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...und hier unser

 

Berichte aus dem Biathlonbereich 2006

Hier haben wir für Sie ausgewählte Berichte aus den Pressemitteilungen und dem Pressespiegel zusammengestellt.

 

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28.02.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 03.03.2006 

 

 

Faszination Biathlon: „Laufen, schießen, jaaaa!“

Wir sind im Schießsport ein

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seit langem etablierter,

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immer noch dynamischer und

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überregional sehr erfolgreicher Verein. 

Wir suchen sportlich Interessierte zum Aufbau einer Biathlongruppe mit unserem Landes- und Vizeverbandsmeister im Sommerbiathlon (Luftgewehr-Massenstart u. Verfolgung).

Wenn Sie ehrgeizig sind, Spaß und Interesse haben am

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leichtathletischen Langlauf,

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sportlichen Gewehrschießen 

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und an einer guten Kameradschaft,

 dann sind Sie bei uns bestens aufgehoben!

Eine schießsportliche Ausbildung wäre ideal, ist aber nicht Bedingung.

Wir bieten für die ganze Familie

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eine schießsportliche Aus- und Weiterbildung,
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auf moderner Anlage,

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nach neuesten Trainingsmethoden,

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mit zeitgemäßer Technik, wie sie z. B. die Olympiasieger benutzen,

 

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Möglichkeiten zum gemeinsamen Lauftraining u. a. mit dem Landesverbandsmeister,

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Teilnahme an offiziellen DSB-Wettkämpfen zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und

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ein kameradschaftliches Umfeld, das neben dem Sport noch Platz für vielfältige
andere Aktivitäten hat.

Die Aktivitäten könnten sich noch erweitern um Wettkampfbesuche beim klassischen Winterbiathlon, Skilanglauf-Ausfahrten und dergleichen mehr.

Wichtig: Mit dem modernsten Stand unserer Technik, der SCATT-Anlage, dürfen wir nunmehr in Verbindung mit einem neuen Laser-Gewehr auch unter 12-Jährige ins Sportschießen (Simulationsschießen) einweisen – ein richtiges Familienangebot also!

An den beiden kommenden Wochenenden wird jeweils ab Samstagmittag auf unserer Schießsportanlage ein großer Teil der Kreismeisterschaften abgewickelt. Sommerbiathlon ist zwar in unserem Schützenkreis noch nicht im Wettbewerbsangebot, trotzdem sind die Meisterschaften eine gute Gelegenheit bei den Sportschützen vorbei zu schauen.

Wir haben für Sie einen Informationsstand aufgebaut, an dem Sie die Olympia-Erfolgsstory noch einmal nachlesen können. Außerdem informieren wir über alle Biathlon-Wettbewerbe, egal ob sie unter DSV- oder DSB-Regie durchgeführt werden und zeigen unsere neuesten Trainingsgeräte. An beiden Sonntagen wird jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr unser erfolgreicher Sommerbiathlet Jochen Gillich vor Ort sein und Ihre Fragen beantworten.

 

 

02.03.2006
Z
ur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
 

Faszination Biathlon: „Laufen, schießen, jaaaa“! 

Beim Schützenverein Bondorf: Informationen über´s Biathlon 

(wf) - Am kommenden und am nächsten Wochenende finden auf der Schießsportanlage des Bondorfer Schützenvereins viele Wettbewerbe der diesjährigen Kreismeisterschaften statt, wobei das erste Wochenende den Nachwuchsschützen vorbehalten ist. Die starke Frequentierung der Sportanlage möchte der SVB nützen, um über das Biathlon zu informieren - aus aktuellem Anlass sind auch Besucher sehr willkommen - wer war nicht von den Leistungen unserer so erfolgreichen Biathleten begeistert? 

„Fazination Biahlon: Laufen, schießen, jaaaa!“ war in der Presse unter dem Bild eines jubelnden Michael Groß zu lesen. Und da fragt sich mancher, „wie machen die denn das bloß, dass sie nach vollem Lauf so ruhig und abgeklärt am Schießstand stehen“? Für diese und alle andere Fragen hat der SVB mit dem Sommer-Biathleten Jochen Gillich, Landesverbandsmeister in der Verfolgung und Vizemeister im Massenstart, einen sehr kompetenten Mann in seinen Reihen. Zwar läuft der vom  leichtathletischen Langlauf begeisterte Schütze nicht auf Skier, trotzdem sind die Herausforderungen nahezu identisch - weil die pulssenkende Gleitphase vor dem Schießstand fehlt, sind die Schwierigkeiten sogar noch etwas höher.  

Der SVB wird in seiner Luftgewehrhalle einen Info-Stand einrichten. Dort kann die Erfolgsgeschichte unserer Biathleten nochmals in Presseberichten nachgelesen werden. Aber auch die Presseberichte über die Meisterschaftswettkämpfe von Jochen Gillich bis zur DM-Quali sind neben seinen eigenen Wahrnehmungsberichten ausgehängt. Ergänzt werden diese Berichte durch mit PC erstellte Zeit-/Streckenprofilbänder mit den zugehörigen Herzfrequenzwerten. Angesichts dieser knappen Ressourcen wird klar, warum die Betreuer nebenher laufen, von der Konkurrenz erreichte Zeiten und Schießergebnisse zurufen und taktische Anweisungen geben. Wie das alles genau funktioniert und vieles mehr können die Besucher auch im direkten Gespräch erfahren: Für den kommenden Sonntag ist es dem SVB gelungen, neben Jochen Gillich den Landesschulungsleiter Walter Johnen für Auskünfte und Vorführungen zu gewinnen (siehe unten).    

„Sie schießen auf dem Hotelflur“ überschrieb eine bekannte Sportzeitung einen Bericht über die von den Biathleten verwendete „mobile Schieß-Anlage“. Es handelt sich dabei um ein hochmodernes Gerät, mit dem die Bewegungsabläufe des Schützen erfasst, auf dem PC aufgezeichnet und analysiert werden können. In Verbindung mit einem Lasergewehr ist das beschriebene Simulationsschießen auf beliebig eingestellte Entfernungen möglich. Das Grundgerät, die so genannte  SCATT-Anlage konnte der SVB dank großzügiger Spenden bereits vor längerer Zeit erwerben, mit dem kürzlich hinzu gekommenen Lasergewehr ist er jetzt für alle Disziplinen gerüstet und kann vor allem schon unter 12jährige (sonst gesetzliche Altersgrenze) ins Sportschießen einweisen. Die Trainingsgeräte werden gezeigt und deren Möglichkeiten erläutert. Dazu gibt es noch die für Luftgewehr 10m verwendeten Klappscheibenanlagen und das entsprechende mehrschüssige Luftgewehr zu sehen (KK-Biathlonanlagen mit 50m Distanz finden sich nur in schneesicheren Gebieten). Fazit: Eine gute Gelegenheit, sich über den Schießsport allgemein und Biathlon im Besonderen zu informieren!  

Der Info-Stand ist an den beiden kommenden Wochenenden ab Sa., 13.00 Uhr zugänglich, Ende jeweils 16.00 Uhr.
Landessportleiter Walter Johnen ist am So., 05. März ab ca. 13.00 am Info-Stand, der Landes- und Vizemeister Jochen Gillich an den Sonntagen 05. und 12. März ab ca. 13.00 Uhr.

 

KREISZEITUNG - Termine 03.03.2006

Biathlon in Bondorf

Auf der Schießanlage des SV Bondorf findet an den kommenden beiden Wochenenden viele Wettbewerbe der diesjährigen Kreismeisterschaften statt. Die starke Frequentierung der Sportanlage möchte der SVB nützen, um über Biathlon zu informieren. Für Fragen steht Sommer-Biathlet Jochen Gillich zur Verfügung, der SVB richtet in seiner Luftgewehrhalle einen Infostand ein. Zudem werden Trainingsgeräte gezeigt und deren Möglichkeiten erläutert. Dazu gibt es noch Klappscheibenanlagen und das entsprechende mehrschüssige Luftgewehr zu sehen. Der Infostand ist an den beiden Samstagen von 13 bis 16 Uhr zugänglich, Landessportleiter Walter Johnen ist am Sonntag, 5. März, ab 13 am Infostand, der Landes- und Vizemeister Jochen Gillich an den Sonntagen ab 14 Uhr.

 

Gäubote - Lokalsport: 04.03.2006

Schießen - Im Rahmen der Kreismeisterschaft informiert Schützenverein Bondorf über

Faszination Biathlon: „Laufen, schießen jaaaa!"

(gb) - An diesem und am nächsten Wochenende finden auf der Schießanlage des Bondorfer Schützenvereins viele Wettbewerbe der Kreismeisterschaften statt, wobei das erste Wochenende dem Nachwuchs vorbehalten ist. Die starke Frequentierung der Anlage nutzt der SVB, um über Biathlon zu informieren - die Sportart, die aus deutscher Sicht bei den Olympischen Spielen in Turin die medaillenträchtigste gewesen ist.

„Faszination Biathlon: Laufen, schießen, jaaaa!" - so stand es in einer Zeitung unter dem Bild des jubelnden Michael Greis. Nicht nur bei den Auftritten des dreifachen Olympiasiegers fragte sich der Laie, wie es möglich ist, aus vollem Lauf so ruhig und abgeklärt am Schießstand zu stehen. Für diese und alle anderen Fragen hat der SV Bondorf mit Sommer-Biathlet Jochen Gillich, Landesmeister in der Verfolgung und Vize-Meister im Massenstart, einen kompetenten Mann in seinen Reihen. Zwar skatet der vom leichtathletischen Langlauf begeisterte Schütze nicht auf Skiern, trotzdem sind die Herausforderungen nahezu identisch - weil dem Jogger die pulssenkende Gleitphase vor dem Schießstand fehlt, sind die Schwierigkeiten sogar noch etwas höher einzuschätzen.

Der SV Bondorf wird in seiner Luftgewehrhalle einen Info-Stand einrichten.

Dort kann die Erfolgsgeschichte der deutschen Biathleten in Turin nochmals in Presseberichten nachgelesen werden. Aber auch die Artikel über die Meisterschafts-Wettkämpfe von Jochen Gillich bis zur DM-Qualifikation sind neben seinen eigenen Wahrnehmungsberichten ausgehängt. Ergänzt werden diese Texte durch am Computer erstellte Zeit-/Streckenprofilbänder mit den zugehörigen Herzfrequenz-Werten. Angesichts der knappen Ressourcen wird klar, warum die, Betreuer bei Rennen oft nebenher laufen, von der Konkurrenz erreichte Zeiten und Schießergebnisse zurufen und taktische Anweisungen geben. Wie das alles genau funktioniert und vieles mehr können die Besucher auch im direkten Gespräch erfahren: Für den Sonntag ist es dem SVB gelungen, neben Jochen Gillich auch Landesschulungsleiter Walter Johnen für Auskünfte und Vorführungen zu gewinnen.

„Sie schießen auf dem Hotelflur", überschrieb eine bekannte Sportzeitung einen Bericht über die von den Biathleten verwendete „mobile Schieß-Anlage". Es handelt sich dabei um ein hochmodernes Gerät, mit dem die Bewegungsabläufe des Schützen erfasst, auf dem PC aufgezeichnet und analysiert werden können. In Verbindung mit einem Lasergewehr ist das beschriebene Simulationsschießen auf beliebig eingestellte Entfernungen möglich.

Der dreifache Olympiasieger nimmt die Klappscheiben ins Visier: Michael Greis gehört im Schießstand zu den treffsichersten Biathleten

GB-Foto: Ulmer

Hinweis der Web-Redaktion:  
Zu den Biathlonwettbewerben der olympischen Winterspiele 2006 gibt es eine Sonderveröffentlichung,
hier klicken!

 

07.03.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 10.03.2006 

 

Info-Stand Biathlon auch noch an diesem Wochenende

Auch an diesem Wochenende steht unsere Schießsportanlage ganz im Zeichen der Kreismeisterschaften. Nochmals eine gute Gelegenheit bei den vielen Disziplinen zuzuschauen und sich einen Eindruck vom Schießsport zu machen. Unser Infostand über das Biathlon war letztes Wochenende gut frequentiert, dies insbesondere am Sonntag als die Sommerbiathleten Jochen Gillich und der Landesschulungsleiter Walter Johnen vor Ort waren. Wenn das gezeigte Interesse wie angekündigt umgesetzt wird, bekommen wir jetzt schon eine leistungsstarke Gruppe zusammen! Nutzen Sie die Gelegenheit zur Information: Landesmeister Jochen Gillich wird wieder am Sonntag ab ca. 13.00 Uhr für Fragen und Vorführungen bereit stehen!

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

Gäubote - Lokalsport: 07.03.2006
 

Hat sogar eine Staffel beim Schützenverein Bondorf im Visier: Sommerbiathlet Jochen Gillich

GB-Foto: Bäuerle

Schützenverein Bondorf will Sommerbiathlon etablieren: Interesse am Info-Stand ist groß

Traum von Olympia wird gelebt

Walter Johnen, Landesschulungsleiter des Württembergischen Schützenverbands, hat eine Vision. „Wir besitzen gute Chancen, dass Sommerbiathlon 2016 olympisch wird", sagt der Tübinger. Auf Funktionärsebene hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) schon ein erstes vorsichtiges Interesse an der Ausdauersportart, bei der Kondition und Konzentration in Kombination gefordert ist, bekundet. Es ist ein erster Schritt auf dem langen Weg aus dem Schattendasein einer Randsportart. Ein weiter Weg, auf dem Walter Johnen und der Herrenberger Sommerbiathlet Jochen Gillich derzeit gemeinsam die Pionierarbeit leisten.

Ein Blick in die Statistik ist nicht gerade förderlich für den Willen, sich für Sommerbiathlon einzusetzen. Von 763 württembergischen Schützenvereinen betreiben nur 20 ernsthaft Sommerbiathlon, nehmen an Wettkämpfen teil oder richten sie gar selbst aus. Und auch international ist Sommerbiathlon allenfalls eine Randsportart. Bei der jüngsten Weltmeisterschaft starteten lediglich 20 Athleten. „Das ist dem IOC noch viel zu wenig", sagt Walter Johnen.

Der Tübinger, der 1998 bei der ersten Deutschen Meisterschaft im Sommerbiathlon den Titel gewonnen hat, und Jochen Gillich, der 2005 im Massenstart-Wettbewerb Württembergischer Meister geworden ist, lassen sich davon aber nicht entmutigen. Zu sehr lieben sie ihre Sportart. Daher scheuen sie auch keine Mühen, für ihren Sport zu werben. Am Rande der Kreismeisterschaften am vergangenen sowie am nächsten Wochenende in der Bondorfer Schießsportanlage betreiben Johnen und Gillich einen Infostand. Denn derzeit sehen die beiden Sommerbiathlon-Liebhaber für ihre Disziplin eine wohl einmalige Chance: Nicht erst seit den Erfolgen bei den Olympischen Spielen in Turin widerfährt dem Biathlonsport ein enormer Boom.

Und so unterschiedlich sind sich (Winter-)Biathlon und Sommerbiathlon, bei dem die Sportler zu Fuß unterwegs sind und daher auf die erholende Gleitphase kurz vor dem Schießstand verzichten müssen, eigentlich gar nicht. Ganz im Gegenteil. Außerhalb der klassischen Wintersportregionen ist Sommerbiathlon die perfekte Alternative, um eine Sportart auszuüben, in der die Breitensportler ihren sportlichen Idolen nacheifern können. Sommerbiathlon ist bei allen Witterungsverhältnissen in der Nähe eines Schießstandes möglich. Und auch finanziell ist das Hobby Sommerbiathlon erschwinglicher.

Dafür hat der Deutsche SchützenBund (DSB), unter dessen Fittiche sich Sommerbiathlon befindet, während das „normale" Biathlon eine Sparte des Deutschen Ski-Verbands (DSV) ist, extra sein Regelwerk auf die Bedürfnisse der Hobbysportler angepasst. Ihnen soll der Einstieg in diese Sportart erleichtert werden. Während man bei internationalen Sommerbiathlon-Wettkämpfen wie bei allen Wettbewerben im Biathlon mit dem im Schnitt 4 000 Euro teuren Kleinkaliber schießen muss, wird bei allen nationalen Rennen im Sommerbiathlon aus Kostengründen mit dem nur etwa 2 000 Euro teuren Luftgewehr geschossen. „Und derzeit laufen Überlegungen, ob man nicht auch international mit dem billigeren Luftgewehr schießt", erklärt Walter Johnen. Denn nicht nur bei der Anschaffung des Sportgeräts, sondern auch im alltäglichen Trainingsbetrieb würde sich das finanziell bemerkbar machen. Bei 20 000 Schuss im Jahr betragen die Kosten für die Munition beim Kleinkaliber etwa 2 000 Euro, für das Luftgewehr dagegen nur 200 Euro.

Jochen Gillich sieht aber neben den finanziellen Aufwendungen noch eine andere mentale Barriere bei Interessenten. „Viele schreckt es ab, wenn sie nicht schießen können", sagt der Herrenberger. „Aber Schießen auf Biathlon-Niveau erlernt man schnell. Da reicht es schon, eine gute Vier zu schießen." Nicht so einfach sei es dagegen, die athletischen Anforderungen zu erfüllen: Eine gewisse Fitness müsse der Sommerbiathlet schon mitbringen.

Beim Infostand am Wochenende haben drei Athleten ernsthaftes Interesse bekundet, sich einer neuen SommerbiathIon-Gruppe beim SV Bondorf anzuschließen. Hört sich wenig an, ist für Jochen Gillich aber ein Erfolg. Denn neben der Etablierung des Sommerbiathlons im Breitensport-Angebot verfolgt er noch ein ganz anderes Ziel: „Vielleicht gelingt es uns ja, beim SV Bondorf eine Staffel aufzustellen."

STEFAN KLINGER

 

 

KREISZEITUNG - Termine 09.03.2006

Sommerbiathlon: Werbung gemacht in Bondorf während der Kreismeisterschaft

Das Alleinsein hat bald ein Ende

Wilfried Fett vor seiner Infowand: Treibende Kraft in Sachen Sommerbiathlon beim SV Bondorf. 

GB-Foto: amk

Bondorf - Im Rahmen der Kreismeisterschaften der Sportschützen machte der SV Bondorf Werbung für Sommerbiathlon. Wilfried Fett als treibende Kraft beim SVB schickte mit Landesmeister Jochen Gillich und Landesschulungsleiter Walter Johnen (Tübingen) zwei Zugpferde ins Rennen.

Johnen ist als vielfacher deutscher Meister im Bereich Gewehr und Armbrust nicht nur ein Schießsportexperte, sondern als Marathonläufer und Teilnehmer an den deutschen Straßenlaufmeisterschaften auch ein Fachmann im Ausdauersport.

Nicht zuletzt auf Grund der Erfolge und Einschaltquoten der deutschen Biathleten versucht der Deutsche Schützenbund seit Jahren die Disziplin Sommerbiathlon als Alternative zum Wintersport in den Köpfen zu verankern: Dabei umfasst das Angebot sowohl Laufen und Schießen mit dem Luftgewehr als auch Laufen und Schießen mit dem Bogen. Der Erfolg des Werbens blieb bis jetzt allerdings hinter den Erwartungen zurück. Im Kampf um neue Mitglieder tut sich der DSB schwer, die oftmals als Individualisten agierende Läuferschar zu erreichen und die Sportschützen zum Ausdauersport zu bewegen.

Diese Kombination scheint nach wie vor nur einer Hand voll Sportler zu liegen. So ist Jochen Gillich bei seinen ersten Gehversuchen im Sommerbiathlon bisher weitgehend ohne ernsthafte Konkurrenz. Der Vermessungstechniker hat den Mitbewerbern ein großes Plus voraus.

Gillich kam als einer der ersten Jugendlichen zum Bondorfer Schützenverein, hat dort den Umgang mit dem Luftgewehr gelernt und kam erst später über den Umweg Leichtathletik - er startet für den VfL Ostelsheim - zum Schießsport zurück.

Mit der Unterstützung durch Wilfried Fett wurden beim SVB die Voraussetzungen für Laufen und Schießen geschaffen. Dazu gehört ein mehrschüssiges Luftgewehr, eine Klappscheiben- und Scatt-Anlage, mit deren Hilfe die Bewegungen der Visierlinie beim Zielen auf einen PC übertragen werden. Ergänzt wurde das Programm mit der neuen Lichtgewehrtechnik, die auch Jugendlichen unter der Altersbegrenzung von zwölf Jahren den Einstieg in den Schießsport erlauben.

Mit den ersten Erfolgen im Rücken will Wilfried Fett den Sommerbiathlon forcieren. „Ziel ist es, eine Mannschaft zusammenzubekommen, damit Jochen nicht mehr alleine trainieren muss." Seine beeindruckende Infowand stieß auf jeden Fall schon einmal auf große Resonanz. Immer wieder tauchte dabei die Frage auf, wie es die Athleten schaffen würden, nach dem Laufen so schnell den Puls unter Kontrolle zu bekommen. Auch Jochen Gillich freute sich nach zahlreichen Demonstrationen über das Interesse eines aktuellen und eines derzeit pausierenden Triathleten. Dazu gestellte sich ein beachtliche Zeiten aufweisender Hobbyläufer sowie ein Feldbogenschütze.

Der Anfang ist also ganz offensichtlich gemacht. In Bondorf darf man sich sicherlich bald über weitere Erfolgsmeldungen aus der noch jungen Disziplin Sommerbiathlon freuen.

Landesmeister Jochen Gillich (links): Interessenten die ersten praktischen Schritte am Schießstand vermittelt.

GB-Foto: amk

 

Biathlon: Variante im Sommer

Eine Nische für Seiteneinsteiger

Laufen, schießen, treffen - wer bei Olympia den erfolgreichen Biathleten zugeschaut hat, war mit Sicherheit beeindruckt. Nur zu gerne möchte der Deutsche Schützenbund mit dem Angebot Sommerbiat hlon auf diesen Zug aufspringen.

Aber Schießen ist nicht gleich Schießsport. Während sich die Sportschützen inzwischen in absoluter Präzision im Millimeterbereich bewegen (auf zehn Meter beträgt der Durchmesser der Zehn einen Millimeter, auf 50 Meter zehn Millimeter), schießt der Biathlet aus der Bewegung. Das Ziel ist größer, die Trefferlage unwichtig, nur die Scheibe muss umklappen. Das erfordert eine gewisse Automatisierung der atmungsbedingten Schwankungen und gute Reflexe, um aus der Bewegung heraus abziehen zu können. Im Gegensatz dazu muss sich ein Sportschütze über Jahre einen möglichst engen Halteraum erarbeiten, um in den Bereich der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft zu gelangen.

Sommerbiathlon, das hat sich auch am vergangenen Wochenende in Bondorf wieder gezeigt, ist eine Nische für Seiteneinsteiger, in erster Linie aus dem Läuferlager. Und damit eine überaus interessante Chance, abseits der Spezialisten aus beiden Lagern zu Erfolgen zu kommen.

amk
 

 

14.03.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 17.03.2006 

 

Aufbau einer Biathlongruppe

Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, hatten einige Besucher unseres Info-Standes ihr Interesse am Sommerbiathlon bekundet. Mit zwei weiteren Interessenten vom vergangenen Wochenende sind es jetzt sechs potenzielle Biathleten: Im Einzelnen zwei bis vor kurzem noch aktive Triathleten (ein Weiterer noch hatte schon im Vorfeld sein Interesse bekundet), eine amtierende Württembergische Juniorenmeisterin auf leichtathletischer Kurzstrecke (sie befindet sich bereits im Schießtraining), ein aktiver Feldbogenschütze mit Ambitionen im Marathon und ein aktiver Gewehr-Sportschütze der seine früheren Laufqualitäten wieder aufleben lassen möchte.  Dazu gab es noch die eine oder andere Interesse vermuten lassende Nachfrage.

Wie geht es jetzt weiter? Für den Mittwoch 29. März haben wir um 20.00 Uhr (bereits Sommerzeit!) eine Zusammenkunft im Nebenzimmer der Gaststätte Schützenhaus Bondorf geplant, die zum gegenseitigen Kennen lernen und Absprache weiteren Vorgehens dienen soll. Dazu zählen u. a. die Festlegung der Trainingszeiten und Orte, der Trainingsablauf besonders auch wegen der Sportwaffen und Geräte sowie die Einbindung in die vorhandene Organisation und das kameradschaftliche Umfeld des Schützenvereins. Zum Letzteren gehören auch gesellschaftliche Aktivitäten, die noch erweitert werden könnten um beispielsweise Besuche bei Winterbiathlon-Wettbewerbe (vielleicht auch mögliche aktive Teilnahme – DSB und DSV kooperieren!), Ski-Ausfahrten und dergleichen mehr.

Alle die schon ihr Interesse bekundet haben und vielleicht noch hinzu stoßen möchten bitten wir, sich bei Jochen Gillich mit Angabe der Erreichbarkeit (Adresse, Telefon und möglichst eMail-Adresse) zu melden. Die Kontaktadresse ist das Ingenieurbüro Gillich und Semmelmann in Herrenberg, Tel. 0 70 32 – 9 16 69 91, eMail: jg@gillich-semmelmann.de .

 

Gäubote - Lokalsport: 18.03.2006

Schießen - SV Bondorf

Sommerbiathlon: Eine Idee nimmt Gestalt an

(amk) - Auf einem guten Weg, sein Angebot zu erweitern, scheint der Schützenverein Bondorf zu sein: Die Idee, eine Sommerbiathlon-Gruppe ins Leben zu gründen, nimmt Gestalt an. Mit einer großen Infowand und praktischen Demonstrationen haben Wilfried Fett und Jochen Gillich an zwei Wochenenden bei der Kreismeisterschaft auf der Anlage des SVB bei den Schützen für Sommerbiathlon geworben. „Mit sechs interessierten Athleten hat sich der Aufwand gelohnt", zog Wilfried Fett danach eine positive Bilanz. Am Mittwoch, 29. März, findet nun ab 20 Uhr eine erste Zusammenkunft im Vereinsheim der Bondorfer Schützen statt. Hauptthemen sind das gegenseitige kennen lernen und die Absprache des weiteren Vorgehens. Dazu zählt Wilfried Fett die Absprache der Trainingszeiten, Ort und Ablauf - dies auch wegen wegen der Sportwaffen und Geräte. Und natürlich ist auch die Einbindung in die vorhandene Organisation zu besprechen. Für alle, die den Infostand nicht gesehen haben, besteht an diesem Abend nochmals Gelegenheit, sich ausführlich über das Thema Sommerbiathlon zu informieren. Für diejenigen, die noch Interesse bekundet haben und hinzu  stoßen möchten, gibt es weitere Informationen beim amtierenden württembergischen Meister Jochen Gillich unter der Telefonnummer (07032) 9166991 oder per E-Mail unter jg@gillich-semmelmann.de.

 

22.03.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 24.03.2006 
 

Termin für Biathlon-Interessenten

Für den Mittwoch 29. März haben wir um 20.00 Uhr eine Zusammenkunft im Nebenzimmer der Gaststätte Schützenhaus Bondorf vorgesehen, die zum gegenseitigen Kennen lernen und Absprache weiteren Vorgehens dienen soll. Dazu zählen u. a. die Festlegung der Trainingszeiten und Orte, der Trainingsablauf besonders auch wegen der Sportwaffen und Geräte sowie die Einbindung in die vorhandene Organisation und das kameradschaftliche Umfeld des Schützenvereins.

Terminlich verhinderte Interessenten bitten wir wegen der weiteren Planungen um eine kurze Nachricht. Die Kontaktadresse ist das Ingenieurbüro Gillich und Semmelmann in Herrenberg, Tel. 0 70 32 – 9 16 69 91, eMail: jg@gillich-semmelmann.de

 

30.03.2006
Z
ur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
 

Sommerbiathlon – Schützenverein Bondorf

Biathlongruppe in Bondorf gegründet 

Mit fünf Athleten, darunter einer Jugendlichen, startet beim Bondorfer Schützenverein eine neue Schießsportgruppe. Neben den historisch gewachsenen Gewehr- und Pistolendisziplinen und der vor drei Jahren gegründeten und schon sehr erfolgreichen Bogensportgruppe gibt es nun ein weiteres Sportangebot: Biathlon als Kombination von Laufen und Schießen.

Angefangen hatte alles mit dem früheren Sportschützen Jochen Gillich, der später zum leichtathletischen Langlauf wechselte und sich vom Sommerbiathlon begeistern ließ. Seine Erfolge (die Presse berichtete) inspirierten zu einer Werbeaktion für diese Sportart. „Macher“ war hier der langjährige Schützenfunktionär und Webmaster des SVB Wilfried Fett, der mit seinem anlässlich der Schießsport-Kreismeisterschaften aufgebautem Info-Stand auf großes Interesse stieß - nach den überwältigenden Erfolgen der olympischen Winter-Biathleten war der Zeitpunkt auch geschickt gewählt.

Der 1. Vorsitzende und Oberschützenmeister Karlheinz Bertsch konnte neben den Biathlon-Interessenten auch den Landesschulungsleiter des Württembergischen Schützenverbandes Walter Johnen begrüßen, der in fast allen Schießsportdisziplinen zu Hause ist, so auch im Biathlon. Beim von Wilfried Fett moderierten Treffen wurde bei der gegenseitigen Vorstellung deutlich, dass die aktiven Läufer zur Zeit sehr unterschiedliche Trainingspläne absolvieren, einer gerade aus gesundheitlichen Gründen pausiert und ein anderer, bereits erfolgreicher Sportschütze, sich zur Wiederaufnahme früherer Laufaktivitäten motiviert fühlt. Jochen Gillich hatte zwar einen Trainingsplan parat, einig war man sich aber, dass für ein gemeinsames Lauftraining ein in etwa angeglichener Leistungsstandard notwendig ist. So wird zunächst „getrennt marschiert“ und übers Internet „kommuniziert“: Jochen Gillich wird dazu eine  Newsletter pflegen, in der Termine für Laufwettbewerbe, praktische Tipps, Literaturhinweise und dergleichen mehr bekannt gemacht werden. Diese Plattform dient dann auch zur kurzfristigen Absprache gemeinsamer Lauf- und anderer Aktivitäten.

Für das Biathlon werden spezielle und entsprechend teure Mehrladergewehre benötigt. Weil an „International“ in absehbarer Zeit nicht zu denken ist und auch in hiesiger Umgebung keine für KK-Waffen zugelassenen Biathlonstadien vorhanden sind, steht das Sommerbiathlon mit dem Luftgewehr im Vordergrund. Jochen Gillich wird sein noch zu erwerbendes eigenes Gewehr auch für Andere zur Verfügung stellen, ein weiterer Athlet hat ebenfalls eine Beschaffung in Aussicht gestellt. Bis dahin stehen zwei Leihwaffen bereit. Drei der fünf Athleten haben keine schießsportliche Ausbildung, um die sich der früher auch als Übungsleiter tätige Wilfried Fett kümmern wird, Landesschulungsleiter Walter Johnen hat seine Unterstützung zugesagt und schon mal ein paar Ratschläge gegeben. Weil die Vermittlung der Grundfertigkeiten auch mit den vorhandenen Einzelladerwaffen und der bereitstehenden SCATT-Anlage geschehen kann, ist die Gewehrsituation im derzeitigen Trainingsbetrieb nicht so problematisch. Fürs „scharfe“ Training wird an Trainingscamps bei bereits etablierten und besser bestückten Biathlonvereinen gedacht – Wilfried Fett baut da auf die „Schützenhilfe“ anderer Vereine, wie man sie ja jüngst auch bei den Bogenschützen erfahren hat. Walter Johnen und Jochen Gillich werden dazu bereits vorhandene Kontakte weiter ausbauen.

Trainiert wird zunächst mittwochs ab 18.00 Uhr in der Luftgewehrhalle, dafür wird ein Stand mit einer Klappscheibenanlage ausgerüstet. Später ist vorgesehen, vier feste Stände in der projektierten Bogen- und Biathlonhalle einzurichten. Wer noch hinzu stoßen möchte, kann sich bei folgender Kontaktadresse melden: jg@gillich-semmelmann.de. Ausführlich und stets aktuell wird auch im Internetauftritt www.Schuetzenverein-Bondorf.de informiert.

 

Gäubote - Lokalsport: 01.04.2006

Schießen und Laufen - Schützenverein erweitert Angebot: Mehrere Interessenten tauschen Trainingspläne und Newsletter aus

Eine neue Biathlon-Gruppe in Bondorf gegründet

(gb) - Mit fünf Athleten, darunter einer Jugendlichen, startet beim Bondorfer Schützenverein eine neue Schießsport-Gruppe. Neben den historisch gewachsenen Gewehr- und Pistolen-Disziplinen und der vor drei Jahren gegründeten Bogensport-Abteilung gibt es nun ein weiteres Sportangebot: Biathlon als Kombination von Laufen und Schießen.

Angefangen hat alles mit dem früheren Sportschützen Jochen Gillich, der später zum leichtathletischen Langlauf wechselte und sich vom Sommerbiathlon begeistern ließ. Seine Erfolge (wir berichteten) inspirierten zu einer Werbeaktion für diese Sportart. „Macher" war der langjährige Schützenfunktionär und Webmaster des SV Bondorf: Wilfried Fett stieß mit seinem Info-Stand bei den Kreismeisterschaften auf großes Interesse - nach den riesigen Erfolgen der olympischen Winter-Biathleten war der Zeitpunkt geschickt gewählt.

Bondorfs Oberschützenmeister Karlheinz Bertsch durfte nun am Mittwochabend neben den Biathlon-Interessenten auch den Landesschulungsleiter des Württembergischen Schützenverbandes, Walter Johnen begrüßen, der in fast allen Schießsport-Disziplinen zu Hause ist, so auch im Biathlon. Beim von Wilfried Fett moderierten Treffen wurde deutlich, dass die aktiven Läufer sehr unterschiedliche Trainingspläne absolvieren, einer gerade aus gesundheitlichen Gründen pausiert und ein anderer, bereits erfolgreicher Sportschütze, sich zur Wiederaufnahme früherer Lauf-Aktivitäten motiviert fühlt. Jochen Gillich hatte zwar einen Trainingplan parat, einig war man sich aber, dass für gemeinsame Laufeinheiten ein in etwa angeglichener Leistungsstandard notwendig ist. So wird zunächst getrennt trainiert und übers Internet kommuniziert. Jochen Gillich wird dazu einen Newsletter

pflegen, in dem Termine für Laufwettbewerbe, praktische Tipps, Literaturhinweise und dergleichen mehr bekannt gemacht werden. Diese Plattform dient auch zur kurzfristigen Absprache der Lauf-Aktivitäten.

Fürs Biathlon werden spezielle und entsprechend teure Mehrladergewehre benötigt. Weil in der Umgebung keine für KK-Waffen zugelassenen Biathlon-Stadien vorhanden sind, steht Sommerbiathlon mit dem Luftgewehr im Vordergrund. Jochen Gillich wird sein noch zu erwerbendes Gewehr auch für andere zur Verfügung stellen, ein weiterer Athlet hat ebenfalls einen Kauf in Aussicht gestellt. Bis dahin stehen zwei Leihwaffen bereit. Drei der fünf Athleten haben keine schießsportliche Ausbildung, um die sich der früher als Übungsleiter tätige Wilfried Fett kümmern wird. Landesschulungsleiter Walter Johnen hat seine Unterstützung zugesagt und schon mal ein paar Ratschläge gegeben. Weil die Vermittlung der Grundfertigkeiten auch mit den vorhandenen Einzelladerwaffen und der bereitstehenden SCATT-Anlage geschehen kann, ist die Gewehr-Situation im derzeitigen Trainingsbetrieb nicht so problematisch. Fürs „scharfe" Training wird an Camps bei bereits etablierten und besser bestückten Biathlon-Vereinen gedacht. Wilfried Fett baut auf ,,Schützenhilfe" anderer Clubs, wie sie der SVB auch bei den Bogenschützen erfahren hat. Walter Johnen und Jochen Gillich werden dazu bereits vorhandene Kontakte weiter ausbauen.

Trainiert wird mittwochs ab 18 Uhr in der Luftgewehrhalle, dafür wird ein Stand mit einer Klappscheibenanlage ausgerüstet. Später ist geplant, vier feste Stände in der projektierten Bogen- und Biathlonhalle einzurichten. Weitere Infos gibt es per E-Mail bei jg@gillich-semmelmann.de und unter www. Schuetzenverein-Bondorf.de.

 

02.04.2006
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
 

Sommerbiathlon – Schützenverein Bondorf

Kurzbericht zum 11. Herrenberger Frühlingslauf 

Liebe Sportfreunde,
nachfolgend mein Kurzbericht zum 11. Herrenberger Frühlingslauf am Samstag, den 01.04.2006.

Zusammen mit Lauf- u. Schützenkollege Bernd Adis ging ich zum ersten mal für die Biathlonabteilung des Schützenvereins Bondorf an den Start, läuferisch werde ich wie bisher ein Ostelsheimer bleiben. Lediglich beim meinem zweiten "Heimspiel" in Kayh ist ein weiterer Werbestart für's Sommerbiathlon geplant.

Doch nun zum Sportlichen. Mit immer noch 2 Kilogramm zuviel auf den Rippen und wenig Tempotraining in den Beinen ging ich mit einer geplanten Zielzeit von 38 Ende an den Start. Da der Lauf aber bereits nach der Burgsteige bei km 2 eigentlich entschieden war, wurden es dann mittelmäßige 39:15. Wozu auch schinden wenn nach Vorne nichts mehr geht.

Die ersten Drei um Schwab, Baumann und Gauß waren mir zu schnell und nur um an Gebhard Süsser dran zu bleiben, wollte ich meine letzten Körner nicht verbrauchen. Schließlich steht nächsten Samstag der schwere Halbmarathon bei der Württembergischen Mannschaftslaufmeisterschaft an. Dazu wusste ich, dass alle 4 vor mir nicht in meiner Altersklasse laufen. Daher konnte ich in dem mit 230 Startern relativ kleinen Läuferfeld einen lockeren Sieg in der Altersklasse M35 und eine 5. Gesamtplatz herauslaufen.

Fazit: Meine bisher schlechteste Zeit in Herrenberg reichte zur besten Platzierung. Um richtig schnell zu werden brauch ich noch etwas Zeit. Aber das Jahr ist ja noch jung....

Jochen Gillich

 

09.04.2006
Z
ur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
 

Sommerbiathlon – Schützenverein Bondorf
 

Kurzbericht zum 5. Lichtenwalder Halbmarathon
 

Liebe Sportfreunde,
nachfolgend mein Kurzbericht zum 5. Lichtenwalder Halbmarathon (2.  Wertungslauf zur Volkslauf-Mannschaftsmeisterschaft) am Samstag, den 08.04.2006.
 
Eindeutig aus der Kataegorie "Quäl Dich Du Sau" (frei nach Udo Bölts) entsprang am Samstag der Lichtenwalder Halbmarathon (21,1 km). Als Beleg dazu einige Kennzahlen. Insgesamt 330 Höhenmeter,  böhiger Wind der komischerweise nur ins Gesicht blies und ein heftiger 5 km langer Anstieg machten den Lauf richtig schwer. Diesen Eindruck bestätigten mir auch alle anderen Läufer.

Der Lauf ging auf den ersten 7,5 km hinab ins Filstal. Dabei war das Gefälle auf den Bergab-Passagen leider nicht konstant, sondern auf einige steil abfallende Stücke verteilt. Am Tiefpunkt der Strecke lag ich ungefähr auf Platz 30 des 500 Teilnehmer umfassenden Starterfeldes. Bis km 9 konnte ich mich dann an dies Fersen des Feuerbacher Altstars Jörg Hustig heften und einige Läufer überholen. Aber als es richtig steil wurde musste ich abreißen lassen. Somit war ich ab km 11 allein auf mich gestellt. Zu diesem Zeitpunkt fiel ich in ein kleines Tief, dass ich aber nach 2 Kilometern wieder verlassen konnte. Ab km 15 überholte ich nur noch. Auch den bereits enteilten Hustig und einen direkten Gegner aus der Mannschaft von Asics Tübingen konnte ich noch Zeit abnehmen. Am Ende war es dann Platz 21. unter 499. Finishern in einer Zeit von 1:22:50 und Platz 5 in der AK M35.
 
In der Mannschaftswertung liegen wir mit dem Ostelsheimer Team nun auf Platz 2 hinter Feuerbach und vor Asics Tübingen. Nach vorn werden wir uns wohl gegen die starken Läufer der TF Feuerbach nicht mehr verbessern können. Es sei denn unser  Gegner muss in den nächsten beiden Läufen in der Spitze Ausfälle verzeichnen. Was wir natürlich niemanden wünschen. Die Tübinger können wir jedoch gut in Schach halten.
 
Sehr stark war mein Biathlonkollege Walter Johnen unterwegs, der in 1:32:46 zweiter der M60 und 227. im Gesamteinlauf wurde.
 
Für mich war dieser Lauf der Abschluss des Grundlagentrainings im Frühjahr. Ich werde mich nun auf kürzere Distanzen bis 10 km einstellen und mit Tempo- u. Intervalltraining beginnen. Schließlich sind die Biathlondistanzen nur  5 bzw. 7 km lang.
 

Jochen Gillich

 

10.04.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 13.04.2006 
 

Klappscheibenanlage für Sommerbiathlon betriebsbereit 

In der Luftgewehrhalle wurde eine Klappscheibenanlage für das Stehend- und Liegendschießen eingerichtet. Derzeit wird das Training jeweils mittwochs durchgeführt, von 18.00 bis 19.00 Uhr liegen schon feste Anmeldungen vor. Weil zurzeit nur ein Stand und ein Mehrladergewehr zur Verfügung stehen, ist eine Einteilung der Trainingszeiten notwendig. Anmeldungen nimmt Wilfried Fett entgegen: Tel. 0 74 57 – 20 88 oder wilfried.fett@t-online.de .

 

17.04.2006
Zur allgemeinen Veröffentlichung ab sofort
 

Sommerbiathlon – Schützenverein Bondorf

Kurzbericht zum 29. Öpfinger Halbmarathon

Das war mein erster Halbmarathon für die neue Sommerbiathlongruppe des Schützenverein Bondorf. Öpfingen liegt an der Donau ca. 20 km vor Ulm, die Laufveranstaltung gibt es bereits im 29. Jahr und hatte über alle Strecken knapp 1000 Starter. Mein persönlich gestecktes Ziel unter 1:35 h zu kommen, konnte ich leider nicht erreichen. Trotz teilweise unangenehmen Gegenwindes schaffte ich es aber meine persönliche Bestzeit um über 2 Minuten auf 1:35:47 verbessern.  Damit tauche ich in der Ergebnisliste als 119. von 480 Halbmarathon-Teilnehmern auf. In der Altersklasse M45 war ich 23. von 80 Teilnehmer. Jetzt sind es noch 3 Wochen bis zum Wien-Marathon.

Bernd Adis

 

18.04.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 21.04.2006 
 

Klappscheibenanlage für Sommerbiathlon betriebsbereit

In der Luftgewehrhalle wurde eine Klappscheibenanlage für das Stehend- und Liegendschießen eingerichtet. Derzeit Zeit wird das Training jeweils mittwochs durchgeführt, von 18.00 bis 19.00 Uhr liegen schon feste Anmeldungen vor. Weil zurzeit nur ein Stand und ein Mehrladergewehr zur Verfügung stehen, ist eine Einteilung der Trainingszeiten notwendig. Anmeldungen nimmt Wilfried Fett entgegen: Tel. 0 74 57 – 20 88 oder wilfried.fett@t-online.de .

 

16.05.2006
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Angenehmes mit Nützlichem verbunden - Bernd Adis beim Wien-Marathon mit persönlicher Bestzeit

Nach 10-wöchiger intensiver Marathonvorbereitung startete ich am 7.5.2006 beim Wien-Marathon. Dieser stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des 250´sten Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart. Ob auf der Marathon-Messe oder bei der am Vortag statt findenden Kaiserschmarrenparty im Prunksaal des Wiener Rathauses, überall waren Klänge des großartigen Komponisten zu hören. Die Marathonis hatten am Samstag sogar die Gelegenheit an einer Konzertprobe der Wiener Philharmoniker im berühmten Wiener Musikvereinsgebäude teilzunehmen.

Der Start erfolgte mit ca. 23000 anderen Sportlern bei optimalen Bedingungen direkt in der UNO-City und ging durch den Prater in die Wiener Innenstadt, wo die Läufer von Tausenden begeisterten Zuschauern empfangen wurden. Es war eine herrlicher "Museumsbesuch in kurzen Hosen", wo den Teilnehmern alles gezeigt wurde was Wien zu bieten hat. Letztlich erreichte ich das Ziel auf dem Heldenplatz in der Wiener Hofburg, wo die Stimmung nicht mehr zu überbieten war nach 3:24:37 Stunden, was bei meinem 5. Marathon eine neue persönliche Bestzeit bedeutete. Grund genug die wunderbare Marathon-Reise in einem Wiener Heurigenlokal oder einem gemütlichen Kaffeehaus ausklingen zu lassen.

 

16.06.2006
Z
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Beim Läuferabend die Zielzeit vertrödelt, trotzdem für Biathlonwettbewerbe gut gerüstet!


Als letzten Tempotest vor den anstehenden Sommerbiathlon-Wettbewerben nutzte ich am Mittwoch den 3000m-Lauf beim 20. Stammheimer Läuferabend. Als Zielzeit nahm ich mir 9:59 Minuten vor, was einem Kilometerschnitt von 3:20 und einer Rundenzeit (400m) von 80 Sekunden entspricht.

Den ersten Kilometer lief ich im Schlepptau von Uli Ohngemach (SC Neubulach) in schnellen 3:18 Min. Zu diesem Zeitpunkt war der spätere Sieger Rainer Hartrmann bereits enteilt. Rainer ist zur Zeit einfach eine Klasse für sich.

Den zweiten Kilometer lief ich dann deutlich zu langsam in 3:25 Min. Ich hätte den langsamer werdenden Ohngemach einfach etwas früher überholen sollen. Den 3. Kilomter lief ich dann wieder in geplanten 3:19. Ich kam als Zweiter mit einer Gesamtzeit von 1:02,3 ins Ziel.

Dritter wurde mein Vereinskamerad Henryk Richter vor Uli Ohngemach und Armin Gotsch. Der 2. Platz brachte mir gleichzeitig den Ostelsheimer Vereinsmeister-Titel ein.

Fazit: Ich habe die  Zielzeit wegen eines vertrödelten Kilometers knapp verfehlt bin aber für die anstehenden Biathlonwettbewerbe trotzdem gut gerüstet.

 

16.06.2006
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Mit neuer Truppe zu den offenen Biathlon-Kreismeisterschaften in Dornhahn-Weiden

Mit einer kleinen aber schlagkräftigen Truppe geht die neu gegründete Biathlongruppe des Schützenvereins Bondorf in die offenen Kreismeisterschaften in Dornhahn-Weiden. Dort werden am 25.06. die Sprint- u. Massenstartwettbewerbe ausgetragen. An den Start gehen Jochen Gillich, Kathrin Engelmann (beide SV Bondorf) und Michael Jablonsky (S.Ges. Böblingen).

Gillich, amtierender württembergischer Meister im Massenstart, möchte die Wettbewerbe insbesondere für Tests im Schießstand nutzen. Dabei soll die neu angeschaffte Biathlonwaffe, die  mit einer speziellen Visierauslagerung ausgestattet ist, ihre Wettkampftauglichkeit beweisen. Zusätzlich sollen die Laufkilometer als harte Tempoeinheiten genutzt werden.

Michael Jablonsky und Karthrin Engelmann wollen mit ihren ersten Starts überhaupt Wettkampferfahrung im Biathlon schnuppern. Für Jablonsky, mit einem starken Schnitt von 275,8 Ringen derzeit führend in der Kleinkaliber-Kreisliga, wird die Herausforderung sicherlich im läuferischen Bereich liegen. Der Böblinger Spitzenschütze hat erst vor wenigen Monaten mit dem Lauftraining begonnen. Ganz anders sind dagegen die Grundvoraussetzungen  der 17-jährigen Kathrin Engelmann. Die erfolgreiche Leichtathletin vom VfL Sindelfingen hat erst vor 3 Monaten mit dem Schießtraining begonnen und möchte nun erste Erfahrungen im Wettkampf sammeln. Man darf gespannt, sein wie weit das von Wilfried Fett durchgeführte Schießtraining Früchte trägt. Läuferisch wird die schnelle Bondorferin der Konkurrenz sicherlich einiges abverlangen.

Zuschauer und Fans sind übrigens gerne gesehen. Informationen über Treffpunkt und Abfahrtszeit gibt es bei Jochen Gillich (Email: jg@gillich-semmelmann.de , Tel.: 07032/9166991).

 

Gäubote - Lokalsport: 27.06.2006

Stark im Schießen: Sommerbiathlon-Kreismeisterin Kathrin Engelmann

Mit drei Startern war die neue Biathlon-Abteilung des SV Bondorf erstmals am Sonntag bei einem Wettbewerb im Sommerbiathlon vertreten. In der Hauptklasse gingen Jochen Gillich und Michael Jablonsky ins Rennen. Zweiterer sammelte in seinem ersten Wettkampf überhaupt wichtige Erkenntnisse. Insbesondere im läuferischen Bereich möchte sich der Böblinger, der mit drei Fehlschüssen und sieben Treffern Siebter wurde, noch verbessern. Der Spaß an dieser spannenden Sportart war ihm aber sichtlich anzumerken. Jochen Gillich, der in den vergangenen Wochen viel Zeit mit kombiniertem Schieß- und Lauftraining verbracht hatte, gelang es nicht, seine gute Form unter Beweis zu stellen. In der Woche zuvor hatte ihn eine Verletzung an der rechten Wade zurückgeworfen. Ob es eine Verhärtung oder gar ein Muskelfaserriss ist, ist noch unklar. Mit langsamen Tempo und zwei Fehlschüssen reichte es immerhin zu

Platz zwei. Sollte sich die Verletzung nicht schnell verbessern, scheint ein Start bei den Landesmeisterschaften Ende Juli ausgeschlossen zu sein. Gegen die schnellen Jungs aus ganz Württemberg wäre so nichts zu gewinnen. Sichtlich geknickt trat der Herrenberger die Heimreise an. Ganz stark setzte sich die 17-jährige Kathrin Engelmann in Szene. Auch sie startete erstmals bei einem Biathlon-Wettbewerb und verbuchte unter den Augen ihres Sindelfinger Leichtathletik-Trainers gleich den ersten Sieg. Läuferisch gewohnt stark überzeugte sie dabei auch im Schießstand. Mit fünf von zehn Treffern war die schnelle Bondorferin absolut im Soll - nachdem sie erst vor drei Monaten mit dem Schießtraining begonnen hatte. Zum Vergleich: Der über Jahre ausgebildete Schütze Jochen Gillich musste bei seinem ersten Wettbewerb auch viermal in die Strafrunde.

gb/GB-Foto: gb

 

10.07.2006
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Schießen - Bezirksmeisterschaften Sommerbiathlon

Kathrin Engelmann erneut überzeugend

(wf) - Der amtierende Herren-Landesmeister Jochen Gillich konnte wegen eines Muskelfaseranrisses bei den offenen Bezirksmeisterschaften in Dornhan-Weiden nicht antreten. Bis zuletzt hatte er auf Besserung gehofft, dann aber doch sein neu erworbenes Biathlon-Gewehr der Vereinskameradin Kathrin Engelmann überlassen. Die B-Juniorin hatte wenige Wochen zuvor bei den offenen Kreismeisterschaften und ihrem ersten Start überhaupt die Konkurrenz spektakulär hinter sich gelassen - dazu noch mit einem fürs Biathlon kaum tauglichen Gewehr.

Also diesmal für sie noch bessere Bedingungen? Sollte man meinen, wenn da nicht noch ein unerwartetes Problem aufgetreten wäre. Weil Jochen mit einer speziellen Visierauslagerung schießt, musste das Gewehr  zurückgebaut und mit konventioneller Visierung neu eingeschossen werden. Das geschieht, indem zunächst im Liegend-, dann im Stehendanschlag solange auf eine normale Ringscheibe geschossen wird, bis sich nach Stellungs- und Visierkorrekturen ein akzeptables Schussbild einstellt und der Athlet mit seinem Sportgerät "eins ist".  Merkwürdigerweise gelang es  Kathrin aber nicht, das so erarbeitete Trefferbild auf die Klappscheiben zu übertragen – die Ergebnisse ließen in beiden Anschlagsarten zu wünschen übrig. Wegen der fortgeschrittenen Zeit war es nicht mehr möglich, die offensichtlich mentale Sperre, ein bei Sportschützen immer wieder mal aufkommendes Phänomen, aufzulösen. Schießtrainer Wilfried Fett fuhr deshalb mit keinem guten Gefühl nach Dornhan-Weiden, auch Kathrin spürte wohl, dass sie etwas zur Eigenmotivation tun müsste und kündigte sogar ihrem Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen an, diesmal noch besser als bei den Kreismeisterschaften zu sein und in jedem Schießdurchgang mindestens 3 Klappscheiben zu treffen!

Die innere Skepsis des Schießtrainers bestätigte sich beim Probeschießen: Obgleich der äußere Anschlag stimmig war, haperte es offensichtlich immer noch am inneren Anschlag. Um nicht noch mehr Nervosität hineinzutragen einigte man sich, das Probeschießen abzubrechen und auf die Dynamik des Wettkampfes zu setzen – für die Ursachenforschung war eh alles zu spät! Passend in dieser Situation der Vorschlag des Lauftrainers, die Strecke mit Kathrin abzulaufen, mögliche Sturzgefahren zu erkennen und die Lauftaktik abzusprechen. Empfehlung war, das Tempo vor dem jeweiligen Schießen etwas heraus zu nehmen und dazu noch der Ratschlag des Schießtrainers, das Schießen ganz bewusst langsam und konzentriert anzugehen - bei ihren Laufzeiten kann sich Kathrin ein gründliches Einrichten leisten! Die weitere Betreuung wurde dann geteilt: Schießtrainer W. Fett am Stand, Lauftrainer O. Labrenz an der Strecke um die Magazine aufzunehmen, bei 28° Erfrischungen, Infos und ggf. taktische Anweisungen zu geben.

Tatsächlich kam Kathrin nach guter Rundenzeit etwas verhalten zum ersten Schießen, nahm sich Zeit fürs Einrichten und - setzte den ersten Schuss trotzdem daneben! Wie gelernt nochmals einrichten und dann war der Bann gebrochen. Nur zwei der fünf Klappen blieben in der Folge stehen, zwei Strafrunden steckt die Kathrin locker weg! Jetzt stieg die Zuversicht wieder, jetzt dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Auch den zweiten Schießdurchgang absolvierte sie nach kontrolliertem Lauf sehr diszipliniert, was ebenfalls nur zwei Strafrunden einbrachte – das ehrgeizig formulierte Ziel von 6 Treffern war erreicht, die anschließende Schlussstrecke konnte sie dann mit gewohntem Power angehen und mit einer Gesamtzeit von 19:01.0 für 3 km plus 4 Strafrunden beenden. Nur eine war besser als unsere B-Juniorin, die schon routinierte A-Juniorin Judith Wagner war mit gleichem Schießergebnis 18:08.3 Minuten unterwegs. Typisch für die "Kathi" aus Bondorf: „Das habe ich auch drauf“ – das nächste Ziel ist gesetzt, die Landesmeisterschaften können kommen!


Noch eine persönliche An
merkung des Schießtrainers:
Toll finde ich den Einsatz von Kathrins Leichathletiktrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen, der bereits zum zweiten mal den ganzen Vormittag für eine nicht bei ihm angesiedelte Disziplin über Verbandsgrenzen hinweg opferte und damit zur optimalen Betreuung beitrug. Beim noch jungen Sommerbiathlon des Schützenverbandes ein Novum, dass eine Athletin neben einem Schießtrainer auch noch einen professionellen Lauftrainer zur Seite hat. Wenn es gelingt Sponsoren für eine jederzeit verfügbare Vereinswaffe zu gewinnen, könnte die neue Bondorfer Biathlongruppe ganz groß herauskommen - die personellen und organisatorischen Voraussetzungen jedenfalls sind gegeben!

 

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

Gäubote - Lokalsport: 12.07.2006

Sommerbiathlon - Kathrin Engelmann überzeugt bei Bezirksmeisterschaft: Nur eine ist schneller

Vier Strafrunden locker weggesteckt

(wf) - Ein neuer Biathlon-Stern scheint aufzugehen: Bei der Bezirksmeisterschaft im Sommerbiathlon zeigte die Bondorferin Kathrin Engelmann in Dornhan-Weiden eine ganz starke Vorstellung.

Der amtierende Landesmeister Jochen Gillich vom SV Bondorf konnte wegen eines Muskelfaseranrisses bei der Bezirksmeisterschaft nicht antreten. Sein neu erworbenes Biathlon-Gewehr überließ er Vereinskameradin Kathrin Engelmann. Die B-Juniorin hatte neulich bei der Kreismeisterschaft bei ihrem ersten Start überhaupt die Konkurrenz spektakulär hinter sich gelassen - dazu noch mit einem fürs Biathlon kaum tauglichen Gewehr.

Und diesmal, bei noch besseren Bedingungen? Zunächst gab es ein unerwartetes Problem: Weil Gillich mit einer speziellen Visierauslagerung schießt, musste das Gewehr zurückgebaut und mit konventioneller Visierung neu eingeschossen werden. Merkwürdigerweise gelang es Kathrin Engelmann aber nicht, das erarbeitete Trefferbild auf die Klappscheiben zu übertragen - die Ergebnisse ließen zu wünschen übrig. Wegen der fortgeschrittenen Zeit war es nicht mehr möglich, die mentale Sperre aufzulösen. Schießtrainer Wilfried Fett fuhr deshalb mit keinem guten Gefühl nach Dornhan-Weiden, auch Kathrin Engelmann spürte, dass sie etwas zur

Eigenmotivation tun muss und kündigte ihrem Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen an, diesmal noch besser als bei der Kreismeisterschaft zu sein und stets mindestens drei Klappscheiben zu treffen!

Die innere Skepsis des Schießtrainers bestätigte sich beim Probeschießen: Um nicht noch mehr Nervosität hineinzutragen, wurde dieses abgebrochen und auf die Dynamik des Wettkampfes gesetzt. Die Taktik war klar: Das Tempo sollte vor dem Schießen etwas herausgenommen werden. Tatsächlich kam Kathrin Engelmann nach guter Rundenzeit etwas verhalten zum ersten Schießen, nahm sich Zeit fürs Einrichten - und setzte den ersten Schuss trotzdem daneben, Danach aber war der Bann gebrochen. Nur zwei der fünf Klappen blieben stehen, zwei Strafrunden sind für die überragende Läuferin locker wegzustecken. Auch den zweiten Schießdurchgang absolvierte sie nach kontrolliertem Lauf sehr diszipliniert, was ebenfalls nur zwei Strafrunden einbrachte - das ehrgeizig formulierte Ziel von sechs Treffern war erreicht. Die Schlussstrecke ging die Bondorferin mit gewohnter Power an, benötigte 19:01 Minuten für drei Kilometer plus vier Strafrunden. Nur eine war besser als die B-Juniorin des SVB: Die schon routinierte A-Juniorin Judith Wagner (18:08). „Das habe ich auch drauf", meinte Kathrin Engelmann. Ihr nächstes Ziel ist nun die Landesmeisterschaft. 

Am Schießstand klappte es besser als erwartet: Kathrin Engelmann, Novizin im Sommerbiathlon

GB-Foto: gb

 

31.07.2006
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Sommerbiathlon – Landesmeisterschaften in Weiden

Kathrin Engelmann zweifache Landesmeisterin!
Kaderathletin hinter sich gelassen und zwei DM-Qualifikationen erreicht.

 (wf) - Das hatte so niemand erwartet, erstmals bei Landesmeisterschaften des Württembergischen Schützenverbandes dabei und beim Doppelstart-Debüt gleich beide Titel geholt! „Sonnig und sauheiß, Temperatur 35 Grad“ steht im Auswertungsprotokoll - den 80 zugelassenen Athletinnen und Athleten wurde am vergangenen Samstag einiges abverlangt! Die Bondorfer B-Juniorin hatte im Sprint-Wettbewerb eine 3 km-Laufstrecke mit zwei Schießeinlagen und beim Massenstart eine 5 km lange Strecke mit vier Schießeinlagen zu bewältigen.

 „So aggressiv habe ich die Kathrin schon lange nicht mehr gesehen“ wunderte sich  Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen: Lag es am abzubauenden Frust vom vorigen Wochenende, wo es bei den DM des Leichtathletikverbandes über 400m Hürden nicht so optimal lief? Das war es wohl nicht, das hat die Kathrin längst weggesteckt: „Wenn man erst im letzten Moment die Quali schafft, kann man auch keinen Spitzenplatz erwarten“. Nein, wer sie kennt weiß, dass sie sich selbst ehrgeizige Ziele setzt. Zum Bezirkstitel im Sprint als B-Juniorin mit einer 19-Min.-Zeit und 4 Strafrunden gekommen, hatte sie die 18-er-Zeit der A-Juniorin bei gleichen Strafrunden gesehen und vor drei Wochen verkündet: „Das schaffe ich auch“! Schießtrainer Wilfried Fett vom Schützenverein Bondorf schwante angesichts des vorgelegten Tempos nicht Gutes, im Liegendanschlag blieb sie aber mit drei Treffern im derzeit möglichen Rahmen, um so größer die Enttäuschung beim eigentlich stärkeren Stehendanschlag – mit 5 Fehlschüssen forderte das Tempo seinen Tribut. Die dem Verbandskader angehörende mehrmalige DM-Teilnehmerin Vanessa Kluge hatte im Liegendanschlag ebenfalls 2 Fehlschüsse, absolvierte den Stehendanschlag jedoch fehlerfrei. Der anfangs erarbeitete Vorsprung floss in der 5mal zu durchlaufenden 70-Meter-Strafrunde dahin, Vanessa zog vorbei und durfte sich eigentlich ihres Sieges sicher sein. Was mag sie wohl empfunden haben, als sie Kathrin auf dem letzten Kilometer trotz ihrer 350 Meter verlängerten Laufstrecke doch noch überholte? Die Überraschung war ihr deutlich anzusehen, Kathrin hatte mit einer Gesamtzeit von 18:43.7 eigentlich Unmögliches wahr gemacht, ihre unmittelbare Konkurrenten lief mit 20:11.4 durchs Ziel.

Sorgte der Sprint schon für gehöriges Aufsehen, sollte es am Nachmittag beim Massenstart noch spektakulärer werden! Erstmals im fast 40 Athleten umfassenden Starterfeld stehend, traf sie wieder auf ihre schärfste Konkurrentin. Nochmals ging es mit hohem Tempo bei nunmehr schwülfeuchter Luft und 35 Grad auf die Strecke. Jetzt waren nach jeweils 1.000 Metern zwei Liegendanschläge und danach zwei Stehendanschläge zu absolvieren. Kathrins Schießergebnisse waren für ihren Schießtrainer ein wahrer Alptraum, von 20 Schüssen nur 7 fehlerfrei, 13 Strafrunden  bedeuteten eine um 910 Meter verlängerte Laufdistanz! Vanessa konnte hier ihre bereits in der Schüler- und Jugendklasse erworbene Routine einbringen und zudem noch mit einem mehrschüssigen Biathlongewehr schießen. Die erst seit ca. einem viertel Jahr im Schießtraining befindliche Kathrin musste mit einem Einzellader antreten, dass zeitraubendes Laden und danach jeweils neues Einrichten erforderte – beim doppeltem Schießprogramm ein gravierendes Handicap. „Ich bin schier verzweifelt, um schnell vom Schießstand wegzukommen hätte ich die Kugeln am liebsten von Hand rausgeworfen“ bekannte sie später. Aber Aufgeben gibt es für Kathrin nicht, es wird gefightet bis zum Umfallen. Das tat sie dann auch im wahrsten Wortsinn, lief mit 37:43.0 durch das Ziel, Vanessa hatte mit knapp dahinter liegenden 38:17.2 Minuten erneut das Nachsehen - die Sensation war perfekt.

 Wie schön hatte es doch die Winterbiathletin Kati Wilhelm, könnte Kathrin gedacht haben, die konnte sich nach dem Zieleinlauf erschöpft aber überglücklich in den weichen und kühlen Schnee fallen lassen - Bondorfs Kathi musste von den Betreuern vom harten und heißen Asphalt des Zielauslaufes geborgen werden. Mit Sicherheit wird ihr aber dieser Gedanke nicht gekommen sein: Ihr Teamkollege Jochen Gillich, der seinen Titel wegen eines Bänderanrisses nicht verteidigen konnte, formulierte es einmal so: „Bei der letzten Laufdistanz ist dein Kopf blutleer, da rennst du nur noch automatisch und nimmst überhaupt nichts mehr wahr“.

 

31.07.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 04.08.2006

 

Kathrin Engelmann zweifache Landesmeisterin im Sommerbiathlon!

Das hatte so niemand erwartet, erstmals bei Landesmeisterschaften des Württembergischen Schützenverbandes dabei und beim Doppelstart-Debüt gleich beide Titel geholt! „Sonnig und sauheiß, Temperatur 35 Grad“ steht im Auswertungsprotokoll - den 80 zugelassenen Athletinnen und Athleten wurde am vergangenen Samstag einiges abverlangt! Die Bondorfer B-Juniorin hatte im Sprint-Wettbewerb eine 3 km-Laufstrecke mit zwei Schießeinlagen und beim Massenstart eine 5 km lange Strecke mit vier Schießeinlagen zu bewältigen.

 „So aggressiv habe ich die Kathrin schon lange nicht mehr gesehen“ wunderte sich  Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen: Lag es am abzubauenden Frust vom vorigen Wochenende, wo es bei den DM des Leichtathletikverbandes über 400m Hürden nicht so optimal lief? Das war es wohl nicht, das hat die Kathrin längst weggesteckt: „Wenn man erst im letzten Moment die Quali schafft, kann man auch keinen Spitzenplatz erwarten“. Nein, wer sie kennt weiß, dass sie sich selbst ehrgeizige Ziele setzt. Zum Bezirkstitel im Sprint als B-Juniorin mit einer 19-Min.-Zeit und 4 Strafrunden gekommen, hatte sie die 18-er-Zeit der A-Juniorin bei gleichen Strafrunden gesehen und vor drei Wochen verkündet: „Das schaffe ich auch“! Schießtrainer Wilfried Fett schwante angesichts des vorgelegten Tempos nicht Gutes, im Liegendanschlag blieb sie aber mit drei Treffern im derzeit möglichen Rahmen, um so größer die Enttäuschung beim eigentlich stärkeren Stehendanschlag – mit 5 Fehlschüssen forderte das Tempo seinen Tribut. Die dem Verbandskader angehörende mehrmalige DM-Teilnehmerin Vanessa Kluge hatte im Liegendanschlag ebenfalls 2 Fehlschüsse, absolvierte den Stehendanschlag jedoch fehlerfrei. Der anfangs erarbeitete Vorsprung floss in der 5mal zu durchlaufenden 70-Meter-Strafrunde dahin, Vanessa zog vorbei und durfte sich eigentlich ihres Sieges sicher sein. Was mag sie wohl empfunden haben, als sie Kathrin auf dem letzten Kilometer trotz ihrer 350 Meter verlängerten Laufstrecke doch noch überholte? Die Überraschung war ihr deutlich anzusehen, Kathrin hatte mit einer Gesamtzeit von 18:43.7 eigentlich Unmögliches wahr gemacht, ihre unmittelbare Konkurrenten lief mit 20:11.4 durchs Ziel.

Sorgte der Sprint schon für gehöriges Aufsehen, sollte es am Nachmittag beim Massenstart noch spektakulärer werden! Erstmals im fast 40 Athleten umfassenden Starterfeld stehend, traf sie wieder auf ihre schärfste Konkurrentin. Nochmals ging es mit hohem Tempo bei nunmehr schwülfeuchter Luft und 35 Grad auf die Strecke. Jetzt waren nach jeweils 1.000 Metern zwei Liegendanschläge und danach zwei Stehendanschläge zu absolvieren. Kathrins Schießergebnisse waren für ihren Schießtrainer ein wahrer Alptraum, von 20 Schüssen nur 7 fehlerfrei, 13 Strafrunden  bedeuteten eine um 910 Meter verlängerte Laufdistanz! Vanessa konnte hier ihre bereits in der Schüler- und Jugendklasse erworbene Routine einbringen und zudem noch mit einem mehrschüssigen Biathlongewehr schießen. Die erst seit ca. einem viertel Jahr im Schießtraining befindliche Kathrin musste mit einem Einzellader antreten, dass zeitraubendes Laden und danach jeweils neues Einrichten erforderte – beim doppeltem Schießprogramm ein gravierendes Handicap. „Ich bin schier verzweifelt, um schnell vom Schießstand wegzukommen hätte ich die Kugeln am liebsten von Hand rausgeworfen“ bekannte sie später. Aber Aufgeben gibt es für Kathrin nicht, es wird gefightet bis zum Umfallen. Das tat sie dann auch im wahrsten Wortsinn, lief mit 37:43.0 durch das Ziel, Vanessa hatte mit knapp dahinter liegenden 38:17.2 Minuten erneut das Nachsehen - die Sensation war perfekt.

Wie schön hatte es doch die Winterbiathletin Kati Wilhelm, könnte Kathrin gedacht haben, die konnte sich nach dem Zieleinlauf erschöpft aber überglücklich in den weichen und kühlen Schnee fallen lassen - Bondorfs Kathi musste von den Betreuern vom harten und heißen Asphalt des Zielauslaufes geborgen werden. Mit Sicherheit wird ihr aber dieser Gedanke nicht gekommen sein: Ihr Teamkollege Jochen Gillich, der seinen Titel wegen eines Bänderanrisses nicht verteidigen konnte, formulierte es einmal so: „Bei der letzten Laufdistanz ist dein Kopf blutleer, da rennst du nur noch automatisch und nimmst überhaupt nichts mehr wahr“.

Ende September geht es nach Oberhof in Thüringen zu den Deutschen Meisterschaften - wenn sich ein oder mehrere Sponsoren zur Beschaffung eines vereinseigenen Biathlongewehres durchringen könnten, hätte sie auch dort reale Chancen zum Titelgewinn! Der Verein würde sich über eine Erweiterung des Sponsorenkreises sehr freuen.

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

Gäubote - Lokalsport: 01.08.2006

Sommerbiathlon - SV Bondorf

Engelmann doppelte Landesmeisterin

(gb) - Das hatte niemand erwartet: Erstmals bei Landesmeisterschaften im Sommerbiathlon dabei und beim Doppelstart-Debüt gleich beide Titel geholt - Kathrin Engelmann vom Schützenverein Bondorf bot in Weiden eine erstklassige Vorstellung.

„Sonnig und sauheiß, Temperatur 35 Grad" - so steht es im Auswertungsprotokoll. Den 80 Athleten wurde am Samstag einiges abverlangt. Die Bondorfer B-Juniorin hatte im Sprint-Wettbewerb eine drei Kilometer lange Laufstrecke mit zwei Schießeinlagen und beim Massenstart eine fünf Kilometer lange Strecke mit vier Schießeinlagen zu bewältigen.

„So aggressiv habe ich Kathrin Engelmann schon lange nicht mehr gesehen", wunderte sich Lauftrainer Olaf Labrenz vom VfL Sindelfingen: Lag es am abzubauenden Frust vom Wochenende zuvor, an dem es bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften über 400 Meter Hürden nicht so optimal gelaufen war? Nein, wer sie kennt, der weiß, dass sie sich selbst ehrgeizige Ziele setzt. Zum Sommerbiathlon-Bezirkstitel im Sprint als B-Juniorin mit einer Zeit von 19 Minuten und vier Strafrunden gekommen, hatte sie die 18er-Zeit der A-Juniorin bei gleichen Strafrunden gesehen und vor drei Wochen verkündet: „Das schaffe ich auch!"

Schießtrainer Wilfried Fett vom Schützenverein Bondorf schwante angesichts des vorgelegten Tempos nicht Gutes, im Liegendanschlag blieb Kathrin Engelmann aber mit drei Treffern im derzeit möglichen Rahmen, um so größer die Enttäuschung beim eigentlich stärkeren Stehendanschlag - mit fünf Fehlschüssen forderte das Tempo seinen Tribut. Die dem Verbandskader angehörende mehrmalige DM-Teilnehmerin Vanessa Kluge hatte im Liegendanschlag ebenfalls zwei Fehlschüsse, absolvierte den Stehendanschlag jedoch fehlerfrei. Der anfangs erarbeitete Vorsprung schmolz in der fünf mal zu durchlaufenden 70-Meter-Strafrunde dahin, Vanessa Kluge zog vorbei und durfte sich eigentlich ihres Sieges sicher sein. Doch Kathrin Engelmann überholte sie noch auf dem letzten Kilometer trotz ihrer 350 Meter verlängerten Laufstrecke. In 18:43,7 Minuten hatte sie das Unmögliche wahr gemacht.

Sorgte der Sprint schon für gehöriges Aufsehen, sollte es am Nachmittag beim Massenstart noch spektakulärer werden. Erstmals im fast 40 Athleten umfassenden Starterfeld stehend, traf Kathrin Engelmann wieder auf ihre schärfste Konkurrentin. Nochmals ging es mit hohem Tempo bei nunmehr schwülfeuchter Luft und 35 Grad auf die Strecke. Jetzt waren nach jeweils 1000 Metern zwei Liegendanschläge und danach zwei Stehendanschläge zu absolvieren. Die Ergebnisse der Bondorferin waren für ihren Schießtrainer ein wahrer Albtraum: Bei 20 Schüssen nur sieben Treffer, das bedeutete 13 Strafrunden und eine um 910 Meter verlängerte Distanz. Vanessa Kluge brachte ihre bereits in der Schüler- und Jugendklasse erworbene Routine ein, schoss zudem mit einem mehrschüssigen Biathlongewehr. Die erst seit rund drei Monaten schießende Kathrin Engelmann musste mit einem Einzellader antreten, der zeitraubendes Laden und danach jeweils neues Einrichten erforderte - beim doppeltem Schießprogramm ein gravierendes Handicap. „Ich bin schier verzweifelt, um schnell vom Schießstand wegzukommen hätte ich die Kugeln am liebsten von Hand rausgeworfen", bekannte sie später. Aber Aufgeben gibt es für Kathrin Engelmann nicht, es wird gekämpft bis zum Umfallen. Das tat sie dann auch im Wortsinn, lief nach 37:43 Minuten durchs Ziel. Vanessa Kluge hatte mit 38:17 Minuten erneut knapp das Nachsehen - die Sensation war perfekt.

Wie schön hatte es doch die Winterbiathletin Kati Wilhelm, mag Kathrin Engelmann gedacht haben, diese durfte sich nach dem Zieleinlauf erschöpft, aber überglücklich in den weichen und kühlen Schnee fallen lassen. Bondorfs Kathi musste von den Betreuern vom harten und heißen Asphalt des Zielauslaufes geborgen werden. Mit Sicherheit wird ihr aber dieser Gedanke nicht gekommen sein: Ihr Teamkollege Jochen Gillich, der seinen Titel wegen eines Bänderanrisses nicht verteidigen konnte, formulierte es einmal so: „Bei der letzten Laufdistanz ist dein Kopf blutleer, da rennst du nur noch automatisch und nimmst überhaupt nichts wahr."

 

25.09.2006
Zur Veröffentlichung in "Bondorfer Nachrichten" am 29.09.2006

 

Kathrin Engelmann bei Deutscher Meisterschaft auf Rang 5 

Mit persönlicher Bestzeit von 17 Min. und 25 Sek. im Sommerbiathlon-Sprintwettbewerb über 3 km und jeweils einer Liegend- und Stehendschießeinlage wurde Kathrin am Freitag in einem hochklassigen Feld Fünfte, wir gratulieren! Mit zwei Schießfehler im Liegend- und drei Fehler im Stehendanschlag hat sie auch ihre Schießergebnisse gegenüber den Landesmeisterschaften nochmals verbessert. Beim am Samstag ausgetragenen Massenstart, der Verfolgung lief es dann nicht mehr so gut, den Start müssen wir leider „unter schnell vergessen“ abhaken. Trotzdem war es ein großartiges Erlebnis, „Kathrin Engelmann, SV Bondorf“ in der Stadionansage zu hören, immerhin waren auf der Oberhofer Rennsteig Arena schon viele berühmte Biathleten am Start. Die Rennsteig Arena ist auch die Trainingsstätte der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnenden Olympiasiegerin Kati Wilhelm, ob es die Bondorfer Kathi auch einmal so weit schafft?

Hinweis der Web-Redaktion:  Zu diesem Bericht gibt es eine Bildersammlung, hier klicken!

 

Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg, ohne den unbedingt notwendigen Anschub in Form eines von ihr eingeschossenen Biathlon-Gewehrs ist er aber nicht zu gehen. „Des einen Pech der anderen Glück“ traf diesmal in wahrster Form zu: Der letztjährige Landesmeister Jochen Gillich konnte sich wegen eines Bänderanrisses  dem Wettkampf nicht stellen, stellte aber sein neu erworbenes Biathlongewehr zur Verfügung: Eine Geste die ihm hoch anzurechnen ist! Welcher Schütze leiht schon gerne sein  2.000 € teures Gewehr aus, mit dem er selbst noch nicht trainieren konnte? Vom Team und besonders der Kathrin deshalb auch auf diesem Weg nochmals ein herzliches Dankeschön.

 

Beschaffung Biathlongewehr(e): Wer sponsert mit?

 

Einige Bondorfer Mitbürger verfolgen die Entwicklung der Biathlongruppe mit großem Interesse und haben ihre Bereitschaft bekundet, etwas zum Kauf der dringend erforderlichen Biathlongewehre beitragen zu wollen. Das freut uns natürlich riesig und hat den Vereinsausschuss bewogen, sich noch mal mit dem Thema zu befassen.

 

Dazu muss man wissen, dass dem Schützenverein bei der Beschaffung von Sportgeräten sehr enge Grenzen gesetzt sind – dies insbesondere auch deshalb, weil er für den Erhalt der eigenen Sportanlagen erhebliche Rücklagen vorhalten muss und diese im Interesse einer soliden Haushaltspolitik nicht für zusätzliche Investitionen verwenden darf.

 

Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Verein in die erfreulich stark angewachsene Bogengruppe investieren musste und aktuell noch muss - was auch gut so ist! Weil nicht wissend, wie sich die Gruppe entwickeln wird, wurde zunächst „auf Sparflamme gekocht“, eine provisorische Bogenwiese und im Winter der Gaststatus auf dem halboffenen, nur 5 Bahnen umfassenden vierten Pistolenstand mussten reichen. Bei inzwischen ca. 50 Bogenschützen führte dies zu unhaltbaren Zuständen, die zu Überlegungen für eine umfassende Lösung auch für die Biathlongruppe führten. Dazu werden derzeit die räumlichen und finanziellen Möglichkeiten sondiert.

 

Selbstverständlich muss der Vereinsausschuss bei seinen Überlegungen auch berücksichtigen, für wie viele Mitglieder er investiert und da schlagen natürlich 2.000 € für das mehrschüssige Luftgewehr (LG) eines Biathleten zuzüglich der Standeinrichtung erheblich zu Buch, bei zwar wünschenswerten aber in absehbarer Zeit nicht zu realisierenden KK-Starts etwa das Doppelte. Das kann sich nur der sponsorenreiche und an Fernsehrechten teilhabende DSV (Winterbiathlon) leisten - wir müssen sogar für die LG-Disziplinen im eigenen Ort werben.

 

Angesichts der jüngsten Erfolge im Sommerbiathlon haben die Ausschussmitglieder dazu in der letzten Sitzung den Startschuss gegeben: Aus eigenen Taschen kam spontan eine erkleckliche Summe auf den Tisch – aber noch nicht genug um die erheblichen Investitionen für eine relativ kleine Gruppe zu rechtfertigen. Dazu bedarf es weiterer Mittel um die wir Sie freundlichst bitten möchten:

 

Reihen Sie sich in unseren Sponsorenkreis ein!

 

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar, als gemeinnütziger Sportverein dürfen wir Ihnen eine entsprechende Bescheinigung ausstellen. Gewerbetreibenden können wir Werbeflächen auf unseren Sportanlagen anbieten und sie mit Bannerwerbung bei Veranstaltungen und Werbung in unserer gut frequentierten Internetseite unterstützen.

 

Sie investieren in einen solide geführten und sehr aktiven Verein, einen „Vorzeigeverein“ des Landesverbandes wie letzthin der Besuch aus Bhutan zeigte. Hier bringt jeder Euro eine hohe Wertschöpfung in Form sportlicher Erfolge und Sportangebote auf vom Verein erstellte und gepflegte Anlagen.

 

Ihren Beitrag erbitten wir auf die Konten des Schützenvereins, Stichwort “Spende Biathlon” bei der

KSK (BLZ 603 501 30), Konto-Nr. 1 060 771 oder

Voba (BLZ 603 913 10), Konto-Nr. 606 850 00

 

Ich bedanke mich schon mal im Voraus.

Ihr Wilfried Fett, Ehrenmitglied und Ältestenrat im Schützenverein Bondorf

 

25.09.2006
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Sommerbiathlon - Deutsche Meisterschaften in Oberhof/Thüringen

In der Rennsteig Arena viel Licht und etwas Schatten für
Kathrin Engelmann
 

(wf) - Eine gigantische Kulisse bot die Rennsteig Arena in Oberhof für die Sommerbiathleten des Deutschen Schützenbundes. Über drei Tage hinweg wurden in der früheren Biathlon-Kaderschmiede der DDR die Deutschen Meister im Sommerbiathlon ermittelt. In dieser Zeit absolvierten ca. 540 Athleten ihre Meister in teilweise Doppelstarts: Ausgeschrieben waren die Wettbewerbe Sprint, Verfolgung und Staffel, sowohl mit dem KK-Gewehr auf 50 Meter, als auch mit dem Luftgewehr auf 10 Meter.

 

Die zweifache Württembergische Meisterin Kathrin Engelmann hatte sich über die Bezirks- und Landesmeisterschaften für die Teilnahme in den kurzen Luftgewehrdisziplinen qualifiziert - für sie der erste DM-Start in den von ihr erst seit einem halben Jahr trainierten Schießdisziplinen. Am Freitag ging es erstmals auf die wegen der Topographie und des ständig wechselnden Untergrundes sehr anspruchsvolle Strecke. Neben der ungewohnten Strecke waren auch die Begleitumstände einer Massenveranstaltung mit vielen Zuschauern, entsprechender Geräuschkulisse und die organisatorischen Umstände eine zusätzliche Herausforderung.

 

Im Sprintwettbewerb musste die B-Juniorin des Bondorfer Schützenvereins die 1 km lange Strecke dreimal durchlaufen, dazwischen folgten dann jeweils eine Schießprüfung im Liegend- und Stehendanschlag. Die VfL-Leichtathletin hatte zuvor die Strecke mit ihrem Lauftrainer Olaf Labrenz abgelaufen, gemeinsam hatten sie dabei die Laufstrategie für die einzelnen Abschnitte festgelegt. Zur Freude des an der Strecke weilenden Labrenz hielt sie sich dann auch korrekt an die Vorgaben, lief locker, konstant und mit gutem Laufstiel, was sich auch an gleichmäßigen Zwischenzeiten zeigte. Etwas verhaltener dagegen die Freude beim Bondorfer Schießtrainer Wilfried Fett, auch er beobachtete am Schießstand konstante Leistungen: 2 Fehler im Liegendanschlag und 3 Fehler im Stehendanschlag waren zwar gegenüber dem zuletzt ereichten Trainingsdurchschnitt jeweils einer zuviel, aber immerhin eine enorme Leistungssteigerung gegenüber den Landesmeisterschaften, wo sie ihre Titel letztlich durch dramatische Laufleistungen bis zum Umfallen erkämpfte (wir berichteten). Erstmals dabei und deshalb die Konkurrentinnen nicht kennend, war es trotz persönlichem Rekords von 17.25 Minuten zunächst unmöglich eine Platzierungseinschätzung zu treffen: Nach vier knapp aufeinander folgenden 16’er-Zeiten der Konkurrenz konnte Engelmann dann aber letztlich als fünfte B-Juniorin und erneut beste Württembergerin unmittelbar anschließen. Für sie selbst war die 17’er Zeit nach einer 19’er-Zeit bei den Bezirksmeisterschaften und einer 18’er-Zeit bei den Landesmeisterschaften ein persönlicher Rekord.

 

Beim Massenstart der Verfolgung lief sie locker und sehr flott an, setzte sich sogleich an die Spitze und lief als erste in den Schießstand ein – eine auf Kurzdistanzen trainierte Läuferin ist offensichtlich schwer zu bremsen. Drei Schießfehler im ersten Liegendanschlag ließen alle Hoffnungen schwinden, wegen zeitweiligen Seitenstechens ging dann auch noch die gewohnte Lockerheit verloren. Bei jedem der 4 Durchgänge blieben 3 Klappscheiben stehen, Engelmann musste deshalb zu den normalen 5 km zusätzlich 840 m Strafrunden drehen. Trotz erkennbarer Aussichtslosigkeit auf eine vordere Platzierung gab sie aber nicht auf und quälte sich über die gesamte Distanz, was vom Schießtrainer beim Zieleinlauf mit „warst tapfer“ gewürdigt wurde. Mit Rang 7, aber immerhin als einzige Württembergerin, ein Lauf der Kategorie „wegstecken und Erfahrungen auswerten“, deren es für die noch junge und am Anfang stehende Sommerbiathletin sicher noch einige mehr geben wird.

Impressionen aus der Rennsteig Arena in Oberhof

Bilder: Olaf Labrenz

 

 

 

In Bildmitte in der zweiten Reihe: Kathrin beim Massenstart der Verfolgung

 

Kathrin im Licht und Schatten

 

 

Gäubote - Lokalsport: 27.09.2006

Sommerbiathlon - Kathrin Engelmann bei den Deutschen Meisterschaften in Oberhof/Thüringen

Neue Bestzeit im Sprintwettbewerb

(gb) - Eine gigantische Kulisse bot die Rennsteig-Arena in Oberhof für die Sommerbiathleten. Über drei Tage hinweg wurden in der früheren Biathlon-Kaderschmiede der DDR die Deutschen Meister ermittelt. In dieser Zeit absolvierten rund 540 Athleten teilweise Doppelstarts: Ausgeschrieben waren die Wettbewerbe Sprint, Verfolgung und Staffel, sowohl mit dem KK-Gewehr auf 50 Meter als auch mit dem Luftgewehr auf 10 Meter. Mit dabei war auch die Bondorferin Kathrin Engelmann.

Die zweifache württembergische Meisterin hatte sich über die Bezirks- und Landesmeisterschaften für die Teilnahme in den kurzen Luftgewehrdisziplinen qualifiziert = für sie war es der erste DM-Start in der Sportart, für die sie erst seit einem halben Jahr im Schießstand trainiert. Nach der Ankunft ging es erstmals auf die wegen ihrer Topografie und des ständig wechselnden Untergrundes sehr anspruchsvolle Strecke. Zudem waren auch die Begleitumstände einer Massenveranstaltung mit vielen Zuschauern, entsprechender Geräuschkulisse und die organisatorischen Umstände eine zusätzliche Herausforderung für Kathrin Engelmann.

Im Sprintwettbewerb musste die B-Juniorin des Bondorfer Schützenvereins die ein Kilometer lange Strecke dreimal durchlaufen, dazwischen folgten jeweils eine Schießprüfung im Liegend- und Stehend-Anschlag. Die Leichtathletin des VfL Sindelfingen hatte zuvor die Strecke mit ihrem Lauftrainer Olaf Labrenz angeschaut, gemeinsam hatten sie die Strategie für die einzelnen Abschnitte festgelegt. Zur Freude des an der Strecke weilenden Olaf Labrenz hielt sie sich dann auch korrekt an die Vorgaben, lief locker, konstant und mit gutem Stil, was sich auch an den gleichmäßigen Zwischenzeiten zeigte. 

Etwas verhaltener dagegen war die Freude beim Bondorfer Schießtrainer Wilfried Fett, auch er beobachtete am Schießstand konstante Leistungen: Zwei Fehler im Liegend- und drei Fehler im Stehend-Anschlag waren zwar gegenüber dem zuletzt erreichten Trainingsdurchschnitt jeweils einer zu viel, aber immerhin eine enorme Leistungssteigerung gegenüber den Landesmeisterschaften, wo sie ihre Titel letztlich durch tolle Laufleistungen bis zum Umfallen erkämpft hatte (wir berichteten).

Trotz persönlichen Rekords von 17:25 Minuten war es zunächst unmöglich, gegenüber dem Feld der unbekannten Konkurrentinnen eine Platzierungseinschätzung zu treffen: Nach vier knapp aufeinander folgenden 16er-Zeiten schloss Kathrin Engelmann letztlich als fünfte B-Juniorin und beste Württembergerin unmittelbar an.

Beim Massenstart der Verfolgung lief die Bondorferin locker und sehr flott an, setzte sich sogleich an die Spitze und bog als Erste in den Schießstand ein - eine auf Kurzdistanzen trainierte Läuferin ist offensichtlich schwer zu bremsen. Drei Schießfehler im ersten Liegend-Anschlag ließen alle Hoffnungen schwinden, wegen zeitweiligen Seitenstechens ging dann auch noch die gewohnte Lockerheit verloren. Bei jedem der vier Durchgänge blieben drei Klappscheiben stehen, Kathrin Engelmann musste deshalb zu den normalen fünf Kilometern zusätzlich 840 Meter in der Strafrunde drehen. Trotz erkennbarer Aussichtslosigkeit auf eine vordere Platzierung gab sie aber nicht auf und quälte sich über die gesamte Distanz, was vom Schießtrainer beim Zieleinlauf mit „warst tapfer" gewürdigt wurde. Rang sieben ordnete die einzige Württembergerin in der Kategorie „wegstecken und Erfahrungen auswerten" ein.

Durften mit der Leistung im Sprintwettbewerb zufrieden sein: Kathrin Engelmann und ihr Bondorfer Schießtrainer Wilfried Fett

GB-Foto: gb

 

 

 

 

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