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...und
hier unser

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Berichte aus dem
Biathlonbereich 2006
Hier haben wir für
Sie ausgewählte Berichte aus den Pressemitteilungen und dem Pressespiegel
zusammengestellt.
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28.02.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 03.03.2006
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Faszination
Biathlon: „Laufen, schießen, jaaaa!“
Wir sind im
Schießsport ein
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seit langem
etablierter, |
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immer noch
dynamischer und |
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überregional
sehr erfolgreicher Verein. |
Wir suchen
sportlich Interessierte zum Aufbau einer Biathlongruppe mit
unserem Landes- und Vizeverbandsmeister im Sommerbiathlon
(Luftgewehr-Massenstart u. Verfolgung).
Wenn Sie
ehrgeizig sind, Spaß und Interesse haben am
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leichtathletischen Langlauf, |
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sportlichen
Gewehrschießen |
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und an einer
guten Kameradschaft, |
dann sind Sie
bei uns bestens aufgehoben!
Eine
schießsportliche Ausbildung wäre ideal, ist aber nicht
Bedingung.
Wir bieten für
die ganze Familie
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eine
schießsportliche Aus- und Weiterbildung,
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auf moderner
Anlage, |
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nach
neuesten Trainingsmethoden, |
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mit
zeitgemäßer Technik, wie sie z. B. die Olympiasieger
benutzen, |
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Möglichkeiten
zum gemeinsamen Lauftraining u. a. mit dem
Landesverbandsmeister, |
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Teilnahme an
offiziellen DSB-Wettkämpfen zur Prüfung der Leistungsfähigkeit
und |
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ein
kameradschaftliches Umfeld, das neben dem Sport noch Platz für
vielfältige
andere Aktivitäten hat. |
Die Aktivitäten
könnten sich noch erweitern um Wettkampfbesuche beim klassischen
Winterbiathlon, Skilanglauf-Ausfahrten und dergleichen mehr.
Wichtig: Mit dem modernsten Stand unserer Technik, der
SCATT-Anlage, dürfen wir nunmehr in Verbindung mit einem neuen
Laser-Gewehr auch unter 12-Jährige ins Sportschießen
(Simulationsschießen) einweisen – ein richtiges Familienangebot
also!
An den beiden
kommenden Wochenenden wird jeweils ab Samstagmittag auf unserer
Schießsportanlage ein großer Teil der Kreismeisterschaften
abgewickelt. Sommerbiathlon ist zwar in unserem Schützenkreis
noch nicht im Wettbewerbsangebot, trotzdem sind die
Meisterschaften eine gute Gelegenheit bei den Sportschützen
vorbei zu schauen.
Wir haben für
Sie einen Informationsstand aufgebaut, an dem Sie die
Olympia-Erfolgsstory noch einmal nachlesen können. Außerdem
informieren wir über alle Biathlon-Wettbewerbe, egal ob sie
unter DSV- oder DSB-Regie durchgeführt werden und zeigen unsere
neuesten Trainingsgeräte. An beiden Sonntagen wird jeweils von
14.00 bis 16.00 Uhr unser erfolgreicher Sommerbiathlet Jochen
Gillich vor Ort sein und Ihre Fragen beantworten.
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02.03.2006
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Faszination Biathlon: „Laufen,
schießen, jaaaa“!
Beim Schützenverein Bondorf:
Informationen über´s Biathlon
(wf) - Am
kommenden und am nächsten Wochenende finden auf der
Schießsportanlage des Bondorfer Schützenvereins viele Wettbewerbe
der diesjährigen Kreismeisterschaften statt, wobei das erste
Wochenende den Nachwuchsschützen vorbehalten ist. Die starke
Frequentierung der Sportanlage möchte der SVB nützen, um über das
Biathlon zu informieren - aus aktuellem Anlass sind auch Besucher
sehr willkommen - wer war nicht von den Leistungen unserer so
erfolgreichen Biathleten begeistert?
„Fazination Biahlon: Laufen,
schießen, jaaaa!“ war in der Presse unter dem Bild eines jubelnden
Michael Groß zu lesen. Und da fragt sich mancher, „wie machen die
denn das bloß, dass sie nach vollem Lauf so ruhig und abgeklärt am
Schießstand stehen“? Für diese und alle andere Fragen hat der SVB
mit dem Sommer-Biathleten Jochen Gillich, Landesverbandsmeister in
der Verfolgung und Vizemeister im Massenstart, einen sehr
kompetenten Mann in seinen Reihen. Zwar läuft der vom
leichtathletischen Langlauf begeisterte Schütze nicht auf Skier,
trotzdem sind die Herausforderungen nahezu identisch - weil die
pulssenkende Gleitphase vor dem Schießstand fehlt, sind die
Schwierigkeiten sogar noch etwas höher.
Der SVB wird in seiner
Luftgewehrhalle einen Info-Stand einrichten. Dort kann die
Erfolgsgeschichte unserer Biathleten nochmals in Presseberichten
nachgelesen werden. Aber auch die Presseberichte über die
Meisterschaftswettkämpfe von Jochen Gillich bis zur DM-Quali sind
neben seinen eigenen Wahrnehmungsberichten ausgehängt. Ergänzt
werden diese Berichte durch mit PC erstellte
Zeit-/Streckenprofilbänder mit den zugehörigen Herzfrequenzwerten.
Angesichts dieser knappen Ressourcen wird klar, warum die Betreuer
nebenher laufen, von der Konkurrenz erreichte Zeiten und
Schießergebnisse zurufen und taktische Anweisungen geben. Wie das
alles genau funktioniert und vieles mehr können die Besucher auch im
direkten Gespräch erfahren: Für den kommenden Sonntag ist es dem SVB
gelungen, neben Jochen Gillich den Landesschulungsleiter Walter
Johnen für Auskünfte und Vorführungen zu gewinnen (siehe unten).
„Sie schießen auf dem Hotelflur“
überschrieb eine bekannte Sportzeitung einen Bericht über die von
den Biathleten verwendete „mobile Schieß-Anlage“. Es handelt sich
dabei um ein hochmodernes Gerät, mit dem die Bewegungsabläufe des
Schützen erfasst, auf dem PC aufgezeichnet und analysiert werden
können. In Verbindung mit einem Lasergewehr ist das beschriebene
Simulationsschießen auf beliebig eingestellte Entfernungen möglich.
Das Grundgerät, die so genannte SCATT-Anlage konnte der SVB dank
großzügiger Spenden bereits vor längerer Zeit erwerben, mit dem
kürzlich hinzu gekommenen Lasergewehr ist er jetzt für alle
Disziplinen gerüstet und kann vor allem schon unter 12jährige (sonst
gesetzliche Altersgrenze) ins Sportschießen einweisen. Die
Trainingsgeräte werden gezeigt und deren Möglichkeiten erläutert.
Dazu gibt es noch die für Luftgewehr 10m verwendeten
Klappscheibenanlagen und das entsprechende mehrschüssige Luftgewehr
zu sehen (KK-Biathlonanlagen mit 50m Distanz finden sich nur in
schneesicheren Gebieten). Fazit: Eine gute Gelegenheit, sich über
den Schießsport allgemein und Biathlon im Besonderen zu informieren!
Der Info-Stand ist an den beiden
kommenden Wochenenden ab Sa., 13.00 Uhr
zugänglich, Ende jeweils 16.00 Uhr.
Landessportleiter Walter Johnen ist am So., 05. März ab
ca. 13.00 am Info-Stand, der Landes- und
Vizemeister Jochen Gillich an den Sonntagen 05. und 12. März ab
ca. 13.00 Uhr. |
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KREISZEITUNG -
Termine 03.03.2006
Biathlon in
Bondorf
Auf der
Schießanlage des SV Bondorf findet an den kommenden beiden Wochenenden
viele Wettbewerbe der diesjährigen Kreismeisterschaften statt. Die
starke Frequentierung der Sportanlage möchte der SVB nützen, um über
Biathlon zu informieren. Für Fragen steht Sommer-Biathlet Jochen Gillich
zur Verfügung, der SVB richtet in seiner Luftgewehrhalle einen Infostand
ein. Zudem werden Trainingsgeräte gezeigt und deren Möglichkeiten
erläutert. Dazu gibt es noch Klappscheibenanlagen und das entsprechende
mehrschüssige Luftgewehr zu sehen. Der Infostand ist an den beiden
Samstagen von 13 bis 16 Uhr zugänglich, Landessportleiter Walter Johnen
ist am Sonntag, 5. März, ab 13 am Infostand, der Landes- und Vizemeister
Jochen Gillich an den Sonntagen ab 14 Uhr. |
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Gäubote - Lokalsport:
04.03.2006
Schießen - Im Rahmen der
Kreismeisterschaft informiert Schützenverein Bondorf über
Faszination
Biathlon: „Laufen, schießen jaaaa!" |
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(gb) -
An diesem und am nächsten Wochenende finden auf der Schießanlage des
Bondorfer Schützenvereins viele Wettbewerbe der Kreismeisterschaften
statt, wobei das erste Wochenende dem Nachwuchs vorbehalten ist. Die
starke Frequentierung der Anlage nutzt der SVB, um über Biathlon zu
informieren - die Sportart, die aus deutscher Sicht bei den
Olympischen Spielen in Turin die medaillenträchtigste gewesen ist.
„Faszination Biathlon: Laufen, schießen, jaaaa!" - so stand es in
einer Zeitung unter dem Bild des jubelnden Michael Greis. Nicht nur
bei den Auftritten des dreifachen Olympiasiegers fragte sich der
Laie, wie es möglich ist, aus vollem Lauf so ruhig und abgeklärt am
Schießstand zu stehen. Für diese und alle anderen Fragen hat der SV
Bondorf mit Sommer-Biathlet Jochen Gillich, Landesmeister in der
Verfolgung und Vize-Meister im Massenstart, einen kompetenten Mann
in seinen Reihen. Zwar skatet der vom leichtathletischen Langlauf
begeisterte Schütze nicht auf Skiern, trotzdem sind die
Herausforderungen nahezu identisch - weil dem Jogger die
pulssenkende Gleitphase vor dem Schießstand fehlt, sind die
Schwierigkeiten sogar noch etwas höher einzuschätzen.
Der SV
Bondorf wird in seiner Luftgewehrhalle einen Info-Stand einrichten.
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Dort kann
die Erfolgsgeschichte der deutschen Biathleten in Turin nochmals in
Presseberichten nachgelesen werden. Aber auch die Artikel über die
Meisterschafts-Wettkämpfe von Jochen Gillich bis zur
DM-Qualifikation sind neben seinen eigenen Wahrnehmungsberichten
ausgehängt. Ergänzt werden diese Texte durch am Computer erstellte
Zeit-/Streckenprofilbänder mit den zugehörigen Herzfrequenz-Werten.
Angesichts der knappen Ressourcen wird klar, warum die, Betreuer bei
Rennen oft nebenher laufen, von der Konkurrenz erreichte Zeiten und
Schießergebnisse zurufen und taktische Anweisungen geben. Wie das
alles genau funktioniert und vieles mehr können die Besucher auch im
direkten Gespräch erfahren: Für den Sonntag ist es dem SVB gelungen,
neben Jochen Gillich auch Landesschulungsleiter Walter Johnen für
Auskünfte und Vorführungen zu gewinnen.
„Sie
schießen auf dem Hotelflur", überschrieb eine bekannte Sportzeitung
einen Bericht über die von den Biathleten verwendete „mobile
Schieß-Anlage". Es handelt sich dabei um ein hochmodernes Gerät, mit
dem die Bewegungsabläufe des Schützen erfasst, auf dem PC
aufgezeichnet und analysiert werden können. In Verbindung mit einem
Lasergewehr ist das beschriebene Simulationsschießen auf beliebig
eingestellte Entfernungen möglich. |
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Der
dreifache Olympiasieger
nimmt die Klappscheiben ins Visier: Michael Greis gehört im
Schießstand zu den treffsichersten Biathleten
GB-Foto:
Ulmer
Hinweis der Web-Redaktion:
Zu den Biathlonwettbewerben der olympischen Winterspiele 2006 gibt
es eine Sonderveröffentlichung,
hier klicken! |
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07.03.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 10.03.2006
Info-Stand Biathlon auch noch an
diesem Wochenende
Auch an diesem Wochenende steht
unsere Schießsportanlage ganz im Zeichen der Kreismeisterschaften.
Nochmals eine gute Gelegenheit bei den vielen Disziplinen
zuzuschauen und sich einen Eindruck vom Schießsport zu machen. Unser
Infostand über das Biathlon war letztes Wochenende gut frequentiert,
dies insbesondere am Sonntag als die Sommerbiathleten Jochen Gillich
und der Landesschulungsleiter Walter Johnen vor Ort waren. Wenn das
gezeigte Interesse wie angekündigt umgesetzt wird, bekommen wir
jetzt schon eine leistungsstarke Gruppe zusammen! Nutzen Sie die
Gelegenheit zur Information: Landesmeister Jochen Gillich wird
wieder am Sonntag ab ca. 13.00 Uhr für Fragen und Vorführungen
bereit stehen!
Hinweis der Web-Redaktion:
Zu diesem Bericht
gibt es eine Bildersammlung,
hier klicken! |
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Gäubote - Lokalsport:
07.03.2006

Hat sogar eine Staffel beim Schützenverein Bondorf im
Visier: Sommerbiathlet Jochen Gillich
GB-Foto: Bäuerle
Schützenverein Bondorf will Sommerbiathlon
etablieren: Interesse am Info-Stand ist groß
Traum von Olympia wird gelebt
Walter Johnen, Landesschulungsleiter des
Württembergischen Schützenverbands, hat eine Vision. „Wir
besitzen gute Chancen, dass Sommerbiathlon 2016 olympisch
wird", sagt der Tübinger. Auf Funktionärsebene hat das
Internationale Olympische Komitee (IOC) schon ein erstes
vorsichtiges Interesse an der Ausdauersportart, bei der
Kondition und Konzentration in Kombination gefordert ist,
bekundet. Es ist ein erster Schritt auf dem langen Weg aus dem
Schattendasein einer Randsportart. Ein weiter Weg, auf dem
Walter Johnen und der Herrenberger Sommerbiathlet Jochen
Gillich derzeit gemeinsam die Pionierarbeit leisten.
Ein Blick in die Statistik ist nicht gerade
förderlich für den Willen, sich für Sommerbiathlon
einzusetzen. Von 763 württembergischen Schützenvereinen
betreiben nur 20 ernsthaft Sommerbiathlon, nehmen an
Wettkämpfen teil oder richten sie gar selbst aus. Und auch
international ist Sommerbiathlon allenfalls eine Randsportart.
Bei der jüngsten Weltmeisterschaft starteten lediglich 20
Athleten. „Das ist dem IOC noch viel zu wenig", sagt Walter
Johnen.
Der Tübinger, der 1998 bei der ersten
Deutschen Meisterschaft im Sommerbiathlon den Titel gewonnen
hat, und Jochen Gillich, der 2005 im Massenstart-Wettbewerb
Württembergischer Meister geworden ist, lassen sich davon aber
nicht entmutigen. Zu sehr lieben sie ihre Sportart. Daher
scheuen sie auch keine Mühen, für ihren Sport zu werben. Am
Rande der Kreismeisterschaften am vergangenen sowie am
nächsten Wochenende in der Bondorfer Schießsportanlage
betreiben Johnen und Gillich einen Infostand. Denn derzeit
sehen die beiden Sommerbiathlon-Liebhaber für ihre Disziplin
eine wohl einmalige Chance: Nicht erst seit den Erfolgen bei
den Olympischen Spielen in Turin widerfährt dem Biathlonsport
ein enormer Boom.
Und so unterschiedlich sind sich
(Winter-)Biathlon und Sommerbiathlon, bei dem die Sportler zu
Fuß unterwegs sind und daher auf die erholende Gleitphase kurz
vor dem Schießstand verzichten müssen, eigentlich gar nicht.
Ganz im Gegenteil. Außerhalb der klassischen
Wintersportregionen ist Sommerbiathlon die perfekte
Alternative, um eine Sportart auszuüben, in der die
Breitensportler ihren sportlichen Idolen nacheifern können.
Sommerbiathlon ist bei allen Witterungsverhältnissen in der
Nähe eines Schießstandes möglich. Und auch finanziell ist das
Hobby Sommerbiathlon erschwinglicher.
Dafür hat der Deutsche SchützenBund (DSB),
unter dessen Fittiche sich Sommerbiathlon befindet, während
das „normale" Biathlon eine Sparte des Deutschen Ski-Verbands
(DSV) ist, extra sein Regelwerk auf die Bedürfnisse der
Hobbysportler angepasst. Ihnen soll der Einstieg in diese
Sportart erleichtert werden. Während man bei internationalen
Sommerbiathlon-Wettkämpfen wie bei allen Wettbewerben im
Biathlon mit dem im Schnitt 4 000 Euro teuren Kleinkaliber
schießen muss, wird bei allen nationalen Rennen im
Sommerbiathlon aus Kostengründen mit dem nur etwa 2 000 Euro
teuren Luftgewehr geschossen. „Und derzeit laufen
Überlegungen, ob man nicht auch international mit dem
billigeren Luftgewehr schießt", erklärt Walter Johnen. Denn
nicht nur bei der Anschaffung des Sportgeräts, sondern auch im
alltäglichen Trainingsbetrieb würde sich das finanziell
bemerkbar machen. Bei 20 000 Schuss im Jahr betragen die
Kosten für die Munition beim Kleinkaliber etwa 2 000 Euro, für
das Luftgewehr dagegen nur 200 Euro.
Jochen Gillich sieht aber neben den
finanziellen Aufwendungen noch eine andere mentale Barriere
bei Interessenten. „Viele schreckt es ab, wenn sie nicht
schießen können", sagt der Herrenberger. „Aber Schießen auf
Biathlon-Niveau erlernt man schnell. Da reicht es schon, eine
gute Vier zu schießen." Nicht so einfach sei es dagegen, die
athletischen Anforderungen zu erfüllen: Eine gewisse Fitness
müsse der Sommerbiathlet schon mitbringen.
Beim Infostand am Wochenende haben drei
Athleten ernsthaftes Interesse bekundet, sich einer neuen
SommerbiathIon-Gruppe beim SV Bondorf anzuschließen. Hört sich
wenig an, ist für Jochen Gillich aber ein Erfolg. Denn neben
der Etablierung des Sommerbiathlons im Breitensport-Angebot
verfolgt er noch ein ganz anderes Ziel: „Vielleicht gelingt es
uns ja, beim SV Bondorf eine Staffel aufzustellen."
STEFAN KLINGER
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KREISZEITUNG -
Termine 09.03.2006
Sommerbiathlon: Werbung
gemacht in Bondorf während der Kreismeisterschaft
Das
Alleinsein hat bald ein Ende |
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Wilfried Fett vor seiner
Infowand: Treibende Kraft in Sachen Sommerbiathlon beim SV Bondorf.
GB-Foto: amk |
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Bondorf
- Im Rahmen der Kreismeisterschaften der Sportschützen machte der SV
Bondorf Werbung für Sommerbiathlon. Wilfried Fett als treibende
Kraft beim SVB schickte mit Landesmeister Jochen Gillich und
Landesschulungsleiter Walter Johnen (Tübingen) zwei Zugpferde ins
Rennen.
Johnen ist
als vielfacher deutscher Meister im Bereich Gewehr und Armbrust
nicht nur ein Schießsportexperte, sondern als Marathonläufer und
Teilnehmer an den deutschen Straßenlaufmeisterschaften auch ein
Fachmann im Ausdauersport.
Nicht
zuletzt auf Grund der Erfolge und Einschaltquoten der deutschen
Biathleten versucht der Deutsche Schützenbund
seit Jahren die Disziplin Sommerbiathlon als Alternative zum
Wintersport in den Köpfen zu verankern: Dabei umfasst das Angebot
sowohl Laufen und Schießen mit dem Luftgewehr als auch Laufen und
Schießen mit dem Bogen. Der Erfolg des Werbens blieb bis jetzt
allerdings hinter den Erwartungen zurück. Im Kampf um neue
Mitglieder tut sich der DSB schwer, die oftmals als Individualisten
agierende Läuferschar zu erreichen und die Sportschützen zum
Ausdauersport zu bewegen.
Diese
Kombination scheint nach wie vor nur einer Hand voll Sportler zu
liegen. So ist Jochen Gillich bei seinen ersten Gehversuchen im
Sommerbiathlon bisher weitgehend ohne ernsthafte Konkurrenz. Der
Vermessungstechniker hat den Mitbewerbern ein großes Plus voraus.
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Gillich kam
als einer der ersten Jugendlichen zum
Bondorfer Schützenverein, hat dort den Umgang
mit dem Luftgewehr gelernt und kam erst später über den Umweg
Leichtathletik - er startet für den VfL Ostelsheim - zum Schießsport
zurück.
Mit der
Unterstützung durch Wilfried Fett wurden beim SVB die
Voraussetzungen für Laufen und Schießen geschaffen. Dazu gehört ein
mehrschüssiges Luftgewehr, eine Klappscheiben- und Scatt-Anlage, mit
deren Hilfe die Bewegungen der Visierlinie beim Zielen auf einen PC
übertragen werden. Ergänzt wurde das Programm mit der neuen
Lichtgewehrtechnik, die auch Jugendlichen unter der Altersbegrenzung
von zwölf Jahren den Einstieg in den Schießsport erlauben.
Mit den
ersten Erfolgen im Rücken will Wilfried Fett den Sommerbiathlon
forcieren. „Ziel ist es, eine Mannschaft zusammenzubekommen, damit
Jochen nicht mehr alleine trainieren muss."
Seine beeindruckende Infowand stieß auf jeden Fall schon einmal auf
große Resonanz. Immer wieder tauchte dabei die Frage auf, wie es die
Athleten schaffen würden, nach dem Laufen so schnell den Puls unter
Kontrolle zu bekommen. Auch Jochen Gillich freute sich nach
zahlreichen Demonstrationen über das Interesse eines aktuellen und
eines derzeit pausierenden Triathleten. Dazu gestellte sich ein
beachtliche Zeiten aufweisender Hobbyläufer sowie ein
Feldbogenschütze.
Der Anfang
ist also ganz offensichtlich gemacht. In Bondorf darf man sich
sicherlich bald über weitere Erfolgsmeldungen aus der noch jungen
Disziplin Sommerbiathlon freuen. |
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Landesmeister Jochen Gillich
(links): Interessenten die ersten praktischen
Schritte am Schießstand vermittelt.
GB-Foto: amk |
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Biathlon: Variante im Sommer
Eine Nische für Seiteneinsteiger
Laufen, schießen,
treffen - wer bei Olympia den erfolgreichen Biathleten zugeschaut
hat, war mit Sicherheit beeindruckt. Nur zu gerne möchte der
Deutsche Schützenbund mit dem Angebot Sommerbiat hlon auf diesen
Zug aufspringen.
Aber Schießen ist nicht gleich Schießsport.
Während sich die Sportschützen inzwischen in absoluter Präzision
im Millimeterbereich bewegen (auf zehn Meter beträgt der
Durchmesser der Zehn einen Millimeter, auf 50 Meter zehn
Millimeter), schießt der Biathlet aus der Bewegung. Das Ziel ist
größer, die Trefferlage unwichtig, nur die Scheibe muss umklappen.
Das erfordert eine gewisse Automatisierung der atmungsbedingten
Schwankungen und gute Reflexe, um aus der Bewegung heraus abziehen
zu können. Im Gegensatz dazu muss sich ein Sportschütze über Jahre
einen möglichst engen Halteraum erarbeiten, um in den Bereich der
Qualifikation zur deutschen Meisterschaft zu gelangen.
Sommerbiathlon, das hat sich auch am
vergangenen Wochenende in Bondorf wieder gezeigt, ist eine Nische
für Seiteneinsteiger, in erster Linie aus dem Läuferlager. Und
damit eine überaus interessante Chance, abseits der Spezialisten
aus beiden Lagern zu Erfolgen zu kommen.
amk
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14.03.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 17.03.2006
Aufbau
einer Biathlongruppe
Wie bereits in der letzten Ausgabe
berichtet, hatten einige Besucher unseres Info-Standes ihr Interesse
am Sommerbiathlon bekundet. Mit zwei weiteren Interessenten vom
vergangenen Wochenende sind es jetzt sechs
potenzielle Biathleten: Im Einzelnen zwei bis vor kurzem noch
aktive Triathleten (ein Weiterer noch hatte schon im Vorfeld sein
Interesse bekundet), eine amtierende Württembergische
Juniorenmeisterin auf leichtathletischer
Kurzstrecke (sie befindet sich bereits im Schießtraining), ein
aktiver Feldbogenschütze mit Ambitionen im Marathon und ein aktiver
Gewehr-Sportschütze der seine früheren
Laufqualitäten wieder aufleben lassen möchte. Dazu gab es noch die
eine oder andere Interesse vermuten
lassende Nachfrage.
Wie geht es
jetzt weiter? Für den Mittwoch 29. März
haben wir um 20.00 Uhr (bereits
Sommerzeit!) eine Zusammenkunft
im Nebenzimmer der Gaststätte Schützenhaus
Bondorf geplant, die zum gegenseitigen Kennen lernen und
Absprache weiteren Vorgehens dienen soll. Dazu zählen u. a. die
Festlegung der Trainingszeiten und Orte, der Trainingsablauf
besonders auch wegen der Sportwaffen und Geräte sowie die Einbindung
in die vorhandene Organisation und das kameradschaftliche Umfeld des
Schützenvereins. Zum Letzteren gehören auch gesellschaftliche
Aktivitäten, die noch erweitert werden könnten um
beispielsweise Besuche bei Winterbiathlon-Wettbewerbe
(vielleicht auch mögliche aktive Teilnahme – DSB und DSV
kooperieren!), Ski-Ausfahrten und dergleichen
mehr.
Alle die schon ihr Interesse
bekundet haben und vielleicht noch hinzu stoßen möchten bitten wir,
sich bei Jochen Gillich mit Angabe der Erreichbarkeit (Adresse,
Telefon und möglichst eMail-Adresse) zu melden. Die Kontaktadresse
ist das Ingenieurbüro Gillich und Semmelmann in Herrenberg, Tel. 0
70 32 – 9 16 69 91, eMail:
jg@gillich-semmelmann.de
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Gäubote - Lokalsport:
18.03.2006
Schießen -
SV Bondorf
Sommerbiathlon:
Eine Idee nimmt Gestalt an
(amk)
- Auf einem guten Weg, sein Angebot zu erweitern, scheint der
Schützenverein Bondorf zu sein: Die Idee, eine Sommerbiathlon-Gruppe ins
Leben zu gründen, nimmt Gestalt an. Mit einer großen Infowand und
praktischen Demonstrationen haben Wilfried Fett und Jochen Gillich an
zwei Wochenenden bei der Kreismeisterschaft auf der Anlage des SVB bei
den Schützen für Sommerbiathlon geworben. „Mit sechs interessierten
Athleten hat sich der Aufwand gelohnt", zog Wilfried Fett danach eine
positive Bilanz. Am Mittwoch, 29. März, findet nun ab 20 Uhr eine erste
Zusammenkunft im Vereinsheim der Bondorfer Schützen statt. Hauptthemen
sind das gegenseitige kennen lernen und die
Absprache des weiteren Vorgehens. Dazu zählt Wilfried Fett die Absprache
der Trainingszeiten, Ort und Ablauf - dies auch wegen
wegen der Sportwaffen und Geräte. Und natürlich ist auch die
Einbindung in die vorhandene Organisation zu besprechen. Für alle, die
den Infostand nicht gesehen haben, besteht an diesem Abend nochmals
Gelegenheit, sich ausführlich über das Thema Sommerbiathlon zu
informieren. Für diejenigen, die noch Interesse bekundet haben und hinzu
stoßen möchten, gibt es weitere
Informationen beim amtierenden württembergischen Meister Jochen Gillich
unter der Telefonnummer (07032) 9166991 oder per E-Mail unter jg@gillich-semmelmann.de. |
22.03.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 24.03.2006
Termin für
Biathlon-Interessenten
Für den Mittwoch
29. März haben wir um 20.00 Uhr eine Zusammenkunft im
Nebenzimmer der Gaststätte Schützenhaus Bondorf vorgesehen, die zum
gegenseitigen Kennen lernen und Absprache weiteren Vorgehens dienen
soll. Dazu zählen u. a. die Festlegung der Trainingszeiten und Orte,
der Trainingsablauf besonders auch wegen der Sportwaffen und Geräte
sowie die Einbindung in die vorhandene Organisation und das
kameradschaftliche Umfeld des Schützenvereins.
Terminlich
verhinderte Interessenten bitten wir wegen der weiteren Planungen um
eine kurze Nachricht. Die Kontaktadresse ist das Ingenieurbüro
Gillich und Semmelmann in Herrenberg, Tel. 0 70 32 – 9 16 69 91,
eMail:
jg@gillich-semmelmann.de |
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30.03.2006
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Sommerbiathlon
– Schützenverein Bondorf
Biathlongruppe in Bondorf
gegründet
Mit fünf Athleten, darunter einer
Jugendlichen, startet beim Bondorfer Schützenverein eine neue
Schießsportgruppe. Neben den historisch gewachsenen Gewehr- und
Pistolendisziplinen und der vor drei Jahren gegründeten und schon
sehr erfolgreichen Bogensportgruppe gibt es nun ein weiteres
Sportangebot: Biathlon als Kombination von Laufen und Schießen.
Angefangen hatte alles mit dem
früheren Sportschützen Jochen Gillich, der später zum
leichtathletischen Langlauf wechselte und sich vom Sommerbiathlon
begeistern ließ. Seine Erfolge (die
Presse berichtete) inspirierten zu einer
Werbeaktion für diese Sportart. „Macher“ war hier der langjährige
Schützenfunktionär und Webmaster des SVB Wilfried Fett, der mit
seinem anlässlich der Schießsport-Kreismeisterschaften aufgebautem
Info-Stand auf großes Interesse stieß - nach den überwältigenden
Erfolgen der olympischen Winter-Biathleten war der Zeitpunkt auch
geschickt gewählt.
Der 1. Vorsitzende und
Oberschützenmeister Karlheinz Bertsch konnte neben den
Biathlon-Interessenten auch den Landesschulungsleiter des
Württembergischen Schützenverbandes Walter Johnen begrüßen, der in
fast allen Schießsportdisziplinen zu Hause ist, so auch im Biathlon.
Beim von Wilfried Fett moderierten Treffen wurde bei der
gegenseitigen Vorstellung deutlich, dass die aktiven Läufer
zur Zeit sehr unterschiedliche Trainingspläne
absolvieren, einer gerade aus gesundheitlichen Gründen pausiert und
ein anderer, bereits erfolgreicher Sportschütze, sich zur
Wiederaufnahme früherer Laufaktivitäten motiviert fühlt. Jochen
Gillich hatte zwar einen Trainingsplan parat,
einig war man sich aber, dass für ein gemeinsames Lauftraining ein
in etwa angeglichener Leistungsstandard notwendig ist. So wird
zunächst „getrennt marschiert“ und übers Internet „kommuniziert“:
Jochen Gillich wird dazu eine Newsletter pflegen, in der Termine
für Laufwettbewerbe, praktische Tipps, Literaturhinweise und
dergleichen mehr bekannt gemacht werden. Diese Plattform dient dann
auch zur kurzfristigen Absprache gemeinsamer Lauf- und anderer
Aktivitäten.
Für das Biathlon werden spezielle
und entsprechend teure Mehrladergewehre benötigt. Weil an
„International“ in absehbarer Zeit nicht zu denken ist und auch in
hiesiger Umgebung keine für KK-Waffen zugelassenen Biathlonstadien
vorhanden sind, steht das Sommerbiathlon mit dem Luftgewehr im
Vordergrund. Jochen Gillich wird sein noch zu erwerbendes eigenes
Gewehr auch für Andere zur Verfügung stellen, ein weiterer Athlet
hat ebenfalls eine Beschaffung in Aussicht gestellt. Bis dahin
stehen zwei Leihwaffen bereit. Drei der fünf Athleten haben keine
schießsportliche Ausbildung, um die sich der früher
auch als Übungsleiter tätige Wilfried Fett kümmern wird,
Landesschulungsleiter Walter Johnen hat seine Unterstützung zugesagt
und schon mal ein paar Ratschläge gegeben. Weil die Vermittlung der
Grundfertigkeiten auch mit den vorhandenen Einzelladerwaffen und der
bereitstehenden SCATT-Anlage geschehen kann, ist die Gewehrsituation
im derzeitigen Trainingsbetrieb nicht so problematisch. Fürs
„scharfe“ Training wird an Trainingscamps bei bereits etablierten
und besser bestückten Biathlonvereinen gedacht – Wilfried Fett baut
da auf die „Schützenhilfe“ anderer Vereine, wie man sie ja
jüngst auch bei den Bogenschützen erfahren
hat. Walter Johnen und Jochen Gillich werden dazu bereits vorhandene
Kontakte weiter ausbauen.
Trainiert wird zunächst mittwochs
ab 18.00 Uhr in der Luftgewehrhalle, dafür wird ein Stand mit einer
Klappscheibenanlage ausgerüstet. Später ist vorgesehen, vier feste
Stände in der projektierten Bogen- und Biathlonhalle einzurichten.
Wer noch hinzu stoßen möchte, kann sich bei folgender Kontaktadresse
melden: jg@gillich-semmelmann.de. Ausführlich und stets aktuell wird
auch im Internetauftritt www.Schuetzenverein-Bondorf.de informiert.
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Gäubote - Lokalsport:
01.04.2006
Schießen und Laufen -
Schützenverein erweitert Angebot: Mehrere Interessenten tauschen
Trainingspläne und Newsletter aus
Eine neue
Biathlon-Gruppe in Bondorf gegründet |
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(gb) -
Mit fünf Athleten, darunter einer Jugendlichen, startet beim
Bondorfer Schützenverein eine neue Schießsport-Gruppe. Neben den
historisch gewachsenen Gewehr- und Pistolen-Disziplinen und der vor
drei Jahren gegründeten Bogensport-Abteilung gibt es nun ein
weiteres Sportangebot: Biathlon als Kombination von Laufen und
Schießen.
Angefangen
hat alles mit dem früheren Sportschützen Jochen Gillich, der später
zum leichtathletischen Langlauf wechselte und sich vom
Sommerbiathlon begeistern ließ. Seine Erfolge (wir berichteten)
inspirierten zu einer Werbeaktion für diese Sportart. „Macher" war
der langjährige Schützenfunktionär und Webmaster des SV Bondorf:
Wilfried Fett stieß mit seinem Info-Stand bei den
Kreismeisterschaften auf großes Interesse -
nach den riesigen Erfolgen der olympischen Winter-Biathleten war der
Zeitpunkt geschickt gewählt.
Bondorfs
Oberschützenmeister Karlheinz Bertsch durfte nun am Mittwochabend
neben den Biathlon-Interessenten auch den Landesschulungsleiter des
Württembergischen Schützenverbandes, Walter Johnen begrüßen, der in
fast allen Schießsport-Disziplinen zu Hause ist, so auch im
Biathlon. Beim von Wilfried Fett moderierten Treffen wurde deutlich,
dass die aktiven Läufer sehr unterschiedliche Trainingspläne
absolvieren, einer gerade aus gesundheitlichen Gründen pausiert und
ein anderer, bereits erfolgreicher Sportschütze, sich zur
Wiederaufnahme früherer Lauf-Aktivitäten motiviert fühlt. Jochen
Gillich hatte zwar einen Trainingplan parat, einig war man sich
aber, dass für gemeinsame Laufeinheiten ein in etwa angeglichener
Leistungsstandard notwendig ist. So wird zunächst getrennt trainiert
und übers Internet kommuniziert. Jochen Gillich wird dazu
einen Newsletter |
pflegen, in
dem Termine für Laufwettbewerbe, praktische Tipps, Literaturhinweise
und dergleichen mehr bekannt gemacht werden. Diese Plattform dient
auch zur kurzfristigen Absprache der Lauf-Aktivitäten.
Fürs
Biathlon werden spezielle und entsprechend teure Mehrladergewehre
benötigt. Weil in der Umgebung keine für KK-Waffen
zugelassenen Biathlon-Stadien vorhanden sind, steht Sommerbiathlon
mit dem Luftgewehr im Vordergrund. Jochen Gillich wird sein noch zu
erwerbendes Gewehr auch für andere zur Verfügung stellen, ein
weiterer Athlet hat ebenfalls einen Kauf in Aussicht gestellt. Bis
dahin stehen zwei Leihwaffen bereit. Drei der fünf Athleten haben
keine schießsportliche Ausbildung, um die sich der früher als
Übungsleiter tätige Wilfried Fett kümmern wird.
Landesschulungsleiter Walter Johnen hat seine Unterstützung zugesagt
und schon mal ein paar Ratschläge gegeben.
Weil die Vermittlung der Grundfertigkeiten auch mit den vorhandenen
Einzelladerwaffen und der bereitstehenden SCATT-Anlage geschehen
kann, ist die Gewehr-Situation im derzeitigen Trainingsbetrieb nicht
so problematisch. Fürs „scharfe" Training wird an Camps bei bereits
etablierten und besser bestückten Biathlon-Vereinen gedacht.
Wilfried Fett baut auf ,,Schützenhilfe" anderer Clubs, wie sie der
SVB auch bei den Bogenschützen erfahren hat. Walter Johnen und
Jochen Gillich werden dazu bereits vorhandene Kontakte weiter
ausbauen.
Trainiert
wird mittwochs ab 18 Uhr in der Luftgewehrhalle, dafür wird ein
Stand mit einer Klappscheibenanlage ausgerüstet. Später ist geplant,
vier feste Stände in der projektierten Bogen- und Biathlonhalle
einzurichten. Weitere Infos gibt es per E-Mail bei jg@gillich-semmelmann.de
und unter www. Schuetzenverein-Bondorf.de. |
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02.04.2006
Zur allgemeinen
Veröffentlichung ab sofort
Sommerbiathlon
– Schützenverein Bondorf
Kurzbericht zum 11. Herrenberger
Frühlingslauf
Liebe Sportfreunde,
nachfolgend mein Kurzbericht zum 11.
Herrenberger Frühlingslauf am Samstag, den 01.04.2006.
Zusammen mit Lauf- u.
Schützenkollege Bernd Adis ging ich zum ersten mal für die
Biathlonabteilung des Schützenvereins Bondorf an den Start,
läuferisch werde ich wie bisher ein Ostelsheimer bleiben. Lediglich
beim meinem zweiten "Heimspiel" in Kayh ist ein weiterer Werbestart
für's Sommerbiathlon geplant.
Doch nun zum Sportlichen. Mit immer noch 2
Kilogramm zuviel auf den Rippen und wenig Tempotraining in den
Beinen ging ich mit einer geplanten Zielzeit von 38 Ende an den
Start. Da der Lauf aber bereits nach der Burgsteige bei km 2
eigentlich entschieden war, wurden es dann
mittelmäßige 39:15. Wozu auch schinden wenn nach Vorne nichts mehr
geht.
Die ersten Drei um Schwab, Baumann
und Gauß waren mir zu schnell und nur um an
Gebhard Süsser dran zu
bleiben, wollte ich meine letzten Körner
nicht verbrauchen. Schließlich steht nächsten
Samstag der schwere Halbmarathon bei der
Württembergischen Mannschaftslaufmeisterschaft an.
Dazu wusste ich, dass alle 4 vor mir nicht in
meiner Altersklasse laufen. Daher konnte ich in dem mit 230 Startern
relativ kleinen Läuferfeld einen lockeren Sieg in der Altersklasse
M35 und eine 5. Gesamtplatz herauslaufen.
Fazit: Meine bisher schlechteste
Zeit in Herrenberg reichte zur besten Platzierung. Um richtig
schnell zu werden brauch ich noch etwas Zeit. Aber das Jahr ist ja
noch jung....
Jochen Gillich |
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09.04.2006
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Sommerbiathlon
– Schützenverein Bondorf
Kurzbericht zum 5. Lichtenwalder
Halbmarathon
Liebe Sportfreunde,
nachfolgend mein Kurzbericht zum 5. Lichtenwalder Halbmarathon (2.
Wertungslauf zur Volkslauf-Mannschaftsmeisterschaft) am Samstag,
den 08.04.2006.
Eindeutig aus der Kataegorie "Quäl Dich Du Sau" (frei nach Udo Bölts)
entsprang am Samstag der Lichtenwalder Halbmarathon (21,1
km). Als Beleg dazu einige Kennzahlen. Insgesamt 330
Höhenmeter, böhiger Wind der komischerweise nur ins Gesicht blies
und ein heftiger 5 km langer Anstieg machten
den Lauf richtig schwer. Diesen Eindruck bestätigten mir auch alle
anderen Läufer.
Der Lauf ging auf den ersten 7,5 km
hinab ins Filstal. Dabei war das Gefälle auf den Bergab-Passagen
leider nicht konstant, sondern auf einige steil abfallende Stücke
verteilt. Am Tiefpunkt der Strecke lag ich ungefähr auf Platz 30 des
500 Teilnehmer umfassenden Starterfeldes. Bis km 9 konnte ich mich
dann an dies Fersen des Feuerbacher Altstars Jörg Hustig heften und
einige Läufer überholen. Aber als es richtig steil wurde musste
ich abreißen lassen. Somit war ich ab km 11
allein auf mich gestellt. Zu diesem Zeitpunkt fiel ich in ein
kleines Tief, dass ich aber nach 2 Kilometern wieder verlassen
konnte. Ab km 15 überholte ich nur noch. Auch den bereits enteilten
Hustig und einen direkten Gegner aus der Mannschaft von Asics
Tübingen konnte ich noch Zeit abnehmen. Am Ende war es dann Platz
21. unter 499. Finishern in einer Zeit von 1:22:50 und Platz 5 in
der AK M35.
In der Mannschaftswertung liegen wir mit dem Ostelsheimer Team nun
auf Platz 2 hinter Feuerbach und vor Asics Tübingen. Nach vorn
werden wir uns wohl gegen die starken Läufer der TF Feuerbach nicht
mehr verbessern können. Es sei denn unser Gegner muss in den
nächsten beiden Läufen in der Spitze Ausfälle verzeichnen. Was wir
natürlich niemanden wünschen. Die Tübinger können wir jedoch gut in
Schach halten.
Sehr stark war mein Biathlonkollege Walter Johnen unterwegs, der in
1:32:46 zweiter der M60 und 227. im
Gesamteinlauf wurde.
Für mich war dieser Lauf der Abschluss des Grundlagentrainings im
Frühjahr. Ich werde mich nun auf kürzere Distanzen bis 10
km einstellen und mit Tempo- u. Intervalltraining beginnen.
Schließlich sind die Biathlondistanzen nur 5 bzw. 7 km lang.
Jochen Gillich |
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10.04.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 13.04.2006
Klappscheibenanlage für
Sommerbiathlon betriebsbereit
In der Luftgewehrhalle wurde eine
Klappscheibenanlage für das Stehend- und Liegendschießen
eingerichtet. Derzeit wird das Training jeweils mittwochs
durchgeführt, von 18.00 bis 19.00 Uhr liegen schon feste Anmeldungen
vor. Weil zurzeit nur ein Stand und ein Mehrladergewehr zur
Verfügung stehen, ist eine Einteilung der Trainingszeiten notwendig.
Anmeldungen nimmt Wilfried Fett entgegen: Tel. 0 74 57 – 20 88 oder
wilfried.fett@t-online.de . |
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17.04.2006
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Sommerbiathlon
– Schützenverein Bondorf
Kurzbericht zum 29. Öpfinger Halbmarathon
Das war mein erster Halbmarathon
für die neue Sommerbiathlongruppe des Schützenverein Bondorf.
Öpfingen liegt an der Donau ca. 20 km vor Ulm, die Laufveranstaltung
gibt es bereits im 29. Jahr und hatte über alle Strecken knapp 1000
Starter. Mein persönlich gestecktes Ziel unter 1:35 h zu kommen,
konnte ich leider nicht erreichen. Trotz teilweise unangenehmen
Gegenwindes schaffte ich es aber meine persönliche Bestzeit um über
2 Minuten auf 1:35:47 verbessern. Damit tauche ich in der
Ergebnisliste als 119. von 480 Halbmarathon-Teilnehmern auf. In der
Altersklasse M45 war ich 23. von 80 Teilnehmer.
Jetzt sind es noch 3 Wochen bis zum Wien-Marathon.
Bernd Adis |
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18.04.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 21.04.2006
Klappscheibenanlage für
Sommerbiathlon betriebsbereit
In der Luftgewehrhalle wurde eine
Klappscheibenanlage für das Stehend- und Liegendschießen
eingerichtet. Derzeit Zeit wird das Training jeweils mittwochs
durchgeführt, von 18.00 bis 19.00 Uhr liegen schon feste Anmeldungen
vor. Weil zurzeit nur ein Stand und ein Mehrladergewehr zur
Verfügung stehen, ist eine Einteilung der Trainingszeiten notwendig.
Anmeldungen nimmt Wilfried Fett entgegen: Tel. 0 74 57 – 20 88 oder
wilfried.fett@t-online.de . |
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16.05.2006
Zur allgemeinen
Veröffentlichung ab sofort
Angenehmes mit Nützlichem
verbunden - Bernd Adis beim Wien-Marathon mit persönlicher Bestzeit
Nach 10-wöchiger intensiver
Marathonvorbereitung startete ich am 7.5.2006 beim Wien-Marathon.
Dieser stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des 250´sten
Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart. Ob auf der Marathon-Messe
oder bei der am Vortag statt findenden Kaiserschmarrenparty im
Prunksaal des Wiener Rathauses, überall waren Klänge des großartigen
Komponisten zu hören. Die Marathonis hatten am Samstag sogar die
Gelegenheit an einer Konzertprobe der Wiener Philharmoniker im
berühmten Wiener Musikvereinsgebäude teilzunehmen.
Der Start erfolgte mit ca. 23000 anderen Sportlern bei optimalen
Bedingungen direkt in der UNO-City und ging durch den Prater in die
Wiener Innenstadt, wo die Läufer von Tausenden begeisterten
Zuschauern empfangen wurden. Es war eine herrlicher "Museumsbesuch
in kurzen Hosen", wo den Teilnehmern alles gezeigt wurde was Wien zu
bieten hat. Letztlich erreichte ich das Ziel auf dem Heldenplatz in
der Wiener Hofburg, wo die Stimmung nicht mehr zu überbieten war
nach 3:24:37 Stunden, was bei meinem 5. Marathon eine neue
persönliche Bestzeit bedeutete. Grund genug die wunderbare
Marathon-Reise in einem Wiener Heurigenlokal oder einem gemütlichen
Kaffeehaus ausklingen zu lassen. |
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16.06.2006
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Beim Läuferabend die Zielzeit
vertrödelt, trotzdem für Biathlonwettbewerbe gut gerüstet!
Als letzten Tempotest vor den anstehenden
Sommerbiathlon-Wettbewerben nutzte ich am
Mittwoch den 3000m-Lauf beim 20. Stammheimer Läuferabend. Als
Zielzeit nahm ich mir 9:59 Minuten vor, was
einem Kilometerschnitt von 3:20 und einer Rundenzeit (400m) von 80
Sekunden entspricht.
Den ersten Kilometer lief ich im Schlepptau von Uli Ohngemach (SC
Neubulach) in schnellen 3:18 Min. Zu diesem Zeitpunkt war der
spätere Sieger Rainer Hartrmann bereits enteilt. Rainer ist zur Zeit
einfach eine Klasse für sich.
Den zweiten Kilometer lief ich dann deutlich
zu langsam in 3:25 Min. Ich hätte den langsamer werdenden Ohngemach
einfach etwas früher überholen sollen. Den 3. Kilomter lief
ich dann wieder in geplanten 3:19. Ich kam als Zweiter mit einer
Gesamtzeit von 1:02,3 ins Ziel.
Dritter wurde mein Vereinskamerad Henryk Richter vor Uli Ohngemach
und Armin Gotsch. Der 2. Platz brachte mir gleichzeitig den
Ostelsheimer Vereinsmeister-Titel ein.
Fazit: Ich habe die Zielzeit wegen eines vertrödelten Kilometers
knapp verfehlt bin aber für die anstehenden Biathlonwettbewerbe
trotzdem gut gerüstet. |
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16.06.2006
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Mit neuer Truppe zu den offenen
Biathlon-Kreismeisterschaften
in Dornhahn-Weiden
Mit einer kleinen aber
schlagkräftigen Truppe geht die neu
gegründete Biathlongruppe des Schützenvereins
Bondorf in die offenen Kreismeisterschaften in Dornhahn-Weiden. Dort
werden am 25.06. die Sprint- u. Massenstartwettbewerbe ausgetragen.
An den Start gehen Jochen Gillich, Kathrin Engelmann (beide SV
Bondorf) und Michael Jablonsky (S.Ges. Böblingen).
Gillich, amtierender
württembergischer Meister im Massenstart, möchte die Wettbewerbe
insbesondere für Tests im Schießstand nutzen. Dabei soll die neu
angeschaffte Biathlonwaffe, die mit einer speziellen Visierauslagerung
ausgestattet ist, ihre Wettkampftauglichkeit beweisen. Zusätzlich
sollen die Laufkilometer als harte Tempoeinheiten genutzt werden.
Michael Jablonsky und Karthrin
Engelmann wollen mit ihren ersten Starts
überhaupt Wettkampferfahrung im Biathlon schnuppern. Für Jablonsky,
mit einem starken Schnitt von 275,8 Ringen derzeit führend
in der Kleinkaliber-Kreisliga, wird die Herausforderung
sicherlich im läuferischen Bereich liegen. Der Böblinger
Spitzenschütze hat erst vor wenigen Monaten mit dem Lauftraining
begonnen. Ganz anders sind dagegen die Grundvoraussetzungen der
17-jährigen Kathrin Engelmann. Die erfolgreiche Leichtathletin vom
VfL Sindelfingen hat erst vor 3 Monaten mit dem Schießtraining
begonnen und möchte nun erste Erfahrungen im Wettkampf sammeln. Man
darf gespannt, sein wie weit das von Wilfried Fett durchgeführte
Schießtraining Früchte trägt. Läuferisch wird die schnelle
Bondorferin der Konkurrenz sicherlich einiges
abverlangen.
Zuschauer und Fans sind übrigens
gerne gesehen. Informationen über Treffpunkt und Abfahrtszeit gibt
es bei Jochen Gillich (Email: jg@gillich-semmelmann.de
, Tel.: 07032/9166991). |
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Gäubote - Lokalsport:
27.06.2006
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Stark im Schießen:
Sommerbiathlon-Kreismeisterin Kathrin Engelmann |
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Mit
drei Startern war die neue Biathlon-Abteilung des SV Bondorf
erstmals am Sonntag bei einem Wettbewerb im Sommerbiathlon
vertreten. In der Hauptklasse gingen Jochen Gillich und
Michael Jablonsky ins Rennen. Zweiterer sammelte in seinem
ersten Wettkampf überhaupt wichtige Erkenntnisse.
Insbesondere im läuferischen Bereich möchte sich der
Böblinger, der mit drei Fehlschüssen und sieben Treffern
Siebter wurde, noch verbessern. Der Spaß an dieser
spannenden Sportart war ihm aber sichtlich anzumerken.
Jochen Gillich, der in den vergangenen Wochen viel Zeit mit
kombiniertem Schieß- und Lauftraining verbracht hatte,
gelang es nicht, seine gute Form unter Beweis zu stellen. In
der Woche zuvor hatte ihn eine Verletzung an der rechten
Wade zurückgeworfen. Ob es eine Verhärtung oder gar ein
Muskelfaserriss ist, ist noch unklar. Mit langsamen Tempo
und zwei Fehlschüssen reichte es immerhin zu |
Platz zwei. Sollte sich die Verletzung nicht schnell
verbessern, scheint ein Start bei den Landesmeisterschaften
Ende Juli ausgeschlossen zu sein. Gegen die schnellen Jungs
aus ganz Württemberg wäre so nichts zu gewinnen. Sichtlich
geknickt trat der Herrenberger die Heimreise an. Ganz stark
setzte sich die 17-jährige Kathrin Engelmann in Szene. Auch
sie startete erstmals bei einem Biathlon-Wettbewerb und
verbuchte unter den Augen ihres Sindelfinger
Leichtathletik-Trainers gleich den ersten Sieg. Läuferisch
gewohnt stark überzeugte sie dabei auch im Schießstand. Mit
fünf von zehn Treffern war die schnelle Bondorferin absolut
im Soll - nachdem sie erst vor drei Monaten mit dem
Schießtraining begonnen hatte. Zum Vergleich: Der über Jahre
ausgebildete Schütze Jochen Gillich musste bei seinem ersten
Wettbewerb auch viermal in die Strafrunde.
gb/GB-Foto:
gb |
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10.07.2006
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Schießen - Bezirksmeisterschaften
Sommerbiathlon

Kathrin Engelmann erneut
überzeugend
(wf) - Der amtierende
Herren-Landesmeister Jochen Gillich konnte wegen eines
Muskelfaseranrisses bei den offenen Bezirksmeisterschaften in
Dornhan-Weiden nicht antreten. Bis zuletzt hatte er auf Besserung
gehofft, dann aber doch sein neu erworbenes Biathlon-Gewehr der
Vereinskameradin Kathrin Engelmann überlassen. Die B-Juniorin hatte
wenige Wochen zuvor bei den offenen Kreismeisterschaften und ihrem
ersten Start überhaupt die Konkurrenz spektakulär hinter sich
gelassen - dazu noch mit einem fürs Biathlon kaum tauglichen Gewehr.
Also diesmal für sie noch
bessere Bedingungen? Sollte man meinen, wenn da nicht noch ein
unerwartetes Problem aufgetreten wäre.
Weil Jochen mit einer speziellen Visierauslagerung schießt, musste
das Gewehr zurückgebaut und mit konventioneller Visierung neu
eingeschossen werden. Das geschieht, indem zunächst im Liegend-,
dann im Stehendanschlag solange auf eine normale Ringscheibe
geschossen wird, bis sich nach Stellungs- und Visierkorrekturen ein
akzeptables Schussbild einstellt und der Athlet mit seinem
Sportgerät "eins ist". Merkwürdigerweise gelang es Kathrin
aber nicht, das so erarbeitete Trefferbild
auf die Klappscheiben zu übertragen – die Ergebnisse
ließen in beiden Anschlagsarten zu wünschen
übrig. Wegen der fortgeschrittenen Zeit war
es nicht mehr möglich, die offensichtlich mentale Sperre,
ein bei Sportschützen immer wieder mal aufkommendes Phänomen,
aufzulösen. Schießtrainer
Wilfried Fett fuhr deshalb mit keinem guten Gefühl nach
Dornhan-Weiden, auch Kathrin spürte wohl, dass sie etwas zur
Eigenmotivation tun müsste und kündigte sogar ihrem
Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen an, diesmal
noch besser als bei den Kreismeisterschaften zu sein
und in jedem Schießdurchgang mindestens 3 Klappscheiben
zu treffen!
Die
innere Skepsis des
Schießtrainers bestätigte sich beim Probeschießen:
Obgleich der äußere
Anschlag stimmig war, haperte es offensichtlich
immer noch am inneren Anschlag. Um nicht noch
mehr Nervosität hineinzutragen einigte man sich, das
Probeschießen abzubrechen und auf die Dynamik des Wettkampfes zu
setzen – für die Ursachenforschung war eh
alles zu spät! Passend in dieser Situation der
Vorschlag des Lauftrainers, die Strecke
mit Kathrin abzulaufen, mögliche Sturzgefahren
zu erkennen und die Lauftaktik abzusprechen. Empfehlung war,
das Tempo vor dem jeweiligen Schießen etwas heraus zu nehmen und
dazu noch der Ratschlag des
Schießtrainers, das Schießen ganz bewusst langsam
und konzentriert anzugehen -
bei ihren Laufzeiten kann sich
Kathrin ein gründliches Einrichten leisten!
Die weitere Betreuung wurde dann geteilt:
Schießtrainer W. Fett am Stand,
Lauftrainer O. Labrenz an der Strecke um die
Magazine aufzunehmen, bei 28° Erfrischungen,
Infos und ggf. taktische Anweisungen zu
geben.
Tatsächlich kam
Kathrin nach guter Rundenzeit etwas
verhalten zum ersten Schießen, nahm sich Zeit fürs Einrichten und
- setzte den ersten Schuss
trotzdem daneben! Wie gelernt nochmals einrichten und dann
war der Bann gebrochen. Nur zwei der fünf
Klappen blieben in der Folge stehen, zwei
Strafrunden steckt die Kathrin locker weg! Jetzt stieg
die Zuversicht wieder, jetzt
dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Auch den zweiten
Schießdurchgang absolvierte sie nach kontrolliertem Lauf sehr
diszipliniert, was ebenfalls nur zwei
Strafrunden einbrachte – das ehrgeizig formulierte
Ziel von 6 Treffern war erreicht, die
anschließende Schlussstrecke konnte sie dann mit gewohntem Power
angehen und mit einer Gesamtzeit von 19:01.0 für 3 km plus 4
Strafrunden beenden. Nur eine war besser als unsere B-Juniorin, die
schon routinierte A-Juniorin Judith Wagner war mit gleichem
Schießergebnis 18:08.3 Minuten unterwegs. Typisch
für die "Kathi" aus Bondorf: „Das habe
ich auch drauf“ – das nächste Ziel ist gesetzt, die
Landesmeisterschaften können kommen!
Noch eine persönliche Anmerkung
des Schießtrainers:
Toll finde ich den Einsatz
von Kathrins Leichathletiktrainer Olaf
Labrenz vom VfL Sindelfingen, der bereits zum
zweiten mal den ganzen Vormittag für eine nicht bei ihm
angesiedelte Disziplin über Verbandsgrenzen hinweg
opferte und damit zur optimalen
Betreuung beitrug. Beim noch jungen
Sommerbiathlon des Schützenverbandes
ein Novum, dass eine Athletin neben einem
Schießtrainer auch noch einen professionellen Lauftrainer
zur Seite hat. Wenn es gelingt Sponsoren für eine jederzeit
verfügbare Vereinswaffe zu gewinnen, könnte die neue Bondorfer
Biathlongruppe ganz groß herauskommen - die personellen und
organisatorischen Voraussetzungen jedenfalls sind gegeben!
Hinweis der Web-Redaktion:
Zu diesem Bericht
gibt es eine Bildersammlung,
hier klicken! |
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Gäubote - Lokalsport:
12.07.2006
Sommerbiathlon - Kathrin
Engelmann überzeugt bei Bezirksmeisterschaft: Nur eine ist schneller
Vier
Strafrunden locker weggesteckt |
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(wf) - Ein neuer Biathlon-Stern scheint aufzugehen:
Bei der Bezirksmeisterschaft im Sommerbiathlon zeigte die
Bondorferin Kathrin Engelmann in Dornhan-Weiden eine ganz starke
Vorstellung.
Der amtierende Landesmeister Jochen Gillich vom SV
Bondorf konnte wegen eines Muskelfaseranrisses bei der
Bezirksmeisterschaft nicht antreten. Sein neu erworbenes
Biathlon-Gewehr überließ er Vereinskameradin Kathrin Engelmann. Die
B-Juniorin hatte neulich bei der Kreismeisterschaft bei ihrem ersten
Start überhaupt die Konkurrenz spektakulär hinter sich gelassen -
dazu noch mit einem fürs Biathlon kaum tauglichen Gewehr.
Und diesmal, bei noch besseren Bedingungen? Zunächst
gab es ein unerwartetes Problem: Weil Gillich mit einer speziellen
Visierauslagerung schießt, musste das Gewehr zurückgebaut und mit
konventioneller Visierung neu eingeschossen werden.
Merkwürdigerweise gelang es Kathrin Engelmann aber nicht, das
erarbeitete Trefferbild auf die Klappscheiben zu übertragen - die
Ergebnisse ließen zu wünschen übrig. Wegen der fortgeschrittenen
Zeit war es nicht mehr möglich, die mentale Sperre aufzulösen.
Schießtrainer Wilfried Fett fuhr deshalb mit keinem guten Gefühl
nach Dornhan-Weiden, auch Kathrin Engelmann spürte, dass sie etwas
zur |
Eigenmotivation tun muss und kündigte ihrem
Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen an, diesmal noch
besser als bei der Kreismeisterschaft zu sein und stets mindestens
drei Klappscheiben zu treffen!
Die innere Skepsis des Schießtrainers bestätigte
sich beim Probeschießen: Um nicht noch mehr Nervosität
hineinzutragen, wurde dieses abgebrochen und auf die Dynamik des
Wettkampfes gesetzt. Die Taktik war klar: Das Tempo sollte vor dem
Schießen etwas herausgenommen werden. Tatsächlich kam Kathrin
Engelmann nach guter Rundenzeit etwas verhalten zum ersten Schießen,
nahm sich Zeit fürs Einrichten - und setzte den ersten Schuss
trotzdem daneben, Danach aber war der Bann gebrochen. Nur zwei der
fünf Klappen blieben stehen, zwei Strafrunden sind für die
überragende Läuferin locker wegzustecken. Auch den zweiten
Schießdurchgang absolvierte sie nach kontrolliertem Lauf sehr
diszipliniert, was ebenfalls nur zwei Strafrunden einbrachte - das
ehrgeizig formulierte Ziel von sechs Treffern war erreicht. Die
Schlussstrecke ging die Bondorferin mit gewohnter Power an,
benötigte 19:01 Minuten für drei Kilometer plus vier Strafrunden.
Nur eine war besser als die B-Juniorin des SVB: Die schon
routinierte A-Juniorin Judith Wagner (18:08). „Das habe ich auch
drauf", meinte Kathrin Engelmann. Ihr nächstes Ziel ist nun die
Landesmeisterschaft. |
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Am Schießstand klappte es
besser als erwartet: Kathrin Engelmann, Novizin im Sommerbiathlon
GB-Foto:
gb |
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31.07.2006
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Sommerbiathlon –
Landesmeisterschaften in Weiden
Kathrin Engelmann
zweifache Landesmeisterin!
Kaderathletin hinter sich gelassen und zwei DM-Qualifikationen
erreicht.
(wf)
- Das hatte so niemand erwartet, erstmals bei Landesmeisterschaften
des Württembergischen Schützenverbandes dabei und beim
Doppelstart-Debüt gleich beide Titel geholt! „Sonnig und sauheiß,
Temperatur 35 Grad“ steht im Auswertungsprotokoll - den 80
zugelassenen Athletinnen und Athleten wurde am vergangenen Samstag
einiges abverlangt! Die Bondorfer B-Juniorin hatte im
Sprint-Wettbewerb eine 3 km-Laufstrecke mit zwei Schießeinlagen und
beim Massenstart eine 5 km lange Strecke mit vier Schießeinlagen zu
bewältigen.
„So aggressiv habe ich die Kathrin
schon lange nicht mehr gesehen“ wunderte sich Lauftrainer Olaf
Labrenz vom VfL Sindelfingen: Lag es am abzubauenden Frust vom
vorigen Wochenende, wo es bei den DM des Leichtathletikverbandes
über 400m Hürden nicht so optimal lief? Das war es wohl nicht, das
hat die Kathrin längst weggesteckt: „Wenn man erst im letzten Moment
die Quali schafft, kann man auch keinen Spitzenplatz erwarten“.
Nein, wer sie kennt weiß, dass sie sich selbst ehrgeizige Ziele
setzt. Zum Bezirkstitel im Sprint als B-Juniorin mit einer
19-Min.-Zeit und 4 Strafrunden gekommen, hatte sie die 18-er-Zeit
der A-Juniorin bei gleichen Strafrunden gesehen und vor drei Wochen
verkündet: „Das schaffe ich auch“! Schießtrainer Wilfried Fett vom
Schützenverein Bondorf schwante angesichts des vorgelegten Tempos
nicht Gutes, im Liegendanschlag blieb sie aber mit drei Treffern im
derzeit möglichen Rahmen, um so größer die Enttäuschung beim
eigentlich stärkeren Stehendanschlag – mit 5 Fehlschüssen forderte
das Tempo seinen Tribut. Die dem Verbandskader angehörende
mehrmalige DM-Teilnehmerin Vanessa Kluge hatte im Liegendanschlag
ebenfalls 2 Fehlschüsse, absolvierte den Stehendanschlag jedoch
fehlerfrei. Der anfangs erarbeitete Vorsprung floss in der 5mal zu
durchlaufenden 70-Meter-Strafrunde dahin, Vanessa zog vorbei und
durfte sich eigentlich ihres Sieges sicher sein. Was mag sie wohl
empfunden haben, als sie Kathrin auf dem letzten Kilometer trotz
ihrer 350 Meter verlängerten Laufstrecke doch noch überholte? Die
Überraschung war ihr deutlich anzusehen, Kathrin hatte mit einer
Gesamtzeit von 18:43.7 eigentlich Unmögliches wahr gemacht, ihre
unmittelbare Konkurrenten lief mit 20:11.4 durchs Ziel.
Sorgte der Sprint schon für
gehöriges Aufsehen, sollte es am Nachmittag beim Massenstart noch
spektakulärer werden! Erstmals im fast 40 Athleten umfassenden
Starterfeld stehend, traf sie wieder auf ihre schärfste
Konkurrentin. Nochmals ging es mit hohem Tempo bei nunmehr
schwülfeuchter Luft und 35 Grad auf die Strecke. Jetzt waren nach
jeweils 1.000 Metern zwei Liegendanschläge und danach zwei
Stehendanschläge zu absolvieren. Kathrins Schießergebnisse waren für
ihren Schießtrainer ein wahrer Alptraum, von 20 Schüssen nur 7
fehlerfrei, 13 Strafrunden bedeuteten eine um 910 Meter verlängerte
Laufdistanz! Vanessa konnte hier ihre bereits in der Schüler- und
Jugendklasse erworbene Routine einbringen und zudem noch mit einem
mehrschüssigen Biathlongewehr schießen. Die erst seit ca. einem
viertel Jahr im Schießtraining befindliche Kathrin musste mit einem
Einzellader antreten, dass zeitraubendes Laden und danach jeweils
neues Einrichten erforderte – beim doppeltem Schießprogramm ein
gravierendes Handicap. „Ich bin schier verzweifelt, um schnell vom
Schießstand wegzukommen hätte ich die Kugeln am liebsten von Hand
rausgeworfen“ bekannte sie später. Aber Aufgeben gibt es für Kathrin
nicht, es wird gefightet bis zum Umfallen. Das tat sie dann auch im
wahrsten Wortsinn, lief mit 37:43.0 durch das Ziel, Vanessa hatte
mit knapp dahinter liegenden 38:17.2 Minuten erneut das Nachsehen -
die Sensation war perfekt.
Wie
schön hatte es doch die Winterbiathletin Kati Wilhelm, könnte
Kathrin gedacht haben, die konnte sich nach dem Zieleinlauf
erschöpft aber überglücklich in den weichen und kühlen Schnee fallen
lassen - Bondorfs Kathi musste von den Betreuern vom harten
und heißen Asphalt des Zielauslaufes geborgen
werden. Mit Sicherheit wird ihr aber dieser Gedanke nicht gekommen
sein: Ihr Teamkollege Jochen Gillich, der seinen Titel wegen eines
Bänderanrisses nicht verteidigen konnte, formulierte es einmal so:
„Bei der letzten Laufdistanz ist dein Kopf blutleer, da rennst du
nur noch automatisch und nimmst überhaupt nichts mehr wahr“. |
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31.07.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 04.08.2006
Kathrin
Engelmann zweifache Landesmeisterin im
Sommerbiathlon!
Das hatte so niemand erwartet,
erstmals bei Landesmeisterschaften des Württembergischen
Schützenverbandes dabei und beim Doppelstart-Debüt gleich beide
Titel geholt! „Sonnig und sauheiß, Temperatur 35 Grad“ steht im
Auswertungsprotokoll - den 80 zugelassenen Athletinnen und Athleten
wurde am vergangenen Samstag einiges abverlangt! Die Bondorfer
B-Juniorin hatte im Sprint-Wettbewerb eine 3 km-Laufstrecke mit zwei
Schießeinlagen und beim Massenstart eine 5 km lange Strecke mit vier
Schießeinlagen zu bewältigen.
„So aggressiv habe ich die Kathrin
schon lange nicht mehr gesehen“ wunderte sich Lauftrainer Olaf
Labrenz vom VfL Sindelfingen: Lag es am abzubauenden Frust vom
vorigen Wochenende, wo es bei den DM des Leichtathletikverbandes
über 400m Hürden nicht so optimal lief? Das war es wohl nicht, das
hat die Kathrin längst weggesteckt: „Wenn man erst im letzten Moment
die Quali schafft, kann man auch keinen Spitzenplatz erwarten“.
Nein, wer sie kennt weiß, dass sie sich selbst ehrgeizige Ziele
setzt. Zum Bezirkstitel im Sprint als B-Juniorin mit einer
19-Min.-Zeit und 4 Strafrunden gekommen, hatte sie die 18-er-Zeit
der A-Juniorin bei gleichen Strafrunden gesehen und vor drei Wochen
verkündet: „Das schaffe ich auch“! Schießtrainer Wilfried Fett
schwante angesichts des vorgelegten Tempos nicht Gutes, im
Liegendanschlag blieb sie aber mit drei Treffern im derzeit
möglichen Rahmen, um so größer die Enttäuschung beim eigentlich
stärkeren Stehendanschlag – mit 5 Fehlschüssen forderte das Tempo
seinen Tribut. Die dem Verbandskader angehörende mehrmalige
DM-Teilnehmerin Vanessa Kluge hatte im Liegendanschlag ebenfalls 2
Fehlschüsse, absolvierte den Stehendanschlag jedoch fehlerfrei. Der
anfangs erarbeitete Vorsprung floss in der 5mal zu durchlaufenden
70-Meter-Strafrunde dahin, Vanessa zog vorbei und durfte sich
eigentlich ihres Sieges sicher sein. Was mag sie wohl empfunden
haben, als sie Kathrin auf dem letzten Kilometer trotz ihrer 350
Meter verlängerten Laufstrecke doch noch überholte? Die Überraschung
war ihr deutlich anzusehen, Kathrin hatte mit einer Gesamtzeit von
18:43.7 eigentlich Unmögliches wahr gemacht, ihre unmittelbare
Konkurrenten lief mit 20:11.4 durchs Ziel.
Sorgte der Sprint schon für
gehöriges Aufsehen, sollte es am Nachmittag beim Massenstart noch
spektakulärer werden! Erstmals im fast 40 Athleten umfassenden
Starterfeld stehend, traf sie wieder auf ihre schärfste
Konkurrentin. Nochmals ging es mit hohem Tempo bei nunmehr
schwülfeuchter Luft und 35 Grad auf die Strecke. Jetzt waren nach
jeweils 1.000 Metern zwei Liegendanschläge und danach zwei
Stehendanschläge zu absolvieren. Kathrins Schießergebnisse waren für
ihren Schießtrainer ein wahrer Alptraum, von 20 Schüssen nur 7
fehlerfrei, 13 Strafrunden bedeuteten eine um 910 Meter verlängerte
Laufdistanz! Vanessa konnte hier ihre bereits in der Schüler- und
Jugendklasse erworbene Routine einbringen und zudem noch mit einem
mehrschüssigen Biathlongewehr schießen. Die erst seit ca. einem
viertel Jahr im Schießtraining befindliche Kathrin musste mit einem
Einzellader antreten, dass zeitraubendes Laden und danach jeweils
neues Einrichten erforderte – beim doppeltem Schießprogramm ein
gravierendes Handicap. „Ich bin schier verzweifelt, um schnell vom
Schießstand wegzukommen hätte ich die Kugeln am liebsten von Hand
rausgeworfen“ bekannte sie später. Aber Aufgeben gibt es für Kathrin
nicht, es wird gefightet bis zum Umfallen. Das tat sie dann auch im
wahrsten Wortsinn, lief mit 37:43.0 durch das Ziel, Vanessa hatte
mit knapp dahinter liegenden 38:17.2 Minuten erneut das Nachsehen -
die Sensation war perfekt.
Wie schön hatte es doch die
Winterbiathletin Kati Wilhelm, könnte Kathrin gedacht haben, die
konnte sich nach dem Zieleinlauf erschöpft aber überglücklich in den
weichen und kühlen Schnee fallen lassen - Bondorfs Kathi musste von
den Betreuern vom harten und heißen Asphalt des Zielauslaufes
geborgen werden. Mit Sicherheit wird ihr aber dieser Gedanke nicht
gekommen sein: Ihr Teamkollege Jochen Gillich, der seinen Titel
wegen eines Bänderanrisses nicht verteidigen konnte, formulierte es
einmal so: „Bei der letzten Laufdistanz ist dein Kopf blutleer, da
rennst du nur noch automatisch und nimmst überhaupt nichts mehr
wahr“.
Ende September geht es nach Oberhof
in Thüringen zu den Deutschen Meisterschaften - wenn sich ein oder
mehrere Sponsoren zur Beschaffung eines vereinseigenen
Biathlongewehres durchringen könnten, hätte sie auch dort reale
Chancen zum Titelgewinn! Der Verein würde sich über eine Erweiterung
des Sponsorenkreises sehr freuen.
Hinweis der Web-Redaktion:
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Gäubote - Lokalsport:
01.08.2006
Sommerbiathlon - SV Bondorf
Engelmann
doppelte Landesmeisterin
(gb) -
Das hatte niemand erwartet: Erstmals bei Landesmeisterschaften im
Sommerbiathlon dabei und beim Doppelstart-Debüt gleich beide Titel
geholt - Kathrin Engelmann vom Schützenverein Bondorf bot in Weiden
eine erstklassige Vorstellung.
„Sonnig und sauheiß, Temperatur 35 Grad" - so steht es im
Auswertungsprotokoll. Den 80 Athleten wurde am Samstag einiges
abverlangt. Die Bondorfer B-Juniorin hatte im Sprint-Wettbewerb eine
drei Kilometer lange Laufstrecke mit zwei Schießeinlagen und beim
Massenstart eine fünf Kilometer lange Strecke mit vier
Schießeinlagen zu bewältigen.
„So aggressiv habe ich Kathrin Engelmann schon lange nicht mehr
gesehen", wunderte sich Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL
Sindelfingen: Lag es am abzubauenden Frust vom Wochenende zuvor, an
dem es bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften über 400
Meter Hürden nicht so optimal gelaufen war? Nein, wer sie kennt, der
weiß, dass sie sich selbst ehrgeizige Ziele setzt. Zum
Sommerbiathlon-Bezirkstitel im Sprint als B-Juniorin mit einer Zeit
von 19 Minuten und vier Strafrunden gekommen, hatte sie die 18er-Zeit
der A-Juniorin bei gleichen Strafrunden gesehen und vor drei Wochen
verkündet: „Das schaffe ich auch!"
Schießtrainer Wilfried Fett vom Schützenverein Bondorf schwante
angesichts des vorgelegten Tempos nicht Gutes, im Liegendanschlag
blieb Kathrin Engelmann aber mit drei
Treffern im derzeit möglichen Rahmen, um so größer die Enttäuschung
beim eigentlich stärkeren Stehendanschlag - mit fünf Fehlschüssen
forderte das Tempo seinen Tribut. Die dem Verbandskader angehörende
mehrmalige DM-Teilnehmerin Vanessa Kluge
hatte im Liegendanschlag ebenfalls zwei Fehlschüsse, absolvierte den
Stehendanschlag jedoch fehlerfrei. Der anfangs erarbeitete Vorsprung
schmolz in der fünf mal zu durchlaufenden 70-Meter-Strafrunde dahin,
Vanessa Kluge zog vorbei und durfte sich eigentlich ihres Sieges
sicher sein. Doch Kathrin Engelmann überholte sie noch auf dem
letzten Kilometer trotz ihrer 350 Meter verlängerten Laufstrecke. In
18:43,7 Minuten hatte sie das Unmögliche wahr gemacht.
Sorgte der Sprint schon für gehöriges Aufsehen, sollte es am
Nachmittag beim Massenstart noch spektakulärer werden.
Erstmals im fast 40 Athleten umfassenden Starterfeld stehend, traf
Kathrin Engelmann wieder auf ihre schärfste Konkurrentin. Nochmals
ging es mit hohem Tempo bei nunmehr schwülfeuchter Luft und 35 Grad
auf die Strecke. Jetzt waren nach jeweils 1000 Metern zwei
Liegendanschläge und danach zwei Stehendanschläge zu absolvieren.
Die Ergebnisse der Bondorferin waren für ihren Schießtrainer ein
wahrer Albtraum: Bei 20 Schüssen nur sieben Treffer, das bedeutete
13 Strafrunden und eine um 910 Meter verlängerte Distanz. Vanessa
Kluge brachte ihre bereits in der Schüler- und Jugendklasse
erworbene Routine ein, schoss zudem mit einem mehrschüssigen
Biathlongewehr. Die erst seit rund drei Monaten schießende Kathrin
Engelmann musste mit einem Einzellader antreten, der zeitraubendes
Laden und danach jeweils neues Einrichten erforderte - beim
doppeltem Schießprogramm ein gravierendes Handicap. „Ich bin schier
verzweifelt, um schnell vom Schießstand wegzukommen hätte ich die
Kugeln am liebsten von Hand rausgeworfen", bekannte sie später. Aber
Aufgeben gibt es für Kathrin Engelmann nicht, es wird gekämpft bis
zum Umfallen. Das tat sie dann auch im Wortsinn, lief nach 37:43
Minuten durchs Ziel. Vanessa Kluge hatte mit 38:17 Minuten erneut
knapp das Nachsehen - die Sensation war perfekt.
Wie schön hatte es doch die Winterbiathletin Kati Wilhelm, mag
Kathrin Engelmann gedacht haben, diese durfte sich nach dem
Zieleinlauf erschöpft, aber überglücklich in den weichen und kühlen
Schnee fallen lassen. Bondorfs Kathi musste von den Betreuern vom
harten und heißen Asphalt des Zielauslaufes geborgen werden. Mit
Sicherheit wird ihr aber dieser Gedanke nicht gekommen sein: Ihr
Teamkollege Jochen Gillich, der seinen Titel wegen eines
Bänderanrisses nicht verteidigen konnte, formulierte es einmal so:
„Bei der letzten Laufdistanz ist dein Kopf blutleer, da rennst du
nur noch automatisch und nimmst überhaupt nichts wahr." |
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25.09.2006
Zur Veröffentlichung in
"Bondorfer Nachrichten" am 29.09.2006
Kathrin
Engelmann bei Deutscher Meisterschaft auf Rang 5
Mit persönlicher Bestzeit von 17
Min. und 25 Sek. im Sommerbiathlon-Sprintwettbewerb über 3
km und jeweils einer Liegend- und Stehendschießeinlage wurde
Kathrin am Freitag in einem hochklassigen Feld Fünfte, wir
gratulieren! Mit zwei Schießfehler im Liegend- und drei Fehler im
Stehendanschlag hat sie auch ihre Schießergebnisse gegenüber den
Landesmeisterschaften nochmals verbessert. Beim am Samstag
ausgetragenen Massenstart, der Verfolgung lief es dann nicht mehr so
gut, den Start müssen wir leider „unter schnell vergessen“ abhaken.
Trotzdem war es ein großartiges Erlebnis, „Kathrin Engelmann, SV
Bondorf“ in der Stadionansage zu hören, immerhin waren auf der
Oberhofer Rennsteig Arena schon viele
berühmte Biathleten am Start. Die Rennsteig Arena
ist auch die Trainingsstätte der in unmittelbarer Nachbarschaft
wohnenden Olympiasiegerin Kati Wilhelm, ob es die Bondorfer Kathi
auch einmal so weit schafft?
Hinweis der Web-Redaktion:
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Bis dahin ist es zwar noch ein
weiter Weg, ohne den unbedingt notwendigen
Anschub in Form eines von ihr eingeschossenen
Biathlon-Gewehrs ist er aber nicht zu gehen.
„Des einen Pech der anderen Glück“ traf diesmal in wahrster Form zu:
Der letztjährige Landesmeister Jochen Gillich konnte sich wegen
eines Bänderanrisses dem Wettkampf nicht
stellen, stellte aber sein neu erworbenes Biathlongewehr zur
Verfügung: Eine Geste die ihm hoch anzurechnen ist! Welcher Schütze
leiht schon gerne sein 2.000 € teures Gewehr
aus, mit dem er selbst noch nicht trainieren konnte? Vom Team und
besonders der Kathrin deshalb auch auf diesem Weg nochmals
ein herzliches Dankeschön.
Beschaffung Biathlongewehr(e): Wer sponsert
mit?
Einige Bondorfer Mitbürger verfolgen die
Entwicklung der Biathlongruppe mit großem Interesse und haben ihre
Bereitschaft bekundet, etwas zum Kauf der dringend erforderlichen
Biathlongewehre beitragen zu wollen. Das freut uns natürlich riesig
und hat den Vereinsausschuss bewogen, sich noch mal mit dem Thema zu
befassen.
Dazu muss man wissen, dass dem Schützenverein bei
der Beschaffung von Sportgeräten sehr enge Grenzen gesetzt sind –
dies insbesondere auch deshalb, weil er für den Erhalt der eigenen
Sportanlagen erhebliche Rücklagen
vorhalten muss und diese im Interesse einer
soliden Haushaltspolitik nicht für zusätzliche Investitionen
verwenden darf.
Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang
auch, dass der Verein in die erfreulich stark angewachsene
Bogengruppe investieren musste und aktuell noch muss - was auch gut
so ist! Weil nicht wissend, wie sich die Gruppe entwickeln wird,
wurde zunächst „auf Sparflamme gekocht“, eine provisorische
Bogenwiese und im Winter der Gaststatus auf dem halboffenen, nur 5
Bahnen umfassenden vierten Pistolenstand mussten reichen. Bei
inzwischen ca. 50 Bogenschützen führte dies zu unhaltbaren
Zuständen, die zu Überlegungen für eine umfassende Lösung auch für
die Biathlongruppe führten. Dazu werden derzeit die räumlichen und
finanziellen Möglichkeiten sondiert.
Selbstverständlich muss der Vereinsausschuss bei
seinen Überlegungen auch berücksichtigen, für wie viele Mitglieder
er investiert und da schlagen natürlich 2.000 € für das
mehrschüssige Luftgewehr (LG) eines Biathleten zuzüglich der
Standeinrichtung erheblich zu Buch, bei zwar wünschenswerten aber in
absehbarer Zeit nicht zu realisierenden KK-Starts etwa das Doppelte.
Das kann sich nur der sponsorenreiche und an Fernsehrechten
teilhabende DSV (Winterbiathlon) leisten - wir müssen sogar für die
LG-Disziplinen im eigenen Ort werben.
Angesichts der jüngsten Erfolge im Sommerbiathlon
haben die Ausschussmitglieder dazu in der letzten Sitzung den
Startschuss gegeben: Aus eigenen Taschen kam spontan eine
erkleckliche Summe auf den Tisch – aber noch nicht genug um die
erheblichen Investitionen für eine relativ
kleine Gruppe zu rechtfertigen. Dazu bedarf es weiterer Mittel um
die wir Sie freundlichst bitten möchten:
Reihen Sie sich in unseren Sponsorenkreis ein!
Ihre Spende ist steuerlich absetzbar, als
gemeinnütziger Sportverein dürfen wir Ihnen eine entsprechende
Bescheinigung ausstellen. Gewerbetreibenden
können wir Werbeflächen auf unseren
Sportanlagen anbieten und sie mit
Bannerwerbung bei Veranstaltungen und Werbung in unserer gut
frequentierten Internetseite unterstützen.
Sie investieren in einen solide geführten und
sehr aktiven Verein, einen „Vorzeigeverein“ des Landesverbandes wie
letzthin der Besuch aus Bhutan zeigte. Hier bringt jeder Euro eine
hohe Wertschöpfung in Form sportlicher
Erfolge und Sportangebote auf vom Verein erstellte
und gepflegte Anlagen.
Ihren Beitrag erbitten wir auf die Konten des
Schützenvereins, Stichwort “Spende Biathlon” bei der
KSK (BLZ 603 501 30), Konto-Nr. 1 060 771 oder
Voba (BLZ 603 913 10), Konto-Nr. 606 850 00
Ich bedanke mich schon mal im Voraus.
Ihr Wilfried Fett, Ehrenmitglied und Ältestenrat
im Schützenverein Bondorf |
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25.09.2006
Zur
allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
Sommerbiathlon
- Deutsche Meisterschaften in Oberhof/Thüringen
In der Rennsteig
Arena viel Licht und etwas Schatten für
Kathrin Engelmann
(wf) - Eine
gigantische Kulisse bot die Rennsteig Arena in Oberhof für die
Sommerbiathleten des Deutschen Schützenbundes. Über drei Tage hinweg
wurden in der früheren Biathlon-Kaderschmiede der DDR die Deutschen
Meister im Sommerbiathlon ermittelt. In dieser Zeit absolvierten ca.
540 Athleten ihre Meister in teilweise Doppelstarts: Ausgeschrieben
waren die Wettbewerbe Sprint, Verfolgung und Staffel, sowohl mit dem
KK-Gewehr auf 50 Meter, als auch mit dem Luftgewehr auf 10 Meter.
Die zweifache
Württembergische Meisterin Kathrin Engelmann hatte sich über die
Bezirks- und Landesmeisterschaften für die Teilnahme in den kurzen
Luftgewehrdisziplinen qualifiziert - für sie der erste DM-Start in
den von ihr erst seit einem halben Jahr trainierten
Schießdisziplinen. Am Freitag ging es erstmals auf die wegen der
Topographie und des ständig wechselnden Untergrundes sehr
anspruchsvolle Strecke. Neben der ungewohnten Strecke waren auch die
Begleitumstände einer Massenveranstaltung mit vielen Zuschauern,
entsprechender Geräuschkulisse und die organisatorischen Umstände
eine zusätzliche Herausforderung.
Im
Sprintwettbewerb musste die B-Juniorin des Bondorfer Schützenvereins
die 1 km lange Strecke dreimal durchlaufen, dazwischen folgten dann
jeweils eine Schießprüfung im Liegend- und Stehendanschlag. Die
VfL-Leichtathletin hatte zuvor die Strecke mit ihrem Lauftrainer
Olaf Labrenz abgelaufen, gemeinsam hatten sie dabei die
Laufstrategie für die einzelnen Abschnitte festgelegt. Zur Freude
des an der Strecke weilenden Labrenz hielt sie sich dann auch
korrekt an die Vorgaben, lief locker, konstant und mit gutem
Laufstiel, was sich auch an gleichmäßigen Zwischenzeiten zeigte.
Etwas verhaltener dagegen die Freude beim Bondorfer Schießtrainer
Wilfried Fett, auch er beobachtete am Schießstand konstante
Leistungen: 2 Fehler im Liegendanschlag und 3 Fehler im
Stehendanschlag waren zwar gegenüber dem zuletzt ereichten
Trainingsdurchschnitt jeweils einer zuviel, aber immerhin eine
enorme Leistungssteigerung gegenüber den Landesmeisterschaften, wo
sie ihre Titel letztlich durch dramatische Laufleistungen bis zum
Umfallen erkämpfte (wir berichteten). Erstmals dabei und deshalb die
Konkurrentinnen nicht kennend, war es trotz persönlichem Rekords von
17.25 Minuten zunächst unmöglich eine Platzierungseinschätzung zu
treffen: Nach vier knapp aufeinander folgenden 16’er-Zeiten der
Konkurrenz konnte Engelmann dann aber letztlich als fünfte
B-Juniorin und erneut beste Württembergerin unmittelbar anschließen.
Für sie selbst war die 17’er Zeit nach einer 19’er-Zeit bei den
Bezirksmeisterschaften und einer 18’er-Zeit bei den
Landesmeisterschaften ein persönlicher Rekord.
Beim Massenstart der Verfolgung lief sie locker und
sehr flott an, setzte sich sogleich an die Spitze und lief als erste
in den Schießstand ein – eine auf Kurzdistanzen trainierte Läuferin
ist offensichtlich schwer zu bremsen. Drei Schießfehler im ersten
Liegendanschlag ließen alle Hoffnungen schwinden, wegen zeitweiligen
Seitenstechens ging dann auch noch die gewohnte Lockerheit verloren.
Bei jedem der 4 Durchgänge blieben 3 Klappscheiben stehen, Engelmann
musste deshalb zu den normalen 5 km zusätzlich 840 m Strafrunden
drehen. Trotz erkennbarer Aussichtslosigkeit auf eine vordere
Platzierung gab sie aber nicht auf und quälte sich über die gesamte
Distanz, was vom Schießtrainer beim Zieleinlauf mit „warst tapfer“
gewürdigt wurde. Mit Rang 7, aber immerhin als einzige
Württembergerin, ein Lauf der Kategorie „wegstecken und Erfahrungen
auswerten“, deren es für die noch junge und am Anfang stehende
Sommerbiathletin sicher noch einige mehr geben wird. |
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Impressionen aus der Rennsteig Arena in Oberhof
Bilder: Olaf Labrenz

In Bildmitte
in der zweiten Reihe: Kathrin beim Massenstart der Verfolgung
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Kathrin
im Licht und Schatten
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Gäubote - Lokalsport:
27.09.2006
Sommerbiathlon - Kathrin
Engelmann bei den Deutschen Meisterschaften in Oberhof/Thüringen
Neue
Bestzeit im Sprintwettbewerb |
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(gb)
- Eine gigantische Kulisse bot die Rennsteig-Arena in Oberhof für
die Sommerbiathleten. Über drei Tage hinweg wurden in der früheren
Biathlon-Kaderschmiede der DDR die Deutschen Meister ermittelt. In
dieser Zeit absolvierten rund 540 Athleten teilweise Doppelstarts:
Ausgeschrieben waren die Wettbewerbe Sprint, Verfolgung und Staffel,
sowohl mit dem KK-Gewehr auf 50 Meter als auch mit dem Luftgewehr
auf 10 Meter. Mit dabei war auch die
Bondorferin Kathrin Engelmann.
Die
zweifache württembergische Meisterin hatte sich über die Bezirks-
und Landesmeisterschaften für die Teilnahme in den kurzen
Luftgewehrdisziplinen qualifiziert = für sie war es der erste
DM-Start in der Sportart, für die sie erst seit einem halben Jahr im
Schießstand trainiert. Nach der Ankunft ging es erstmals auf die
wegen ihrer Topografie und des ständig wechselnden Untergrundes sehr
anspruchsvolle Strecke. Zudem waren auch die Begleitumstände einer
Massenveranstaltung mit vielen Zuschauern, entsprechender
Geräuschkulisse und die organisatorischen Umstände eine zusätzliche
Herausforderung für Kathrin Engelmann.
Im
Sprintwettbewerb musste die B-Juniorin des Bondorfer Schützenvereins
die ein Kilometer lange Strecke dreimal durchlaufen, dazwischen
folgten jeweils eine Schießprüfung im Liegend- und Stehend-Anschlag.
Die Leichtathletin des VfL Sindelfingen hatte zuvor die Strecke mit
ihrem Lauftrainer Olaf Labrenz angeschaut, gemeinsam hatten sie die
Strategie für die einzelnen Abschnitte festgelegt. Zur Freude des an
der Strecke weilenden Olaf Labrenz hielt sie sich dann auch korrekt
an die Vorgaben, lief locker, konstant und mit gutem Stil, was sich
auch an den gleichmäßigen Zwischenzeiten zeigte. |
Etwas
verhaltener dagegen war die Freude beim Bondorfer Schießtrainer
Wilfried Fett, auch er beobachtete am Schießstand konstante
Leistungen: Zwei Fehler im Liegend- und drei Fehler im
Stehend-Anschlag waren zwar gegenüber dem zuletzt erreichten
Trainingsdurchschnitt jeweils einer zu viel, aber immerhin eine
enorme Leistungssteigerung gegenüber den Landesmeisterschaften, wo
sie ihre Titel letztlich durch tolle Laufleistungen bis zum Umfallen
erkämpft hatte (wir berichteten).
Trotz persönlichen Rekords von 17:25 Minuten
war es zunächst unmöglich, gegenüber dem Feld der unbekannten
Konkurrentinnen eine Platzierungseinschätzung zu treffen: Nach vier
knapp aufeinander folgenden 16er-Zeiten schloss Kathrin Engelmann
letztlich als fünfte B-Juniorin und beste Württembergerin
unmittelbar an.
Beim
Massenstart der Verfolgung lief die Bondorferin locker und sehr
flott an, setzte sich sogleich an die Spitze und bog als Erste in
den Schießstand ein - eine auf Kurzdistanzen trainierte Läuferin ist
offensichtlich schwer zu bremsen. Drei Schießfehler im ersten
Liegend-Anschlag ließen alle Hoffnungen schwinden, wegen
zeitweiligen Seitenstechens ging dann auch
noch die gewohnte Lockerheit verloren. Bei jedem der vier Durchgänge
blieben drei Klappscheiben stehen, Kathrin Engelmann musste deshalb
zu den normalen fünf Kilometern zusätzlich 840 Meter in der
Strafrunde drehen. Trotz erkennbarer Aussichtslosigkeit auf eine
vordere Platzierung gab sie aber nicht auf und quälte sich über die
gesamte Distanz, was vom Schießtrainer beim Zieleinlauf mit „warst
tapfer" gewürdigt wurde. Rang sieben ordnete die einzige
Württembergerin in der Kategorie „wegstecken und Erfahrungen
auswerten" ein. |
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Durften mit der
Leistung im Sprintwettbewerb zufrieden sein: Kathrin Engelmann und
ihr Bondorfer Schießtrainer Wilfried Fett
GB-Foto:
gb |
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