinnen, Franziska Mast (16:16.5 Min.) und Lisa Egeler (16:53.2 Min.) schafften auf Anhieb die Qualifikation zur DM. Kathrin Engelmann sah man an, dass sie den Landestitel um keinen Preis an ihre Rivalin bei den Bezirksmeisterschaften hergeben wollte und schaffte dies auch mit 17:31.8 Min und 38 Sek Vorsprung. Auch sie hat die DM-Quali erreicht. Jochen Gillich, der nach einem Jahr Pause wieder am Start war, kam mit 18:04.2Min auf den 5. Platz und erreichte die DM-Quali ebenfalls.

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

24.07.2007
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort

 

 

Schießsport – Sommerbiathlon: Vier DM-Qualifikationen für Bondorfs Schießsportathleten 

Bondorfs Kathrin Engelmann mit Donnerhall und Regen zum erneuten Landestitel

 (wf) - Das war schon heftig, was den fast 90 Biathleten am vergangenen Samstag im Landesleistungszentrum Dornhan-Weiden widerfuhr: Bisher mit Temperaturen um die 30 Grad kämpfend, taten sich diesmal die Athleten wegen eines Unwetters und folgendem Temperatursturz sehr schwer, die Muskulatur bis zum Sprintstart warm zu halten – wegen des widrigen Wetters musste der Start zudem um eine halbe Stunde verschoben werden. 

Um 10.30 Uhr ging es dann aber endlich los: Im 30-Sek.-Abstand wurden die Athleten auf die durchweichte Crossstrecke geschickt. Zunächst die Schüler auf die 2,5-km-Distanz, danach die Jugend, Juniorinnen und Damen auf 3 km. Die Junioren und Herren hatten 4 km vor sich. Die Strecken waren in drei Laufschleifen aufgeteilt, nach der ersten und zweiten Schleife war jeweils eine Schießeinlage mit 5 Schüsse fällig, zunächst im Liegend- und dann im Stehendanschlag. Für jeden Schießfehler waren für Schüler und Jugendliche 35m-Strafrunden fällig, die übrigen Athleten wurden mit jeweils 70 weiteren Metern bestraft. 

Mit Startnummer 31 und 35 gingen die beiden Bondorfer A-Schülerinnen Franziska Mast und Lisa Egeler auf die Strecke. Beide sind erst seit Kurzem im Biathlontraining, nach den Kreis- und Bezirksmeisterschaften war dies ihr dritter Start. Coach Wilfried Fett gelang es, die angesichts der ungewohnten Kulisse und langen Wartezeit aufkommende Nervosität und Selbstzweifel zu zerstreuen - er und einige mit angereiste Fans sahen denn auch im 1. Liegendanschlag von beiden nur jeweils einen Fehlschuss. Das war topp und zu diesem Zeitpunkt das dritt- und viertbeste Schießergebnis. Mast war sehr flott unterwegs, vermutlich deshalb auch die 5 Fehler im Stehendanschlag - bei den Bezirksmeisterschaften waren es nur zwei. Egeler ließ sich mehr Zeit und schoss mit 3 Fehlern im Stehen ihr bislang bestes Ergebnis. Trotz den zusätzlichen Strafrunden kam Mast mit 16:16.5 Min. als 5. und damit vor Egeler als 6. mit 16:53.2 Min. ins Ziel. Mit diesen Zeiten waren die erhofften Qualifikationen zur DM-Teilnahme geschafft. 

Gespannt wartete man auf das erneute Zusammentreffen der B-Juniorinnen Kathrin Engelmann als Titelverteidigerin und der Vizemeisterin Vanessa Kluge. Bei den Bezirksmeisterschaften hatte sich die Bondorferin Engelmann verletzungsbedingt und wegen am nächsten Tag stattfindenden Leichtathletik-Regionalmeisterschaften (wir berichteten) etwas geschont und prompt den Bezirkstitel verloren. Diesmal aber war schon beim antrittsstarken Start zu sehen, dass sie den Landestitel um keinen Preis hergeben wollte. Im Schießen weiter gefestigt, konnte die gelernte Leichtathletin ihrer Konkurrentin aus angestammtem Schießsportlager Paroli bieten – beide schossen liegend nur einen Fehler, Engelmann war aber bedeutend schneller unterwegs. Der Vorsprung und superschnelle Zeiten in den beiden folgenden Laufschleifen reichten, um den einen Fehler im Stehendanschlag, Kluge = 0, wettzumachen. Engelmann verteidigte ihren Landesmeistertitel mit 17:31.8 Min. und 38 Sek. Vorsprung, womit auch die DM-Qali gesichert war. Kluge und Engelmann waren in ihrem Feld auch die besten Schützinnen. 

Breit gespannt war das starke Feld bei den Herren, es waren Jahrgänge von 1966 bis 1986 am Start. Auch hier war festzustellen, dass das Sommerbiathlon derzeit den größten Zulauf aus dem Leichtathletiklager erfährt. Jochen Gillich, der Vizemeister von 2005, konnte seinen Titel im letzten Jahr verletzungsbedingt nicht verteidigen und stand nach einem Jahr Pause wieder am Start. Um ihn herum bis zu 15 Jahre jüngere Gesichter, darunter Abonnenten bei Leichtathletikmeisterschaften. Als zweitbester Schütze mit nur 2 Fehlern im Liegend- und 0 Fehler im Stehendanschlag waren sowohl Alter und Rückstand im Lauftraining der Grund für den nunmehr 5. Platz, den er nach 18:04.2 Min. erreichte. Unter diesen Umständen zum Erstplatziertem, einen 15 Jahre jüngeren Topathleten, nur mit 1:22.6 Min. in Rückstand zu geraten, verdient Respekt! Die DM-Quali wurde sicher erreicht. 

Nach der Mittagspause ging es mit den Massenstarts weiter. Das Wetter hatte sich etwas gebessert, jetzt bestimmte leichter Wind und Regen das Geschehen. Wegen der Standkapazitäten wurde in 3 Gruppen mit max. 30 Athleten gestartet. Für die Schüler waren jetzt 3 km mit drei Schießeinlagen, 2 x liegend und 1 x Stehend, angesagt. Die B-Juniorinnen hatten 5 km und die Herren 6 km vor sich, beide mussten vier Schießeinlagen absolvieren, 2 x liegend und 2 x Stehend. Beim Massenstart spüren die Athleten den Hauch des Gegners im Nacken oder haben ihn selbst unmittelbar vor sich. Es gehört gehörige Disziplin dazu, sich nicht mitreißen zu lassen und den eigenen, lockeren Laufstil zu bewahren. Das gilt im übertragenen Sinn besonders auch für´s Schießen.  

Wieder gingen für den SV Bondorf die beiden A-Schülerinnen Franziska Mast und Lisa Egeler als Erste an den Start. Mit jeweils nur 6 Fehlern und entsprechenden Strafrunden lagen sie im Schießergebnis auf den 3. und 4. Rang, zusammen mit den Laufzeiten wurden es dann die Plätze 4 für Mast mit 22:38.8 Min. und 5 für Egeler mit 24:08.5 Minuten. Gegenüber dem Sprintwettbewerb verbesserten sie sich im erstmals bestrittenen Massenstart jeweils um einen Tabellenplatz. 

Danach folgten erneut die bekannten Rivalinnen der B-Juniorinnen: Vanessa Kluge legte mit viermal 0 Fehler ein phänomenales Schießergebnis vor, das Beste im gesamten Wettkampf überhaupt! Mit 0 Strafrunden kam sie nach 31:45.6 Min. durchs Ziel. Die 9 Schießfehler von Kathrin Engelmann sind selbst durch die weltbeste Läuferin nicht zu kompensieren, Engelmann musste sich also hier mit dem Vizetitel begnügen. Mit einer Gesamtzeit von 35:08.7 Min. überholte sie aber noch die später Drittplatzierte, die mit zwei Schießfehlern weniger über 5 Min. später ins Ziel kam. 

Jochen Gillich hatte aus den Erfahrungen des Sprintwettbewerbs Folgerungen gezogen: Sich beim Laufen vor dem Schießen deutlich zurücknehmen und dann mit verminderter Pulsfrequenz die Routine im Schießen voll ausspielen – das war gegen die neuen „jungen Wilden“ und im Schießen weniger erfahrenen Leichtathleten die einzige Chance! Mit nur 3 Fehlern war er dann auch der beste Schütze, die biologischen Vorteile der Jüngeren konnte er indes aber nicht voll ausgleichen, drei von ihnen musste er trotz schlechterer Schießergebnisse den Vortritt lassen – der 4. Platz war erschien ihn um so undankbarer.

 

Gäubote - Lokalsport: 26.07.2007

 

Schießsport – Kathrin Engelmann verteidigt ihren Biathlon-Titel

Dem Alter Tribut gezollt

(wf) – Das war schon heftig, was den fast 90 Biathleten am vergangenen Samstag im Landesleistungszentrum Dornhan-Weiden widerfuhr: Bisher mit Temperaturen um die 30 Grad kämpfend, taten sich diesmal die Athleten bei den Landesmeisterschaften im Sommerbiathlon wegen eines Unwetters und dem folgenden Temperatursturz schwer, die Muskulatur bis zum Sprintstart warmzuhalten.

Gespannt war man auf das erneute Zusammentreffen der B-Juniorinnen Kathrin Engelmann als Titelverteidigerin und der Vizemeisterin Vanessa Kluge. Bei den Bezirksmeisterschaften hatte sich die Bondorferin noch verletzungsbedingt geschont. Diesmal aber war schon beim antrittsstarken Start zu sehen, dass sie den Landestitel um keinen Preis hergeben wollte. Im Schießen weiter gefestigt, konnte die gelernte Leichtathletin ihrer Konkurrentin aus dem angestammten Schießsportlager Paroli bieten - beide schossen liegend nur einen Fehler, Engelmann war aber bedeutend schneller unterwegs. Der Vorsprung und schnelle Zeiten in den beiden folgenden Laufschleifen reichten, um den einen Fehler im Stehendanschlag - Kluge hatte eine „Null" zu verzeichnen - wettzumachen. Engelmann verteidigte ihren Landesmeistertitel mit 17:31.8 Minuten und hatte somit 38 Sekunden Vorsprung, womit auch die DM-Quali gesichert war.
 

K. Engelmann
 

Beim Massenstart dominierte allerdings Vanessa Kluge, die mit null Strafrunden nach 31:45.6 Minuten durchs Ziel kam. Das konnte Kathrin Engelmann (GB-Foto: gb), die neun Schießfehler aufwies, nicht kompensieren. Mit einer Gesamtzeit von 35:08.7 Minuten reichte es zum Vizetitel.

Mit Startnummer 31 und 35 gingen die beiden Bondorfer A-Schülerinnen Franziska Mast und Lisa Egeler auf die Strecke. Beide sind erst seit kurzem im Biathlontraining. Nach den Kreis- und Bezirksmeisterschaften war dies ihr dritter Start.

Coach Wilfried Fett gelang es aber, die angesichts der ungewohnten Kulisse aufkommende Nervosität zu zerstreuen. Prompt gab es denn auch im ersten Liegendanschlag von beiden nur jeweils einen Fehlschuss. Franziska Mast war sehr flott unterwegs, vermutlich lieferte sie deshalb auch fünf Fehler im Stehendanschlag an - zuletzt bei den Bezirksmeisterschaften waren es nur zwei. Lisa Egeler ließ sich mehr Zeit und schoss mit drei Fehlern im Stehen ihr bislang bestes Ergebnis. Trotz den zusätzlichen Strafrunden kam Mast mit 16:16.5 Minuten als Fünfte und damit vor Egeler als Sechste mit 16:53.2 Minuten ins Ziel. Mit diesen Zeiten waren die erhofften Qualifikationen zur DM-Teilnahme geschafft.

Beim Massenstart gingen für den SV Bondorf wiederum die beiden A-Schülerinnen Franziska Mast und Lisa Egeler als Erste an den Start. Mit jeweils nur sechs Fehlern und entsprechenden Strafrunden lagen sie im Schießergebnis auf dem dritten und vierten Rang, zusammen mit den Laufzeiten wurden es dann Platz vier für Franziska Mast (22:38.8 Minuten) und Platz fünf für Lisa Egeler (24:08.5). Gegenüber dem Sprintwettbewerb verbesserten sie sich im erstmals bestrittenen Massenstart jeweils um einen Tabellenplatz.

Altersmäßig breit gefächert war das Feld bei den Herren, es waren Jahrgänge von 1966 bis 1986 am Start. Auch hier war festzustellen, dass das Sommerbiathlon derzeit den größten Zulauf aus dem Leichtathletiklager erfährt. So musste sich auch der Bondorfer Jochen Gillich, der vergangenes Jahr seinen Titel verletzungsbedingt nicht verteidigen konnte, an 15 Jahre jüngere Gesichter gewöhnen. Doch als zweitbester Schütze mit nur zwei Fehlern im Liegend- und null Fehler im Stehendanschlag waren sowohl das Alter und der Rückstand im Lauftraining der Grund für den am Ende erreichten fünften Platz, den er nach 18:04.2 Minuten erreichte.

Jochen Gillich hatte aus den Erfahrungen des Sprintwettbewerbs Folgerungen gezogen: Sich beim Laufen vor dem Schießen deutlich zurücknehmen und dann mit verminderter Pulsfrequenz die Routine im Schießen voll ausspielen - das war gegen die neuen „jungen Wilden" und im Schießen weniger erfahrenen Leichtathleten die einzige Chance. Mit nur drei Fehlern war Gillich auch der beste Schütze, im Laufen musste er allerdings noch drei Starter an sich vorüberziehen lassen. Wodurch der vierte Platz recht undankbar erschien.

 

14.08.2007
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Erlebnisbericht von den Deutschen und Baden-Württembergischen Meisterschaften im Halbmarathon
 

Hallo Sportfreunde,
am gestrigen Sonntag war ich nach fast einem Jahr Verletzungspause endlich wieder für meine Gelbhemden aus Ostelsheim am Start. Und das gleich bei einem Hochkaräter.

Die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon (21,1km), die gleichzeitig auch als Baden-Württembergische Meisterschaften ausgetragen wurden. Für mich zählte hier nur der olympische Gedanke und die Möglichkeit auch mal in einem Lauf mit der deutschen Langstreckenspitze antreten zu können. So ein Erlebnis lässt man sich nicht entgehen. Auch wenn es  gegen die Profis natürlich kein Blumentopf zu gewinnen gibt!

Ich hatte 3 Ziele. Nicht letzter werden, unter 1:20 Std. zu laufen und meinen Laufkameraden und Straßennachbarn aus Bondorfer Zeiten Armin Gotsch zu schlagen. Die ersten beiden Ziele habe ich ganz klar erreicht. Bei Ziel drei hat mir der Armin einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Die intern ausgelaufene Kiste Bier zahle ich aber sehr gerne bei der guten Zeit die er gelaufen ist. Ich hatte noch versucht auf dem letzen Kilometer das 7 Sekunden-Loch zuzulaufen, aber ich bin trotz größter Anstrengung nicht mehr an Armin herangekommen.

Kurz noch zum Lauf. Ich bin konstant mit einen km-Schnitt zwischen 3:40 u 3:45 Minuten angegangen. Geplant waren eigentlich 3:48. Aber in so einem Rennen läuft man halt gerne mal zu schnell an. Die 10km Durchgangszeit lag bei 36:57.
Da hatte ich kurz die Befürchtung, dass ich das etwas zu schnelle Tempo nicht bis zum Schluss durchhalten kann. Ich hatte ja schon 11 Monate keinen Wettkampf mehr in den Beinen und war über meine Leistungsfähigkeit absolut im unklaren.
Ich konnte das Tempo aber relativ konstant halten und kam mit für mich sehr ordentlichen 1:18:32 im Ziel an. Als 81. war das einen Mittelfeldplatz bei 165 gemeldeten Starter von denen 125 ins Ziel kamen. Mit der Mannschaft wurden wir 16.
Für Baden-Württemberg bedeutete dies Platz 25 in der Einzelwertung und Rang 4 mit der Mannschaft.

Aus Gäu-Sicht waren bis auf zwei Sulzer Läufern bei den Aktiven keine weiteren mir bekannten Sportler am Start.

Bei den Senioren waren die Läufer vom TSV Hildrizhausen und aus Sulz gut vertreten. Den Herrenberger Dietmar Bühler (TSV Hildrizhausen) habe ich am Start noch gesehen. Warum er nicht ins Ziel kam ist mir unbekannt.

Mit sportlichem Gruß
Jochen Gillich


Ergebnisse Deutsche Meisterschaft
82. Gillich, Jochen, 1:18:32 entsprich 3:43  Min./km
16. VfL Ostelsheim, 4:00:53
Gotsch, Armin, 1.18:25
Gillich, Jochen, 1:18:32
Moll, Gunter, 1:23:50


Ergebnisse der gleichzeitig ausgetragenen Baden-Württembergische Meisterschaft
25. Gillich, Jochen, 1:18:32
4. VfL Ostelsheim, 4:00:53
Gotsch,Armin, 1.18:25
Gillich, Jochen, 1:18:32
Moll, Gunter, 1:23:50

Alle Ergebnisse:

http://www.wlv-sport.de/index.php?wlv=webpart.pages.WLVDynamicPage&navid=10815&coid=10815&cid=1&wlvsid=8c2ebf30b3548f9b4e4524ce98fe56e0
 

 

Gäubote - Lokalsport: 04.09.2007

 

Leichtathletik— Halbmarathon, DM

Etliche Gäu-Starter in Bad Liebenzell dabei

 

(gb/tv) — Die Bedingungen bei den nationalen Titelkämpfen im Straßenlauf in Bad Liebenzell waren am Sonntag nahezu ideal. Die Gelegenheit, bei angenehmen Temperaturen „vor der Haustür" bei einem Großereignis an den Start zu gehen, nutzten auch Teilnehmer aus dem Gäu.

Die vermessene Halbmarathon-Strecke (21,1 Kilometer) war fast durchgehend flach, mit einem leichten Anstieg auf dem Rückweg vom Polarion. Dorthin mussten nach einer kleinen Runde drei große Runden auf dem Radweg Nagold-abwärts und zurück über die Straße gelaufen werden. Dazu war die Bundesstraße von morgens bis spätnachmittags voll gesperrt - ein Novum für eine Sportveranstaltung im Nagoldtal. Mit reichlich Verpflegungs- und Getränkeständen, der sehr guten Infrastruktur rund ums Kurhaus und guter Gesamtorganisation stellte das Team um den Calwer Leichtathletik-Kreisvorsitzenden Fritz Sander unter Beweis, dass auch in der Läufer-Provinz eine erstklassige DM auf die Beine gestellt werden kann.

Sowohl im Lauf der Männer (Sieger in 1:03:35 Stunden Stefan Koch) als auch im Frauen-Lauf (Gewinnerin Irina Mikitenko in 1:10 Stunden/beide TV Wattenscheid) wurde hochklassiger Sport geboten. Die Sulzer Starter warteten mit unterschiedlichen Leistungen auf. Ein klein wenig nachteilig war, dass mit Deutscher Meisterschaft, württembergischer und badischer Senioren-Meisterschaft ein Mammutprogramm an Ehrungen abgewickelt werden musste, was dazu führte, dass die Ehrung für den fünften Platz in der Altersklasse W60 für Sigrid Schepp ausfiel. Für ihren zweiten Platz in Württemberg erhielt sie aber wenigstens eine Urkunde. Sigrid Schepp hatte den Trainingsplan von Betreuer Hans Sütterlin, in vier Wochen einen Sechser-Schnitt zu erreichen, sehr gut umgesetzt: Sie benötigte 2:07 Stunden, also durchschnittlich 6:04 Minuten.

Eines der größten Sulzer Talente, Junioren-Läufer Andreas Gutzan, machte aus fast null Training nach einjährigem Auslandsaufenthalt und Urlaub auf Anhieb eine Zeit unter 1:30 Stunden (Platz 27 bei den Junioren). Peter Kaupp zeigte sich stark verbessert und lief eine neue persönliche Bestzeit (1:37/Platz 96). Bei den Senioren legte Manfred Huget (1:40) gegenüber dem Frühjahr zu. Dies gelang Hans Sütterlin nicht, der während der 1:50 Stunden mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte. Fazit: Auch ohne Top-Platzierungen war die DM für alle Sulzer Starter ein schönes Erlebnis.

Bei den Senioren am Start war auch eine Gruppe des TSV Hildrizhausen. Arnold Friedrich kam bei den M40 in 1:18 Stunden hinter dem mehrfachen Schönbuchlauf-Sieger Jörg Hustig (TF Feuerbach) auf Rang 16, dem Herrenberger Dietmar Bühler reichten 1:22 Stunden zu Rang 24. Zwischen beide schob sich in der M45 noch Gerhard Läpple (1:19), Gerald Rüschenpöhler folgte in 1:21 Stunden, Bernhard Raab benötigte in der M 55 1:30 Stunden. Unter den 124 Teilnehmern der Aktiven und Junioren belegte der Herrenberger Jochen Gillich im Dress des VfL Ostelsheim in 1:18,32 Stunden Platz 81. Das vereinsinterne Duell gegen Armin Gotsch verlor er knapp um sieben Sekunden. Interessant auch: Mit 158 Teilnehmern waren die Frauen hier in der Überzahl.

Hinweis der Web-Redaktion:  Jochen Gillich ist aktiver Sommerbiathlet beim SV Bondorf.

 

10.09.2007
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 14.09.2007 

Schützenverein Bondorf e.V.

 

Wir gratulieren unseren Biathletinnen!

Die noch junge Gruppe ist in der Biathlonszene "angekommen", man spricht über Bondorf. Dafür sorgten letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften der Sommerbiathleten in Oberhof Kathrin Engelmann, Franziska Mast und Lisa Egeler. Kathrin Engelmann stand beim Massenstart der B-Juniorinnen mit dem 4. Platz ganz dicht vor dem Treppchen und auch im Sprintwettbewerb erreichte sie mit Platz 7 eine gute Platzierung im vorderen Mittelfeld. Gleich dreimal musste die Schülerschützin Franziska Mast antreten: Im Sprint belegte sie den 33. Platz im Mittelfeld und qualifizierte sich damit auch für den Massenstart, hier kam sie zum 22. Platz und hielt damit den Anschluss ans Mittelfeld. Diese Leistungen führten zur Nominierung für die 2. Landesverbandsstaffel, die mit Franzi als Schlussläuferin zum 7. Platz in der vorderen Tabellenhälfte kam. Franzi musste nur zwei Nachlader in Anspruch nehmen und ersparte sich damit alle Strafrunden - sie lief in ihrer Staffel die beste Zeit. Lisa Egeler hatte beim Sprint mit heftigen Magenkrämpfen zu kämpfen, die fast zur Aufgabe zwangen. Sie biss sich aber durch und lag als Drittletzte noch mit ordentliche 2,4 Minuten vor dem Tabellenende, die Chancen auf weitere Starts waren jedoch dahin.
 

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

14.09.2007
Z
ur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort

 

Deutsche Meisterschaften im Sommerbiathlon – Über 650 Starter in der Rennsteig-Arena

Kathrin Engelmann Vierte der Deutschen Meisterschaften!

In der Biathlonszene angekommen und Geschichte geschrieben

(wf) - Die noch junge Gruppe ist in der Biathlonszene "angekommen", man spricht über Bondorf. Dafür sorgten letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften der Sommerbiathleten in Oberhof Kathrin Engelmann, Franziska Mast und Lisa Egeler. Kathrin Engelmann stand beim Massenstart der B-Juniorinnen ganz dicht vor dem Treppchen und auch im Sprintwettbewerb erreichte sie eine gute Platzierung im vorderen Mittelfeld.

Nebel, Nieselregen, Wind und kühle 10 Grad boten nicht gerade ideale Bedingungen für die über 650 angereisten Biathleten. Am ersten Wettkampftag waren die Sprintwettbewerbe angesagt. Neben den Platzierungen in den verschiedenen Wettkampfklassen ging es auch um die Qualifizierungen für den am nächsten Tag folgenden Massenstarts, die Staffelwettbewerbe folgten dann am dritten Tag.

Zur DM-Teilnahme hatten sich bei den B-Juniorinnen 17 Athletinnen qualifiziert, darunter auch die Württembergische Sprintmeisterin Kathrin Engelmann und ihre ewige Konkurrentin, die Landesvizemeisterin Vanessa Kluge. Während die von der Schützenabteilung des SV Weiden kommende Vanessa schon lange mit dem Schießsport vertraut ist, sammelt die Leichtathletin vom VfL Sindelfingen erst seit etwa 2 Jahren Erfahrungen in diesem Metier. Nach der 1 km langen Laufstrecke sah man dann auch erwartungsgemäß die laufstärkere Bondorfer Kathi vor Vanessa im Schießstand der Rennsteig-Arena. Die erste Schießprüfung absolvierte sie mit nur einem Fehler im Liegendanschlag zu aller Zufriedenheit, Vanessa tat es ihr gleich und beide mussten vor der nochmals zu durchlaufenden Cross-Strecke eine 75m-Strafrunde drehen. Vor dem nun folgenden Stehendanschlag hatte Kathi den Vorsprung weiter ausgebaut, leistete sich dann aber 3 Schießfehler, die 225 m in der Strafrunde einbrachten. Vanessa hatte den Stehendanschlag fehlerfrei absolviert und konnte an der noch im Strafrundenkarussell befindlichen Konkurrentin vorbeiziehen, die Bronzemedaille war ihr auf dem letzten Kilometer nicht mehr zu nehmen, Kathi landete auf den 7. Platz. Der Rückstand zur im Schießen fehlerlos gebliebenen Deutschen Meisterin betrug 2:33 Minuten.

Das sich im stetigen Aufwärtstrend befindliche Sommerbiathlon boomt besonders im Bereich der Jüngsten – heuer wurden 56 Schülerinnen für die DM zugelassen, darunter die Bondorfer Franzi Mast und Lisa Egeler. Die beiden Athletinnen sind erst seit einem dreiviertel Jahr beim Bondorfer Biathloncouch Wilfried Fett im Training. Für die bei den Verbandsmeisterschaften auf Platz 5 und 6 geführten Schülerinnen war es der erste DM-Start, entsprechend hoch war auch die Nervosität. Beim Sprintwettbewerb der Landesmeisterschaften über dreimal 0,75 km hatte sich Franzi noch 6 Schießfehler erlaubt, zur Freude aller waren es nun bei der Deutschen nur 2 im Liegend- und 1 Fehler im Stehendanschlag, mit den daraus folgenden 3 Strafrunden konnte die laufstarke Franzi gut leben. 4:08 Minuten reichten zum 33. Platz im Mittelfeld und zur Qualifikation für den Massenstart. Lisa Egeler hatte beim Sprint anfänglich mit heftigen Magenkrämpfen zu kämpfen, biss sich aber durch und lag als Drittletzte noch mit ordentliche 2:40 Minuten vor dem Tabellenende, die Chance auf weitere Starts war jedoch dahin.

Am zweiten Tag dann die Massenstarts: Kathi hatte aus den Fehlern des letzten Jahres gelernt, hielt sich zurück und blieb in der ersten Laufschleife im Hauptfeld. Das zahlte sich beim ersten Liegendschießen mit 0 Fehler aus, nach 2 km wieder 0 Fehler, ihre Laufstärke kam jetzt aber immer mehr zum Tragen. Nach der dritten Laufschleife ging es zum Stehendanschlag – kaum zu glauben, wieder 0 Fehler und die Führung! Nochmals ging es auf die Strecke und zum letzten Stehendanschlag. Es schien das fast Unmögliche wahr zu werden, nach zwei Treffern folgten dann aber hintereinander 3 Fehler. So sehr sie sich auch in den  Strafrunden und dem letzten der 5 km mühte, die 40 Sekunden zur Drittplatzierten mit nur 1 Schießfehler waren nicht mehr einzuholen, es blieb der undankbar 4. Platz. „Als Vanessa bei mir im Augenwinkel auftauchte, riss die Konzentration ab“ resümierte Kathi. Vanessa hatte diesmal als 6. das Nachsehen, trotz nur 2 Fehler lief sie mit fast 1 Min. Rückstand durchs Ziel.

Die Schülerinnen hatten bei 3 km Laufleistung 2 Liegend- und 1 Stehendanschlag zu absolvieren. Mit 2, 3 und 2 Schießfehlern kam Franzi zum 22. Platz und hielt damit Anschluss ans Mittelfeld. Diese Leistungen führten zur Nominierung für die  Landesverbandsstaffel, die am 3. Wettkampftag mit Franzi als Schlussläuferin zum 7. Platz in der vorderen Tabellenhälfte kam. Franzi musste für ihren Liegend- und Stehendanschlag nur zwei der drei möglichen Nachlader in Anspruch nehmen und ersparte sich damit alle Strafrunden - sie lief in ihrer Staffel die beste Zeit.

Kathi war in ihrer Staffel als Startläuferin vorgesehen, die gemeldete Schlussläuferin war trotz Aufrufe durch den Stadionsprecher nicht auffindbar. In der Hoffnung, dass sie noch auftauchen würde, startete Kathi und ihre Kameradin trotzdem. „Nicht schon wieder“ dachte Kathi, deren Staffel letztes Jahr schon mal geplatzt war, riss sich, als die Schlussläuferin losspurten sollte, ihre auffällige Mütze vom Kopf, schnappte sich die Startnummer der fehlenden Kameradin und rannte mit gehöriger Wut im Bauch nochmals los. Die Kampfrichter merkten nichts, die eigenen Verbandsoberen ließen sie im Rennen und zollten ihr angesichts der Lauf- und Schießleistungen allergrößten Respekt, das hatte vorher noch niemand fertig gebracht! Es kam aber wie es kommen musste, beim nach Ende fälligen Vergleich der Waffennummern mit den zugeordneten Startnummern war die Disqualifikation der Staffel fällig.

 

Gäubote - Lokalsport: 15.09.2007

 

Sommerbiathlon – Über 650 Starter bei Deutscher Meisterschaft in der Rennsteig-Arena in Oberhof

Kathrin Engelmann wird DM-Vierte

 

(gb) – Die noch junge Gruppe des SVB ist in der Biathlonszene „angekommen", man spricht über Bondorf. Dafür sorgten letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften der Sommerbiathleten in Oberhof Kathrin Engelmann, Franziska Mast und Lisa Egeler. Kathrin Engelmann stand beim Massenstart der B-Juniorinnen ganz dicht vor dem Treppchen und auch im Sprintwettbewerb erreichte sie eine gute Platzierung im vorderen Mittelfeld.

Nebel, Nieselregen, Wind und kühle zehn Grad boten nicht gerade ideale Bedingungen für die über 650 angereisten Biathleten. Zur DM-Teilnahme hatten sich bei den B-Juniorinnen 17 Starter qualifiziert, darunter auch die württembergische Sprintmeisterin Kathrin Engelmann und ihre ewige Konkurrentin Vanessa Kluge (SV Weiden). Die Leichtathletin beim VfL Sindelfingen sammelt erst seit zwei Jahren Erfahrungen in diesem Metier. Nach der ein Kilometer langen Laufstrecke sah man dann auch erwartungsgemäß die laufstärkere Bondorferin vor Vanessa Kluge im Schießstand der Rennsteig-Arena.

Die erste Schießprüfung absolvierte Engelmann mit nur einem Fehler im Liegendanschlag zu aller Zufriedenheit. Vanessa Kluge tat es ihr gleich und beide mussten vor der nochmals zu durchlaufenden Cross-Strecke eine 75m-Strafrunde drehen. Vor dem nun folgenden Stehendanschlag hatte Kathrin Engelmann den Vorsprung weiter ausgebaut, leistete sich dann aber drei Schießfehler, die 225 Meter in der Strafrunde einbrachten. Kluge hatte den Stehendanschlag fehlerfrei absolviert und konnte an der Konkurrentin vorbeiziehen, die Bronzemedaille war ihr auf dem letzten Kilometer nicht mehr zu nehmen, Kathi landete schließlich auf dem siebten Platz.

Das sich im stetigen Aufwärtstrend befindliche Sommerbiathlon boomt besonders im Bereich der Jüngsten – heuer wurden 56

Schülerinnen für die DM zugelassen, darunter die Bondorfer Franziska Mast und Lisa Egeler. Beide sind erst seit einem dreiviertel Jahr beim Bondorfer Biathloncouch Wilfried Fett im Training. Beim ersten DM-Start waren sie entsprechend nervös. Beim Sprintwettbewerb „erlaubte" sich Franziska Mast nur zwei im Liegend- und einen Fehler im Stehendanschlag. Mit den daraus folgenden drei Strafrunden konnte die laufstarke Bondorferin gut leben. 4:08 Minuten reichten zum 33. Platz im Mittelfeld und zur Qualifikation für den Massenstart. Lisa Egeler hatte beim Sprint anfänglich mit heftigen Magenkrämpfen zu kämpfen, biss sich aber durch und lag als Drittletzte noch mit ordentliche 2:40 Minuten vor dem Tabellenende, die Chance auf weitere Starts war jedoch dahin.

Bei den Massenstarts hatte Kathrin Engelmann aus den Fehlern des letzten Jahres gelernt, hielt sich zurück und blieb in der ersten Laufschleife im Hauptfeld. Das zahlte sich beim ersten Liegendschießen mit null Fehler aus, nach zwei Kilometer wieder null Fehler, ihre Laufstärke kam jetzt aber immer mehr zum Tragen. Bis zum letzten Stehendanschlag war sie sogar in Führung, doch dann unterliefen ihr drei Fehler. So sehr sie sich auch in den Strafrunden und dem letzten der fünf Kilometer mühte: Die 40 Sekunden zur Drittplatzierten mit nur einem Schießfehler waren nicht mehr einzuholen, es blieb der undankbar vierte Platz. „Als Vanessa bei mir im Augenwinkel auftauchte, riss die Konzentration ab", resümierte Kathrin Engelmann. Vanessa Kluge wurde Sechste. Franziska Mast wurde in ihrer Altersklasse auf Rang 22 notiert, durfte aber in der Landesverbandsstaffel starten. Als Schlussläuferin sicherte sie für Württemberg Rang sieben. Mast lief in ihrer Staffel die beste Zeit. Besonders Pech hatte Kathrin Engelmann, die in der Württemberger Staffel als Startläuferin vorgesehen war. Aber es fehlte trotz mehrmaliger Aufrufe durch den Stadionsprecher die Schlussläuferin, so dass die Staffel am Ende disqualifiziert werden musste.

 

17.09.2007
Z
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Erlebnisbericht vom 35. Internationalen Bodenseemarathon in Kressbronn
 

Hallo Sportfreunde,
nachfolgend sende ich euch meinen Bericht vom 35. Internationalen Bodenseemarathon in Kressbronn, denn ich am Samstag gelaufen bin.

Ohne ordentliche Vorbereitung sollte man eigentlich keinen Marathon laufen. Nach sechsmonatiger Verletzungs- u. Motivationspause hatte ich nach dem guten Halbmarathon bei der DM in Liebenzell (1:18:32) einfach Lust mal wieder auf die 42,2 km zu gehen. Ich packte in die Woche nach Liebenzell noch kurz einen 25 und einen 35-km Trainingslauf und hoffte mit diesem eher bescheidenen Training im Marathon bestehen zu können. Nach dem ich das erste halbe Jahr 2007 überhaupt nicht trainiert habe und jetzt erst wieder seit 14 Wochen regelmäßig laufe war das ganz schön vermessen. Aber ich bin ja auch Vermesser! Zudem hatte ich mit dem Bodenseemarathon noch eine Rechnung offen. 2003 stieg ich dort bei Kilometer 30 aus dem Rennen. Damals rauchte ich noch ein Päckchen Zigaretten pro Tag und wollte in 3:30 Std. durchkommen. Auf der Heimfahrt entschloss ich mich dann mit dem Rauchen aufzuhören. Das war sozusagen die Initialzündung für meine weiter Läuferkarriere. 2005 wollte ich dann wieder an den Start gehen. Nach 12 Wochen und 1200 km gutem Training verhinderte aber einen Erkrankung in der Woche vor dem Marathon meinen Start. Jetzt, im Jahr 2007, wollte ich die Stecke endlich bezwingen, obwohl mein Training alles andere als marathontauglich war.

Als Zielzeit wähle ich eine 2:52 Std. Und so ging ich das Rennen auch an.  Bis km 17 lief ich in einer Gruppe von Halbmarathon-Läufern. Als diese dann vom Weg an der Argen Richtung Ziel abbogen war mir noch nicht klar, dass ich die nächsten 25 km auf mich allein gestellt war. Das war wirklich ein einsames Rennen.  Zu diese Zeitpunkt war ich an 7. Position und von meinen Mitläufern war weit und breit nichts zu sehen. Die 21km-Marke passierte ich exakt in 1:25:59 Std. Also eine Sekunde unter dem Soll. Da fühlte ich mich, bei doch sehr warmen und sonnigen  24 Grad, noch richtig gut. Ich trank regelmäßig und kippte mir auch hin und wieder einen Becher Wasser über den Kopf. Ich hatte Günters Warnung verstanden. Wollte ich doch zuerst in 1:24 anlaufen. Zum Glück hab ich es nicht getan. Bei km 25 war ich immer noch guter Dinge und obwohl die Wärme und das Tempo langsam ihre Spuren hinterließen konnte ich einen Läufer überholen. Die teilweise sehr schlechten Wege machten mir aber zu schaffen. Bei km 30 kam ich dann auch langsam aber sicher in erste Schwierigkeiten. Mein km-Schnitt ging kontinuierlich von Anfangs 4:06 min auf 4:15 min zurück. Und dann kam es wie es kommen musste. Ohne lange Trainingsläufe wurden die letzten 10 km zur Quälerei, trotzdem ich immer langsamer wurde.

Bei 35 km erwischte mich der "Mann mit dem Hammer"gnadenlos. Ich konnte mein Tempo geradeso bei 5 min/km halten. Ich versuchte mich nun mit ausreichend Cola an der Verpflegung ins Ziel zu retten. Zeitweise dachte ich daran aufzugeben. Mein ganzer Körper schmerzte und ich vergaß selbst die km-Zeitnahme. Einzig die aufmunternden Worte der freundlichen Helfer an der Verpflegung bei km 37 hielten mich im Rennen. "Hey, Du siehst noch gut aus und die zwei vor dir packst du auch"!  So war es dann auch. Bei km 38 kroch ich wie eine Schnecke am bisher fünftplatzierten vorbei und bei km 40 übernahm ich den vierten Platz. Gegen meinen 2 Kontrahenten  hatte mich der Mann mit dem Hammer noch relativ sanft erwischt. War es bei mir der Kilo-Fäustel, hatten sie den Vorschlaghammer abbekommen. Die waren mal richtig fertig. Ich konnte mich unter Krämpfen geschüttelt in 3:02:25 als 4. des Gesamteinlaufes und 2. der M35 ins Ziel retten. Die zweite Hälfte lief ich dabei um 10 Minuten langsamer!

Mein Fazit:  Das Marathon so hart und schmerzhaft sein kann hätte ich nicht gedacht. Insbesondere die letzten 7 Kilometer verlangten mir schon alles ab. Meine Zielzeit war dann auch eher bescheiden. Man könnte allerdings auch sagen was willst du denn, mit dem bescheidenen Training ist das mehr als okay.


Es grüßt Euch der nun wieder regenerierte
Jochen Gillich

Ergebnis:
Jochen Gillich 3.02:25 Gesamt 4. , 2. M35


Foto von G. Krehl, DM in Liebenzell vor zwei Wochen. So ähnlich dürfte
ich in Kressbronn auch ausgesehen haben...

 
Alle Ergebnisse
http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2007/09-september/kressbronn
http://www.bodensee-marathon.de/

Hinweis der Web-Redaktion:  Jochen Gillich ist aktiver Sommerbiathlet beim SV Bondorf.

 

Gäubote - Lokalsport: 18.09.2007

 

Leichtathletik— Marathon

Herrenberger Gillich schafft's am Bodensee

 

(gb) - Einen kleinen Meilenstein in seiner Läuferkarriere legte der aus Herrenberg stammende Marathonläufer Jochen Gillich hin. Denn mit dem internationalen Bodensee-Marathon in Kressbronn hatte er noch eine Rechnung offen. So musste Gillich im Jahr 2003 bei Kilometer 30 aussteigen. Die Konsequenz daraus war allerdings positiv - er hörte mit dem Rauchen auf. Zwei Jahre später wollte er wieder an den Start gehen, hatte 1200 Trainingskilometer intus. Doch eine Erkrankung machte eine Woche zuvor eine Teilnahme unmöglich. Am vergangenen Samstag nun waren aller guten Dinge drei. Ohne vorher viel trainiert zu haben, visierte der für den VfL Ostelsheim startende Jochen Gillich eine gute Endzeit von 2:52 Stunden an. Was zu optimistisch war, denn bei Kilometer 35, so Gillich, „erwischte mich der Mann mit dem Hammer gnadenlos". Unter Krämpfen geschüttelt, konnte er dennoch auf den letzten Kilometern zwei Kontrahenten überlaufen, so dass er nach 3:02,25 Stunden als Vierter des Gesamtfeldes ins Ziel kam und auch noch Platz zwei in der M 35 erreichte. Gillichs Fazit: „Dass Marathon so hart und schmerzhaft sein kann, hätte ich nicht gedacht."

Hinweis der Web-Redaktion:  
Jochen Gillich ist aktiver Sommerbiathlet beim SV Bondorf.

Gillich tankte sich durch
GB-Foto: gb

 

 

 

 

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